Die Leseoptimistin

#17 Stark in stürmischen Zeiten


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Die Kunst, sich selbst und andere zu führen

1. Die wichtigsten Erkenntnisse in 1 bis 3 Sätzen

Die Kunst der Führung: Den Spagat zwischen Norm / QM und individuellem Handeln steuern.
Wenn Selbstverwirklichung und Individualität immer wichtiger für den einzelnen werden: Wie gelingt es die Einzigartigkeit der Menschen in die Arbeit einfließen zu lassen, statt sie mit Normen zu steuern?
Die aufrichtige, kluge und sinnvolle Frage ist das Führungsinstrument schlechthin. Klarheit und Verständnis erreichen wir über Informationen. Bewusstsein und Bewegung durch das Fragen. Das was die Menschen wirklich in Bewegung setzt, sind ihnen gestellte gute Fragen.
Führen heißt: ein gutes Klima zu schaffen, die Arbeit so zu organisieren, dass sie zufrieden macht, und den Einzelnen im Blick haben.
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  1. Was hat Dich zum Lachen gebracht**
  2. Der Begriff Erfolgstheologie: in Amerika wird alles dem Geld untergeordnet, selbst Gott. Serientipp dazu The Righteous Gemstones – Alles muss was bringen, alles wird verzweckt, selbst die Menschlichkeit.

    Wertfrei Beschreiben statt Bewerten – plastisches Beispiel von Bodo: bei Teammeetings geht er raus, schüttet sich ein halbes Glas Wasser über die Hose und geht wieder in den Raum mit dem Spruch „Ich komme gerade von der Toilette“. Im ersten Moment lachen alle und jeder denkt „Hey, der kann wohl nicht vernünftig pinkeln“ Das spricht er dann aus, denn das ist eine Bewertung. Nur wer gedacht hat, die Hose ist nass, hat eine Beschreibung abgegeben.

    3. Was bezweifelst Du

    Sehr idealistische Hoffnung: wenn Führungskräfte es schaffen, dass ihre Mitarbeiter „aufrecht“ nach Hause kommen, verwandelt das das Klima der Gesellschaft.
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    1. Das beste Beispiel / die beste Geschichte**
    2. Marina, die Ausbildungsbeauftragte – Erfolg ist, wenn die Azubis gerne bleiben und sich weiter entwickeln können.
      Auf den Visitenkarte steht „Upstalsboomer“ statt Funktion

      5. Was kannst Du für die Praxis rausziehen

      • Kleine tägliche Rituale einbauen, z.B. morgens beim Zähneputzen „Mit welchen Gefühlen gehe ich gleich zur Arbeit? Was bewegt mich heute?“ – Früher bei mir „Wem zaubere ich heute ein Lächeln ins Gesicht“ Ist keine Frage von Zeit, sondern des Wollens. Keinem tut es gut, gereizt / gestresst ins Büro zu gehen.
      • Wie kann ich meinen Tag klug beginnen, damit ich das Gefühl habe, dass er mir guttun wird?
      • Gute Führung setzt voraus, sich selbst zu führen. Viele managen sich nur über Termine mit Prioritäten, werden mehr gehandelt als selbst zu handeln. Frage: wohin will ich mich selbst eigentlich führen. Wenn es stimmt dass „Wer fragt, führt“ Welche Fragen stelle ich mir, um mich selbst zu erkennen / zu führen.
      • Wie schaffe ich Verbundenheit? Gemeinsames Tun und gemeinsames Reden darüber. Rituale und Reflektion. Schöne Fragen:
      o „Was heißt es für Dich… zu sein
      o Wie fühlst Du Dich, wenn wir gemeinsam eine Sitzung halten?
      o Was ist für Dich wichtig, wenn Du an die Arbeit denkst?
      o Was bewegt Dich?
      o Was verbindet euch miteinander?
      o Was ist der Grund, der euch trägt trotz aller Verschiedenheit?
      • Widerstand hat immer einen Sinn und ist ernst zu nehmen. Zeigt entweder, dass es uns noch nicht gelingt, die Mitarbeiter zu überzeugen. Oder aber, dass wir zu wenig auf die Ängste der Mitarbeiter eingehen. – Hinweis auf die 5 Aber der Digitalisierung
      • Investitionsbetrachtung: ökonomische und unternehmenspolitische Aspekte spielen eine Rolle. Haben wir das Geld und / oder ist uns das Projekt wichtig – wo zahlen wir bewusst drauf, weil es uns sein Anliegen ist.
      • Tipp für Mitarbeiter mit verletzendem Chef: Gehe in die Firma so, wie Du ins Theater gehst. Schau zu, was der Chef spielt, aber spiele nicht mit. Lass Dir vom Chef die Rolle nicht aufdrängen“
      • Rollierende Planung statt starre Jahres-Budgets um schnellem Wandel gerecht zu werden.
      • Grundlagen einer sinnvollen Besprechungsorganisation S.188 Gute Idee: Auf dem Besprechungstisch Kärtchen mit der Frage „Wofür bin ich heute hier?“
      • Die drei wichtigen Aspekte, um Verantwortung entstehen zu lassen:
      o Richtungsweisende, aufrichtige und sinnvolle Fragen stellen
      o Dem Team die Möglichkeit geben, durch das Antworten auf diese Fragen Teil einer sinnvollen Lösung zu sein
      o Die Mitarbeiter trauen sich zu, die Lösung eigenverantwortlich umzusetzen, weil potenzielle Umsetzungsfehler nicht sanktioniert werden, sondern als Entwicklungschance angesehen werden.
      • Spannend: der Umgang mit dem Thema Gehalt. Und wenn der Chef sein Team fragt, welches Gehalt die Mitarbeiter für angemessen halten.
      **

      1. Was war neu für Dich**
      2. Die drei Worte im Deutschen für unsere Kommunikation
        • Sagen – heißt etwas zeigen. Ist neutral
        • Reden – kommt von Rechenschaft, liegt oft etwas aggressives darin, jmd etwas ein- oder ausreden
        • Sprechen – kommt vom „Bersten, Knistern, Prasseln“ – meint immer ein persönliches Sprechen, das aus dem Herzen kommt. Schafft Beziehung
        ...more
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        Die LeseoptimistinBy Angela Hamatschek


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