Schon seit Jahren verlassen Venezolaner ihr Land in Scharen, wenn sie denn können. Seit den offensichtlich gefälschten Parlamentswahlen 2015 kommt das Land nicht zur Ruhe. Über eine Million Venezolaner sind ins Ausland geflüchtet, denn es herrscht Chaos und Elend. Es gibt nichts zu kaufen in den Läden, eine rasende Inflation und keine Perspektiven. Jahrzehntelange Misswirtschaft hat aus dem Land ein Armenhaus gemacht. Und das, obwohl Venezuela die größten Erdölvorkommen der Erde hat. Nun hat sich Juan Guaidó zum Interimspräsidenten erklärt, weil nach Auffassung der Opposition auch die Präsidentenwahl im Vorjahr manipuliert war und es keinen rechtmäßigen Präsidenten gibt. Aber kampflos wird sich Maduro nicht vertreiben lassen. Und ist er überhaupt das Problem?