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Sophie Green ist eine starke Vertreterin der Innenarchitektur. Nicht nur, dass sie über den Innenraum hinaus agiert, zum Beispiel wenn Fenster zu Fenstertüren werden oder Terrassen den Innenraum erweitern. Sie unterstreicht, dass InnenarchitektInnen seit jeher SpezialistInnen für das Bauen im Bestand sind. „Die Stunde der Innenarchitektur schlägt“, sagt Green. „Und es gibt so unglaublich viel zu tun, dass genug Arbeit für alle da ist.“ Allerdings gibt es eine Schieflage: Während ArchitektInnen immer frei in der Ausübung ihres Berufes sind, gilt für das Fachgebiet Innenarchitektur meist eine Einschränkung, wenn es um das Einreichen von Baugenehmigungen geht. An welchen Stellschrauben man drehen sollte, damit die Fachgebiete Architektur und Innenarchitektur Hand in Hand die Transformation meistern und gute Ergebnisse liefern können, erzählt sie in dieser Episode. Und: Darüber diskutiert sie weiter mit uns beim DAT23 am 29.9. in Berlin.
sophie-green.eu
Prof. Andrea Klinge hat bei ZRS Architekten Ingenieure die Forschungsabteilung etabliert, als das Thema Naturbaustoffe noch belächelt wurde. Jetzt da sie einen Titel und die eigenen Forschungsprojekte ein EU-Siegel haben, hören plötzlich alle zu. Das ist gut, weil sie die Transformation voranbringen will: Die Abrissbirne soll endlich nicht mehr schwingen und der Bestand mit Naturbaustoffen ertüchtigt werden. Warum wir so viel wissen und reden, aber nicht einfach ins Machen kommen, weiß sie zu erklären. Wobei deutlich wird, wie fest die Stellschrauben sitzen, an denen wir drehen müssen, um endlich loszulegen mit der Transformation. Darüber diskutiert sie weiter mit uns beim DAT23 am 29.9. in Berlin.
DAT23 Info und Anmeldung
BAK-Präsidentin Andrea Gebhard lud John Schellnhuber, Werner Sobek und Dirk Messner ein, um die große Transformation nicht nur zu beleuchten und deren Umsetzung zu besprechen, sondern um gleich loszulegen damit. Die vier Persönlichkeiten zeigen unbeirrt eine Ärmel-hoch-Mentalität. Und das, obwohl jede und jeder von Ihnen bereits einen langen Weg „zwischen Euphorie und Verzweiflung“ hinter sich gebracht hat. Ihr Einsatz für umwelt-, klima- und sozialfreundliches Verhalten wurde lange belächelt und oft mit starkem Gegenwind beantwortet. Aber sie haben sich nicht abbringen lassen und nun haben die Zeiten sich geändert. Die Transformation beginnt. Wirklich? Dazu gehen die Meinungen auseinander. Welche Mythen hier „ein für alle Mal aus der Welt geschaffen werden“ und was das Ganze mit Raupen, Schmetterlingen, Liverpool und Manchester zu tun hat, erfahren Sie in dieser "wunderbaren Achterbahnfahrt" des Vierergesprächs. Eine Einstimmung auf den DAT23.
dat23.de
Die Zeiten der „Grünplaner“, die nur an der Seite von Architekten Projekte bearbeiten, sind vorbei. Das Landschaftsarchitekturbüro Loidl gehört zu den erfolgreichsten Büros in Deutschland und plant ganz ohne Architektinnen äußerst große Projekte im Stadtraum. Leonard Grosch, Partner und Entwerfer des Ateliers, spricht über die wachsende Wertschätzung seiner Disziplin in Zeiten des Klimawandels. Allein die Bezeichnungen des „Grünflächenamtes“ stellen noch eine Herausforderung dar, wenn von „Grünzug, Distanzgrün, Begleitgehölz oder Böschungsflächen" die Rede ist. Wie Grosch damit umgeht und welche Stadt für ihn ein Vorbild ist, erzählt er in dieser Episode.
