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Viel Wollen, viel Begehrten führt zu viel Gedanken.
Viele Gedanken führen zu Unklarheit.
Unklarheit entfernt uns von dem Gewollten.
Das führt zu noch mehr Gedanken, Schuldgefühlen etc.
Die Lösung: Wenig wollen oder das Gewollte nicht ernst-nehmen
Wie das geht: In Distanz die Ziele und Begehren betrachten.
In Leichtigkeit leben wir gerne.
Leichtigkeit ist nicht abhängig von äußeren Umständen oder Gedanken.
Jedenfalls muss es das nicht.
Denn äußere Umstände & Gedanken können wir distanzieren.
Dann verlieren sie ihre Schärfe.
Auch während Gedankenflut, Unsicherheit, Ablehnung kann Leichtigkeit bewahrt werden.
Ein Weg ist das Eingehen in Stille...
Gedanken & Emotionen können in Spannung versetzen.
Doch diese Spannung können wir steuern.
Wir können nicht steuern, was an Gedanken auftaucht.
Aber ob die Gedanken uns mitreißen - das ist in unserer Hand.
Wege um Gedanken zu distanzieren: in dieser Episode.
Wir sind bereits geistesgegenwärtig.
Wir können nicht anders, als jetzt da zu sein.
Gedanken an Vergangenheit und Zukunft finden nur jetzt statt.
Doch in Gedankenflut und Emotionen wie Ärger und Sorge verlieren wir die Verbindung zum jetzigen Moment.
Es fühlt sich an, als wäre das Leben überfordernd.
Doch wir können jeden Gedanken distanzieren und als das sehen, was er ist: eine Information, die automatisch auftaucht.
Auf gleicher Ebene wie ein Geräusch, ein Geruch oder das Sehen einer Tasse.
Fragen wie diese schaffen eine Distanz zu Gedanken.
Sie zoomen raus.
Du realisierst: Ich nehme Gedanken wahr - so wie ich auch einen Stift oder ein Geräusch wahrnehme.
Aber ich bin die Gedanken nicht.
Und somit muss ich den dortigen Wertungen von gut und schlecht nicht folgen.
Das Folgen wird dann zu einer Wahl.
Akzeptieren und Vertrauen gegenüber Dir selbst und dem Leben.
Das ist meist nicht der Normalzustand.
Doch wir können es "einüben".
Wir können diesen Zustand zur Gewohnheit machen.
Indem wir erinnern, dass wir Gedanken und Emotionen nicht sind, sondern sie nur "bemerken".
Ärger, Freude, Sorge, Horrorszenarien können wir nur "beobachten".
Und so können sie da sein, ohne Dich mitzureißen.
Leben ist Bemerken.
Dich von Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücken treiben zu lassen kann an vielen Zeitpunkten in Ordnung sein.
Doch sie können uns auch "stören", d.h. uns mitreißen in ein Gefühl, wo wir das Leben als Bürde und Überforderung empfinden.
Stören tun sie erst, wenn wir Emotionen oder Gedanken folgen.
Doch wir können sie auch distanzieren, d.h. ihr Auftauchen sehen, doch wir lassen sie nicht bestimmen.
So als würden wir als Chef den Vorschlag eines Mitarbeiters hören und ihn weder ablehnen noch zustimmen. Sondern nur bemerken.
Das Video: https://www.youtube.com/watch?v=dXtPKYr-VE4
Unterhaltung als freiwillige Abwechslung statt Ablenkung...
Geistesgegenwärtig auf Social Media sein oder eine Serie schauen ist kein Problem.
Ein Problem wird es, wenn Unterhaltung als Mittel zur Ablenkung von "ungewollten" Gedanken und Emotionen wird.
Sobald wir Gedanken & Emotionen in uns akzeptieren nimmt auch der Drang nach Ablenkung ab.
Übrig bleibt die "Unterhaltung", die uns tatsächlich anzieht und die wir dann als freiwillige Abwechslung eingehen.
"Warum immer ich?" - "wieso muss mir das passieren?" oder "was finde ich gerade interessant?" - "wieso finde ich das gerade einfach?"
Fragen bestimmen unsere Aufmerksamkeit.
Die Aufmerksamkeit bestimmt Gefühlslage und Verhalten.
2 Personen können in der selben Situation sein, jedoch unterschiedlich fühlen und handeln. Und das ist bedingt durch die Fragen, die sie sich stellen.
Reflektiere welche Fragen du dir im Alltag unbewusst stellst (sind es Fragen wie "was könnte schlechtes passieren?")
Hierdurch wirst Du verstehen, wieso Du dich fühlst, wie Du dich fühlst und handelst wie Du handelst.
Das Beste: du kannst steuern, welche Fragen Du dir stellst.
Und je häufiger diese Fragen konstruktiv sind, desto mehr werden sie zur Gewohnheit.
Wir denken wir sind unser Name, Job, Familienstatus, Vorlieben, Gedanken oder Emotionen.
Doch das können wir gar nicht sein. Denn wir können diese Dinge beobachten. Wir können die Frage stellen "wer ist es, der gerade diesen Gedanken hat?" oder "wer ist es, der gerade unseren Namen hört?"
Unser wahres Selbst ist das, was alles wahrnimmt/bemerkt.
Und "alles" heißt: Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke.
Wir können nicht das sein, was wir beobachten.
Bei Gegenständen ist das offensichtlich: wenn ich eine Tasse ansehe, dann sehe ich direkt, dass ich die Tasse nicht bin.
Und auch bei Gedanken ist es gleich: Ich kann Gedanken beobachten - z.B. kann ich mir vorstellen wie ich den Gedanken an einen Urlaub nur ansehe statt ihn zu durchleben. (so als würde ich einen Film sehen)
Auch bei Emotionen ist es gleich: wenn z.B. Ärger auftaucht, dann kann ich ihn als eine Information beobachten. Ich kann mich fragen "wer ist es gerade, der den Ärger bemerkt?"
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