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Mobilität im Wandel: Mobilitätsaktivist Florian Kobler über die drängende Frage, ob Deutschland noch an veralteten Erzählungen rund um das Auto festhält. Florian spart nicht an Kritik: Die Automobilindustrie, einst Rückgrat der deutschen Wirtschaft, habe den Anschluss an die Elektromobilität verpasst und blockiere gleichzeitig durch massive Lobbypolitik eine zukunftsfähige Verkehrswende. „Wir führen Diskussionen, die auf Mythen basieren“, sagt Florian. Er betont, wie ineffizient der private Autobesitz ist. In Berlin haben nur drei von zehn Bürgern ein eigenes Fahrzeug und doch prägen parkende Autos das Stadtbild. Florian ist überzeugt, dass Städte mit gutem Nahverkehr und Carsharing auf das Auto weitgehend verzichten könnten.
Trotzdem dominieren in Deutschland die Gewinne der Automobilindustrie über die Mobilitätsinteressen der Menschen. In Städten wie Kopenhagen und Paris funktioniert alternative Mobilität, aber in Deutschland hält man am Blech fest. Warum? „Das Auto ist hier Statussymbol, Identität“, erklärt Florian. Dabei könnte Mobilität, wie sie etwa in Kopenhagen vorgelebt wird, nachhaltig und kosteneffizient sein.
Die Verkehrswende braucht nicht nur technische Lösungen, sondern auch ein kulturelles Umdenken. „Es geht um Teilhabe, Gesundheit und einen besseren Umgang mit dem öffentlichen Raum“, betont Florian. Er plädiert für ein Mobilitätssystem, das Städte lebenswerter macht. Ein Umdenken in der Gesellschaft ist notwendig – doch der Weg dahin bleibt steinig.
Zu Gast: Florian Kobler, Mobilitätsaktivist und Host des Podcasts "ring frei" Ein Podcast der Initiative für den Volksentscheid Berlin autofrei.
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By Michael CarlMobilität im Wandel: Mobilitätsaktivist Florian Kobler über die drängende Frage, ob Deutschland noch an veralteten Erzählungen rund um das Auto festhält. Florian spart nicht an Kritik: Die Automobilindustrie, einst Rückgrat der deutschen Wirtschaft, habe den Anschluss an die Elektromobilität verpasst und blockiere gleichzeitig durch massive Lobbypolitik eine zukunftsfähige Verkehrswende. „Wir führen Diskussionen, die auf Mythen basieren“, sagt Florian. Er betont, wie ineffizient der private Autobesitz ist. In Berlin haben nur drei von zehn Bürgern ein eigenes Fahrzeug und doch prägen parkende Autos das Stadtbild. Florian ist überzeugt, dass Städte mit gutem Nahverkehr und Carsharing auf das Auto weitgehend verzichten könnten.
Trotzdem dominieren in Deutschland die Gewinne der Automobilindustrie über die Mobilitätsinteressen der Menschen. In Städten wie Kopenhagen und Paris funktioniert alternative Mobilität, aber in Deutschland hält man am Blech fest. Warum? „Das Auto ist hier Statussymbol, Identität“, erklärt Florian. Dabei könnte Mobilität, wie sie etwa in Kopenhagen vorgelebt wird, nachhaltig und kosteneffizient sein.
Die Verkehrswende braucht nicht nur technische Lösungen, sondern auch ein kulturelles Umdenken. „Es geht um Teilhabe, Gesundheit und einen besseren Umgang mit dem öffentlichen Raum“, betont Florian. Er plädiert für ein Mobilitätssystem, das Städte lebenswerter macht. Ein Umdenken in der Gesellschaft ist notwendig – doch der Weg dahin bleibt steinig.
Zu Gast: Florian Kobler, Mobilitätsaktivist und Host des Podcasts "ring frei" Ein Podcast der Initiative für den Volksentscheid Berlin autofrei.
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