Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig

Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig

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Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig episodes

  • Recap: Die ersten Anzeichen der Wechseljahre
    Falls ihr gerade erst zu "Hormongesteuert" gefunden habt oder euer Wissen auffrischen möchtet: In unserer Staffelpause bündeln wir die wichtigsten Erkenntnisse aus früheren Folgen. In diesem Recap geht es um den Beginn der Wechseljahre und die Veränderungen im Körper.

    Die Wechseljahre beginnen oft viel früher, als viele Frauen denken. Der Zyklus wird unregelmäßiger, plötzlich treten Brustspannen, Migräne oder Schlafstörungen auf. In einem Monat scheint alles normal, im nächsten spielt der Körper verrückt. Aber woran liegt das eigentlich?

    Um die ersten Veränderungen der Wechseljahre zu verstehen, lohnt sich ein Blick darauf, wie der weibliche Zyklus normalerweise funktioniert. Denn erst wenn klar ist, wie fein das Zusammenspiel der Hormone in den fruchtbaren Jahren geregelt wird, lässt sich verstehen, was passiert, wenn der Eizellvorrat langsam kleiner wird und das hormonelle Gleichgewicht ins Wanken gerät.

    In dieser Sonderfolge haben wir die wichtigsten Erkenntnisse aus zwei beliebten Folgen von Hormongesteuert zusammengeführt. Dr. Katrin Schaudig erklärt anschaulich, was zu Beginn der Wechseljahre im Körper passiert, woher die ersten Symptome kommen und warum manche weit verbreiteten Vorstellungen über die Hormone in dieser Lebensphase nicht stimmen. Was gerät jetzt durcheinander? Warum schwanken Beschwerden oft so stark? Und weshalb können die Wechseljahre schon beginnen, bevor man selbst überhaupt an sie denkt?

    Wer die biologischen Zusammenhänge kennt, kann die Veränderungen des eigenen Körpers besser einordnen und mit mehr Gelassenheit begleiten. Genau dabei möchten wir euch unterstützen: Unser Ziel ist es, euch zu Expertinnen eures eigenen Körpers zu machen.

    Links

    - NEU: Hormongesteuert – Die Kolumne
    - Hormongesteuert zum Nachlesen
    - Hormongesteuert #2 Wenn Frauen im Zyklus drei Eisprünge haben
    - Hormongesteuert #56 Mythos Progesteronmangel

    Podcasttipp: Tabubruch - Fremdgehen: Kann man das verzeihen?

    Wir freuen uns über Feedback und Fragen: [email protected]

    Inhaltsverzeichnis:
    0:02:10 Was kommt zu Beginn der Wechseljahre durcheinander?
    0:02:40 Ausgeklügelter Dialog zwischen "oben und unten"
    0:07:50 Dialog kommt durcheinander, wenn die Eizellreserve schwindet
    0:12:20 Wie merke ich eine Östrogendominanz?
    0:13:00 Gehirn ist gestresst und verursacht Schlafstörungen und Depression
    0:14:00 Starke und langanhaltende Blutungen auch typisch für zu viel Östrogen
    0:15:50 "Springfluten und Tsunamis"
    0:16:50 Wie macht sich fehlendes Progesteron bemerkbar?
    0:18:00 Progesteron und Schlaf
    0:20:10 Machen jetzt Hormontests Sinn?
    0:21:50 Kann eine Hormontherapie helfen?
    0:24:40 Der Mythos vom Progesteronmangel
    0:26:50 Progesteron immer nur nach dem Eisprung
    0:28:20 Im Verhältnis zu viel Progesteron
    0:32:30 Im Verhältnis zu wenig Progesteron
    0:35:00 Blutungen auch ohne Progesteron
    40 min
  • #62 Haben Männer Wechseljahre? Mythen und Fakten rund ums Testosteron
    Seit drei Jahren sprechen wir bei "Hormongesteuert" über Frauen, Wechseljahre und Hormone. Nun richten wir den Blick auf die Männer: Gibt es so etwas wie die männlichen Wechseljahre? Was passiert mit dem Testosteron im Laufe des Lebens? Und brauchen manche Männer tatsächlich eine Hormontherapie?

