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Die Prävalenz des Diabetes entwickelt sich zu einer gesamtgesellschaftlichen
An der Belastungsgrenze angelangt durch eine Flut an PCR-Tests, die Suche nach Virusmutationen und weitere, immer neue Anforderungen? Oder doch eher Profiteure der Pandemie? Welche wirtschaftlichen Auswirkungen die Corona-Pandemie tatsächlich für die medizinischen Fachlabore hatte, ist Thema im zweiten Teil des Podcast-Gespräches mit Labormediziner Dr. Michael Müller.
So viel Testen war noch nie in Deutschland: Die SARS-CoV-2-Pandemie hat die Diagnostik speziell bei Atemwegsinfekten von der Klinik in Richtung Laboranalytik gedreht. Das hat bei den medizinischen Fachlaboren, aber auch bei der Diagnostika-Industrie gewaltige Anstrengungen erforderlich gemacht, um den Bedarf vor allem an PCR-Testungen decken zu können.
Was diese Entwicklung für die Labormedizin bedeutet, welche analytischen Herausforderungen die Laborärzte zu meistern hatten und haben und wie diese Entwicklung gesellschaftlich zu bewerten ist: Darüber sprechen wir im „ÄrzteTag“-Podcast mit Dr. Michael Müller, Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Vorstandsvorsitzender des Verbands ALM, der Akkreditieren Labore in der Medizin.
Müller berichtet von den Erfahrungen der Labore beim Aufspüren der Virus-Mutanten über Varianten-Tests und beschreibt die Hürden, Cut-offs für Antikörpertests zu finden, die zuverlässig eine Immunität gegen SARS-CoV-2 anzeigen könnten.
Foto: Sylvie Weisshäupl / ALM
Kinder sind besonders schutzbedürftig. Ihre Rechte sollen daher künftig auch ausdrücklich im Grundgesetz erwähnt werden. Das Bundeskabinett hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf im Januar abgesegnet und jüngst im Bundestag debattiert. Am Montag tagte dazu auch der Rechtsausschuss des Bundestages. Doch nach Ansicht von Kinderärzten gehen die derzeitigen Formulierungen am Bedarf vorbei. Neben der Opposition und Juristen, wirft auch die deutsche Akademie für Kinder- und Jugendmedizin (DAKJ) der Bundessregierung vor, damit sogar hinter der aktuellen Rechtsprechung, wie sie etwa in der EU-Kinderrechtskonvention hinterlegt sei, zurückzubleiben. Im Podcast-Gespräch erläutert Professor Hans-Iko Huppertz, Generalsekretär der DAKJ, warum er die Formulierungen für „weichgespült“ hält und warum es wichtig ist, unter anderem den Anspruch auf Förderung explizit in einen Gesetzestext aufzunehmen.
In Artikel 6 Absatz 2 des Grundgesetzes soll folgende Formulierung aufgenommen werden: „Die verfassungsmäßigen Rechte der Kinder einschließlich ihres Rechts auf Entwicklung zu eigenverantwortlichen Persönlichkeiten sind zu achten und zu schützen. Das Wohl des Kindes ist angemessen zu berücksichtigen. Der verfassungsrechtliche Anspruch von Kindern auf rechtliches Gehör ist zu wahren. Die Erstverantwortung der Eltern bleibt unberührt.“
Seit vielen Jahren engagiert in der Arbeit mit Unfallverletzten und Familien in traumatischen Krisen und mit schwerkranken Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, ist Dr. Astrid Bühren aus Murnau im bayerischen Landkreis Garmisch-Partenkirchen vor kurzem mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Seit 1993 ist die Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Murnau am Staffelsee niedergelassen. Gleich zu Beginn nahm sie dabei unter anderem auch in der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau die psychotherapeutische Mitbehandlung von Schwerverletzten auf.
Wie lässt sich eigentlich im Online-Schriftverkehr nachweisen, wer Absender ist und welchen Beruf er oder sie ausübt? Zumindest Ärzte und Psychotherapeuten können dafür den neuen elektronischen Heilberufsausweis nutzen, mit dem Mitteilungen online verschlüsselt und digital signiert werden. Doch wie sicher ist eigentlich eine solche Signatur? Und wie lassen sich die Prozesse der Online-Authentifizierung und der qualifizierten digitalen Signatur in den Praxisalltag integrieren? Muss in Zukunft für jeden verschickten Arztbrief oder Befund eine PIN eingegeben werden?
