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„Coaching wirkt, definitiv!“. Behaupten kann grundsätzlich jeder alles. Doch stimmt diese Aussage grundsätzlich? Wirkt Coaching überhaupt? Zum Glück gibt es schon seit längerer Zeit Forschungen und Studien, die sich mit der Wirksamkeit und den Wirkfaktoren von Coaching befassen.
Wirkfaktoren begünstigen die Wirkung von Coaching bzw. ermöglichen überhaupt erst den Coaching-Prozess zwischen Klient/in und Coach. Rauen & Steinhübel zählen acht dieser Wirkfaktoren auf, erläutern sie und zeigen anhand von praxisnahen Beispielen, worum es sich hierbei konkret handelt. Darunter sind Faktoren wie Umsetzungsaktivierung, Zielklärung, Ressourcenaktivierung oder Beziehungsgestaltung.
Insbesondere beim Letztgenannten belegen Coaching-Forschungen sowie die persönliche Erfahrung von Rauen & Steinhübel: Die Beziehung zwischen Coach und Klient/in ist ein sehr großer – wenn nicht der größte – Wirkfaktor. Bereits hier wird in aller Regel darüber entschieden, ob die gesetzten Coaching-Ziele gemeinsam erreicht werden können oder nicht. Bei der Beziehung spielen Wertschätzung und emotionale Unterstützung des Coachs eine zentrale Rolle. Hierbei ist es besonders wichtig, dass es dem Coach gelingt, einen vertrauenswürdigen und schamfreien Raum zu schaffen, in dem alles angesprochen werden kann und darf. Die Fähigkeit, eine solche Beziehung, einen solchen Rauem zu schaffen, ist letztlich nicht nur für den Coaching-Prozess wichtig, sondern auch äußerst nützlich für die Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter bzw. vorgesetzter Person. Denn so kann das im Alltag Unausgesprochene, das letztlich zu Ärger, Spannungen, Missverständnissen, Angstsituationen, Belastung und damit auch Stress und Burnout führen kann, ein Ventil finden.
Ein Problem bei der Beziehungsgestaltung liegt jedoch bei oftmals anzutreffenden nüchternen, sogenannten zahlenorientierten Führungskräften: Diese sagen, sie möchten gar keine „Beziehung“ zu ihren Mitarbeitern, sie gäben Anweisungen und die anderen führen aus. Aber keine Beziehung gibt es nicht – auch diese Führungskräfte haben eine, nur ist die Frage, wie gut sie ist.
Der Wirkfaktor „Umsetzungsunterstützung“ bezeichnet dagegen den Umstand, dass es im Coaching nicht nur darum geht, Menschen dabei zu begleiten, Pläne zu schmieden, sich Ziele (Wirkfaktor Zielklärung: Was will ich wirklich?) vorzunehmen und sich zu motivieren, sondern sie auch in deren Umsetzung zu unterstützen. Das beinhaltet u.a. Dinge zu üben, Rollenspiele zu machen und auch ein Scheitern einzuplanen: Der Klient muss dazu befähigt werden, vom Denken ins Handeln zu kommen – zum reflektierten Handeln wohlgemerkt.
Besonders wichtig ist: Wirkfaktoren existieren nicht unabhängig voneinander, sie bedingen und beeinflussen sich, spielen ineinander rein.
By Dr. Christopher Rauen & Andreas Steinhübel„Coaching wirkt, definitiv!“. Behaupten kann grundsätzlich jeder alles. Doch stimmt diese Aussage grundsätzlich? Wirkt Coaching überhaupt? Zum Glück gibt es schon seit längerer Zeit Forschungen und Studien, die sich mit der Wirksamkeit und den Wirkfaktoren von Coaching befassen.
Wirkfaktoren begünstigen die Wirkung von Coaching bzw. ermöglichen überhaupt erst den Coaching-Prozess zwischen Klient/in und Coach. Rauen & Steinhübel zählen acht dieser Wirkfaktoren auf, erläutern sie und zeigen anhand von praxisnahen Beispielen, worum es sich hierbei konkret handelt. Darunter sind Faktoren wie Umsetzungsaktivierung, Zielklärung, Ressourcenaktivierung oder Beziehungsgestaltung.
Insbesondere beim Letztgenannten belegen Coaching-Forschungen sowie die persönliche Erfahrung von Rauen & Steinhübel: Die Beziehung zwischen Coach und Klient/in ist ein sehr großer – wenn nicht der größte – Wirkfaktor. Bereits hier wird in aller Regel darüber entschieden, ob die gesetzten Coaching-Ziele gemeinsam erreicht werden können oder nicht. Bei der Beziehung spielen Wertschätzung und emotionale Unterstützung des Coachs eine zentrale Rolle. Hierbei ist es besonders wichtig, dass es dem Coach gelingt, einen vertrauenswürdigen und schamfreien Raum zu schaffen, in dem alles angesprochen werden kann und darf. Die Fähigkeit, eine solche Beziehung, einen solchen Rauem zu schaffen, ist letztlich nicht nur für den Coaching-Prozess wichtig, sondern auch äußerst nützlich für die Beziehung zwischen Führungskraft und Mitarbeiter bzw. vorgesetzter Person. Denn so kann das im Alltag Unausgesprochene, das letztlich zu Ärger, Spannungen, Missverständnissen, Angstsituationen, Belastung und damit auch Stress und Burnout führen kann, ein Ventil finden.
Ein Problem bei der Beziehungsgestaltung liegt jedoch bei oftmals anzutreffenden nüchternen, sogenannten zahlenorientierten Führungskräften: Diese sagen, sie möchten gar keine „Beziehung“ zu ihren Mitarbeitern, sie gäben Anweisungen und die anderen führen aus. Aber keine Beziehung gibt es nicht – auch diese Führungskräfte haben eine, nur ist die Frage, wie gut sie ist.
Der Wirkfaktor „Umsetzungsunterstützung“ bezeichnet dagegen den Umstand, dass es im Coaching nicht nur darum geht, Menschen dabei zu begleiten, Pläne zu schmieden, sich Ziele (Wirkfaktor Zielklärung: Was will ich wirklich?) vorzunehmen und sich zu motivieren, sondern sie auch in deren Umsetzung zu unterstützen. Das beinhaltet u.a. Dinge zu üben, Rollenspiele zu machen und auch ein Scheitern einzuplanen: Der Klient muss dazu befähigt werden, vom Denken ins Handeln zu kommen – zum reflektierten Handeln wohlgemerkt.
Besonders wichtig ist: Wirkfaktoren existieren nicht unabhängig voneinander, sie bedingen und beeinflussen sich, spielen ineinander rein.

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