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  • Die Verschwörungspraktiker | Von Michael Sailer
    Ein Kommentar von Michael Sailer.
    Dass es gelungen ist, jede Kritik an falscher Politik als „Verschwörungstheorie“ abzukanzeln, ist selbst das Ergebnis einer gelungenen Verschwörung.
    Putin stiftete Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer zu einem gemeinsamen Putsch gegen unsere Demokratie an. Eine Reichsbürger-Rentnerband hätte dieses Deutschland, in dem man gut und gerne lebt, beinahe in ein Reich des Bösen verwandelt ... Diese und andere krude Theorien kursierten in letzter Zeit, und sie stammten von überaus seriösen Medien und Behörden. Wirr und gefährlich sind jedoch immer die anderen ― also zum Beispiel Menschen, die bezweifeln, ob alles mit rechten Dingen zuging, wenn uns mittels einer steuerfinanzierten Werbekampagne ein nicht ausreichend erprobtes Pharmaprodukt aufgeschwatzt und vielfach -gezwungen werden sollte. Mittlerweile wird der abgenutzte Begriff „Verschwörungstheorie“ wahlweise durch „Mythos“, „Erzählung“ oder „Ideologie“ ersetzt, und wer zum Sympathisantenumfeld besagter Ideologien gezählt wird, ist ― in einer sehr missverständlichen Bezeichnung ― „verschwörungsnah“. Wer braucht schon Logik und Glaubwürdigkeit, wenn Massenmedien und ein anspruchsloses Publikum hinter ihm stehen?
    In den transatlantischen Propagandamedien kursierte vor einigen Tagen eine Verschwörungstheorie, deren Lächerlichkeit beispielhaft und geradezu aberwitzig ist: Putin ― der satanische Widersacher der Ritter des Guten in der schrumpfenden „freien“ Westwertewelt, jener Putin also, der denselben Propagandamedien zufolge unheilbar an Krebs erkrankt, dem Wahnsinn verfallen und sowieso längst durch einen Doppelgänger ersetzt worden ist ― dieser Putin soll einen Putsch in Deutschland geplant haben, und zwar unter Einsatz von Personen und Parteien, die keine nennenswerten Verbindungen ins militärische Milieu haben und ansonsten recht normal in den sogenannten demokratischen Repräsentationsbetrieb eingebunden sind, sieht man mal davon ab, dass sie beim Entscheiden über Geld und Krieg nicht mitspielen dürfen, ihre Wähler also aus der sogenannten Demokratie grundsätzlich ausgeschlossen bleiben, weil sie für die herrschenden Kräfte anscheinend eine Gefahr darstellen. Es handelt sich ― na klar ― um Sarah Wagenknecht und (ungenannt bleibende) Vertreter der AfD.
    Diesmal also weder wirrköpfig-demente Prinzen noch schwerbewaffnete Reichsbürger, sondern ganz normale „Parlamentarier“, denen es Putins „pöhsen“ Plänen zufolge offenbar gelingen sollte, mindestens so eine Truppe wie 2014 die von der CIA engagierten Nazibataillone auf dem Maidan zusammenzutrommeln und die deutsche Regierung abzusetzen. Trotz Polizei, Verfassungsschutz, Bundeswehr, BKA, GSG9 und herrschaftlichen Dependancen von NSA, FBI, eben der CIA und diversen anderen Geheim- und sonstigen Diensten. Ein starkes Stück!
    Man könnte meinen, diese Verschwörungstheorie sei ― wie gesagt ― so lächerlich, dass man sich damit am besten überhaupt nicht beschäftigt. Zumal, wie bei solchen Quarkblüten aus dem Staatssumpf üblich, keinerlei Quellen, Belege, Dokumente und Ähnliches vorgezeigt werden. Wir kennen das von den ebenso lächerlichen Verschwörungstheorien um proukrainische Segeljachten, auf denen zwei Tonnen Sprengstoff geknetet werden, und die erwähnten geriatrischen Reichsbürgerarmeen. Man könnte auch vermuten:


    Wenn Menschen sich über Jahre und Jahrzehnte regierungsamtlicher Tätigkeit immer wieder mal mit Putschplänen und aktiv umgesetzten Umstürzen beschäftigen ― wie das die transatlantischen Herrschaften notorisch tun ―, dann sieht man automatisch die eigenen Untaten, Gewohnheiten, Motive und Absichten an allen Ecken und Enden der Welt und insbesondere im eigenen Hinterzimmer als Gespenster aufscheinen.

