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Ihr fragt, wir antworten - auf in eine neue Runde: Los geht's heute mit dem Thema Selbstbefriedigung und der Frage aller Fragen: Was ist eigentlich normal? Geschrieben hat uns eine Hörerin, deren Partner bis zu dreimal am Tag masturbiert, manchmal vor ihr beim gemeinsamen Liebespiel, gerne aber auch ohne sie. Und dann kommt dazu noch die Sache mit der Bisexualität ...
Sehr bewegt sind unsere Hörerinnen auch noch vom Thema Wechseljahre. Hormone: Ja oder Nein? Das ist hier die große Frage. Nicht für eine unserer Hörerinnen, die fragt: Warum die Dinge nicht einfach so akzeptieren, wie sie sind? Warum immer dieser Optimierungswahn?
Und zu guter Letzt geht es um das Thema Escort: Unsere Episode zum Thema brachte bei einem unserer Hörer ein ganz sensibles Thema auf den Tisch. Er arbeitet in einer Wohngruppe für Menschen mit Behinderung. Immer wieder mal stellten er und seine Kolleg*innen sich die Frage: Wie schaut es eigentlich in derlei Institutionen mit einer Sexualbegleitung aus? Hört doch mal rein!
Der Film zum Thema Sexualbegleitung: The Sessions - Wenn Worte berühren mit Helen Hunt. Leseempfehlung zum Thema Wechseljahre: Christiane Northrup: Weisheit der Wechseljahre. Unsere Episoden zum Thema mit Autorin Miriam Stein: "Ein Hoch auf die gereizten Frauen", mit Prof. Kai Bühling zum Thema Hormone: "Raus aus der Hormonfalle!".
Wenn Comedienne Lisa Frischemeier durch die Straßen läuft, dann ist ihr Blick seit geraumer Zeit äußerst selektiv - zumindest suggeriert das der Titel ihres neuen Buches: "I see Vulvas everywhere". Eine muntere Sammlung äußerst ästhetischer Fotografien, die allesamt irgendwie aussehen wie eine Vulva, ohne tatsächlich eine zu zeigen.
Da ist die merkwürdige Falte auf der Hinterseite eine Lederjacke, der Rücken eins Schwans, dieser äußerst ästhetisch anmutende Blüte ... Doch wie kommt Frau auf diese Buch-Idee?
Das verrät uns Lisa heute höchstpersönlich in einer neuen Folge von Ach, komm!
Mehr über unsere Gästin gibt es auf Instagram @lisafrischemeier, ihr neues Buch: "I see Vulvas everywhere - 100 % pornofrei", Dumont Verlag, 112 S., 18 Euro.
Mehr hören: "Ach, komm! - Ein Hoch auf den Porno: Was er kann und wofür er gut ist", "Spürspaß für alle: Wag was, sag was!
Habt ihr schon mal etwas vom Pornoführerschein gehört? Nein? Dann kennt ihr auch sicher Madita Oeming noch nicht. Die Pornoforscherin ist heute unsere Gästin - und schaut mal aus einer gänzlich anderen Perspektive mit uns auf die Kunstform.
Während manche nur mit gerümpfter Nase vom Porno sprechen und eine sexuelle Verrohung der Jugend fürchten, ist unser Blick heute wohlwollend. Was kann Porno eigentlich? Was hat er mit Vulva-Akzeptanz, sexueller Sozialisation und dem Roman Moby Dick zu tun? Und wofür braucht es eigentlich eingangs erwähnten Pornoführerschein? Fragen über Fragen, die wir heute alle beantworten. Versprochen!
Mehr über unsere Gästin im Netz: https://www.maditaoeming.de/; bei Insta: @maditaoeming; ihr Buch: "Porno: Eine unverschämte Analyse" (Rowohlt Verlag, 20 Euro); mehr zum Thema Porno gibt es auch hier: https://www.nicola-doering.de/; und natürlich bei uns, bei Ach, komm!: Paulita-Porn: Es gibt Sex, und er ist schön!; Pornosucht: Warum Scham dabei nicht hilfreich ist"; Pornos: Überlegst du noch - oder schaust du schon?