    Um Antworten auf diese Fragen zu bekommen, haben Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig einen der renommiertesten Experten auf diesem Gebiet eingeladen: Prof. Michael Zitzmann. Der Androloge hat viele Jahre am Universitätsklinikum Münster zum Testosteron geforscht und Männer mit Testosteronmangel behandelt.

    Im Gespräch erklärt Zitzmann, warum Übergewicht ein echter Testosteron-Killer sein kann, weshalb manche Männer stärker auf ihr eigenes Testosteron reagieren als andere und warum ein niedriger Testosteronspiegel oft mehr mit dem Lebensstil als mit dem Alter zu tun hat.

    Natürlich räumt Prof. Michael Zitzmann auch mit einigen der größten Mythen rund um das Männerhormon auf.
    Und keine Sorge: Diese Folge ist nicht nur etwas für Männer. Auch Frauen werden jede Menge Überraschendes erfahren. Freut euch auf spannende Fakten, verblüffende Zusammenhänge und interessantes Wissen, mit dem ihr beim nächsten Small Talk garantiert punkten könnt.

    Fragen und Feedback gern an [email protected]e

    Links
    - Hormongesteuert zum Nachlesen
    - Folge #29 Bauchfett, geh weg!
    - Podcasttipp: “Ungebremst - Nach dem Urteil“

    Inhaltsverzeichnis:

    0:02:30 Kommen Männer auch in die Wechseljahre?
    0:03:10 Warum sinkt bei vielen Männern das Testosteron im Alter?
    0:05:10 Krankheiten können Hoden oder Hirnanhangdrüse schädigen
    0:07:00 Übergewicht ist ein Testo-Killer
    0:10:50 Teufelskreis Bauchfett und zu wenig Testosteron
    0:13:50 Stress, zu wenig Schlaf und zu viel Sport
    0:16:20 Die wichtige Rolle des Androgen-Rezeptors
    0:21:40 Macht viel Testosteron aggressiv
    0:24:00 Testosteronmangel und Libidoverlust
    0:26:45 Für was brauchen Männer Testosteron?
    0:32:30 Männer haben im Alter mehr Östrogen als Frauen
    0:33:21 Wo sollte der Testosteronwert liegen?
    0:35:00 Welche Test und Untersuchungen müssen bei Verdacht erfolgen?
    0:40:00 Testosterontherapie nicht bei Kinderwunsch
    0:42:00 Die Idee der Pille für den Mann und was daraus geworden ist
    0:44:45 Testomangel kann sich auch durch Lebensstiländerung bessern
    0:47:00 Was verbessert sich dann unter Testosteron-Therapie?
    0:49:00 Gibt es ein Krebs-Risiko?
    0:55:10 Auch Frauen profitieren von einer Testosteron-Therapie
    1:02:00 Zu lange nur auf die Männer geschaut
    1:04:00 Testosteron bei Frauen fällt nicht mit der Menopause ab
    1:08:00 Sind wir zu zurückhaltend in Deutschland mit der Testosteron-Therapie?
    1 hr 10 min
  • #61 Wenn der Eierstock nochmal zuckt
    Drei Jahre Hormongesteuert! Kaum zu glauben, wie viele Fragen, Erfahrungen und Geschichten Ihr in dieser Zeit mit uns geteilt habt. Und weil das Thema Wechseljahre noch lange nicht auserzählt ist, steht ihr – unsere Hörerinnen - in unserer Geburtstagsfolge wieder im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig beantworten wir eure Fragen.

    Was gilt bei der Gestagenmonopille, wenn zusätzlich Östrogen genommen wird? Brauche ich zur Hormonspirale zusätzlich noch Progesteron? Kann die Kombinationspille in der Perimenopause eine gute Option sein? Wie wirken sich bioidentische Hormone bei Migräne aus? Und wie stelle ich unter Hormontherapie fest, dass ist postmenopausal bin? Außerdem sprechen wir über ein Thema, das viele von euch umtreibt: den Schutz der Knochen bei beginnender Osteoporose. Wie viel Östrogen ist dafür notwendig? Können höhere Dosierungen Vorteile bringen? Und welche Antworten liefert die aktuelle Forschung?

