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Die Architektur-Professorin Fabienne Hoelzel erforscht Systeme und weiß, dass unsere Entwicklung hierzulande nicht unbedingt als Vorbild dient für die Stadtplanung im globalen Süden. Werden wir irgendwann davon wegkommen zu glauben, dass wir anderen die Welt erklären können? Vielleicht sind die vermeintlich weniger entwickelten Länder ja schon weiter als wir. Auf jeden Fall betrifft die Globalisierung uns alle: „In einer globalisierten Welt geht es mich genauso viel an, was eine Frau in Makoko macht, wie das, was die Nachbarin in Stuttgart tut." Warum hört Ihr in dieser Episode.
www.fabulousurban.com
abk-stuttgart.de
Imagine you study architecture and your professors never show up, because it’s the early 70s and they are on strike. What would be the best thing to do after graduating and not knowing anything about architecture? Right: Start your own office and jump into work. Unbelievable? Odile Decq did exactly that. She startet her journey with passion and became famous and influential since the 90s. Since 30 years she is a professor, and since 2014 she is running her own Architecture School. What her students need to learn and what sailing and designing have in common, she reveals in this episode.
www.odiledecq.com
„Wir starten in eine interessante und schöne Zeit“, sagt Andrea Gebhard, die neue Präsidentin der BAK. Die mehrfach ausgezeichnete Landschaftsarchitektin legt ein besonderes Augenmerk auf die Qualität der Grünräume und der Architektur in Städten: Jedes Projekt solle eine Verbesserung der Biodiversität, des Bodenschutzes und des Umgangs mit dem Wasser sein. Welche Themen der neuen Präsidentin noch wichtig sind und wofür sie sich stark machen wird, erzählt sie in dieser Episode.
BAK-Podcast
Eike Becker gehört zu den Architekten, die sich nicht nur mit ihren eigenen Projekten beschäftigen, sondern sich voll in die gesellschaftliche Debatte über Architektur, Städtebau und Stadtplanung stürzen. Mit seinen Kolumnen und Statements bezieht er klar Position, was für den Berufsstand gut und auch nötig ist. Denn die Stadtproduktion ist das anspruchsvollste, was man sich als Gesellschaft vornehmen kann. Und das leisten viele Akteure zusammen. Welche Rolle Architektinnen dabei spielen und wieviel Macht sie haben, beantwortet Eike Becker in dieser Episode.
www.bak.de
Sie bekommen einen Auftrag und der Bauherr erwartet, dass Sie sofort und zackig los bauen, obwohl Sie gerade erst mit der Planung begonnen haben. Klingt schrecklich? Für die meisten bestimmt. Die Unsicherheit im April letzten Jahres, als man sich vor überfüllten Intensivstationen fürchtete, hat genau dazu geführt: Heinle, Wischer und Partner wurden beauftragt, ein neues Corona Behandlungszentrum in der Messe Berlin zu entwerfen und zu bauen. Alles gleichzeitig. Alles schnell. Warum gerade dieses Projekt die ArchitektInnen glücklich und geradezu euphorisch gemacht hat und welche Erkenntnisse sie für den zukünftigen Krankenhausbau daraus mitnehmen, erzählt Edzard Schultz in dieser Episode.
www.heinlewischerpartner.de
Architekten fahren Porsche, haben eine modernistische Villa und trinken Schampus. Erkennen Sie sich darin wieder? Die meisten von uns wohl kaum. In Krimis des deutschen Fernsehens wird dennoch meist dieses Bild des Architekten, und hier ist bewusst die männliche Form gewählt, gezeichnet. Die Realität sieht natürlich ganz anders aus: Selbständige Planerinnen und Planer aller Fachrichtungen beziehen ihr Honorar aufgrund einer Honorarordnung, die nicht nur angepasst werden muss, damit die Honorare den heutigen Leistungen entspricht, sondern die "attackiert" wurde im letzten Jahr vom EuGH. Was steckt hinter diesem "Angriff"? Was wird wie und für wen anders sein? Was ist für den gesamten Berufsstand jetzt wichtig, damit aus dem Leistungswettbewerb kein Preiswettbewerb wird? Joachim Brenncke, der Vizepräsident der BAK, gibt Antworten und erzählt, wie wir das gute Zeitfenster vor der Bundestagswahl nutzen können, um die richtigen Weichen für eine Novellierung der HOAI zu stellen.
