Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story

Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story

Download on the App Store

Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story episodes

  • Hochofen aus, Zukunft offen: Was bleibt vom Stahlstandort Duisburg?

    Lässt sich in Deutschland mit Stahl noch Geld verdienen? Stellenabbau und Stilllegungen prägen derzeit das Bild des bundesweit größten Stahlstandorts Duisburg. Mit der Schließung des Hochofens A der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) endet jahrzehntelange Industriegeschichte. Der Branchenriese ArcelorMittal fährt Anlagen herunter und baut Arbeitsplätze ab.


    Podcast-Host Ulf Meinke sagt: „Was in Duisburg gerade passiert, könnte stellvertretend für die gesamte deutsche Industrie stehen.“


    Gemeinsam mit WAZ-Journalist Oliver Hollenstein spricht er darüber, warum Roheisen aus den Hochöfen von Thyssenkrupp in Duisburg für ArcelorMittal zu teuer wurde, wie Thyssenkrupp hinter den Kulissen den Umbau betreibt und wie HKM den Stellenabbau „sozialverträglich“ gestalten möchte.


    Das Thyssenkrupp-Management müht sich nach Kräften darum, den Konzern für Investoren attraktiv zu machen. Doch welche Rolle kann Grünstahl dabei spielen? Und was muss passieren, damit Deutschlands Stahlindustrie wieder wettbewerbsfähiger wird?

    45 min
  • Mit WAZ-Plus: Neue Folge vorab hören!

    Normalerweise bekommt Ihr die neueste Folge immer am 1. Dienstag im Monat. Mit einem WAZ-Plus-Abo bekommt ihr die Folge schon eine Woche früher als sonst.


    Die Folge findet Ihr auf waz.de in diesem Artikel: Hochofen aus, Zukunft offen: Was bleibt vom Stahlstandort Duisburg?


    Mit einem WAZ-Plus-Abo bekommt ihr außerdem Zugang zu weiteren exklusiven WAZ-Recherchen, unter anderem zu Ulf Meinkes Recherche zum Umbau in der Essener Thyssenkrupp-Konzernzentrale und zu den geplanten Abfindungen für Beschäftigte.

    2 min
  • Marc Tüngler: Darum wird der Thyssenkrupp-Umbau jetzt besonders schwierig (S2, F10)

    Der Chef der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz, Marc Tüngler, beobachtet Thyssenkrupp seit über zehn Jahren. Eine seiner zentralen Thesen: Der Konzern muss die Interessen seiner Investoren wieder stärker berücksichtigen. Konkret heißt das: Thyssenkrupp dürfe notwendige Reformen nicht aufschieben, sondern müsse sie beherzt angehen. In der Vergangenheit seien Entscheidungen stärker auf den Schutz von Arbeitsplätzen ausgerichtet gewesen. Die Folgen hätten die Thyssenkrupp-Aktionäre zu spüren bekommen: Der Aktienkurs sank über Jahre deutlich.

     

    Vom Industriekonzern zur Finanzholding

    Thyssenkrupp-CEO Miguel López verfolgt einen radikalen Plan: Die einzelnen Sparten sollen eigenständig werden, sich selbst finanzieren und am Markt behaupten. Tüngler ordnet ein, ob Thyssenkrupp mit dieser Strategie tatsächlich erfolgreich sein kann.

     

    Am Beispiel der Marinesparte TKMS erläutert Tüngler, wie eine Verselbstständigung den Wert einer Konzernsparte an der Börse sichtbar machen kann. Auch der Thyssenkrupp-Werkstoffhandel Accelis soll künftig auf eigenen Beinen stehen. Doch lässt sich der Erfolg mit TKMS bei Accelis einfach wiederholen?

    Und was passiert mit den übrigen Thyssenkrupp-Sparten, darunter Geschäfte rund um Autos, Industrieanlagen und vor allem die Stahlproduktion? Marc Tüngler sagt, gerade bei Thyssenkrupp Steel gehe es längst nicht nur um den Essener Traditionskonzern, sondern auch um die grundsätzliche Frage, welche Rolle der Stahl künftig in Deutschland spielen soll.

    39 min
  • Wie viel Macht hat die IG Metall bei Thyssenkrupp? (S2, F9)

    In dieser Folge ist Knut Giesler zu Gast im Podcast, er ist seit 2012 Chef der IG Metall NRW. Podcast-Moderator und Wirtschaftsredakteur Ulf Meinke will von ihm wissen: Wie viel Macht hat die IG Metall bei Thyssenkrupp wirklich?


