Im Gipfel des 2592 Meter hohen Hochvogel-Bergs im Allgäu klafft ein Riss von 5 Metern Breite und 30 Metern Länge. Dieser Riss verändert sich ständig. Das haben Forscher des Geoforschungszentrums Potsdam herausgefunden. Doch nicht nur seismische Bewegungen, sondern auch der Klimawandel macht den Bergen zu schaffen. Die Forschungen sind daher eine Art Frühwarnsystem. Ein Bericht von rbb-Wissenschaftsreporter Peter Kaiser.
Manchmal sieht man einer kleinen Schachtel, einer zerbeulten Dose oder einem alten Zettel nicht an, welche Geschichten sie erzählen könnten, wenn sie erzählen könnten. Matthias Schirmer hat ein paar seltsame Gegenstände gefunden und hat ihre Geschichte genau erforscht. Sie handelt von frühen startup-Unternehmen, von Flüchtlingen und von flüchtigen Stoffen, die mal ganz selbstverständlich zur "Lebensqualität" gehörten.
Es mag ein kleiner Vorgeschmack auf die Zeit nach dem Brexit sein, die Reisebeschränkungen nach Großbritannien, die viele EU-Länder wegen der Mutation des Corona-Virus in diesen Tagen beschlossen haben. Doch wie die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien künftig aussehen werden, das ist weiter unklar: Die Verhandlungen stecken fest. Was der Brexit für Wissenschaft und Forschung heißen könnte – Imke Köhler hat sich umgehört.
Der britische Autor und Filmemacher Edward Brooke-Hitching verfügt über ein geradezu enzyklopädischen Wissen. Sein "Atlas der erfundenen Orte" über geografische Phantome sowie "Der Goldene Atlas" über die abenteuerlichen Reisen der großen Seefahrer, Entdecker und Forscher waren internationale Bestseller. Jetzt hat er seinen Blick in die Weite des Universums gerichtet und einen "Atlas des Himmels" zusammengestellt. Frank Dietschreit berichtet:
In Potsdam beginnt nächste Woche das internationale Filmfestival "Sehsüchte". Das Festival findet zum 49. Mal in Eigenregie der Studierenden der Filmuniversität Babelsberg statt. Über das diesjährige Motto und die Höhepunkte spricht Ev Schmidt mit Rita Strasburger, die das Programm der "Sehsüchte" koordiniert.
Wegen der Corona-Pandemie haben ab etwa April 2020 keine Schuleingangstests stattgefunden. Das heißt, dass möglicherweise Kinder eingeschult wurden, die noch nicht dafür geeignet sind. Doch was hat das für Folgen? Eine Recherche von Kirsten Buchmann.
Ferdinand von Schirach ist nicht nur berühmt für seine juristische Kompetenz, sondern auch für seine moralischen Gedankenspiele. In seinem Stück "Terror" mussten die Zuschauer entscheiden, wer überlebt. In "Gott" steht nun die Frage im Raum, ob Sterbehilfe nicht nur juristisch, sondern auch moralisch richtig ist. Barbara Behrendt hat sich die Premiere angesehen.
Gestern wurden die 77. Filmfestspiele in Venedig eröffnet. Zum Aufakt stand - zum ersten Mal seit über einem Jahrzehnt - ein italienischer Film auf dem Programm: das Ehedrama "Lacci" von Regisseur Daniele Luchetti. Peter Claus ist für uns in Venedig dabei, berichtet von der Eröffnung und sagt uns, was beim ersten großen Filmfestival seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie sonst noch zu sehen ist.
Vom Veröffentlichen intimer Bilder zu politisch motivierten Hasskampagnen, von Spionage-Apps bis hin zu unerwünscht zugeschickten Penisbildern: digitale Gewalt kann sich in unterschiedlichen Angriffsformen äußern. Heute startet das junge politische Kollektiv "Stimmrecht gegen Unrecht" die Kampagne "Toxicmalenet". Clara Engelien berichtet.
Heute wird die die Antibabypille 60 Jahre alt. Ein Medikament, das die Gesellschaft revolutioniert und vielen Frauen die sexuelle Freiheit gebracht hat. Doch mittlerweile wollen immer weniger Frauen die Pille nehmen, denn seit Jahren tragen sie die Last der Nebenwirkungen alleine. Aber: Wo bleibt die Pille für den Mann? Ein Beitrag von Laura Will.
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