    Danke, dass ihr uns seit drei Jahren begleitet. Wir freuen uns auf viele weitere Fragen und spannende Gespräche mit euch. Zum Geburtstag verschenken wir drei Exemplare unseres Buchs "Hot Stuff – Wechseljahre-Wissen to go". Wenn Ihr Interesse habt, dann schreibt uns bis zum 14.09.2026 eine Mail mit dem Betreff "Buch" an: [email protected] Über diese Adresse könnt Ihr uns auch Fragen, Anregungen und Kritikpunkte schicken.

    Links
    - Hormongesteuert zum Nachlesen
    - #59 Wechseljahre im Kopf: Das Gehirn baut um -
    - #56 Mythos Progesteronmangel
    - #52 PMDS und Migräne: Wenn Hormone krank machen

    Podcast-Tipp: Innenwelt – der Psychologiepodcast

    Inhaltsverzeichnis:
    0:05:20 Machen uns unsere Eierstöcke nach der Menopause krank?
    0:12:30 Osteopenie: Wie viel Östrogen brauche ich für die Knochendichte?
    0:18:40 Studie empfiehlt höhere Östrogendosierungen für einen präventiven Effekt
    0:21:30 Hörerinnenfragen zur Gestagenmonopille
    0:24:10 Warum empfehlt ihr die synthetischen Gestagene?
    0:27:00 Darf man die Desogestrelpille mit transdermalem Östrogen nehmen?
    0:35:40 Geht in der Perimenopause auch noch eine Kombipille?
    0:40:40 Durchgängige Progesteroneinnahme unter Hormonspirale?
    0:45:00 Durchgängige Einnahme nach Schleimhaut-Verödung?
    0:46:00 Wann muss man zur Spirale Progesteron dazu nehmen?
    0:47:30 Kann es unter der Mirena Zysten-Bildung geben?
    0:49:33 Migränepatientin und bioidentische Hormone
    0:55:50 Wie erkenne ich unter einer Hormontherapie, dass ich postmenopausal bin?
    1:00:00 Welcher FSH-Wert steht für Wechseljahre?
    1:04:30 Sinkt der FSH-Wert unter bioidentischen Hormonen?
    1 hr 10 min
  • #60 Gesundheitsreform: Weniger Hilfe in den Wechseljahren
    Schlechte Nachrichten für Frauen in den Wechseljahren: Ab 2027 wird bei den Krankenkassenleistungen gespart. Was bedeutet das für Beratung, Termine und Versorgung? Müssen Frauen künftig länger auf Arzttermine warten? Werden wichtige Beratungen gestrichen?

    Fest steht: Die Finanzen der gesetzlichen Krankenkassen stehen unter Druck. Mit dem im Juli 2026 verabschiedeten GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz sollen die Kosten begrenzt werden, um weitere Beitragserhöhungen zu vermeiden. Fachleute befürchten, dass die Einsparungen nicht ohne Folgen für Patientinnen bleiben werden.

    Der Berufsverband der Frauenärztinnen und Frauenärzte rechnet bereits mit bis zu 35.000 weniger Behandlungsterminen. Welche Veränderungen erwarten Frauen bei ihrer gynäkologischen Versorgung? Müssen Ärztinnen und Ärzte künftig stärker priorisieren? Was bleibt von der Wechseljahre-Offensive? Wird eine ausführliche Wechseljahre-Beratung künftig zur Privatleistung?

    Darüber sprechen Katrin Simonsen und Dr. Katrin Schaudig in dieser Folge des Podcasts "Hormongesteuert" mit Dr. Nicole Mattern, Berliner Landesvorsitzende des Berufsverbandes der Frauenärztinnen und Frauenärzte. Sie beleuchten die Hintergründe des Gesetzes, diskutieren die möglichen Folgen für Patientinnen und fragen, wie die frauenmedizinische Versorgung in Zukunft aussehen könnte.

