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Der Blutdruck gibt den Druckwert an, mit dem das Blut vom Herzen durch den Körper bis in die kleinsten Kapillargefäße gepumpt wird. Dieser Pumpvorgang geschieht, indem sich das Herz zusammenzieht (kontrahiert). Bei maximaler Kontraktion des Herzens ist der höchste Wert des Blutdrucks erreicht. Dieser (oberen) Wert wird systolischer Blutdruck genannt. Danach erschlafft das Herz, und es pumpt kein Blut mehr in die Arterien. Als Folge sinkt der Blutdruck wieder auf den niedrigsten Wert ab. Dieser (untere) Wert heißt diastolischer Blutdruck.
123 mmHg = systolischer Blutdruck = oberer Wert
Schwere Hypertonie (Schweregrad 3)
Nur bei etwa 10 Prozent aller Menschen mit Bluthochdruck sind organische Erkrankungen als Ursachen bekannt, wie z.B. Nieren-Erkrankungen, Herz-Erkrankungen oder Hormonhaushalt-Störungen. Meistens ist der Grund jedoch unbekannt, dann spricht man von einer primären Hypertonie, oder auch essentiellen Hypertonie.
Eine Vielzahl von Einflüssen können die Entstehung von Bluthochdruck fördern. Manche können nicht beeinflusst werden, wie z.B. erbliche Veranlagung. Andere hingegen sind auf den Lebensstil der Betroffenen zurückzuführen. Hierzu gehören vor allem Rauchen, Übergewicht, kochsalzreiche Ernährung, Bewegungsmangel, hoher Alkoholkonsum und übermäßiger Stress.
Bei zu hohem Blutdruck ist das gesamte Gefäßsystem stark belastet, weil die Gefäße einem höheren Druck standhalten müssen. Dadurch können kleinste Risse in der Gefäßinnenhaut entstehen. An diesen lädierten Stellen kommt es zu einer Reihe von Stoffwechselprozessen, die zur Verdickung und Verhärtung der Gefäßwände führen. Mediziner sprechen dann von der Ausbildung einer Atherosklerose (umgangssprachlich Arterienverkalkung). Ein dauerhaft hoher Blutdruck ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung der Atherosklerose.
Betrifft die Atherosklerose die Herzkranzgefäße kann es zu Angina-pectoris-Anfällen oder zur Ausbildung einer koronaren Herzkrankheit. Ein vollständiger Gefäßverschluss führt zum Herzinfarkt.
Sind Nierenarterien betroffen, können die Nieren ihre Aufgabe, Blut zu filtern und von giftigen Stoffwechselprodukten zu befreien, nicht mehr nachkommen. Es entwickelt sich eine sogenannte Niereninsuffizienz.
Im Gehirn kann eine Unterversorgung durch Atherosklerose einen Schlaganfall zur Folge haben.
Da das Herz bei Bluthochdruck das Blut mit größerem Kraftaufwand durch die Arterien pumpen muss, arbeitet es ständig mit voller Kraft. Diese dauerhafte Überbelastung führt zur Herzmuskelschwäche – medizinisch Herzinsuffizienz – und das Herz kann seine Funktion nicht mehr voll erfüllen.
Das oberste Ziel jeder Hochdruckbehandlung ist eine dauerhafte Blutdrucksenkung auf Werte unter 140/90 mmHg. Leider wird diese meistens und – meiner Meinung nach stümperhaft angegangen – mit Medikamenten gelöst. Da die betreffenden selten sich der Konsequenzen bewußt sind wird als erstes der Arzt aufgesucht. Dieser empfiehlt ein paar Dinge im Alltag zu ändern und verschreibt eines der üblichen Medikamente: ACE-Hemmer, Diuretika, Betablocker, Kalzium-Antagonisten und Angiotensin-II-Antagonisten.
Das Herz des Bluthochdruck-Menschen schreit um Hilfe und anstatt ihm zu helfen, wird es einfach mit Medikamente beruhigt!
Seit fast 20 Jahren trainieren und coachen wir Führungskräfte und die meisten von ihnen haben Bluthochdruck. Bei allen, die unser Konzept konsequent umgesetzt haben, hat sich der Blutdruck auf ein Normalwert bzw. sogar Idealwert reguliert.
Folgende allgemeine Maßnahmen beeinflussen den Blutdruck positiv:
Leidest Du auch an Bluthochdruck und nimmst Medikamente zur Regulierung?
– – – – – – – – – –
– – – – – – – – – –
Vielen Dank, dass du dir diese Folge angehört hast.
Sportliche Grüße und viel Spaß bei Deinem Workout.
Der Beitrag #103: Bluthochdruck – der stille Hilfeschrei Deines Herzens! erschien zuerst auf contigo personal training.