    Aber damit und mit dem Komplex des sozusagen spiegelnden schlechten Gewissens, das im vermeintlichen „Feind“ immer das entdeckt, was es in sich selbst verschämt ausblendet, damit mögen sich Psychologen beschäftigen,
    14 min
  • Achtung, Republik! | Von Hendrik Sodenkamp
    Ein Kommentar von Hendrik Sodenkamp, Wochenzeitung Demokratischer Widerstand (1)
    Ärzteverbände und Staatsrechtler warnen vor der WHO.
    Frühjahr 2020 erfolgte der Griff zur Macht. Nach Jahren der Vorbereitung, der Unterwanderung und der Bestechung internationaler und nationaler Organisationen, erklärten die Konzerne der aufbegehrenden Menschheit den Krieg. Sie riefen eine Pandemie aus.
    Eine von Multimilliardären korrumpierte Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte einen kleinen, eigens herbeifabrizierten Virus zum Endgegner und sich selber zum Retter der Menschheit. Für ihr hehres Ziel sollte jedes Mittel recht sein: Kinder quälen, Alte wegsperren, uns hinter Masken zwängen und abspritzen (Seiten 12 und 13). Die »Pandemie« wurde ein Milliardengeschäft für Pharma- und Digitalkonsortien, es war eine Strategie zur Sicherung und zum Ausbau ihrer Macht.
    Doch seit dem 28. März 2020 stehen weltweit Demokraten auf und beharren auf Mäßigung, Rechtsstaat, Grundrechte und Demokratie (Seite 6). Als Schutzschirm gegen die Konzernherrschaft fordern sie die positiven Errungenschaften der Nationen ein: Gewaltenteilung, Ausgleich und demokratische Verfahren. So konnten die Demokraten die Corona-Herrschaft nach Jahren des Kampfes zum Halten bringen. In Osteuropa schuf das Regime eine neue Krise, mit dem es den wirtschaftlichen Niedergang weiter Bevölkerungsteile zu überlagern versucht (Seite 11).
    Die Konzerne wollen immer mehr. Ende Mai sollen in Genf neue, weltweit bindende Gesundheitsvorschriften verabschiedet werden. Vorschriften, von Konzernvertretern verfasst, die die Regierungsvertreter abnicken sollen, und die den undurchsichtigen Konzernstrukturen der WHO umfassend Macht- und Einfluss zuschanzen. Erneut erwacht der Widerstand: Demokraten und Ärzteverbände schlagen Alarm. Massenproteste sind zu erwarten, denn die Menschen in Deutschland, Europa und selbst in den USA haben schlicht keine Lust mehr auf Nato, Verarmungs- und Verdummungskampagnen, Heuchelei, Lügen und Mord. So steht die Herrschaft Emmanuel Macrons in Frankreich kurz vor dem Fall. Und auch die Deutschen machen sich auf den Weg zu einer Verfassungserneuerung auf Basis des Grundgesetzes (Seite 16).
    Achtung, Diktatur!
    Ärzteverbände laufen Sturm. Denn die geplante Änderung der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR) sowie der angekündigte Pandemievertrag bekommen Widerstand. Geladen hatten die Wissenschaftler des MWGFD für ein Pressesymposium in München am Montag, 8. Mai 2023 (2). Vier Stunden waren dafür angesetzt worden, um die Hintergründe und Folgen der Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IHR), die bei einer Konferenz vom 21. bis zum 30. Mai in Genf von den internationalen Regierungsvertretern verabschiedete werden sollen, und die Änderung der WHO-Verfassung vorzustellen.
    Den Anfang des demokratischen Symposiums machte der Kieler Epidemiologe Prof. Sucharit Bhakdi, der die Folgen der Corona-Spritzen vorstellte. Die WHO habe das Ziel verkündet, genbasierte Impfungen so flächendeckend wie möglich einzuführen, so Sucharit Bhakdi. Dadurch würde die WHO mit einer Macht ausgestattet werden, fremde Gene bei Mensch und Tier zu verteilen. Eine solche Machtfülle sei ethisch nicht zu vertreten.
    Der Phyiker Professor Werner Bergholz stellte im Anschluss seine Erkenntnisse zur Vertrauenswürdigkeit der WHO vor. Die WHO falle bei jeder herkömmlichen Qualitätsprüfung durch, so Bergholz. Die Institution sei eine streng hierarchische Organisation, bei der Fehler der Leitung nicht korrigiert werden könnten. Die WHO ist, so das Fazit des Naturwissenschaftlers Bergholz, eine Organisation, »die dermaßen dysfunktional und so wenig an harten Zahlen, Daten und Fakten orientiert ist, dass es völlig ausgeschlossen ist und grob fahrlässig wäre,
    11 min
  • Die Flache Welt | Von Felix Feistel
    Ein Standpunkt von Felix Feistel. 
    Woran denken Sie bei diesem Titel? Vielleicht: „Oh nein, schon wieder einer dieser Irren, die mir erklären wollen, die Erde sei eine Scheibe.“? Keine Sorge, darum soll es hier nicht gehen. Denn erstens ist das eine Theorie, die sich sehr leicht widerlegen lässt, und zweitens ist die Frage, ob die Erde nun flach oder eine Kugel ist, im Grunde auch wenig relevant für die auf ihr lebenden Menschen. Denn wo ist die Bedeutung für den Alltag, für Machtstrukturen, Herrschaftsformen? Also nein, um diese Frage soll es nicht gehen.
    Doch, dass eine solche Assoziation aufkommen kann bringt uns gleich ins eigentliche Thema. Denn allein das Lesen der Wortkombination „Welt“ und „flach“ löst eine ganze Assoziationskette aus, an deren Ende das Urteil steht: „Wieder einer dieser Spinner“, ohne, dass diese Frage hier überhaupt nur thematisiert werden sollte. Es ist bereits ein Beispiel für das, was heutzutage allgegenwärtig ist: Das flache, unreflektierte Denken, das einzig auf eigenen Erwartungen und Vorurteilen basiert. Denn mit flacher Welt ist eben das gemeint: Geistige, intellektuelle Flachheit. Wir leben in einer Gesellschaft, die in einfachen Kategorien denkt, wenn man überhaupt noch von Denken sprechen kann. Flache Assoziationsketten und Gedankenpfützen ohne Tiefgang bestimmen jede gesellschaftlich relevante Diskussion.
    So ist es eben ein gefährliches Virus, das uns bedroht, und dann tragen wir eben Maske und lassen und spritzen. Dann liefern wir eben Waffen an die Ukraine, wenn der böse Putin dort einfach völkerrechtswidrig und ohne jeden Anlass einmarschiert, und stürzen uns selbst in den Krieg, denn er ist ja für die gute Sache, und überhaupt sind wir ja für Frieden, und demonstrieren das, indem wir Waffen liefern. Dann bauen wir eben überall Windräder hin, bezahlen CO2-Steuern, kaufen uns ein Elektroauto, um bloß alle Kohlenstoffdioxidemissionen zu verhindern, damit der Klimawandel abgewendet werden kann. Wenn es denn nützt.
    Das Problem dabei ist nicht einmal, dass all dies tatsächlich überhaupt nichts nützt. Weder haben Masken und Genspritzen irgend einen Nutzen gegen eine Krankheit gehabt, die ohnehin nie ein Problem darstellte, noch werden westliche Waffen in der Ukraine irgend eine Wende bringen, und auch Windräder und Elektroautos verhindern kein einziges Gramm CO2 Emissionen, und werden daher auch keinen Klimawandel abwenden. Das Problem ist vielmehr, dass über die grundsätzlichen Narrative überhaupt nicht nachgedacht wird. Grassiert denn ein todbringendes Virus? Warum könnte Putin denn eventuell auf die Idee gekommen sein, in die Ukraine einzumarschieren? Und gibt es diesen Klimawandel überhaupt, und wenn es ihn gibt, ist er dann auf die Kohlenstoffdioxidemissionen zurückzuführen?
    Doch schon diese Fragen zu stellen, freilich ohne eine Antwort aufdrängen zu wollen, löst bei den Flachdenkern bereits eine neue Assoziationskette aus, die letztendlich darauf hinaus läuft, dass es sich bei dem solchermaßen Fragenden wohl nur um einen Verschwörungstheoretiker, einen Reichsbürger, einen Nazi handeln kann. Damit ist das Thema abgehakt, die Fragen müssen nicht mehr mit Intellekt bedacht und über eine Antwort nicht weiter nachgedacht werden, das Thema ist erledigt. Hoch die Hände, Wochenende. Die eigenen Vorurteile, die medial in die Köpfe gepflanzt worden sind, verhindern eine tiefer gehende Auseinandersetzung. Eine Gesellschaft, in der jeder, der kritische Fragen stellt, abgestempelt, wüst beschimpft oder aus der Gesellschaft ausgeschlossen wird, ist eine Gesellschaft, in welcher Dummheit regiert.
    Und das sehen wir im besten Deutschland aller Zeiten dann eben auch. Die Sachwalter der Politik brillieren höchstens noch mit Inkompetenz, unfassbar stupiden Aussagen und einem verkürzten Aktionismus, der sich moralisch überlegen wähnt, aber auf unhinterfragten und flachen Narrativen, sowie auf Vorurteilen beruht, und daher an der Wirklichkeit vollkommen vorbei ge...
    24 min
  • Es ist nicht vorbei | Von Gunter Frank