    Lehren aus dem Krisensommer 2024

    Giesler spricht über die Stimmung bei Thyssenkrupp Steel. Im Sommer 2024 verließen mehrere Vorstände das Unternehmen. Obwohl Konflikte bei Thyssenkrupp zum Alltag gehören würden, wurde damals „nicht mehr miteinander geredet“, sagt er. „Bei Konfliktstufe 9 bis 10 ist es die Vernichtung des Gegners mit der Inkaufnahme der eigenen Vernichtung. Das führt selten am Ende zu Ergebnissen.“ Wie ist es gelungen, diese Eskalation wieder einzufangen?


    Was kommt nach dem geplatzten Jindal-Deal?

    Immer wieder war bei Thyssenkrupp von einem möglichen Verkauf der Stahlsparte an den indischen Unternehmer und Milliardär Naveen Jindal die Rede. Knut Giesler war selbst in Neu-Delhi und traf dort die Familie Jindal. Dabei ging es nicht nur ums Geld, sondern auch um die Frage, wie Thyssenkrupp Steel künftig aufgestellt wäre – und wer am Ende welchen Einfluss hätte. Der Deal gilt mittlerweile als gescheitert.


    Wie kann es für Deutschlands größten Stahlkonzern jetzt weitergehen? Was kommt nach dem geplatzten Jindal-Deal? Gibt es einen Plan B für den Stahl? Genau darüber spricht Knut Giesler in dieser Folge.

    40 min
  • Der Wüst-Faktor – so politisch ist Thyssenkrupp (S2, F8)

    Über die Teilnahme an der Umfrage würden wir uns sehr freuen. Den Link dazu gibt es hier: https://listening.sslsurvey.de/Podcastumfrage_Am_Abgrund



    Thyssenkrupp und die Politik

    Thyssenkrupp ist auch ein politisches Thema. Kaum jemand dürfte das besser wissen als Hendrik Wüst. Seit seinem Amtsantritt als Ministerpräsident in NRW muss er sich positionieren, wenn es neue Entwicklungen bei Thyssenkrupp gibt: öffentlich, aber auch hinter den Kulissen. Immer geht es dabei auch um die Frage, was aus Tausenden Arbeitsplätzen in NRW wird – und ob Klimaschutz in der Industrie gelingen kann. Wie viel Macht hat ein Ministerpräsident, wenn einer der größten Industriekonzerne des Landes in Schieflage gerät?


    Der Hendrik-Wüst-Versteher

    In dieser Folge sprechen Oliver Hollenstein und Ulf Meinke mit Tobias Blasius, Landeskorrespondent der WAZ. Blasius beobachtet Hendrik Wüst seit vielen Jahren journalistisch, hat ein Buch über ihn geschrieben – und kann erklären, wie der NRW-Ministerpräsident tickt.


    Es geht um Wüsts ersten großen Auftritt als Ministerpräsident nach seinem Amtsantritt im Jahr 2021: Vor der Thyssenkrupp-Steel-Zentrale in Duisburg trat er Seite an Seite mit Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaftern auf. Seine Botschaft: „Klimaschutz und Industrie dürfen kein Gegensatz sein.“

    Es geht auch um die 700 Millionen Euro, die das Land NRW mit Wüst an der Spitze für den Umbau der Stahlproduktion bereitstellt – die größte Einzelförderung in der Geschichte des Landes.


    Vom Zukunftsprojekt zum politischen Risiko?

    Doch inzwischen ist vieles komplizierter geworden. Das große Grünstahl-Projekt in Duisburg verzögert sich, Thyssenkrupp steckt weiterhin in der Krise, und eine Frage wird immer drängender: Kann Wüst ausgerechnet mit diesem Konzern zeigen, dass der Wandel der Industrie gelingt? Oder wird Thyssenkrupp für ihn immer mehr zu einem politischen Risiko?


    Tobias Blasius erklärt, warum Wüst als Politiker nichts dem Zufall überlässt, wie wichtig Bilder und Inszenierungen für ihn sind – und warum Thyssenkrupp für Wüst zwischenzeitlich ein perfektes Zukunftsthema war. Außerdem geht es um die Mitbestimmung, den herannahenden Landtagswahlkampf und Wüsts mögliche bundespolitische Ambitionen.

    45 min
  • Jindal weg, Probleme beim Grünstahl: So geht es jetzt bei Thyssenkrupp weiter (S2, F7)

    Die Frage, was aus Thyssenkrupp Steel wird, begleitet Konzernchef Miguel López seit seinem Amtsantritt im Juni 2023. Jetzt ist klar: Aus dem von López angestrebten Verkauf der Stahlsparte an den indischen Industriellen Naveen Jindal wird vorerst nichts. Damit stellt sich die Frage: Was ist López’ Plan B?



