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Ich spreche heute mit Düzen Tekkal. Düzen ist Menschenrechtsaktivistin, Kriegsreporterin, Autorin und – so bezeichnet sie sich selbst – Sozialarbeiterin. Ihre Eltern kamen in den 1970er Jahren als Einwanderer aus der Südosttürkei nach Deutschland. In ihrer Heimat waren sie als Kurden und Teil der jesidischen Glaubensgemeinschaft verfolgt worden. Düzen wurde in Deutschland geboren, studierte in Hannover und wurde Journalistin. Im August 2014 reiste sie in den Nordirak. Terroristen des sogenannten Islamischen Staats hatten dort mindestens 5.000 Jesiden ermordet. Düzen wurde Chronistin eines Völkermords. Ihres Volkes. Sie drehte den Dokumentarfilm Háwar – Meine Reise in den Genozid. Gemeinsam mit ihrer Schwester, der ehemaligen Profi-Fußballspielerin Tuğba, gründete sie den gemeinnützigen Verein für humanitäre Hilfe HÁWAR.help und die Bildungsinitiative GermanDream. Ich spreche mit Düzen über ihre Überzeugungen und über ihre Kraft. Und wie wichtig es war, irgendwann die Trauer und das Entsetzen über das Erlebte zuzulassen. Sie erzählt von ihrem Leben unter dem Damoklesschwert, von dem Preis, den sie für ihren Mut gezahlt hat und von ihrer Mutter, die sagte: »Ich möchte, dass meine Tochter zurück ins Leben kommt.« Ich freue mich, dass ihr uns zuhört, dass ihr Düzen zuhört und dass ihr erfahrt, wie wichtig es ist, die eigene Stimme zu erheben.
Mehr zu Düzen Tekkal:
Mehr zu Ildikó von Kürthy:
(Hör-)Bücher von Ildikó von Kürthy:
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By Ildikó von Kürthy4.9
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Ich spreche heute mit Düzen Tekkal. Düzen ist Menschenrechtsaktivistin, Kriegsreporterin, Autorin und – so bezeichnet sie sich selbst – Sozialarbeiterin. Ihre Eltern kamen in den 1970er Jahren als Einwanderer aus der Südosttürkei nach Deutschland. In ihrer Heimat waren sie als Kurden und Teil der jesidischen Glaubensgemeinschaft verfolgt worden. Düzen wurde in Deutschland geboren, studierte in Hannover und wurde Journalistin. Im August 2014 reiste sie in den Nordirak. Terroristen des sogenannten Islamischen Staats hatten dort mindestens 5.000 Jesiden ermordet. Düzen wurde Chronistin eines Völkermords. Ihres Volkes. Sie drehte den Dokumentarfilm Háwar – Meine Reise in den Genozid. Gemeinsam mit ihrer Schwester, der ehemaligen Profi-Fußballspielerin Tuğba, gründete sie den gemeinnützigen Verein für humanitäre Hilfe HÁWAR.help und die Bildungsinitiative GermanDream. Ich spreche mit Düzen über ihre Überzeugungen und über ihre Kraft. Und wie wichtig es war, irgendwann die Trauer und das Entsetzen über das Erlebte zuzulassen. Sie erzählt von ihrem Leben unter dem Damoklesschwert, von dem Preis, den sie für ihren Mut gezahlt hat und von ihrer Mutter, die sagte: »Ich möchte, dass meine Tochter zurück ins Leben kommt.« Ich freue mich, dass ihr uns zuhört, dass ihr Düzen zuhört und dass ihr erfahrt, wie wichtig es ist, die eigene Stimme zu erheben.
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