    Auch wenn es um Corona ruhiger geworden ist ― die herrschenden Dilettanten-Netzwerke planen die Fortsetzung ihres Staatsstreichs. Exklusivabdruck aus „Das Staatsverbrechen“.
    Ein Kommentar von Gunter Frank.



    In den nächsten Wochen, Monaten und Jahren werden immer mehr empörende Details und Zusammenhänge aufgedeckt werden, die die kriminelle Energie des Coronakomplotts immer deutlicher zutage treten lassen. Angesichts der Opferzahlen wird es immer schwieriger werden, an den Coronalügen festzuhalten. Es ist zu hoffen, dass die Mehrheit ihren Irrtum bald erkennt. Doch das wird nicht einfach. Denn das Eingeständnis, von Tagesschau, Talkshows, Universitäten und Ministern in diesem Ausmaß getäuscht und aufgehetzt worden zu sein, bedingt auch die Bereitschaft, sich mit der damit verbundenen Erschütterung des Vertrauens in die Institutionen auseinanderzusetzen ― und mit der eigenen Scham. Jeder ist willkommen, der diesen Weg aus der Lüge gehen möchte. Zur eigenen Gesunderhaltung ist er auch dringend zu empfehlen. Denn wer immer mehr Energie aufwenden muss, um die Wirklichkeit abzuwehren, wird in einen immer größeren inneren Konflikt geraten, der in Zwangsstörungen und Neurosen münden kann.

    Auszug aus Dr. Gunter Franks Buch „Das Staatsverbrechen — Warum die Coronakrise erst dann endet, wenn die Verantwortlichen vor Gericht stehen“.