    Links
    - Hormongesteuert zum Nachlesen
    - Hormongesteuert #47 Teure Wechseljahre: Was zahlt die Kasse – und was nicht?
    - Podcast-Tipp: ARD-Psychologie-Podcast "Die Lösung"

    Inhaltsverzeichnis:
    0:02:50 GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Wie groß ist die Hoffnung auf Nachbesserung?
    0:06:00 Kürzungen passen mit versprochener Politik nicht zusammen
    0:09:00 Wie war die Finanzierungslage bisher und was ändert sich?
    0:12:20 Wer legt fest, wie viele Patientinnen eine Praxis versorgen darf?
    0:15:00 Patientinnenpool muss verkleinert werden
    0:17:20 Müssen schwangere Patientinnen weggeschickt werden?
    0:21:00 Auch offene Sprechstunden werden nicht mehr extra bezahlt
    0:27:50 Kein Anreiz für Ärztinnen, sich niederzulassen
    0:29:10 Müssen Gynäkologinnen nun mehr Selbstzahlerleistungen anbieten?
    0:36:30 Ausverkauf der Kassensitze
    0:41:00 Wird eine bezahlte Wechseljahreberatung kommen?
    0:42:30 Frauenärztinnen und Patientinnen müssen sich besser verständigen
    0:46:00 Appell an die Patientinnen – Bitte Termine absagen!

    Fragen und Feedback gern an [email protected]
    52 min
  • #59 Wechseljahre im Kopf: Das Gehirn baut um
    Plötzlich gereizt, schlaflos oder ständig auf der Suche nach dem richtigen Wort? Willkommen in der Perimenopause. Was viele Frauen nicht wissen: Unser Gehirn ist das zentrale Organ der Wechseljahre. Dr. Katrin Schaudig beschreibt diese Phase so: „Im Gehirn ist jetzt der Teufel los.“ Und tatsächlich haben viele typische Beschwerden wie Stimmungsschwankungen, Brain Fog, Schlafprobleme oder Ängste ihren Ursprung dort.

    Doch keine Sorge: Das bedeutet nicht, dass etwas mit uns nicht stimmt. Im Gegenteil. Das Gehirn macht gerade das, was es in hormonellen Übergangsphasen schon immer getan hat. Es baut sich um. Ähnlich wie in der Pubertät oder während einer Schwangerschaft passt es sich an neue hormonelle Bedingungen an. Ein großes Update also. Manche Frauen erleben verstärkte Depressionen, Ängste oder andere neurologische Beschwerden.

    Warum das so ist, erforscht die Neurowissenschaftlerin Prof. Claudia Barth von der Charité Berlin seit vielen Jahren. Sie untersucht, wie Hormone das weibliche Gehirn beeinflussen, warum Frauen in den Wechseljahren anfälliger für bestimmte neurologische Erkrankungen sein können und weshalb deutlich mehr Frauen als Männer an Alzheimer erkranken.

    In dieser Folge sprechen wir über das faszinierende Zusammenspiel von Hormonen und Gehirn, über Risiken und Chancen dieser Lebensphase und darüber, warum die Wechseljahre vielleicht viel mehr sind als nur das Ende der Fruchtbarkeit.

    - Hormongesteuert zum Nachlesen

    - Hormongesteuert #48 Schlafprobleme – was wirklich hilft

    - Studie „Mapping Perimenopause“ sucht Teilnehmerinnen

    - Unser Hörtipp: Lisas Paarschitt

    Wir freuen uns über Feedback und Fragen: [email protected]

    Inhaltsverzeichnis:
    0:02:30 Viele Symptome werden vom Gehirn ausgelöst
    0:04:50 Was machen unsere Hormone im Gehirn
    0:10:00 Manche Frauen sind sehr hormonsensitiv
    0:12:00 Sturm im Neurotransmittersystem
    0:14:30 In jedem monatlichen Zyklus verändert sich die Hirnstruktur
    0:20:10 Wechseljahre: Im Gehirn ist dann der Teufel los
    0:26:50 Sind Hitzewallungen wie kleine Schlaganfälle?
    0:34:20 Mehr Frauen erkranken an Demenz – liegt es an den Hormonen?
    0:36:00 Warum treten jetzt Panikattacken und Angstzustände auf?
    0:40:10 Warum gibt es diese Umbauphasen im Gehirn
    0:47:00 Umbau in der Perimenopause
    0:49:20 Was gewinnen wir durch das Hirn-Update?
    0:54:30 Bei manchen Frauen bleiben Depressionen und andere Symptome
    0:55:10 Manche Antidepressiva wirken postmenopausal nicht mehr so gut
    1:00:00 Schützt Östrogen vor Demenz?
    1:07:00 Studie zur Gehirngesundheit in den Wechseljahren – Teilnehmerinnen gesucht
    1 hr 5 min
  • #58 Das Geheimnis des Bauchfetts
    Warum nehmen viele Frauen in den Wechseljahren plötzlich zu, obwohl sich an Ernährung und Bewegung kaum etwas verändert? In dieser Folge schauen wir auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Hormon FSH, das möglicherweise eine größere Rolle bei Bauchfett, Stoffwechsel und Gehirngesundheit spielt, als bisher angenommen.