So, auf geht's in unsere letzte Folge vor der Sommerpause. Wir verabschieden uns in die Podcastferien mit einem Thema, das offenbar sehr viele Menschen bewegt - zumindest entsteht der Eindruck, wenn man (oder Frau) länger durch Insta & Co. scrollt ...
Kennt ihr das Gefühl, wenn eine Beziehung verbindlicher wird, dass sich dann ein mehr oder weniger starkes Unbehagen breit macht. Der Sex kann zwar toll sein, aber so recht will sich kein Wohlgefühl einstellen. Die Angst vor einer (neuen) Bindung überwiegt. Fragen über Fragen kursieren im Kopf: Was, wenn das Gegenüber mich nicht so annimmt, wie ich wirklich bin? Was passiert, wenn ich (wieder) Ablehnung/Verletzung erfahre? Was, wenn wir einfach zu unterschiedlich sind?
Bindungsängste scheinen ein Phänomen unserer Zeit zu sein. Offenbar gibt es kaum jemanden, der nicht schon mal direkt oder indirekt damit in Berührung gekommen ist - wenn vielleicht auch nicht bewusst.
Doch wie entstehen Bindungsängste eigentlich, was bedeuten sie für unser Beziehungsleben, was für unsere Sexualität? Welche Rolle spielt die Genderforschung? Ann-Marlene und Caro begeben sich auf die Spuren der Bindungsangst - psychologisch, aber auch persönlich. Hört doch mal rein!
Mehr lesen:
John Bowlby: Frühe Bindung und kindliche Entwicklung (Reinhardt Verlag 2021, 29,90 Euro); mehr hören: Ach, komm! - Love, Love, Love und Ach, komm! - Wie kann Liebe toxisch sein?
"Soooo viele tolle Fragen - wie gut, dass uns die Antworten nie ausgehen. Also auf ein Neues. Unsere Themen heute: Wenn es um Liebe, Partnerschaft und Sexualität geht, dann legen sich junge Menschen heute immer später fest, so scheint es. Einen unserer Hörer, Vater von zwei Kindern, irritiert das. Sein Nachwuchs, eine Junge und ein Mädchen (20 und 18 Jahre alt), seien noch nie verliebt gewesen, hätten auch noch nie einen Freund oder eine Freundin gehabt. Seine Frage an uns: Ist das normal?
Weiter geht's mit einem sehr vielschichtigen Thema, das eine Hörerin, frisch getrennt und Mutter eines einjährigen Kindes, betrifft. Nachdem sie als Jugendliche lange gemobbt und von Männern benutzt wurde, hat sie heute in Partnerschaften das Problem, sich fallen zu lassen, den Sex zu genießen. Ihr Problem: Sie kann nicht kommen, zumindest nicht beim Sex mit einem Partner. Männer habe sie nach ihrer Mobbingerfahrung lange nur benutzt, um Bestätigung zu bekommen, schreibt sie uns. Ihre Frage: Wie komme ich wieder von meinem Kopf in meinen Körper?
Und last but not least: Die Konsensfrage beschäftigt offenbar einige unserer Hörer*innen. Wann spricht man von konsensueller Sexualität? Und eine Frage, die sich offenbar vor allem (stark verunsicherte) Männer stellen: Was ist überhaupt noch erlaubt, was ist mit dem guten alten Baggern? Oder ist heute doch mehr Zurückhaltung von den Männern erwünscht?
Mehr hören: "Ach, komm! - Enthusiasmus vorm Sex: Warum es darauf ankommt"; Ach, komm! - Die Macht der sexuellen Skripte"; "Ach, komm! - Klare Signale!? Lasst Körper sprechen!"
Oft ist es ein diffuses Gefühl, die leise Ahnung, dass etwas absolut nicht in Ordnung ist. Aber es gibt keine klare Vorstellung davon, woher dieses starke Unwohlsein rührt. Das kann soweit gehen, dass sich ein enormer Leidensdruck aufbaut, ganz ohne einen konkreten Auslöser, dass gar eine Traumareaktion hervorgerufen wird.