    Stahl, Grünstahl oder kein Stahl?

    Unter López als Chef der Thyssenkrupp AG ist es bereits der zweite gescheiterte Versuch einer Partnersuche für den Stahl. Der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky hat sich bereits verabschiedet, als Jindal vorstellig geworden ist.

    Weiterhin betont López, es gehe aufwärts mit dem Stahl. Doch auch beim wichtigsten Transformationsprojekt von Thyssenkrupp Steel gibt es Verzögerungen. Der Zeitplan für den Bau einer riesigen Grünstahl-Anlage für den wichtigen Stahlstandort Duisburg ist aus den Fugen geraten. Es ist unklar, wann die DRI-Anlage in Betrieb gehen kann. Woran hakt es?

     

    Auch die einflussreiche Gewerkschaft IG Metall positioniert sich angesichts der neuen Lage. Jürgen Kerner, der Zweite Vorsitzende der IG Metall, der auch Vize-Aufsichtsratschef bei Thyssenkrupp ist, äußert sich exklusiv in unserem Podcast. Er macht auch klar, was er vom Thyssenkrupp-Vorstand um Miguel López erwartet.


     

    Folge 6 der ersten Staffel gibt es hier zum Nachhören: https://open.spotify.com/episode/7DCanGVBQ5QhEtPOn5u4KI

    47 min
  • Zeitenwende: Warum Thyssenkrupp wieder mit Rüstung Geld verdient (S2, F6)

    In zwei Weltkriegen war die Essener Firma Krupp ein wichtiger Lieferant für das deutsche Militär und galt als „Waffenschmiede des Deutschen Reiches“. Nach 1945 sollte und wollte das Unternehmen dann lange Zeit nichts mehr mit Kriegsgerät zu tun haben. Doch jetzt profitiert der Krupp-Nachfolgekonzern Thyssenkrupp wie kaum ein anderer in Deutschland von der Zeitenwende. Das im Jahr 2025 verselbstständigte maritime Rüstungsgeschäft TKMS ist bei Investoren gefragt. Deutsche U-Boote sollen angesichts der globalen Aufrüstung ein Exportschlager werden.


    TKMS: Vorlage für weiteren Spin-off?

    Die erfolgreiche Abspaltung von TKMS könnte dem Thyssenkrupp-Vorstand um Konzernchef Miguel López als Vorlage für das Stahl- und Werkstoffhandelsgeschäft Materials Services (TKMX) dienen. Als Modell für Materials Services gilt ein weiterer sogenannter Spin‑off mit Gratis‑Aktien für die bestehenden Anteilseigner – ein mögliches Geschenk an die Aktionäre. 


    Im WAZ-Podcast „Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story“ werfen die Hosts Ulf Meinke und Oliver Hollenstein einen genauen Blick auf den TKMS-Konzern, der mit dem Bau von Kriegsschiffen, Sensorik und Torpedos wächst. Auch um TKMS-Chef Oliver Burkhard geht es im Podcast: Wie verlief sein Weg vom IG‑Metall‑Funktionär hin zum langjährigen Personalvorstand und heutigen Chef der ausgegliederten Marinesparte? Und: Wie reagiert er auf den Vorwurf, TKMS und Thyssenkrupp seien „Kriegsgewinnler“? Meinke und Hollenstein beleuchten zudem die Vergangenheit des Vorgängerkonzerns Krupp. 


    Artikel zum Nachlesen:

    Kommentar: Thyssenkrupp-Deal mit Jindal geplatzt - und nun, Herr López?

    Artikel: Thyssenkrupp-Stahl: Verkauf an Jindal vorerst geplatzt- Der Grund verblüfft

    35 min
  • Stahl, Stellenabbau, Streit: Darum zeigt sich López jetzt von einer neuen Seite (S2, F5)

    Neue Verluste in Millionenhöhe, ein Sanierungsprogramm mit massivem Stellenabbau und offene Fragen zur Zukunft des Stahls: „All das bewegt Konzernchef Miguel López nun offenbar zu einer Charmeoffensive“, sagt WAZ-Wirtschaftsredakteur Oliver Hollenstein im Podcast „Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story“. Beim WAZ-Live-Talk „Ruhrgebiet, wir müssen reden“ stellte er sich den Fragen von Leserinnen und Lesern der WAZ – und warb für seinen Kurs. Die wichtigsten Stellen aus dem Live-Talk werden von Hollenstein und Ulf Meinke im Podcast eingeordnet und diskutiert.


