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10 Min "nichts-tun" - 10 Min in Stille ein paar Mal am Tag.
In der Stille nur beobachten, was gerade stattfindet.
Was da stattfindet ist "Leben".
Leben bedeutet Sinneseindrücke, Gedanken, Emotionen.
Oft sind wir von diesen mitgerissen.
In Stille realisieren wir, dass wir in Ruhe bleiben können, wenn sie auftauchen.
Wir realisieren, dass wir nicht reagieren müssen.
Wie Tinder-Vorschläge tauchen auch Gedanken random auf.
Du kannst nicht vorhersehen, welche Person bei Tinder als nächstes kommt.
Aber Du kannst entscheiden, ob Du auf die Person klickst, dich mit ihrem Profil beschäftigst.
So auch mit Gedanken: Sie kommen random - du entscheidest, ob sie dich beschäftigen.
Gedanken "wegswipen" müssen wir oft üben.
Denn wir sind oft der unbewussten Überzeugung: "Ich bin meine Gedanken"
Doch Du bist nur der Raum, in dem Gedanken auftauchen und bemerkt werden können.
Zu dieser Realisierung kommen wir z.B. durch Stille (10 Min nur auf eine Wand schauen)
und dabei werden wir realisieren: der Tod des Ego ist ok. Denn er ist nur ein Teil in Dir - eine Imagination.
Du bist nicht deine Gedanken oder Emotionen - sondern nur ein Wesen, dass diese erfährt.
in Stille sein heißt wenig äußere Reize.
Dabei werden innere Reize "lauter".
Phase 1 der Stille: oft ein Unwohl-Sein, weil wir plötzlich nicht mehr reagieren, sondern "Nichts-Tun".
Phase 2: Gedanken kommen an alles mögliche z.B. was heute noch ansteht, was vorbereitet werden sollte. Emotionen der Unruhe, Sorge, Frust können kommen.
Phase 3: Gedanken & Emotionen wirken nur noch distanziert. Wir durchschauen sie als das, was sie sind. Nämlich Erscheinungen, die automatisch ohne unsere Kontrolle kommen und gehen. So wie Wolken, die wir von unten nur beobachten (wobei wir wissen, dass der Himmel dahinter immer da ist)
Weiterer Vorteil von Stille: es können Gedanken auftauchen an vergessene Ziele oder kreative Einfälle - diese werden oft im Alltag überlagert.
der empfohlene Kanal: https://www.youtube.com/@acceptingtheuniverse
Liebe im Sinne, dass Du dem anderen Gutes wünschst.
"Gutes" heißt zu wünschen, dass der andere sein Leben gerne führt, ehrlich ist, in sich ruht, richtig von falsch unterscheidet und entsprechend handelt.
Wenn alle Menschen so leben, dann wäre dies für Dich von Vorteil.
Denn dann macht die Interaktion mehr Spaß und die Menschen werden klarer ihre Stärken entwickeln, was dem Fortschritt zugute kommt.
Wenn wir hassen, sind wir es selbst, die am meisten Schaden erleiden. Außerdem befeuert Hass impulsives Verhalten, welches ähnliche Gestalt annehmen kann, wie das Verhalten, welches wir beim anderen verachten.
Wenn wir allen Gutes wünschen, dann provozieren wir am ehesten, dass sie diesem Beispiel folgen.
Gutes zu wünschen ist eine Liebe als Bewusstseinszustand.
Diese Liebe darf neben Menschen auch die Lebenserfahrung an-sich einschließen.
Wir neigen zu Überdenken. Das Hirn produziert ständig Szenarien.
Besonders bei Aufgaben, die uns wichtig sind oder komplex wirken.
Doch genau durch das Überdenken werden die Aufgaben erst schwierig, stressig, erschöpfend. Und das blockiert Gelassenheit, Kreativität.
Lösung: Tu so als wäre es leicht - stelle einen Timer von 5 Min und kümmere dich hier nur um eine spezielle Frage.