Professor Christian Dierks, Arzt und Rechtsanwalt und vor fast 20 Jahren mit dabei, als die Rechtsgrundlagen für die elektronische Gesundheitskarte gelegt wurden, steht im „ÄrzteTag“-Podcast Rede und Antwort zu den Vorteilen einer verbindlichen Online-Kommunikation für Ärzte. Der Spezialist für Medizinrecht, mit besonderem Schwerpunkt auf Telemedizin-Recht, erläutert auch, wo sich Möglichkeiten einer komfortablen Umsetzung der digitalen Signatur ergeben und durch was in Zukunft die Chipkarte als eHBA im Netz abgelöst werden könnte.
Rund um die Regelungen beim Impfen gegen COVID-19 hat sich in den letzten Tagen sehr viel verändert. Bayern wird als eins der ersten Bundesländer nun die Priorisierung ganz aufheben und überlässt die Entscheidung darüber, wer als nächstes die Nadel im Arm erhält, den Hausärzten. Hierbei beruft man sich auf das vertrauensvolle Hausarzt-Patienten-Verhältnis. Doch treibt das die Hausärzte Bayerns möglicherweise an ihre Grenzen? Was entlastet sie vielleicht auf der anderen Seite? Die bayerische Sicht erklärt Markus Beier, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes im Podcast-Gespräch.
Alle Welt will sich gegen Corona impfen lassen, doch der Corona-Impfstoff von AstraZeneca liegt wie Blei in den Praxen? Das können Hessens Ärztevertreter so nicht sagen. Aber: Der Vorbehalt gegen die Vakzine ist groß, und der Beratungsaufwand in den Arztpraxen oft hoch. Um Vaxzevria® in möglichst viele Oberarme zu bringen, möchte die Kassenärztliche Vereinigung Hessen etwas tun. Die Idee: Impflinge sollen nach Pfingsten innerhalb von vier Wochen beide Impfdosen erhalten. Die KV möchte also Ärzte dazu animieren, möglichst viel AstraZeneca-Impfstoff zu bestellen und mit dem Argument, dass jeder, der sich damit impfen lässt, noch vor den Sommerferien in Hessen vollständig geimpft sein wird – und damit wohl im Urlaub verreisen kann.
Nach bisherigen Erkenntnissen erkranken Kinder im Vergleich zu Erwachsenen meist weniger schwer an COVID-19 und haben eine deutlich bessere Prognose. Dennoch: etwa 0,18 Prozent der Kinder mit klinisch manifester COVID-19 sterben, meist infolge eines pädiatrischen entzündlichen Multisystemsyndroms (PIMS). Insgesamt liegt die für Kinder errechnete Mortalität allerdings nur bei 0,0018 Prozent. Diese Zahlen wurden jüngst bei einem PädiatrieUpdate genannt. Zugleich arbeiten die Hersteller der COVID-19-Vakzinen mit Hochdruck daran, Studiendaten zur Impfung von Kindern ab 12 Jahren und auch jünger zusammenzutragen und eine entsprechende Zulassung zu erhalten. Doch braucht es eine solche Impfung angesichts der geringen Morbidität und Mortalität in dieser Altersgruppe? Oder ist eine Impfung gerade wichtig, um den Jugendlichen wieder den Weg zur Normalität zu öffnen? Welche Argumente für oder gegen eine Impfung sprechen, diskutiert im Podcast Dr. Thomas Fischbach. Er ist niedergelassener Pädiater in eigener Praxis und vertritt als Präsident des Berufsverbands der Kinder-und Jugendärzte die politischen Interessen seiner Berufsgruppe.
Sie können ein EKG aufzeichnen, vor Vorhofflimmern- und Sauerstoffmangel warnen, Blutdruck messen, nächtliche Atmungsstörungen erkennen und noch etliches mehr – die Angaben zu den medizintechnischen Finessen neuer Smartwatches werden immer ausgefeilter. In einigen Studien wurde die Validität der Messungen bestätigt. Doch wie verlässlich sind diese Aussagen im Alltag für Patienten, die herzkrank sind und ein erhöhtes Herzinfarkt oder Schlaganfallrisiko haben? Kann die Auswertung im besten Fall vielleicht dem betreuenden Arzt wichtige Therapiehinweise geben? Diese Fragen beantwortet zum Aktionstag Schlaganfall Professor Peter Radke von der Schön-Klinik Neustadt. Denn Schlaganfall ist in Deutschland die dritthäufigste Todesursache. Eine der Hauptursachen von Schlaganfällen ist bekanntlich nicht erkanntes bzw. nicht therapiertes Vorhofflimmern (VHF). Prof. Radke ist Kardiologe und Vorsitzender des Ausschusses für e- und m-health der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie.
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