    Stahl, Stellenabbau, Streit: So kommt López’ Kurs bei den Menschen im Ruhrgebiet an


    Hollenstein und Meinke sprechen in dieser Folge darüber, wie López seine Strategie erklärt und was er offenlässt. Was hat er erreicht und was nicht? Warum betont er gerne bestimmte Themen und ist bei anderen ausweichend? Wie lässt sich erklären, dass er plötzlich sagt, es handle sich um „seinen Stahl“, obwohl er über den Verkauf der Stahlsparte verhandelt?


    Die beiden Podcast-Hosts ordnen außerdem ein, wie sehr das Spannungsfeld zwischen Kapitalmarkt und Belegschaft den Konzern prägt. Denn während López immer wieder betont, jede Sparte müsse ohne Quersubventionierung wettbewerbsfähig sein, erleben viele Beschäftigte den Umbau als Dauerkrise. Leserinnen und Leser der WAZ fragten den Konzernchef beim Live-Talk, wie er in dieser Lage seine deutliche Gehaltserhöhung rechtfertigt – und ob die Menschen im Unternehmen für ihn mehr sind als „Manövriermasse“ in einem radikalen Umbauplan. In der neuen Podcast-Folge hören Sie López’ direkte Reaktion darauf.


    Beim Live-Event konfrontierte Meinke den Thyssenkrupp-Chef mit der Kritik des Ruhrbischofs Franz-Josef Overbeck, die er am 5. März bei einer Betriebsrätekonferenz von Thyssenkrupp äußerte. Overbeck stellte sich dort öffentlich an die Seite der Beschäftigten und warnte davor, Menschen auf „Kostenstellen mit Ausweis“ zu reduzieren. Was seine Worte für die Stimmung im Konzern bedeuten und welche Signale López an Politik, Investoren und Belegschaft senden will, erklären Hollenstein und Meinke in der neuen Folge.


    Den Link zum WAZ-Live-Talk mit Miguel López gibt es hier: https://www.waz.de/lokales/essen/article411454385/live-talk-mit-konzernchef-miguel-lC3B3pez-was-jetzt-bei-thyssenkrupp-ansteht.html

    42 min
  • „Es geht an die Existenz“ – was der Umbau der Thyssenkrupp-Zentrale auslöst (S2, F4)

    Thyssenkrupp-Chef Miguel López strebt einen „radikalen Neustart“ für den Konzern an. Die Essener Zentrale soll in eine schlanke Finanzholding umgewandelt werden – mit nur noch rund 50 Vollzeitstellen. Hunderte Beschäftigte auf dem Campus bangen nun um ihre Jobs. Was der radikale Umbau auslöst, zeigt das Beispiel der bereits aufgelösten IT-Tochterfirma TKIM. Jörn-Peter Urbanek, der Betriebsratsvorsitzende von TKIM, erzählt im Podcast „Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story“ von der existenziellen Angst im Kollegium. Er kritisiert das Vorgehen des Konzerns scharf.


    Thyssenkrupp-Mitarbeiter bangen um Jobs

    Im Interview mit WAZ-Wirtschaftsredakteur Ulf Meinke sagt Urbanek über die Auflösung der IT-Sparte: „Es war das unangenehmste Erlebnis, was ich je in den 25 Jahren bei Thyssenkrupp mitbekommen habe. Und was da zurzeit läuft, das ist sehr belastend.“ Er befürchtet, Ähnliches könne bald auf andere Abteilungen zukommen. Im Podcast geht es auch um die Fragen: Wie konnte es so weit kommen? Und was ist aus seinen Kolleginnen und Kollegen von TKIM geworden?


    Im Februar hat der Konzernvorstand um Miguel López angekündigt, dass bei Thyssenkrupp als reiner Finanzholding gerade einmal rund 50 Vollzeitstellen übrig bleiben. Worauf sich die betroffenen Beschäftigten nun einstellen müssen und was der Plan über die Zukunft von Thyssenkrupp aussagt, erklären die Wirtschaftsredakteure Oliver Hollenstein und Ulf Meinke in der neuen Podcastfolge.

    43 min
  • Kampf um den Stahl: So geht es jetzt bei Thyssenkrupp und HKM weiter (S2, F3)

    Hunderte Stahlarbeiter aus Duisburg sind zur diesjährigen Hauptversammlung von Thyssenkrupp nach Duisburg gereist: Arbeiter, die den Aktionären einen lauten Empfang beschert haben: Pfiffe gegen das Management, und wer in den Saal wollte, musste durch ein Spalier aus Beschäftigten gehen, die Protestplakate mitgebracht haben. Der von Miguel López angeführte Thyssenkrupp-Vorstand steht vor schwierigen Entscheidungen: von der Zukunft der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) bis hin zu einem möglichen Verkauf der Thyssenkrupp-Stahlsparte an den indischen Milliardär Naveen Jindal. 11.000 Arbeitsplätze sollen in der Stahlsparte abgebaut oder outgesourct werden, bei HKM könnten 3000 Arbeitsplätze verloren gehen. Dem Vernehmen nach hat Jindal sogar noch zusätzliche Einschnitte bei Thyssenkrupp Steel ins Gespräch gebracht.


