Es regnet und regnet und regnet und die Temperaturen sinken. Dabei ist es der heißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Hilft der viele Regen gegen die anhaltende Trockenheit? Welche Auswirkungen hat der Regen auf die Waldbrandgefahr? Welchen Einfluss auf die Ernte der Landwirte? Darüber sprechen wir mit dem Hydrologen Hagen Koch vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung.
rbbWissen hat einen neues Format mit dem Namen "Menschen & Muster" gestartet. Auf einem YouTube-Kanal werden anhand von Videos menschliche Phänomene wie Ikea-Effekt, Isomorphismus oder Pfadabhängigkeit aus sozialwissenschaftlicher Perspektive erklärt. Auf rbbKultur sprechen wir mit dem Host Sascha Friesike. Er ist forschender Institutsdirektor am Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft in Berlin und untersucht u.a. die Folgen der Digitalisierung.
Die Tiefsee erscheint als ein unberührtes und unantastbares Gebiet der Erde, das den meisten Menschen fremd ist. Doch es gibt konkrete Bestrebungen, dort Rohstoffe abzubauen und Tiefseebergbau zu betreiben. Auf einer Konferenz der Internationalen Meeresbodenbehörde der Vereinten Nationen haben in den vergangenen Tagen Fachleute zum Teil hitzig über den Tiefseebergbau diskutiert. Eine Entscheidung darüber haben sie vertagt. Im rbbKultur Klimagespräch sprechen wir mit dem Geologen und Klimaforscher Thomas Ronge über die Gefahren und Möglichkeiten des Tiefseebergbaus.
In Zeiten der Hitze und Trockenheit fällt noch mehr auf, worüber wir sonst achtlos hinweggehen: Der Boden unter unseren Füßen. Er ist in unseren heißen Sommern weltweit Trockenstress ausgesetzt, aber noch vielen anderen schädlichen Faktoren. Der Pflanzenökologe Prof. Matthias Rillig von der Freien Universität Berlin forscht u.a. anhand des Berliner Bodens an den vielfältigen Faktoren, die den Boden belasten können. Im rbbKultur Klimagespräch sprechen wir mit Matthias Rillig über sein Feldexperiment.
In der Corona-Pandemie war es essenziell, dass neue Entwicklungen schnell kommuniziert wurden. Dabei lief nicht immer alles glatt. Eine Forschungsgruppe hat sich jetzt damit beschäftigt: Wie hätten Politik, Behörden, Gesundheitsorganisationen besser kommunizieren können? Aus den Ergebnissen hat das Museum für Kommunikation die Ausstellung "#Krisenalltag - Kommunikation in der Pandemie" entwickelt. Wir sprechen mit Annett Schulze, die das Forschungsprojekt leitet und die Ausstellung kuratiert hat.
Heute ist Weltbevölkerungstag. Diesen Aktionstag gibt es schon seit 1989. Er soll dazu anregen, sich kritisch mit dem Wachstum unserer Bevölkerung sowie dessen globale Auswirkungen auseinanderzusetzen. Mit acht Milliarden Menschen wird nun ein neuer Höchststand erreicht. Für die jüngste Milliarde waren nur knapp zwölf Jahre nötig. Wie das auch mit der Klimakrise in Zusammenhang steht - dazu sprechen wir mit Colette Rose, die am Berliner Institut für Bevölkerung und Entwicklung den Bereich Internationale Demografie koordiniert.
Es war eine Nachricht, die viele aufgeschreckt hat: Die irische Regierung verkündete, dass sie erwäge, 200.000 ihrer Kühe zu töten, um die irische Klimabilanz zu verbessern. Kühe und andere Wiederkäuer gelten als klimaschädlich, da sie viel Futter benötigen und Methan freisetzen. Ist der irische Vorstoß eine gute Lösung für dieses Problem? Anja Herzog spricht im rbbKultur Klimagespräch mit der Agrarökonomin Anne Biewald vom Umweltbundesamt.
Der Nachthimmel einer Großstadt hat oft nicht viel mit dem Sternenhimmel zu tun, den wir eigentlich schön finden. Das Licht tausender Häuser, Autos und Laternen lässt es nie wirklich dunkel werden. Doch auch in ländlichen Regionen sind überall künstliche Lichtquellen, in Gärten, um Häuser und Kirchen. Die fehlende Dunkelheit schadet der Natur und den Menschen. Der Physiker und Lichtforscher Christopher Kyba erklärt, was es für Lösungen geben kann.
Der "große böse Wolf" ist seit jeher ein Schreckgespenst der Menschen. Seit ca. 1850 galt er in Deutschland als ausgestorben und er wurde immer mehr zu einem Mythos. Doch seit den 1990er Jahren kommt der Wolf vor allem nach Brandenburg zurück und lebt zurzeit mit über 50 Rudeln wieder ganz real unter uns. Das Wolfsinformationszentrum im Wildpark Schorfheide beherbergt nicht nur Wölfe, sondern bietet auch Informationen zu freilebenden Wölfen an, die vor allem aus Sicht von Viehhaltern ein Bedrohung darstellen können. Susanne Papawassiliu spricht im rbbKultur Klimagespräch mit der Leiterin des Wildparks Schorfheide, Imke Heyter.
Infolge des Klimawandels fehlt vielen Flüssen Wasser. Die Grundwasserpegel sinken. Das ist nicht erst in diesem Jahr Thema. Auch was die Spree anbelangt, wurde bereits in den vergangenen Sommern Alarm geschlagen. Eine neue Studie beschreibt nun die Gefahr der mangelden Trinkwasserversorgung im Großraum Berlin und entlang der Spree äußerst drastisch - vor allem auch, wenn mit Ende der Braunkohleförderung in der Lausitz viel weniger Grundwasser in den Fluss gepumpt wird. Was das bedeutet, und wie dem jetzt noch entgegengewirkt werden könnte - darüber sprechen wir in unserem heutigen Klimagespräch mit Volker Preuß von Technischen Universität in Cottbus.
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