Es ist egal, welches Outcome kommt - du machst es dem Hirn leicht, in dieses Thema einzusteigen. Damit bringst du den Stein nach oben und hiernach rollt es leichter.
Beispiel: Dir ist es wichtig, Joggen zu gehen. Dann machst du dir einen Timer für 30 Sek, wo du nur deine Schuhe zubindest und die Haustür aufmachst. Danach kannst du als nächstes entscheiden, was du machst (z.B. Timer 3 Min, dann ins Treppenhaus gehen und laufen), nach den 3 Min kannst du wieder nach Hause (wenn du es dann noch willst)
Sie sind auf gleicher Ebene wie Geräusche, ein Geruch etc.
Auch Emotionen sind nur weitere Eindrücke.
Wir können uns fragen "Wer ist es, der gerade diesen Gedanken hat?" Und dadurch beweisen wir: Wir sind keine Gedanken, sondern nur ein Wesen, dass diese bemerken kann.
Oft dominieren Gedanken, wir gehen spazieren und sind mehr im Kopf als bei dem, was unsere Augen oder Ohren bemerken.
Es ist legitim auf Gedanken zu fokussieren, jedoch kann dies zu Unwohlgefühlen führen (Ärger, Sorge, Schuld etc.)
Diese Unwohlgefühle werden entschärft, sobald wir erinnern, dass wir nur ein Bemerker der Gedanken sind und nicht die Gedanken selbst.
Mit der Frage "was findet gerade statt?" gehst du in die Vogelperspektive und bemerkst auch andere Eindrücke wie Geräusche, Lichtreize etc.
Und wenn du gerade ein Geräusch bemerkst, dann kannst du nicht zeitgleich denken. Ein weiterer Beweis, dass Du mehr als Gedanken bist (nämlich ein Wesen, welches Eindrücke aus verschiedenen Quellen empfängt)
Meist sind wir identifiziert mit Gedanken und Emotionen.
Oft sind es viele, die uns hin- und herreißen.
Sie werden getriggert durch die Reize des Alltags.
Oftmals fühlen wir Unwohlsein, Verunsicherung.
Das sie auftauchen liegt nicht in deiner Kontrolle.
Aber wie Du auf sie reagierst.
Sie können da sein, aber schwach wirken.
Wie eine Kaffeetasse, die auf deinem Schreibtisch da ist, aber sie dich nicht "bewegt". Sie ist für dich distanziert.
Eine Distanz kannst du ebenso zu Gedanken & Emotionen herstellen.
5 Min Stille und dabei nur beobachten, wie "Leben" und Gedanken gerade stattfinden, führen bereits auf diesen Weg.
Sehen, wie das Leben gerade stattfindet.
Das Leben äußert sich durch Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke.
Wir können mit diesen identifizieren oder sie nur bemerken.
Sie bemerken bringt Ruhe und lässt uns realisieren, dass wir Gedanken & Co. nicht sind, sondern nur ein Empfänger dieser.
Durch Identifizieren kommt Unruhe, Stress und das verleitet zu Ablenkung (also noch mehr Reizen).
Stille ist eine Brücke, die uns ins Bemerken bringt.
Unzufriedenheit (fehlender innerer Frieden) äußert sich auf 2 Arten:
Im Körper sind es gespannte Muskeln (Kiefer, Schultern), Juckreiz oder Schwitzen.
Im Mentalen haben wir Unklarheit, Fokusprobleme, Überforderung.
Dies sind die Anzeichen/Äußerungen.
Mit diesen können wir umgehen:
Körper: ruhig Atmen, die Muskeln bewusst an- und entspannen oder die Frage stellen "wie fühlt sich mein Körper gerade an?"
Mental: du stellst Dir die Frage "welche Emotionen sind gerade als Vorschlag da?" - Fragen wie diese geben eine Distanz zur Unzufriedenheit.
Beide Lösungen führen zur Realisierung: Unzufriedenheit ist eine Entscheidung.
Nur wenn wir uns ihren Anzeichen ergeben, wird sie dominant.
Sie bewusst zu bemerken ist bereits der erste Schritt, von ihr loszulassen.
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