Sabine Lück ist psychologische Psychotherapeutin und systemische Familientherapeutin. Mit ihrem Buch "Vererbtes Schicksal - Wie wir belastende Familienmuster überwinden und unser wahres Potenzial befreien" lenkt sie den Fokus auf die vererbten Traumata, jene seelischen Verletzungen, die mitunter viele Jahrzehnte zurückliegen, von Generation zu Generation weitergegeben werden und noch heute (starken) Einfluss auf Familiengefüge (und deren Umfeld) nehmen.
Weil sie auch gerade in der Sexualität massiv wirken können, ist Sabine heute unsere Gästin.
Eine Trigger-Warnung schon an dieser Stelle: Diese Episode ist keine leichte Kost, auch für Ann-Marlene und Caro gab es viele erhellende und mitunter sehr berührende Momente. Wenn ihr ein mulmiges Gefühl habt, holt euch gerne Hörunterstützung dazu, oder hört lieber ein anderes Mal rein.
Mehr erfahren: über unsere Gästin Sabine Lück auf www.itp-wendeburg.de und www.glueckspiele.info. Sabine ist auch auf Instagram: https://www.instagram.com/sabine_lueck/
Und das ist ihr Buch: "Vererbtes Schicksal: Wie wir belastende Familienmuster überwinden und unser wahres Potenzial befreien - Das große Praxisprogramm", Kailash Verlag, 368 S., 22 Euro.
Das Interview mit der New Yorker Psychoanalytikerin Galit Atlas findet ihr hier (allerdings hinter der Paywall): https://www.rnd.de/wissen/psychoanalytikerin-galit-atlas-im-interview-jede-familie-hat-ihr-trauma-NS5UAYOBVFEFRDJADJKIFOWQXA.html
"Nein heißt Nein!" - seit 2016 ist dieser Grundsatz, wenn es um missbräuchlichen Sex geht, fest im Sexualstrafrecht verankert. Doch wie sieht ein klares "Nein" zum Sex aus: Wie klingt das, welche Rolle spielt der Körper, welche die Stimme, welche die Dauer und Art der Beziehung? Welche die Gesamtsituation? Was ist mit Machtverhältnissen? Kann jemand überhaupt "Nein" zum Sex sagen, wenn er oder sie gar nicht bei vollem Bewusstsein ist? Und überhaupt: Wie selbstverständlich ist konsensuelle Sexualität in Zeiten von MeToo? Wie alltagstauglich?
Ihr seht schon, wenn es um Konsens beim Sex geht, dann fliegen einem die Fragen dazu regelrecht um die Ohren. Auch auf so manche Grauzone stoßen Ann-Marlene und Caro. Und schließlich ist da auch noch die Sache mit dem "Jein!". Ihr wollt Antworten, dann hört doch mal rein!
Mehr lesen:
Das erwähnte Interview mit Karina Kehlet zum Thema Machtmissbrauch findet ihr hier: https://www.rnd.de/gesundheit/nach-skandal-um-rammstein-wann-ist-sex-freiwillig-und-wann-machtmissbrauch-WQE2RBZKBVEBNK4WR6I7SS22TI.html (Paywall)
Mehr Infos über die von Ann-Marlene erwähnte Frauenberatungsstelle FrauenLeben e.V. Köln auf frauenleben.org
Jedes Jahr im Juni heißt es "Happy Pride!" - im sogenannten Pride Month feiert die queere Community mit Straßenparaden und Partys den offenen Umgang mit ihrer sexuellen Identität, die Freiheit, sie selbst sein zu können und die Vielfalt in der Gesellschaft.