    In dieser Folge mit Hörerinnenfragen sprechen wir über das neue hormonfreie Medikament Elinzanetant, das bei Hitzewallungen eingesetzt wird. Katrin Schaudig erklärt, wie es wirkt, für wen es geeignet ist und welche ersten Erfahrungen es aus der Praxis gibt.
    Außerdem geht es um diese Fragen: Können Wechseljahresbeschwerden trotz Verhütungspflaster auftreten? Welche Alternativen gibt es, wenn Progesteron nicht vertragen wird? Warum helfen HRT und Östriolcreme nicht gegen vaginale Trockenheit? Welche Hormontherapie kommt für Frauen mit PMDS infrage? Was tun, wenn Myome unter einer Hormontherapie wachsen?

    Zum Abschluss gibt es eine gute Nachricht: Es gab einen ersten Pilotkurs für angehende Fachärztinnen und -ärzte zum Thema Hormonmedizin. Damit soll in der gynäkologischen Weiterbildung endlich auch das Thema Wechseljahre verankert werden.

    Links
    - Hormongesteuert zum Nachlesen
    - #50 Kälte-Snacks statt Diäten: Neue Wege aus der Gewichtsfalle
    - #52 PMDS und Migräne: Wenn Hormone krank machen
    - #27 Wechseljahre: Ein Myom kommt selten allein
    - Podcast-Tipp: WDR 2 Frag dich fit – mit Doc Esser und Johanna

    Inhaltsverzeichnis:
    0:02:20 Bauchfett und das FSH
    0:08:30 FSH regt Fettzellen an
    0:09:00 FSH hemmt Fettverbrennung
    0:09:20 Bauchfett hat viele FSH-Rezeptoren
    0:10:00 FSH fördert Cortisol
    0:12:20 Synthetische Gestagene können FSH unterdrücken
    0:14:50 Hormonfreies Medikament Elinzanetant gegen Hitzewallungen
    0:18:20 Welche Erfahrungen mit Elinzanetant und Fezolinetant?
    0:21:50 Manchmal Nebenwirkungen mit anderen Medikamenten
    0:23:00 Kann es unter einem Verhütungspflaster noch Hormonschwankungen geben?
    0:26:00 Untergewichtig, seit fünf Jahren keine Blutungen mehr und nun beginnen Hitzewallungen
    0:29:00 Pflaster mit synthetischem Gestagen gern auch für Frauen in der Postmenopause
    0:31:20 Kann ich bei vaginaler Trockenheit auch eine Östriol-Pille nehmen?
    0:38:00 PMDS und die späte Perimenopause – welche Hormontherapie?
    0:42:00 Myome wachsen unter HRT – muss jetzt die Gebärmutter entfernt werden?
    0:48:00 Gute Nachrichten: Endlich Ausbildungsangebot für angehende Fachärztinnen zum Thema Hormone - Erster Pilotkurs von 50 Stunden
    58 min
  • #57 Hormon-Störer: Die Gefahr aus dem Alltag
    Sie sind überall: in Plastikflaschen, Konservendosen, Kosmetikprodukten und sogar in der Luft, die wir täglich einatmen. Die Rede ist von hormonellen Disruptoren – chemischen Stoffen, die wir im Körper speichern und die unsere Hormone beeinflussen können.

    Kleiner Spoiler: Nach dieser Folge von "Hormongesteuert" hat Host Katrin Simonsen ihre Küchenschränke ausgemistet und sich von einigen Plastikschüsseln und Trinkflaschen getrennt. Warum? Das erfahrt ihr in dieser Episode.