atelier-loidl.de
Auf europäischer Ebene findet ein Paradigmenwechsel statt. Ruth Schagemann sieht die ArchitektInnen, die sie europaweit vertritt "so gefragt wie nie". Seit der Rede von Ursula von der Leyen im Europäischen Parlament ist Baukutlru mehr als ein "nice to have", Qualität in der Architektur soll gesetzlich verankert werden in den europäischen Staaten. Wie das aussieht, erfahren Sie in dieser Episode.
ace-cae.eu
bak.de
akbw.de
Canadian architect Alison Brooks came to London in the 1980s, "a city of super interesting, creative people" that "invites everyone to live and work here." How has one of the world's most beloved cities changed over the past three decades? And how did the award-winning architect start her practice at a time when there were hardly any female architects with their own practice?
She also talks about what changes she expects to see in the profession, for example due to climate change, and what changes are currently taking place in the collective consciousness: "We've been trying to keep nature out for a long time, and now we're trying to make nature-friendly architecture." In this episode she explains how that might work.
alisonbrooksarchitects.com
bak.de/podcast
Wie plant man eine Stadt richtig? Das kommt darauf an. Die Ansichten über erfolgreiche Stadtplanung, pendelten im Laufe der Jahrzehnte zwischen Laissez Faire und Kontrolle. Der einflussreiche Architekt und Stadtplaner Kees Christiaanse spannt den Bogen von der Bottom-up- zur Top-Down-Strategie („beide naiv“) und landet entspannt mittig zwischen den Polen. Außerdem verrät er, welch großer Unterschied zwischen Städtebau und Architektur herrscht, wie man als StädtebauerIn politisch Einfluss nehmen kann und wie sinnvoll begrünte Fassaden wirklich sind.
BAK Podcast
www.kcap.eu
[IBA Emscherpark](http://www.ruhrgebiet-regionalkunde.de/html/erneuerung_der_infrastruktur/strukturpolitik_fuer_das_ruhrgebiet/iba.php%3Fp=4,4.html https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Bauausstellung_Emscher_Park)
Provobewegung Amsterdam
Portraibild: Markus Bertschi
Die Innenarchitektin Monika Lepel begleitet und prägt seit 30 Jahren die Entwicklung der Innenraumgestaltung und die Anerkennung der Leistungen von InnenarchitektInnen. In dieser Episode erzählt sie, welche Rolle Rutschen, Bällebäder und Sofas für die Büros großer Firmen spielen und was wir in Zukunft erwarten dürfen an unseren Arbeitsplätzen. Wie gehen außerdem Schnelllebigkeit und Nachhaltigkeit zusammen in der Innenarchitektur? Und worauf kommt es an, um sich als junge Innenarchitektin zu behaupten? Die Antworten gibt es in dieser Episode.
www.lepel-lepel.de
www.bak.de
BAK Podcast
www.phase-nachhaltigkeit.jetzt
Nicht nur nah am Diskurs, sondern ihn mit gestaltend, so lässt sich Hinterbrandners Arbeit beschreiben. Sie ordnet ein, wie die neue Generation von ArchitektInnen in Deutschland sich selbst und ihr Tätigkeitsfeld definiert? Welche Veränderungen wollen sie erreichen und wieviel Verantwortung dürfen die älteren Generationen abtreten an die jüngeren? Sie analysiert scharfsinnig und energiegeladen die ökonomische und ökologische Situation für den Nachwuchs. Sie hat eine klare Haltung, nicht nur was die Inhalte angeht, sondern auch deren Vermittlung. Welche Kompetenzen gerade gefragt sind und warum der Zusammenschluss unter ArchitektInnen so wichtig ist, um etwas zu bewirken, erzählt sie in dieser Episode.
www.ahinterbrandner.com
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