Doch wie happy ist das Leben der LGBTQ-Community tatsächlich in Deutschland, wie tickt die Szene? Wie sieht es in der Stadt aus, wie auf dem Land? Immerhin machten zuletzt wiederholt Nachrichten von queerfeindlichen Übergriffen am Rande des CSD die Runde. Und laut Umfragen hat die Akzeptanz gegenüber der gleichgeschlechtlichen Ehe seit 2021 wieder abgenommen. Der Austausch von Zärtlichkeiten gleichgeschlechtlicher Paare in der Öffentlichkeit? Auch da hört laut Umfragen der Spaß für viele Menschen auf.
Einer, der es wissen muss, ist der Sexualtherapeut Stefan Leschner. Er lebt seit Jahren mit seinem Mann in der Nähe von Frankfurt und ist heute unser Gast.
Mehr Infos über unseren Gast gibt es hier:
www.sexualtherapie-online.com. Stefan bildet auch Sexualtherapeut*innen aus: www.sexualtherapie-frankfurt.com.
Mehr hören zum Thema könnt ihr hier: "Ach, komm! - Flex Sex: Lieb' wen du willst"; "Ach, komm: Vagina dentata - wie gefährlich ist sie wirklich?"
Infos zur erwähnten Initiative Dorfpride gibt es hier: https://dorfpride.de/
Mit der Periode ist das so eine Sache: Oft lässt sie Frau schlicht über sich ergehen, weil diese Tage eben zum Leben - zumindest für einen gewissen Zeitraum - dazugehören. Manchmal sind sie lästig, kommen ungelegen oder sind mitunter auch furchtbar schmerzhaft. Dabei kann frau (Mann auch) den Zyklus insgesamt super-gut für sich nutzen. Etwa wenn es um die (natürliche) Familienplanung geht, das Einordnen von Emotionen und Stimmungen. Und auch die Lust hat (fast) immer etwas mit dem weiblichen Zyklus zu tun. Kurzum: Es ist absolut überfällig, dass wir das Thema mal genauer unter die Lupe nehmen. Das machen wir heute nicht alleine, sondern mit einer Gästin: Rena Föhr ist Zyklus- und Sexualberaterin und bringt geballtes Zykluswissen mit. Ach, und wie war das noch gleich mit dem Sex während der Periode? Eklig, gefährlich oder völlig normal - oder alles? Wir klären auf!
Mehr über unsere Gästin gibt es auf:
https://www.chicaconciclo.com/ und https://www.instagram.com/renafoehr/; mehr lesen: Rena Föhr: "Know Your Flow - Unseren Zyklus verstehen für ein gutes Körpergefühl und besseren Sex"; 240 S., Piper Verlag. 18 Euro.
Auf, auf geht's in eine neue Runde von "Ihr fragt, wir antworten". Unsere Themen heute: Uns beschäftigt nach wie vor der trockene Samenerguss - so sehr, dass wir diesmal wieder "unseren Hausurologen" Prof. Dr. Frank Sommer dazugeschaltet haben, damit auch medizinisch nichts daneben geht. Denn natürlich können auch medizinische Aspekte dabei eine große Rolle spielen, etwa wie bei unserem Hörer, bei dem sich die Symptomatik nach einem Schlaganfall weiter verschärfte.
Die zweite Frage dreht sich um das zu frühe Kommen. Wie kann man aus dem Teufelskreis aussteigen, wenn schließlich nur noch der von dem Problem betroffene Partner Initiative zum Sex ergreifen darf und über Stellungen und Häufigkeit des Sex' entscheidet, fragt eine Hörerin.
Weiter geht's mit dem Thema: Mit Kindern über Sex sprechen. Wann ist der richtige Zeitpunkt dafür, und wie viel kann ich meinem Kind in welchem Alter zumuten, was sind die richtigen Begriffe?
Und zu guter Letzt: Eine unserer Hörerinnen kommt lange nur mit gewaltvollen Fantasien beim Solosex zum Orgasmus. Das geht soweit, dass es sich am Ende für sie so anfühlt, als vergewaltige sie sich selbst, schreibt sie uns. Die Konsequenz: Der Solosex ist unbefriedigend, bleibt am Ende ganz aus. Komplett darauf verzichten will unsere Hörerin aber auch nicht. Was also tun, und woher kommen diese Fantasien überhaupt?
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