
Sign up to save your podcasts
Or
„Krisen sind für Journalisten das Beste, was sie haben können.“
Wir leben in einer Zeit multipler Krisen: Finanz-, Flüchtlings-, Pandemie-, Energie- und Geopolitikkrise. Und in einer Welt, in der Zölle wieder salonfähig sind und die Globalisierung an ihrem eigenen Anspruch zu scheitern droht. Dadurch geraten offene Märkte, liberale Ordnungspolitik und wirtschaftliche Vernunft unter ideologischen Druck. Diese Folge sucht nach Orientierung in einer zunehmend polarisierten wirtschaftspolitischen Debatte – und stellt die entscheidende Frage: Ist die soziale Marktwirtschaft noch zukunftsfähig?
Dr. Rainer Hank analysiert in diesem Gespräch, warum wirtschaftspolitische Entscheidungen durch die Forderung zur Umverteilung und die Angst vor Wählerverlust beeinflusst werden. Er erklärt, warum die deutsche Rentenpolitik und Longevity nicht zusammenpassen, was ihn an Argentiniens radikalem Reformkurs fasziniert und warnt davor, dass ein übergriffiger Staat nicht nur Märkte verzerrt, sondern auch Leistungsanreize und Innovationskraft systematisch untergräbt.
Mit Georgiy Michailov nimmt Hank auch den aktuellen Koalitionsvertrag in den Blick. Die beiden sprechen über Friedrich Merz, Machtwille und Kanzlerschaft, den Mythos der Chancengleichheit, moralische Grenzen der Erbschaftssteuer und die Schattenseiten von Loyalität. Eine Folge über die Gefahr, dass der Staat uns am Ende reicher regelt, als wir es uns leisten können.
Zur Person:
Dr. Rainer Hank zählt zu den profiliertesten liberalen Stimmen im deutschsprachigen Wirtschaftsjournalismus. Als Leiter des Wirtschaftsressorts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sezierte er über zwei Jahrzehnte ökonomische Debatten – pointiert, analytisch und unbeirrbar. Sein Weg führte ihn vom linksliberalen Milieu der 1970er Jahre hin zu einer klaren Überzeugung: Dass freie Märkte, Eigenverantwortung und ein ordoliberaler Staat am Ende gerechter wirken als staatliche Umverteilung. In seinen Essays, Büchern und Kolumnen hinterfragt er die großen Narrative: Etwa wenn es um die Zukunft des Sozialstaats, die moralische Aufladung wirtschaftlicher Ungleichheit oder das Spannungsfeld von Markt und Macht geht. Hank plädiert für wirtschaftliche Mündigkeit statt staatlicher Fürsorge – und einen Staat, der Rahmen setzt, aber nicht mitspielt.
Links:
Mehr über Dr. Rainer Hank:
Sein Buch: Die Loyalitätsfalle. Warum wir dem Ruf der Horde widerstehen müssen.
Video-Version der SMP LeaderTalks:
Weitere spannende Impulse bei “Thoughts for Leaders“ von Georgiy Michailov:
Weitere Informationen zu Georgiy Michailov:
Zu den Büchern von Georgiy Michailov:
„Krisen sind für Journalisten das Beste, was sie haben können.“
Wir leben in einer Zeit multipler Krisen: Finanz-, Flüchtlings-, Pandemie-, Energie- und Geopolitikkrise. Und in einer Welt, in der Zölle wieder salonfähig sind und die Globalisierung an ihrem eigenen Anspruch zu scheitern droht. Dadurch geraten offene Märkte, liberale Ordnungspolitik und wirtschaftliche Vernunft unter ideologischen Druck. Diese Folge sucht nach Orientierung in einer zunehmend polarisierten wirtschaftspolitischen Debatte – und stellt die entscheidende Frage: Ist die soziale Marktwirtschaft noch zukunftsfähig?
Dr. Rainer Hank analysiert in diesem Gespräch, warum wirtschaftspolitische Entscheidungen durch die Forderung zur Umverteilung und die Angst vor Wählerverlust beeinflusst werden. Er erklärt, warum die deutsche Rentenpolitik und Longevity nicht zusammenpassen, was ihn an Argentiniens radikalem Reformkurs fasziniert und warnt davor, dass ein übergriffiger Staat nicht nur Märkte verzerrt, sondern auch Leistungsanreize und Innovationskraft systematisch untergräbt.
Mit Georgiy Michailov nimmt Hank auch den aktuellen Koalitionsvertrag in den Blick. Die beiden sprechen über Friedrich Merz, Machtwille und Kanzlerschaft, den Mythos der Chancengleichheit, moralische Grenzen der Erbschaftssteuer und die Schattenseiten von Loyalität. Eine Folge über die Gefahr, dass der Staat uns am Ende reicher regelt, als wir es uns leisten können.
Zur Person:
Dr. Rainer Hank zählt zu den profiliertesten liberalen Stimmen im deutschsprachigen Wirtschaftsjournalismus. Als Leiter des Wirtschaftsressorts der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sezierte er über zwei Jahrzehnte ökonomische Debatten – pointiert, analytisch und unbeirrbar. Sein Weg führte ihn vom linksliberalen Milieu der 1970er Jahre hin zu einer klaren Überzeugung: Dass freie Märkte, Eigenverantwortung und ein ordoliberaler Staat am Ende gerechter wirken als staatliche Umverteilung. In seinen Essays, Büchern und Kolumnen hinterfragt er die großen Narrative: Etwa wenn es um die Zukunft des Sozialstaats, die moralische Aufladung wirtschaftlicher Ungleichheit oder das Spannungsfeld von Markt und Macht geht. Hank plädiert für wirtschaftliche Mündigkeit statt staatlicher Fürsorge – und einen Staat, der Rahmen setzt, aber nicht mitspielt.
Links:
Mehr über Dr. Rainer Hank:
Sein Buch: Die Loyalitätsfalle. Warum wir dem Ruf der Horde widerstehen müssen.
Video-Version der SMP LeaderTalks:
Weitere spannende Impulse bei “Thoughts for Leaders“ von Georgiy Michailov:
Weitere Informationen zu Georgiy Michailov:
Zu den Büchern von Georgiy Michailov:
11 Listeners
5 Listeners
36 Listeners
30 Listeners
147 Listeners
20 Listeners
61 Listeners
2 Listeners
3 Listeners
20 Listeners
45 Listeners
48 Listeners
8 Listeners
2 Listeners
312 Listeners