    Die globale Krisenlobby
    Auch gesamtgesellschaftlich ist eine umfassende juristische Aufklärung nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen dringend notwendig. Nicht aus Rache, sondern aus Gründen der Prävention, denn die Nachfolge-Kampagnen stehen schon in den Startlöchern. Das mächtige Netzwerk, welches in Kapitel 4 und 5 beschrieben wird, ist Teil einer Art globaler Krisenlobby, deren Geschäftsmodell auf dem Aufblasen von normalen Menschheitsproblemen zu Endzeit-Untergangskatastrophen beruht. Im Zuge einer angeblichen Rettung werden dann handstreichartige Machtbefugnisse und Riesengewinne durchgesetzt. Vorbei an nationaler Selbstbestimmung und demokratisch verankerten Institutionen.
    Die Protagonisten treffen sich besonders gerne auf dem Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, wo sich jährlich das Führungspersonal der Welt versammelt. Chef des WEF ist Klaus Schwab, der 2020 in seinem Buch „Covid-19: The Great Reset“ (auf Deutsch: Der große Umbruch) beschrieben hat, wie sich die dortigen Eliten die Lösung aller Probleme vorstellen: Alle Normalos geben ihre Selbstbestimmung an eine globale Zentralgewalt ab, weil die viel besser weiß, was gut für alle ist. So werden die Hunger-, Migrations-, Kriegs-, und Klimaprobleme gelöst.
    Wer dabei eigene Vorstellungen für sinnvoller hält, ist ein unverbesserlicher Hinterwäldler, der durch Überwachung identifiziert werden sollte, bevor er Schaden anrichtet. Durch Entzug von Rechten soll er danach wieder auf Linie der größeren Weisheit gebracht werden. Ich übertreibe etwas ― aber nur ein wenig.
    Der nächste Hype wird vorbereitet
    Inzwischen existieren unzählige Organisationen und Programme, die alle irgendwie die Welt retten wollen. In Wirklichkeit werden über sie große Geldmengen bewegt und Gefolgsleute versorgt, meist aus öffentlichen Geldern. Wie beispielsweise die EcoHealth Alliance, die in Wirklichkeit als Geldwaschanlage für die Biowaffenforschung fungiert. Wer sich mit den Texten dieser Organisationen beschäftigt, kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass alles etwas eindimensional wirkt, um nicht zu sagen dümmlich. Doch sie meinen es ernst. Todernst. Wenn im Januar 2023 Karl Lauterbach und die Architekten des Coronakomplotts um Jeremy Farrar in Davos über das Jahrhundert der Pandemien fantasieren, sollte man hellhörig werden. Schuld sei der Klimawandel, was sonst. Der nächste Hype liegt dann bereits in der Luft.
    12 min
  • 75 Jahre NAKBA – 75 Jahre Vertreibung und Apartheid | Von Annette Groth
    Ein Standpunkt von Annette Groth.
    Nicht nur in der Ukraine dreht sich die Gewaltspirale immer schneller, sondern auch in Palästina. Die Nachrichten über die geplante israelische Justizreform und die großen Demonstrationen dagegen waren auch in den deutschen Mainstream-Medien präsent. Die Tötungen, Zerstörungen und Vertreibungen der Palästinenserinnen und Palästinenser aus ihren Häusern und von ihrem Land bleiben meist unbeachtet.
    Seit Anfang 2023 kamen mindestens 100 Palästinenserinnen und Palästinenser, darunter viele Kinder, ums Leben, die Zahl erhöht sich ständig, etliche davon wurden gezielt getötet. Mehr als 1000 Palästinenserinnen und Palästinenser sind unter Administrativhaft im Gefängnis, das heißt ohne Gerichtsurteil. Die Administrativhaft kann immer wieder verlängert werden und verstößt gegen internationale Bestimmungen. Auch Kinder ab 12 Jahren können bis zu sechs Monate inhaftiert werden, ein 12-jähriges palästinensisches Mädchen war die weltweit jüngste Gefangene.
    Mit der 2022 neu gewählten rechtsextremen Regierung unter Benjamin Netanjahu und Ministern, die in der Vergangenheit wegen Aufstachelung zur Gewalt und Rechtsextremismus verurteilt wurden, hat sich die Lage wesentlich verschlechtert.
    Brutale Attacken und „Nationalgarde“
    In den letzten Wochen und Monaten haben gewalttätige Siedler etliche palästinensische Dörfer verwüstet, Häuser zerstört, Autos in Brand gesteckt und Menschen grausam verprügelt. Zahlreiche Palästinenser sind zu Tode gekommen, es gab Hunderte Verletzte und viele Schwerverletzte.
    In dem palästinensischen Dorf Huwara bei Nablus im Westjordanland kam es im Februar 2023 zu einem Progrom von Siedlern. Finanzminister Bezalel Smotrich sprach sich sogar für die „Auslöschung" des Dorfes Huwara aus, was ein Sprecher des US-Außenministeriums als „unverantwortlich und abstoßend“ kritisierte und als „Aufwiegelung zur Gewalt“ interpretierte. Diese Gewaltorgie vonseiten der Siedler und die Kommentare des Ministers Smotrich, der sich selbst öffentlich als Faschist bezeichnet, ist sicher ein Grund, warum Netanjahu bislang noch keine Einladung nach Washington erhalten hat, aber dafür in Berlin herzlich begrüßt wurde.
    Skandalös und sicherlich für immer im Gedächtnis bleibend waren auch die brutalen Angriffe Anfang April 2023 auf betende Muslime in der Al-Aqsa-Moschee, eines der drei Heiligtümer des Islam. Prügelnde schwer bewaffnete Polizisten und Soldaten warfen Tränengasgranaten in die Moschee und vertrieben die Gläubigen. Grund für diese beispiellose gewaltsame Räumung war die Schaffung eines freien Zugangs für jüdische Extremisten, die am Vorabend des jüdischen Passahfestes auf der Al-Aqsa-Moschee-Esplanade beten wollten.