    Zu Gast ist Professorin Annette Hasenburg, gynäkologische Onkologin und Expertin für hormonabhängige Erkrankungen. In ihrer Arbeit mit Krebspatientinnen beschäftigt sie sich intensiv mit hormonellen Disruptoren. Denn diese Stoffe können sich unter anderem im Brustgewebe, in den Eierstöcken und in der Gebärmutter anreichern und stehen im Verdacht, bestimmte Erkrankungen zu begünstigen oder deren Entwicklung zu beeinflussen. Auch mögliche Zusammenhänge mit dem Polyendokrinen Metabolischen Ovarialsyndrom (PMOS – früher PCOS) und Endometriose werden in der Forschung diskutiert.
    Gemeinsam mit Prof. Hasenburg sprechen Dr. Katrin Schaudig und Katrin Simonsen darüber, welche hormonellen Disruptoren besonders relevant sind, wo sie in unserem Alltag vorkommen und wie sie auf unseren Körper wirken. Außerdem klären sie, warum nicht jede Frau gleichermaßen betroffen ist.
    Und die gute Nachricht: Wir sind diesen Stoffen nicht hilflos ausgeliefert. Prof. Hasenburg gibt praktische Tipps für den Alltag und erklärt, wie man die persönliche Belastung reduzieren kann – und welche Rolle der eigene Lebensstil dabei spielt.

    - Hormongesteuert zum Nachlesen

    - Podcast-Tipp: „Der verbotene Vater“

    Wir freuen uns über Feedback und Fragen: [email protected]

    Inhaltsverzeichnis
    0:02:20 Von der Nachhaltigkeit zu den hormonellen Disruptoren
    0:08:20 Was sind hormonelle Disruptoren? Und was machen sie?
    0:10:47 Wie gut ist die Forschung dazu?
    0:13:40 Jede Frau hat ein individuelles Risiko
    0:16:55 Die bekanntesten Disruptoren und wo sie enthalten sind
    0:22:20 Wo sammeln sich die chemischen Substanzen?
    0:25:20 Bauen sich die Substanzen im Körper wieder ab?
    0:26:50 Hormonelle Disruptoren und das PMOS (PCOS)
    0:31:10 Endometriose und endokrine Disruptoren
    0:35:40 Gibt es auch einen Einfluss auf die Wechseljahre?
    0:39:47 Übergewicht ein großes Risiko – aber Bewegung schützt
    0:43:00 Disruptoren aus dem Alltag entfernen – Empfehlungen von Prof. Hasenburg
    49 min
  • #56 Mythos Progesteronmangel
    Angeblich ist Progesteron das Hormon, das uns als erstes in den Wechseljahren abhandenkommt. Das kann man im Internet und auch in vielen Büchern und Blogs lesen. Doch diese Erzählung vom allmählichen Progesteronmangel ist leider ein Mythos, der sich hartnäckig hält. Tatsächlich ist die hormonelle Situation zu Beginn der Wechseljahre alles andere als linear: Statt eines langsamen Mangels erleben viele Frauen ein intensives Auf und Ab. Solange ein Eisprung stattfindet, wird auch Progesteron gebildet – die Lage ist also deutlich komplexer, als vielerorts beschrieben.

    Gemeinsam mit Dr. Katrin Schaudig bespricht Host Katrin Simonsen in dieser Folge von "Hormongesteuert" die aktuelle Studienlage. Schaudig erklärt, warum die pauschale Empfehlung zur Progesteron-Einnahme gerade in der frühen Phase der Wechseljahre häufig nicht zielführend ist – und warum es so wichtig ist, den eigenen Körper und die individuellen Veränderungen besser zu verstehen. Eine Folge für alle, die fundierte Antworten suchen – und genug haben von simplen Erklärungen für komplexe Prozesse.

    Links
    - Hormongesteuert zum Nachlesen
    - #52 PMDS und Migräne: Wenn Hormone krank machen
    - #48 Schlafprobleme – was wirklich hilft
    - Podcast-Tipp: TV-Serie "Bin ich schön?"

