Sollten Erzieher, Lehrerinnen und Pflegepersonal verpflichtend geimpft werden? Das zumindest forderte gestern der Kinder- und Jugendärztepräsident Thomas Fischbach für Menschen, die mit vulnerablen Gruppen arbeiten. Wir fragen den Sozialethiker und ehemaligen Vorsitzenden des Deutschen Ethikrats, Peter Dabrock, was er davon hält, eine Impfpflicht einzuführen für Menschen, die in Kitas, Schulen, Kliniken und Seniorenheimen arbeiten.
Die Suche nach Lösungen dauert schon Jahrzehnte an, aber nun drängt die Zeit. Wir fragen auf rbbKultur: Ist die Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie? Dafür sprechen wir mit Akteur*innen aus den verschiedensten Bereichen der Wissenschaft, der Kultur, Gesellschaft, Religion und Politik. Jeden Dienstag um 09:10 Uhr. Heute sprechen wir mit Katharina van Bronswijk über die psychologischen Folgen der Klimakrise und was passieren müsste, damit die Brisanz der drohenden Katastrophe in unseren Köpfen wirklich ankommt.
In wenigen Wochen ist die Zeit der Plastiktüte nur noch Geschichte: Ab Januar 2022, wenn ihre Verbreitung und Nutzung aus Gründen des Umweltschutzes für immer eingestellt wird, heißt es Abschied nehmen von diesem simplen Alltagsgegenstand, der uns fünf Jahrzehnte lang begleitet hat. Das Tütenverbot ist eine epochale Zäsur und Anlass für einen Rückblick, den Kulturwissenschaftler Frank Lang und Kunsthistorikerin Christina Thomson in ihrem Buch "Tüten aus Plastik" unternehmen. Frank Dietschreit hat es sich angesehen.
Bio, öko, Fair-Trade, vegan – wer auf solche Angaben und Siegel auf dem Etikett achtet, tut dies meist mit dem Ziel, möglichst nachhaltig zu leben. Aber sind Produkte mit Bio-Siegel überhaupt nachhaltig? Und retten wir mit "ökologischen" Produkten wirklich die Welt? Ein Buch will hier Klarheit schaffen. "Das Bio-Pizza-Dilemma - Der überraschende Wegweiser für mehr Nachhaltigkeit", so der Titel. Eine der beiden Autor:innen ist die Klimaaktivistin und Nachhaltigkeitsexpertin Thekla Wilkening.
Die Zeit des Studiums gehört für viele Menschen zu einer der wertvollsten Phasen in ihrem Leben: Lernen, forschen und eigene Gedanken entfalten zu können, und das in einem selbstgewählten Fach und nicht unter dem Zwang der Schule. Besonders wichtig ist dabei aber auch das Studentenleben, nicht nur das gemeinsame Lernen, sondern vor allem das gemeinsame Feiern und Jungsein. Für die jetzigen Studierenden sieht das Studentenleben seit fast zwei Jahren ganz anders aus, die Corona-Maßnahmen stehen dem im Wege. Nun ist eine bundesweite Befragung der Universität Hildesheim veröffentlicht worden, die Auskunft über die Situation an den Universitäten gibt. Darüber reden wir mit Dorothee Kochskämper, sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin dieser Studie.
Im Depot der Staatlichen Museen zu Berlin lagern tausende menschliche Schädel - ein Teil stammt aus ehemaligen deutschen Kolonien in Afrika. Dieser Teil der Sammlung ist in den letzten Jahren aufwändig untersucht worden und soll nun an die Herkunftsländer zurückgegeben werden. Der Archäologe Bernhard Heeb, der die Untersuchungen im Auftrag der Stiftung Preußischer Kulturbesitz leitete, erklärt die Hintergründe.
Vor 50 Jahren versuchten Umweltschützer einen Atombombentest vor Alaska zu verhindern. Mit dieser Aktion wurde Greenpeace geboren. Heute ist Greenpeace einer der größten und weltweit bekanntesten Umweltschützer der Welt. Wie hat sich die NGO in den letzten fünf Jahrzehnten verändert - darüber spricht Shelly Kupferberg mit dem Soziologen Dieter Rucht vom Institut für Protest- und Bewegungsforschung.
Wie geht es den Kindern unter zehn Jahren in Deutschland? Besorgniserregend laut einer neuen repräsentativen Studie des Instituts für Generationenforschung. Die Generation Alpha - also die Kinder, die ab 2010 geboren worden sind - sollen es schwerer haben, als ihre Vorgängergenerationen: 40% der Kinder sind auffällig in ihrer sprachlichen Entwicklung, 19% im Bereich Motorik, 30% im sozialen Bereich. Wir sprechen auf rbbKultur über die Ergebnisse mit Rüdiger Maas, Leiter des Instituts und u.a. Autor des Buches "Generation lebensunfähig".
Was lange Zeit abstrakt schien, ist inzwischen ganz nah: Der viel beschworene Klima-Wandel wirkt sich auf jeden Menschen weltweit aus, in Berlin und Brandenburg ebenso wie in Griechenland, Indien, den USA oder China. Die Angst um unsere Zukunft und die der nächsten Generationen greift um sich. Die Suche nach Lösungen dauert schon Jahrzehnte an, aber nun drängt die Zeit. Wir fragen auf rbbKultur: Ist die Welt noch zu retten? Und wenn ja, wie? Kann der Glaube die Welt retten? Die Bewahrung der Schöpfung ist Kern aller Religionen. Shelly Kupferberg spricht mit dem Theologen Philipp Öhlmann, Leiter des Forschungsbereichs Religiöse Gemeinschaften und nachhaltige Entwicklung an der Humboldt Universität zu Berlin.
Eine Krebsdiagnose bedeutet heute nicht automatisch ein Todesurteil. Gerade bei Brustkrebs sind Heilungschancen dank weiterentwickelter Therapien gestiegen. Um Krebserkrankungen, die fast nur Frauen betreffen, geht es beim diesjährigen Berliner Krebskongress. Wir sprechen mit Mandy Mangler, Kongresspräsidentin und Chefärztin am Auguste-Viktoria-Klinikum, über Neuerungen in der Krebstherapie.
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