bak.de/hoai
Fahren sie gerne nach Florenz oder Venedig, weil es dort so schön ist? Wer tut das nicht. Aber gerade die Verantwortlichen in der Planungspolitik sollten vielleicht weniger in die Ferne schauen, sondern mehr Leidenschaft für die Architektur zu Hause aufbringen. Barbara Ettinger-Brinckmann meint, wir können es uns hier genauso schön machen, man müsse die Profis nur machen lassen. Nicht erst seit Corona fordert sie mehr gebaute Qualität für die Stadt, aber Corona hat deutlich gemacht, dass die Schönheit der Stadt nicht eine Flugstunde weit entfernt sein darf, sondern direkt vor unserer Haustüre zu finden sein muss. Und warum ist das Glück einer Stadt im Erdgeschoss zu finden? Das erklärt sie in diesem Gespräch.
bak.de
How are comfortable cities with inviting public spaces created? With careful planning, says Dorte Mandrup. "A house or an idea should not be a gimmick, but must be relevant." The Danish architect sees architecture and the city as a complex and complicated undertaking that can only succeed with the necessary knowledge and deeper understanding of architecture, in other words, only with architects and urban planners as experts. Meanwhile, the commercialization of architecture is progressing. How can architects rebel against it without fearing for their contracts and their existence?
Wie entstehen komfortable Städte mit einladenden öffentlichen Räumen? Mit vorsichtiger Planung, sagt Dorte Mandrup. „Ein Haus oder eine Idee darf kein Gimmick, sondern muss relevant sein.“ Die dänische Architektin versteht Architektur und Stadt als ein komplexes und kompliziertes Unterfangen, das nur mit dem nötigen Wissen und tieferen Verständnis über Architektur gelingen kann, also nur mit Architekten und Stadtplanern als Fachleuten. Die Kommerzialisierung der Architektur schreitet unterdessen voran. Wie können Architekten sich dagegen auflehnen, ohne um ihre Aufträge, also ihre Existenz, bangen zu müssen?
dortemandrup.dk
Architektur und Stadtplanung sind in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt, weil die Corona-Krise die Defizite der Stadt noch deutlicher gemacht hat. Allen wurde bewusst, dass Begegnungs- und Naturräume vor der eigenen Haustür in der Stadt wichtig und unabdingbar sind. Man kann sagen: Es ist die Stunde der Planerinnen und Planer. Deshalb sprechen wir heute mit einer Architektin, die seit 26 Jahren in Berlin ein eigenes Büro betreibt und schon einige Aufs und Abs in der Stadtplanung miterlebt hat: Anne Lampen. Im Gespräch erklärt sie, warum die Corona-Krise die Grenze zwischen Notwendigkeit und Luxus im Wohnungsbau verschiebt und warum es sich lohnt, starre Regelungen beim Bauen zu überdenken, damit die Stadt lebendiger wird. Außerdem erfahren Sie, was Bauherren über die Themen Energieeinsparung und fünfte Fassade denken und warum morgen einpacken kann, wer sich heute nicht mit BIM auseinandersetzt.
bak.de/podcast
„Alarmstufe rot.“ Man hört es nicht gerne, aber das ist der Stand der Dinge. Wir Menschen stoßen grundlegende Veränderungen im Erdsystem an und sind in der Lage, das Klimasystem zu zerstören. Willkommen im Antropozän. Das Pariser Klimaabkommen versucht gegenzulenken und hat zum Ziel, die Emissionen in den Städten bis 2050 auf 0 zu reduzieren. Was heißt das für unser zukünftiges Stadtleben? Definitiv, dass wir die Städte von morgen, nicht wie die Städte von gestern bauen können. In der Aufgabe, die Stadt neu zu erfinden, kann für Planerinnen und Planer eine große und spannende Herausforderung liegen. Worum geht es hierbei genau? Warum liegt in interdisziplinären Arbeitsgruppen die Zukunft? Der Präsident des Umweltbundesamtes Dirk Messner hat ziemlich konkrete Ansätze und spricht über konkrete Maßnahmen in der Baubranche in Sachen Klimaschutz, über die Verunsicherung in Zeiten des Wandels und darüber, wo der „Place to be“ ist für junge Planerinnen und Planer, die sich in die großen Veränderungsprozesse einbringen wollen.
bak.de/podcast
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