    Wir freuen uns über Feedback und Fragen: [email protected]

    Inhaltsverzeichnis:
    0:01:30 Progesteronmangel in der Perimenopause ist ein Mythos
    0:06:50 Progesteron nur in der zweiten Zyklushälfte
    0:08:10 Erster Befund: Im Verhältnis zu viel Progesteron
    0:12:50 Manchmal gibt es auch einen relativen Progesteronüberschuss
    0:15:00 Zweiter Befund: Im Verhältnis zu wenig Progesteron
    0:16:20 Dritter Befund: Follikelpersistenz und Östrogendominanz
    0:17:40 Blutungen auch ohne Eisprung und ohne Progesteron?
    0:20:40 Dauerblutungen meist Zeichen für Progesteronmangel
    0:23:10 Östrogendominanz durchbrechen und abbluten
    0:25:00 Kritik an der standardmäßigen Gabe von Progesteron
    0:29:40 Zyklische Einnahme in der Perimenopause
    0:31:00 Ist Progesteron ein Wohlfühlhormon?
    0:35:10 Manche Frauen vertragen gar kein Gestagen
    0:39:40 Dydrogesteron ist gute Alternative zum Progesteron
    0:42:00 Progesteron und Dydrogesteron meist zu gering dosiert
    0:44:40 Progesteron beeinflusst Gefäßweite und Blutdruck?
    0:47:20 Unterstützt Progesteron Brustgewebe, Knochen und Schleimhäute?
    0:49:30 Wirkt Progesteron entzündungshemmend?
    0:54:00 Brauche ich Progesteron postmeno auch ohne Gebärmutter?
    0:57:00 Niedrige Östrogengabe auch ohne Progesteron möglich?
    1:04:00 Reicht Progesteron nur zweimal in der Woche?
    1:06:30 Kann ich Progesteron über die Haut nehmen?
    1 hr 16 min
  • #55 Wenn die Augen plötzlich trocken werden
    Es beginnt oft ganz harmlos: Ein leichtes Brennen, ein Fremdkörpergefühl, müde Augen am Abend. Zuerst denkt man an zu viel Bildschirmzeit, zu wenig Schlaf. Doch trockene Augen sind auch typisch für die Wechseljahre. Trockene Augen sind im Alter ein Thema bei Frauen und Männern. Doch Frauen sind deutlich häufiger betroffen. Jede zweite Frau klagt ab 50 über trockene Augen. Und das hat eben auch mit unseren Hormonen zu tun. Ärztinnen und Ärzte sprechen beim trockenen Auge längst von einer Volkskrankheit. Und trotzdem wird sie häufig unterschätzt – oder einfach hingenommen.

    Für diese Folge haben sich Host Katrin Simonsen und Frauenärztin Dr. Katrin Schaudig wieder eine Expertin eingeladen. Prof. Elisabeth Messmer ist Augenärztin an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und gilt als DIE Expertin in Deutschland für das Thema trockene Augen. Sie erklärt in dieser Folge des Podcasts "Hormongesteuert", was man über die Entstehung des trockenen Auges weiß und warum gerade in den Wechseljahren unsere Augen aus dem Gleichgewicht geraten können. Fehlt den Augen das Östrogen? Welche Rolle spielt das Testosteron für unsere Augengesundheit?

    Kleiner Spoiler: Es ist keine gute Idee, die Beschwerden einfach auszuhalten. Denn es geht um mehr als nur ein bisschen Trockenheit: Unbehandelt können trockene Augen die Lebensqualität massiv einschränken – und im schlimmsten Fall sogar die Augengesundheit gefährden. Was empfiehlt Prof. Messmer ihren Patientinnen? Und hilft auch eine Hormontherapie unseren trockenen Augen? Diese Folge liefert Antworten, Einordnung und konkrete Tipps.