    In der neuen Folge werfen die WAZ-Wirtschaftsredakteure Ulf Meinke und Oliver Hollenstein einen kritischen Blick auf die Lage. Wie geht es weiter bei den Hüttenwerken Krupp Mannesmann? Je mehr Zeit ins Land geht, desto brenzliger wird die Lage bei HKM, denn ohne Investitionen droht der Standort auszubluten. Wird der niedersächsische Stahlkonzern Salzgitter die Hütte mit verkleinerter Mannschaft und staatlicher Unterstützung retten? Wie weit sind die Gespräche des Thyssenkrupp-Vorstands um Miguel López zum Verkauf der Thyssenkrupp-Stahlsparte an den Inder Naveen Jindal? Wie sicher sind bei einer Übernahme durch Jindal die Arbeitsplätze bei Thyssenkrupp Steel – und die Mitspracherechte der Beschäftigten im Konzern?


    In der neuen Podcastfolge kommen die Betriebsräte Ali Güzel und Tekin Nasikkol zu Wort, außerdem Thyssenkrupp-Vizeaufsichtsratschef Jürgen Kerner von der IG Metall. Auch Ingo Speich von der Sparkassen-Fondsgesellschaft Deka liefert aktuelle Einschätzungen zur Lage von Thyssenkrupp.

    53 min

About Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story

From the publisher's feed

Thyssenkrupp ist der größte Stahlhersteller in Deutschland. Doch seit Jahren produziert der Konzern schlechte Nachrichten. Was passiert hinter den Kulissen?

More shows like Am Abgrund – Die Thyssenkrupp-Story

Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova by Deutschlandfunk Nova

Eine Stunde History - Deutschlandfunk Nova

103 Listeners

19:04 - Inside Schalke by WAZ

19:04 - Inside Schalke

3 Listeners

Was geschah mit Annette Lindemann? by WAZ & vier NRW-Lokalradios

Was geschah mit Annette Lindemann?

4 Listeners

Apokalypse & Filterkaffee by Micky Beisenherz & Studio Bummens

Apokalypse & Filterkaffee

72 Listeners

Loveparade 2010 – Die Geschichte einer Tragödie by Funke Medien NRW

Loveparade 2010 – Die Geschichte einer Tragödie

0 Listeners

Quarks Science Cops by Quarks

Quarks Science Cops

17 Listeners

maischberger. der podcast by Westdeutscher Rundfunk

maischberger. der podcast

23 Listeners

Machtwechsel by Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander

Machtwechsel

117 Listeners

Lanz + Precht by ZDF, Markus Lanz & Richard David Precht

Lanz + Precht

316 Listeners

Inside Austria by DER SPIEGEL

Inside Austria

15 Listeners

Der Rest ist Geschichte by Deutschlandfunk

Der Rest ist Geschichte

16 Listeners

11KM: der tagesschau-Podcast by tagesschau

11KM: der tagesschau-Podcast

31 Listeners

RONZHEIMER. by Paul Ronzheimer

RONZHEIMER.

141 Listeners

Deep Doku by Rundfunk Berlin-Brandenburg

Deep Doku

2 Listeners

Handelsblatt Crime - spannende Streitfälle der deutschen Wirtschaft by Ina Karabasz, Solveig Gode, Sönke Iwersen

Handelsblatt Crime - spannende Streitfälle der deutschen Wirtschaft

5 Listeners

Dlf Doku Serien by Deutschlandfunk

Dlf Doku Serien

4 Listeners

Shortcut – Schneller mehr verstehen by DER SPIEGEL

Shortcut – Schneller mehr verstehen

4 Listeners

Inside VfL - Der Stadtwerke Bochum-Talk by WAZ & Radio Bochum

Inside VfL - Der Stadtwerke Bochum-Talk

0 Listeners

Vonne Hafenstraße - Inside RWE by WAZ

Vonne Hafenstraße - Inside RWE

0 Listeners

Tech Your Health by WAZ

Tech Your Health

0 Listeners

Ein echter Krimi - Der Fall Block by Michael Maske

Ein echter Krimi - Der Fall Block

7 Listeners