    Der Leiter des französischen Forschungszentrums in Jerusalem, Vincent Lemire, erklärt in einem Interview mit Le Monde die Hintergründe für diese skandalösen Vorgänge: „Unter dem Vorwand, dort die Religionsfreiheit zu garantieren, fördert Israel den Zugang radikaler Juden auf der Esplanade der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem. Mehrere von ihnen wurden mit einem Lamm im Arm festgenommen, das sie als Osteropfer (Korban) opfern wollten, wie zur Zeit des Zweiten Tempels, der im Jahr 70 von den Truppen des Titus zerstört wurde. Diese Radikalen wollen anstelle der muslimischen heiligen Stätten einen „dritten Tempel errichten“.  (1)
    Während vor fünfzehn Jahren nur knapp zweitausend Juden zum Beten auf die Esplanade kamen, waren es in diesem Jahr über fünfzigtausend. Unter Ben Gvir, Minister für nationale Sicherheit, fühlen sich diese radikalen Gruppierungen bei ihren früher untersagten Opfergängen sicher, und wissen sich von Gvir unterstützt, hat er sie doch verteidigt, als er noch Anwalt war.
    Da Israel unter der neuen rechtsextremen Regierung ein „ausschließliches und unbestreitbares Recht auf alle Teile des Landes Israel“ hat, einschließlich der Westbank und Ostjerusalem, wird auch die Al-Aqsa-Moschee-Esplanade als Teil Isra...
    20 min
  • Eine MdB blickt von „ganz unten” | Von Diether Dehm
    Ein Kommentar  von Diether Dehm.
    "Was macht DAS mit uns?" ist ein blöder Neusprech. Als ob "DAS" ein höheres Wesen sei, nichts menschgemachtes!
    Vom Auflehnen einer Abgeordneten gegen „DAS" Bundestag erzählt dieses Buch ziemlich authentisch, oft auch "proletarisch". Weshalb der Titel "Aus die Maus" durchaus Menschgemachtes verspricht; besonders im Untertitel: "Der Blick von unten auf die da oben".
    Als polnische Migrantin mit Arbeiterherkunft ist Zaklin Nastic nun in der zweiten Legislatur. Aber so "ganz unten" blieb sie in „DAS" Bundestag - beim besten Willen - auch nicht. (Bei mir jedenfalls hatten subkutane Anpassungs-Mechanismen gegriffen, die ich erst begriff mit kritischen Genossen - von ausserhalb des Parlaments.)
    Das Buch macht Bundestagsinterna einsehbarer. Vornehmlich für solche Aussenstehende, denen das Plenum immer so leer erscheint und die es darum in toto verurteilen. Was für demokratiefeindlichen Populismus anfällig macht. Besonders gegenüber medial verbellten Sitz-Vernachlässigungen von Unliebsamen - wie Sahra Wagenknecht. Auch die Nastic fehlte am 27.4.2023 bei der namentlichen Abstimmung über den Evakuierungs-Einsatz der Bundeswehr im Sudan. Die Fraktion hatte sich zuvor ... "verständigt" auf: bloß keine Gegenstimme. MdB Nastic hatte intern noch für ein Nein votiert, was in Parteiprogramm und Tradition der Linksfraktion auch so vorgesehen war.
    Oft macht das Buch solcherlei komischen Verstrickungen des parlamentarischen Innenlebens transparenter. Was ja auch dringend geboten ist. Gerade jetzt, wo eine neue Sahra-Partei wie ein weisser Nebel-Elefant in der Wähler-Luft hängt. Wie wäre künftig kritischer umzugehen mit Fraktionszwang und ähnlichen parlamentaristischen Einschleifungen von oben. Oder mit Mainstream-Medien und Lobbyisten? Und: wie kann dagegen der "Blick von unten auf die da oben" bewahrt und geschärft bleiben? Um nicht noch einmal so zu enden wie die 2005 mit enormer Euphorie gestartete Linkspartei? Dazu liefert das Büchlein einiges. Wenn auch manchmal, wo es spannend wird, vielleicht zuviel Geschichtslektionen. Nicht so bei den Serben, die von deutschen Eliten unter Kaiser-, Hakenkreuz und Regenbogen-Flagge seit jeher in den Dreck gebombt wurden. Da wirkt der Blick der Autorin "von unten" am wärmsten und menschlichsten. Sicher auch, weil "der Vater meiner Kinder Serbe ist".
    Zaklin Nastic hat mehrfach den Nahen Osten unter wenig privilegierten Reiseumständen besucht und kann manchen Deutsch-Medien-Sprech über die "Schurken"staaten Iran, Irak, Syrien und Afghanistan mit eigenerworbenen Beobachtung widerlegen. Mit ihrem jüdischen Hintergrund (von dem sie erst als erwachsene Frau erfuhr) bereiste sie auch "Palästinenser-Gebiete". Und hält mit Kritik am Terror israelischer Siedler und deren Regimes nicht hinterm Berg.
    Zwar wäre die Geschichte des 1965 hingemetzelten indonesischen Antiimperialismus auch googlebar, aber nach der Lektüre ihres Buchs gelingt das Weiterlesen im Netz zielorientierter. Auch zum Pan-Islamismus der Uiguren, der Lieblingschinesen von ARD und ZDF. Die Autorin liefert Gegen-Infos, die hilfreich sind und sonst - wenn überhaupt - bestenfalls auf den hinteren Rängen bei Google und Wikipedia landen.
    Gewürzt wird das Ganze mit Anfragen und Zwischenrufen einer Abgeordneten, die aus dem talentlosen Mittelmaß jener Glücks-Ritter und Ritterinnen ragt, welche den Bundestag ansonsten befallen und auch DIE LINKE seit Jahren beschlichen haben. Durch ihre Anfrage konnte die Öffentlichkeit erfahren, dass Deutschland – immerhin nach Einschätzung des Wissenschaftlichen Dienstes vom Bundestag – durch das Training ukrainischer Milizen an deutschen Waffen selbst zur Kriegspartei geworden war.
    "Einfühlen ist inzwischen vieler meiner Mitstreiter abhanden gekommen" schreibt die Autorin. Aber mit Einfühlung geizt sie selber. Zum Beispiel: mit Details zum innerparteilichen Kampf in der karrierezerfressenen Hamburger Linkspartei um ihren eigene...
    7 min
  • Die Geometrie der Seele | Von Christian Schubert
    Ein Standpunkt von Christian Schubert.