By Stefan Schlegel4
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Der Blutdruck gibt den Druckwert an, mit dem das Blut vom Herzen durch den Körper bis in die kleinsten Kapillargefäße gepumpt wird. Dieser Pumpvorgang geschieht, indem sich das Herz zusammenzieht (kontrahiert). Bei maximaler Kontraktion des Herzens ist der höchste Wert des Blutdrucks erreicht. Dieser (oberen) Wert wird systolischer Blutdruck genannt. Danach erschlafft das Herz, und es pumpt kein Blut mehr in die Arterien. Als Folge sinkt der Blutdruck wieder auf den niedrigsten Wert ab. Dieser (untere) Wert heißt diastolischer Blutdruck.
123 mmHg = systolischer Blutdruck = oberer Wert
Schwere Hypertonie (Schweregrad 3)
Nur bei etwa 10 Prozent aller Menschen mit Bluthochdruck sind organische Erkrankungen als Ursachen bekannt, wie z.B. Nieren-Erkrankungen, Herz-Erkrankungen oder Hormonhaushalt-Störungen. Meistens ist der Grund jedoch unbekannt, dann spricht man von einer primären Hypertonie, oder auch essentiellen Hypertonie.
Eine Vielzahl von Einflüssen können die Entstehung von Bluthochdruck fördern. Manche können nicht beeinflusst werden, wie z.B. erbliche Veranlagung. Andere hingegen sind auf den Lebensstil der Betroffenen zurückzuführen. Hierzu gehören vor allem Rauchen, Übergewicht, kochsalzreiche Ernährung, Bewegungsmangel, hoher Alkoholkonsum und übermäßiger Stress.
Bei zu hohem Blutdruck ist das gesamte Gefäßsystem stark belastet, weil die Gefäße einem höheren Druck standhalten müssen. Dadurch können kleinste Risse in der Gefäßinnenhaut entstehen. An diesen lädierten Stellen kommt es zu einer Reihe von Stoffwechselprozessen, die zur Verdickung und Verhärtung der Gefäßwände führen. Mediziner sprechen dann von der Ausbildung einer Atherosklerose (umgangssprachlich Arterienverkalkung). Ein dauerhaft hoher Blutdruck ist der wichtigste Risikofaktor für die Entstehung der Atherosklerose.
Betrifft die Atherosklerose die Herzkranzgefäße kann es zu Angina-pectoris-Anfällen oder zur Ausbildung einer koronaren Herzkrankheit. Ein vollständiger Gefäßverschluss führt zum Herzinfarkt.
Sind Nierenarterien betroffen, können die Nieren ihre Aufgabe, Blut zu filtern und von giftigen Stoffwechselprodukten zu befreien, nicht mehr nachkommen. Es entwickelt sich eine sogenannte Niereninsuffizienz.
Im Gehirn kann eine Unterversorgung durch Atherosklerose einen Schlaganfall zur Folge haben.
Da das Herz bei Bluthochdruck das Blut mit größerem Kraftaufwand durch die Arterien pumpen muss, arbeitet es ständig mit voller Kraft. Diese dauerhafte Überbelastung führt zur Herzmuskelschwäche – medizinisch Herzinsuffizienz – und das Herz kann seine Funktion nicht mehr voll erfüllen.
Das oberste Ziel jeder Hochdruckbehandlung ist eine dauerhafte Blutdrucksenkung auf Werte unter 140/90 mmHg. Leider wird diese meistens und – meiner Meinung nach stümperhaft angegangen – mit Medikamenten gelöst. Da die betreffenden selten sich der Konsequenzen bewußt sind wird als erstes der Arzt aufgesucht. Dieser empfiehlt ein paar Dinge im Alltag zu ändern und verschreibt eines der üblichen Medikamente: ACE-Hemmer, Diuretika, Betablocker, Kalzium-Antagonisten und Angiotensin-II-Antagonisten.
Das Herz des Bluthochdruck-Menschen schreit um Hilfe und anstatt ihm zu helfen, wird es einfach mit Medikamente beruhigt!
Seit fast 20 Jahren trainieren und coachen wir Führungskräfte und die meisten von ihnen haben Bluthochdruck. Bei allen, die unser Konzept konsequent umgesetzt haben, hat sich der Blutdruck auf ein Normalwert bzw. sogar Idealwert reguliert.
Folgende allgemeine Maßnahmen beeinflussen den Blutdruck positiv:
Leidest Du auch an Bluthochdruck und nimmst Medikamente zur Regulierung?
– – – – – – – – – –
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Vielen Dank, dass du dir diese Folge angehört hast.
Sportliche Grüße und viel Spaß bei Deinem Workout.
Der Beitrag #103: Bluthochdruck – der stille Hilfeschrei Deines Herzens! erschien zuerst auf contigo personal training.

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