    Links:
    - Hormongesteuert zum Nachlesen
    - Podcast-Tipp: IQ - Wissenschaft und Forschung

    Ihr könnt uns gern schreiben: [email protected]

    Inhaltsverzeichnis
    0:01:30 Warum sind so viele Frauen betroffen?
    0:03:00 Welche Rolle spielen die Sexualhormone?
    0:08:00 Wie zeigt sich das trockene Auge?
    0:08:40 Schleiersehen, Sehschwankungen, Tränenträufeln
    0:11:20 Andere Ursachen für das trockene Auge
    0:13:10 Diagnostik beim trockenen Auge
    0:15:10 Therapiemöglichkeiten bei fehlender Tränenflüssigkeit
    0:18:20 Pflege der Meibomdrüsen
    0:21:50 Für die Nacht eine Augencreme?
    0:23:30 Studie: Macht Östrogen ein trockenes Auge?
    0:26:00 Reduktion der Androgene macht das Problem
    0:27:50 Welche Gestagenpille bei trockenem Auge?
    0:29:40 Was bringen Augentropfen mit Östrogen oder Testosteron?
    0:36:00 Soll ich wegen der Augen mit einer Hormontherapie beginnen?
    0:38:00 Triggert das trockene Augen eine Bindehautentzündung?
    0:40:20 Lichtempfindlichkeit nimmt zu
    0:43:00 Vitamine oder bestimmte Ernährung fürs Auge?
    0:46:40 Wie oft zum Augenarzt?
    50 min
  • #54 Hormone und Stress: Herz in Gefahr
    Das weibliche Herz. Unsere Hormone. Und die große Frage: Wie bleiben wir möglichst gesund – bis ins hohe Alter? In dieser Folge bekommt ihr nicht nur Antworten, sondern echtes Aha-Wissen. Eins ist klar: Unsere Herzgesundheit verdient gerade in den Wechseljahren unsere volle Aufmerksamkeit. Seit mehr als zweieinhalb Jahren sprechen Host Katrin Simonsen und Hormonexpertin Dr. Katrin Schaudig im Podcast "Hormongesteuert" über die Wechseljahre. Und immer wieder sorgen Gäste für Überraschungen – mit neuen Studien, spannenden Erkenntnissen und Fakten, die man so noch nicht gehört hat.


    Diese Folge ist deshalb ein echtes Must Listen für alle Frauen. Denn unser Herz ist der Schlüssel dazu, wie wir altern – und wie hoch unser Risiko für einen Herzinfarkt ist. Und trotzdem wissen viele Frauen viel zu wenig darüber, was in ihrem Körper wirklich passiert. Mit dabei: Prof. Sandra Eifert, Herzexpertin und Gendermedizinerin vom Herzzentrum Leipzig. Sie nimmt uns mit in die Welt unseres Herz-Kreislauf-Systems – und erklärt, warum gerade Frauen genauer hinschauen sollten.


    Darum geht es: Warum der Blutdruck alles andere als konstant ist. Was Wut, Stress, Kaffee – und sogar Tee – damit machen. Und warum es manchmal gesünder ist, negative Gefühle rauszulassen, statt sie runterzuschlucken. Wir sprechen darüber, was Stress in Hirn und Gefäßen wirklich anrichtet. Und warum er für Frauen oft besonders gefährlich ist. Außerdem gibt es neue medizinische Entwicklungen, die Hoffnung machen – zum Beispiel für Frauen mit erhöhtem Lipoprotein(a).


    Links


    - Hormongesteuert zum Nachlesen


    - Hormongesteuert #13: Wenn das Herz in die Wechseljahre kommt - https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:d52ca027a23b8fe6/



    - Podcast-Tipp: Die ErnährungsDocs - Essen als Medizin - https://1.ard.de/Ernaehrungs-Docs_Podcast


    Feedback und Anregungen gern an [email protected]


    Inhaltsverzeichnis:


    0:02:20 Warum steigt bei den Frauen der Blutdruck?


    0:05:10 Blutdruck schwankt im Tagesverlauf – aber wann muss man reagieren?


    0:10:40 Hörerinfrage: Perimenopause und schwankender Blutdruck


    0:14:30 Gestagen Drospirenon wirkt entwässernd und kann helfen


    0:15:30 Hörerinnenfragen zur Hormontherapie und Bluthochdruck


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About Hormongesteuert – Der Wechseljahre-Podcast mit Dr. Katrin Schaudig

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Wir alle sind hormongesteuert. Hormone regulieren nicht nur die Sexualität, sondern auch Herzschlag, Blutdruck, Atmung und Schlaf. Und wenn sich einige Hormone in der Mitte unseres Lebens langsam…

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