    Auch das menschliche Seelenleben folgt fraktalen Mustern — das Ganze spiegelt sich in seinen Teilen wider. Exklusivabdruck aus „Geometrie der Seele“.

    Das Brokkoliröschen. Wenn man es genau anschaut, sieht es aus wie eine Miniaturausgabe des ganzen Brokkoli. Ähnlich verhält es sich mit Bäumen. Die Verzweigungen der Äste sehen aus wie ein kleiner Baum. Ebenso folgen Farne dem Muster „Wie im Großen, so im Kleinen“. Auch im menschlichen Körper gibt es Fraktale, etwa in den vielfachen Verzweigungen der Blutgefäße. Was hat das Ganze aber mit der menschlichen Psyche zu tun? „In einem Menschen spielt sich auch das universelle Leben ab“ schreibt der Psychoneuroimmunologe Christian Schubert in seinem neuen Buch „Geometrie der Seele: Wie unbewusste Muster das Drehbuch unseres Lebens bestimmen“. Der Mensch ist Teil und Abbild des Ganzen. Ebenso sind Details aus seinem Leben aufschlussreich für die Deutung seines Charakters — ein Effekt, den viele Therapeuten in ihren Gesprächen mit Patienten nutzen. Man kann über das Aufspüren seelischer Fraktale Lebensmustern auf die Spur kommen und sie, wo sie Leid erzeugend sind, heilen.
    Lassen Sie uns beim Baum beginnen, um in eine ganz neue Betrachtungsweise von uns selbst und der Welt einzutauchen. Wenn Sie sich beispielsweise eine Linde, eine Buche oder eine Eiche vorstellen, haben sie alle eine Gesamtgestalt: unten den Stamm, darüber Äste, Zweige und die Krone. Verfolgen Sie mit den Augen nun allein einen der dicken Hauptäste, werden Sie feststellen, dass sich in ihm die Gesamtgestalt des Baumes wiederholt. Auch er zeigt einen Stamm, der sich verästelt und verzweigt — genauso wie der gesamte Baum. Betrachten Sie einen dünneren Ast, entdecken Sie das gleiche Phänomen: Auch er beginnt mit einer Art Stamm, von dem aus kleinere Äste und schließlich Zweige abgehen. Und auch diese, wenn Sie sie einzeln anschauen, haben wieder die Gesamtgestalt.


    Immer neu zeigt der Baum die Form des Gesamten auch in seinen Teilen — nicht hundertprozentig gleich, aber „selbstähnlich“.

    Das Gleiche können Sie beim Brokkoli oder — besonders schön — beim Romanesco beobachten. Der hübsche grüne Kegel wiederholt sich vom Großen bis ins Kleinste. Der gesamte Romanesco ist in etwa kegelförmig und zusammengesetzt aus kleineren Kegeln, die sich wiederum in noch kleinere Kegel und schließlich winzige Kegelchen unterteilen lassen. Ein Kunstwerk der Natur. Exklusivabdruck aus „Geometrie der Seele: Wie unbewusste Muster das Drehbuch unseres Lebens bestimmen“.
    Was wir hier beobachten können, ist ein natürliches Ordnungsprinzip, das Sie überall entdecken werden, wenn Sie sich einmal dafür sensibilisiert haben. Bäume zeigen es genauso wie Berge, Flussläufe, ganze Landschaften, der Blitz in einem Gewitter und viele natürliche Phänomene mehr. Man spricht von Fraktalen, die zuerst in der Mathematik wissenschaftlich analysiert wurden, als man versuchte, näher an die Formen der Natur heranzukommen, als das die traditionelle Geometrie vermag.
    Wir finden Fraktale aber auch in der Biologie von Lebewesen — beispielsweise im Gefäßbaum oder der Lunge von Säugetieren und damit auch von uns Menschen. Doch auch damit sind wir nicht am Ende dessen angelangt, was die Fraktale mit uns zu tun haben. Denn wir bestehen aus weit mehr als nur dem Physischen, und gerade das Fraktale zieht sich als Ordnungsprinzip durch das Stoffliche ebenso wie durch das Nichtstoffliche. Es lässt sich quer durch all unsere Existenzebenen entdecken: in unserem Körper, aber auch — und das ist die These dieses Buches — in unserer Psyche und darüber hinaus in Beziehungen, im Familiären und im Sozialen, ja selbst im Geschichtlichen. Wozu ich Sie hier also tatsächlich einladen möchte, ist eine Geometrie des Seelischen. Ich möchte mit Ihnen hier geometrische Feinheiten auf unser komplexes Sein als Mensch anwenden.
    14 min
  • Der Westen gewinnt immer | Von Michael Meyen
    Ein Kommentar von Michael Meyen.
    Jedes Jahr zum Tag der Pressefreiheit veröffentlichen die „Reporter ohne Grenzen“ ein Ranking, das vor allem eines sagt: Wir sind die Guten.
    Das Publikum liebt Ranglisten. Shanghai für die Hochschulen, der Best Country Report für die Lebensqualität und Freedom House für die Freiheit in der Welt. Es gibt Aufsteiger und Absteiger und Jahr für Jahr eine neue Meldung, über die sich trefflich diskutieren lässt — vor allem in Europa und Nordamerika, wo die Sieger wohnen. Man muss die Statistik dafür nicht einmal fälschen, sondern einfach nur das messen, was man selbst am besten kann, und alles weglassen, was das Bild trüben könnte. Bei den „Reportern ohne Grenzen“ sorgen dafür die Geldgeber und Fragen, die sich zum Beispiel in Afrika oder in Südostasien gar nicht stellen. Ergebnis: Die Medien sind bei uns ziemlich frei, auch wenn nicht nur Manova-Leser wissen, dass das so nicht stimmt.
    Deutschland rutscht weiter ab, klagen die Leitmedien. Fünf Plätze schlechter als 2022. Nur noch Rang 21 und damit hinter der Slowakei und sogar hinter Osttimor und Samoa. Unfassbar. Zum Glück kennt man die Schuldigen. Zensur? Gott bewahre. Hetze gegen alle, die laut Fragen stellen zum Regierungskurs? Doch nicht bei uns. Dieses Land würde auch in Sachen Pressefreiheit längst Weltmeister sein, wenn da nicht ein paar Unverbesserliche wären, die auf Journalisten ungefähr so reagieren wie ein Stier auf ein rotes Tuch. Glaubt man den „Reportern ohne Grenzen“, dann sind Demos in Deutschland ein gefährlicher Ort für alle, die dort mit Kamera, Mikro oder Presseschild auftauchen. 103 „physische Angriffe“ 2022, davon 87 „in verschwörungsideologischen, antisemitischen und extrem rechten Kontexten“.
    Vorweg: Jede Attacke ist eine zu viel. Gleich danach kommt aber der Verdacht, dass das hier ganz gut passt. Man kann erst auf die zeigen, die hierzulande ohnehin unter Beschuss stehen, und dann auf die bösen Buben im Osten. Russland, Vietnam, China, Nordkorea. Plätze 164, 178, 179, 180. Da klingt 21 immer noch wie Champions League. Bundestrainer Marco Buschmann darf deshalb zwar ein wenig betrübt sein und „Drohungen und gewaltsame Übergriffe“ auf Journalisten beklagen, hat aber ansonsten keinen Grund, die politische Rhetorik zu überarbeiten. Zitat, so am 3. Mai 2023 zu lesen in vielen Leitmedien:


    „Die Pressefreiheit ist eines der höchsten Güter im liberalen Rechtsstaat. Sie zu fördern, muss unser Ziel sein; sie zu schützen, ist unsere Pflicht.“

    Nun denn, Herr Minister. Lassen Sie uns das in drei Schritten angehen. Nummer eins: Wir schauen auf den Kellner, der da jedes Jahr zum Welttag der Pressefreiheit eine Quittung ausstellt. Nummer zwei: Wir zählen nach. Und Nummer drei: Wir schlagen all das drauf, was in der Rechnung fehlt.
    Die „Reporter ohne Grenzen“ sitzen in Paris und sind damit auf den ersten Blick weniger verdächtig als der US-Thinktank „Freedom House“, der bis 2017 jedes Jahr eine Konkurrenzliste veröffentlicht hat und einen Großteil seiner Gelder und Sicherheiten direkt oder indirekt aus dem Staatshaushalt in Washington bezieht. Der Volksmund weiß, was das Brot aus den Liedern macht, die draußen gesungen werden.
    Die „Reporter ohne Grenzen“ hatten 2022 ein Budget <1> von gut acht Millionen Euro. Drei Viertel lieferten EU, staatliche Behörden und „kommerzielle Aktivitäten“, etwa Buchprojekte. Private Stiftungen: etwas mehr als eine Million Euro. Konkreter wird es in einem Bericht für 2021 <2>, wo zum Beispiel die schwedische Entwicklungshilfe als Großsponsor genannt wird. Rund eine Million Euro. Nach französischen Behörden und dem Außenministerium de...
    12 min
  • Gesetze gegen LGBTQ werden verschärft in den USA | Von Peter Haisenko
    Ein Standpunkt von Peter Haisenko (Betreiber des Portals anderweltonline.com).
    Die Politiker und Journalisten des Wertewestens achten akribisch darauf, dass Menschen- und Minderheitenrechte weltweit durchgesetzt werden. Weltweit? Eher nicht. Da gibt es eine Menge an blinden Flecken, je nachdem, wo man Verstöße gegen diese Rechte entdeckt zu haben glaubt.
    In 92 Ländern gibt es eine per Gesetz geregelte Todesstrafe. Hiervon wenden 8 Länder die Todesstrafe nur noch auf besonders schwere Straftaten wie z.b. Kriegsverbrechen an. Auch wird sie in weiteren 28 Ländern seit mindestens 10 Jahren nicht mehr ausgeführt - obwohl es jedoch durchaus noch Verurteilungen geben kann. Es bleiben also 50 Länder, in denen die Todesstrafe zum normalen Rechtsalltag gehört. Amnesty International berichtet, dass bis 2022 in folgenden Ländern die Todesstrafe vollzogen worden ist: Land (Anzahl der Vollstreckungen und Jahr der letzten Vollstreckung): Ägypten (83, 2021), Irak (17, 2021), Iran (314, 2021), Jemen (14, 2021), Saudi-Arabien (65, 2021), Somalia (21, 2021), Syrien (24, 2021), Vereinigte Arabische Emirate (1, 2021), USA (11, 2021), Weißrussland (1, 2021). Link: https://www.laenderdaten.info/todesstrafe.php
    Zu China schätzt, ja, schätzt Amnesty mehr als 1.000 Hinrichtungen, sagt aber dazu, dass sie diese Zahl nicht belegen können. In ihren eigenen Worten sagen sie, dass die Werte für China „lediglich einen symbolischen Charakter haben“. Damit sind wir in medias res. China ist zum Feind des Wertewestens/der USA/der NATO erklärt worden und so darf man ohne Beweise einfach behaupten, die Herren in Peking wären Massenmörder. Unbeanstandet von unseren Herolden der demokratischen Werte blieben die Hinrichtungen in Ägypten, dem Irak, Jemen, Saudi-Arabien, Somalia, VAR und natürlich in den USA. Der Iran hingegen kriegt die vollen Breitseiten ab, vor allem von unserer überqualifizierten Außenministerin. Auch Weißrussland kommt bei ihr nicht ungeschoren davon. Fällt Ihnen da etwas auf?
    Ich erinnere an den § 175 StGB
    Als in Russland vor einigen Jahren Gesetze in Kraft gesetzt wurden, die die „Förderung von Homosexualität und Transsexualität“ unter Strafe stellten, konnten sich unsere Links-Grünen kaum beruhigen. Und nein, in Russland steht es nicht unter Strafe homosexuell zu sein und das auch zu praktizieren, man darf es nur nicht in die Öffentlichkeit tragen und andere öffentlich dazu animieren. In Deutschland selbst wurde die Strafbarkeit (!) homosexueller Handlungen erst 1994 vollständig aus dem Strafgesetzbuch entfernt. Das, weil es in der DDR schon lange straffrei war. Während der Regierungszeit von Kanzlerin Merkel wurde der Transgenderwahnsinn und die Huldigung an sexuelle Abarten auf die Spitze getrieben. Darf man sich darüber wundern, wo doch Merkel selbst der lesbischen Liebe zugeneigt ist?
    Überall finden Schwulenparaden statt und die BRD ist so tief gesunken, dass über dem Reichstag die Regenbogenflagge gehisst worden ist. Mütter dürfen nicht mehr Mütter genannt werden und man darf sein Geschlecht im Jahresrhythmus wechseln. Wer das selbstgewählte Geschlecht mit falschem Namen anredet, kann mit bis zu 10.000,- Euro Strafe belegt werden. Wundert sich da noch jemand, wenn Protest aufkommt? Aber in den USA ist das alles ähnlich und dort formiert sich jetzt heftiger Widerstand, sogar von amtlichen Stellen. Es wurden einige neue Gesetze erlassen.
    West Virginia
    Im US-Staat West Virginia sind geschlechtsändernde Behandlungen für Minderjährige verboten. Laut Medienberichten untersagt das Gesetz Ärzten, Menschen unter 18 Jahren geschlechtsändernde Hormonbehandlungen und reversible Pubertätsblocker anzubieten. Minderjährige dürfen sich zudem nicht geschlechtsändernden Operationen unterziehen.
    Tennessee
    11 min
  • 50 Billionen Dollar für Klima-Phantasie | Von Rainer Rupp
    Ein Kommentar von Rainer Rupp.
    Mit den künstlich geschürten Klima-Ängsten ist viel Geld zu machen. Das Klima hat sich als geradezu ideale gesellschaftliche Umverteilungsmaschine erwiesen. Die hat das Zeug dafür, noch für die nächsten Jahrzehnte massenhaft gewaltige Summen von unten nach oben zu scheffeln. Dabei werden die staatlichen Steuergelder, von denen etwa zwei Drittel von der Mittelschicht entrichtet werden, in exorbitante private Gewinne für Klima-Profiteure verwandelt.
    Die Umwandlung von Steuergeldern in diese Art von risikoarmen Privatprofiten findet über staatlich finanzierte Klima-Programme oder Subventionen für Klima-Produkte wie z.B. Wärmepumpen statt. Das Schöne dabei ist, dass anscheinend die Masse der Bevölkerung auch in absehbarer Zeit nicht gegen diese gigantische Ausplünderung rebellieren wird. Denn viele Menschen haben diese Form der Ausbeutung entweder noch nicht durchschaut oder sie haben gutgläubig das offizielle Narrativ verinnerlicht, wonach sie mit ihren Zwangsopfern für das Klima die Welt für ihre Kinder und Enkel retten.
    Bei einer Haushaltsdebatte im US-amerikanischen Kongress hatte vor Jahren mal ein Abgeordneter seine Kollegen zum bedächtigen Umgang mit öffentlichen Geldern ermahnt und gesagt:


    „Hier eine Milliarde Dollar und dort eine Milliarde Dollar und schon bald reden wir von richtigem Geld“.

    Heute spricht man im US-Kongress über mehr über einige Milliarden Dollar, auch nicht über zig-Milliarden Dollar, sondern wenn es ums Klima geht, redet man über richtiges Geld, um unglaubliche Summen, die alles, was mit Klima zu tun hat, zu einer Gier erweckenden Goldmine machen, deren Anziehungskraft sich weder Geschäftemacher noch Politiker nur schwer entziehen können. Um so lobenswerter ist die jüngste Aktion des republikanischen US-Senators John Kennedy, der mit der Familie des ermordeten US-Präsidenten John F. Kennedy weder verwandt noch verschwägert ist.


    “50 Trillion Dollars for what?” --- 50 Tausend Milliarden Dollar, das ist eine 5 mit 13 Nullen: 50.000.000.000.000. --- „Wofür?“

    Mit dieser simplen Frage bei der öffentlichen Anhörung des „Unterausschusses des Senats für Mittel des Staatshaushalts“ begann am vergangenen 4. Mai in Washington Senator Kennedy die spektakuläre Befragung von Präsident Joe Bidens-Klimabeauftragen, der stellvertretende Energieminister David Turk. Präsident Bidens „Klimahändler“ Turk kam schnell ins Schwitzen. Auf die Frage nach den Kosten der "Klimaneutralität" bekam Kennedy von Turk außer Stammeln und Ausflüchten keine Antwort. Dafür entlarvte Turk zur Verblüffung der Ausschussmitglieder unbeabsichtigt die gigantische Absurdität des grünen Klimabetrugs.
    In dem angespannten Schlagabtausch mit Turk, versuchte Senator Kennedy wiederholt, Turk dazu zu bringen, eine klare Antwort darauf zu geben, wie viel die amerikanischen Steuerzahler zahlen müssen, um für die USA Bidens Ziel der Klimaneutralität bis zum Jahr 2050 zu erreichen.
    Als Kennedy fragte, ob einige der Experten, auf die sich Turk zuvor bezogen hatte, mit einer Schätzung von 50 Billionen Dollar richtig lagen, nickte Turk mit dem Kopf und sagte: "Es wird Billionen von Dollar kosten, daran besteht kein Zweifel."
    Hier folgt ein Ausschnitt aus dem etwa 10 Minuten dauernden Schlagaustausch zwischen Kennedy und Turk. [1].
    Kennedy fragt: "Wenn wir in den Vereinigten Staaten von Amerika 50 Billionen Dollar ausgeben, um bis 2050 klimaneutral zu werden, wie stark wird das die Welttemperaturen senken?"
    Turk: "Jedes Land auf der ganzen Welt muss sich zusammenreißen. Unsere Emissionen machen derzeit etwa 13% der weltweiten Emissionen aus..."
    Kennedy: "Ja, aber wenn Sie bitte meine Frage beantworten könnten. Wenn wir 50 Billionen Dollar ausgeben, um in den USA bis 2050 klimaneutral zu werden, - Sie sind der stellvertretende Energieminister - geben Sie mir...
    12 min

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das denk' ich auch