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Wenn Pornhub alljährlich die meistgesuchten Begriffe auf der Pornoplattform veröffentlicht, fällt eines auf: Von Inzest bis Gruppensex sind es vor allem Tabuthemen, die besonders häufig gesucht werden. Wollen wirklich so viele Pornokonsumenten mit ihren Stiefgeschwistern schlafen – oder was steckt wirklich hinter diesen Fantasien? Und warum ist in Österreich und Deutschland eigentlich auch "Deutsch" immer unter den beliebtesten Schlagwörtern?
In dieser Folge von Beziehungsweise spricht die Pornowissenschafterin Madita Oeming darüber, was wir durch Pornos über unsere sexuellen Vorlieben, aber auch die Gesellschaft lernen können. Sie erklärt, warum ausgerechnet "Hentai" im Vorjahr der meistgesuchte Begriff auf Pornhub war und wie es ist, zu Forschungszwecken Pornos zu schauen.
Wenn ein Kind auf die Welt kommt, ist nichts, wie es einmal war. Denn für vieles, was sie davor gerne gemacht haben, ist jetzt einfach keine Zeit mehr. Das Badminton nach der Arbeit? Abgesagt. Der Drink mit der Freundin? Zu müde. Die Fernreise? Jetzt zu kompliziert. Auch die Paarbeziehung leidet oft unter der neuen Rolle als Eltern. Der US-Psychologe John Gottmann hat festgestellt, dass zwei Drittel der Eltern in den ersten drei Jahren nach der Geburt ihres Kindes unzufriedener mit ihrer Beziehung sind als vorher. Das liegt oft auch ganz entscheidend daran, dass der Sex zu kurz kommt.
Auch Tina Molin hat das so erlebt. Nachdem ihre Tochter auf der Welt kam, ging es mit der Intimität zwischen ihr und ihrem Partner rasant bergab. Zu traumatisch war die Geburt, zu anstrengend die erste Zeit mit dem Baby. Als ihre Libido auch nach zwei Jahren nicht zurück war, entschied sich die Österreicherin, die in Berlin lebt, danach zu suchen. Sie hat über Tantra-Workshops, Bondage, Kuschelpartys mit Benefits, Swingerpartys bis hin zu Gebärmutterhalsstimulationen so einiges ausprobiert – und darüber auch ein Buch geschrieben. Wie es ihr schlussendlich gelungen ist, ihr Liebesleben zu retten, erzählt sie uns in dieser Folge "Beziehungsweise".
Dating ist heute schnelllebiger und oberflächlicher denn je. Es gibt hunderte Dating Apps und die Auswahl dort ist riesig. Wir können uns unendlich durchswipen, denn immer gibt es potentiell jemanden, der "besser" oder "heißer" ist. Wir befinden uns in einem regelrechten Rausch der schnellen Matches und Bekanntschaften. Das kann aufregend sein – aber auch nervig und überfordernd. Deshalb gibt es längst Gegentrends zum schnellen Swipen und Matchen. Einer davon heißt "Slow Dating" und kommt aus den USA.
Slow Dating soll die Suche nach einem Partner, einer Partnerin wieder entschleunigen. Was aber genau hinter dem Konzept steckt, erzählen uns in dieser Podcastfolge Helena und Till Spindler. Die Geschwister haben vor vier Jahren "Slow Dating Events Vienna" gegründet. Wir fragen sie, wie das langsame Kennenlernen so abläuft und ob das wirklich die große Zukunft ist. Müssen wir jetzt wirklich wieder alle raus aus dem Haus und unserer Komfortzone, um die große Liebe oder auch ein neues Gspusi zu finden? Helena und Till geben auch Tipps für Paare, deren Beziehung unter dem Stress des Alltags leitet und die wieder achtsamer miteinander umgehen wollen.
Bei dieser Episode handelt es sich um eine Wiederholung. Ab Anfang August erscheinen wie gewohnt neue Folgen.
Das anfängliche Feuer ist weg, der Alltag ist eingekehrt und das Sexleben eingeschlafen. In vielen Beziehungen kommt es nach einer gewissen Zeit zu einer Sexflaute. Das wiederum kann zu Frust innerhalb der Partnerschaft führen und diese damit bedrohen. Sexualberaterin und Beziehungscoach Nicole Siller betreut seit vielen Jahren Menschen in solchen verzwickten Situationen. Was man gegen eine Sexflaute machen kann, wie man sein Gegenüber neu kennenlernen und Leidenschaft und Erregung in eine eingeschlafene Beziehung zurückholen kann, darüber spricht Siller mit Nadja Kupsa und Kevin Recher vom STANDARD in der ersten Folge von "Beziehungsweise".
Bei dieser Episode handelt es sich um eine Wiederholung. Ab Anfang August erscheinen wie gewohnt neue Folgen.
Narzissten können überaus charmant und redegewandt sein. Sie wirken oft selbstbewusst und arbeiten nicht selten in Führungspositionen. Kein Wunder also, dass Narzissten auch beim Dating erfolgreich sind. Dabei ist Narzissmus eine Krankheit. Und gerade nahestehende Personen von Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung leiden. Betroffene beschreiben die Partnerschaft mit einem Narzissten häufig als "unerträglich".
Doch an welchen Merkmalen erkennt man Narzissten? Ist es vielleicht schon möglich sie beim ersten Date zu entlarven? Darüber und auch über Möglichkeiten, sich aus einer toxischen Beziehung mit einem narzisstischen Menschen zu befreien, spricht Psychotherapeutin und Narzissmus-Expertin Katharina Schuldner in "Beziehungsweise".
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Im Pride-Month wird für die Rechte von LGBTIQ+ Personen demonstriert und auch die Errungenschaften der letzten 50 Jahre zelebriert. Bei den Bildern, Diskursen und allem, was in der Gesellschaft zur queeren Community sichtbar ist, sind fast ausschließlich schwule Männer zu sehen. Eine andere Gruppe ist dagegen kaum sichtbar: lesbische Frauen.
Prominente lesbische Frauen lassen sich an einer Hand abzählen, es gibt scheinbar keine Lokale oder Partys exklusiv für Lesben, in den Medien oder im Diskurs tauchen sie ohnehin kaum auf. Vielleicht liegt es daran, dass zum Beispiel küssende Männer in der Gesellschaft noch immer als abnormal angesehen werden, während küssende Frauen ja Freundinnen sein könnten – und viele Männer das geil finden, Stichwort: Porno.
Was man als lesbische Frau in der Gesellschaft erlebt, wie man den Kinderwunsch als homosexuelle Frau erfüllen kann und mit welchen Klischees man konfrontiert ist, darüber sprechen wir in dieser Folge "Beziehungsweise" mit Bianca aus Wien. Sie lebt in einer Beziehung und ist vor kurzem Mutter geworden.
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Die Vorteile einer Beziehung genießen, ohne in einer festen Beziehung zu sein – ja das geht. In einer Form nennt sich das Friends with Benefits, oder Freundschaft plus auf Deutsch. Die Benefits oder das Plus sind klar: Man ist mit einer Person gut befreundet und hat auch noch Sex.
Dieses Beziehungskonzept ist wahrlich nichts Neues, nur der Begriff und die Diskussion darüber, ist erst in den vergangenen Jahren so richtig entstanden. Magdalena Ségur-Cabanac ist Psychotherapeutin und Paar- und Sexualtherapeutin in Wien und weiß, dass für viele Personen eine Freundschaft plus eine erfüllende Beziehung sein kann und dass es selbst nach langer Freundschaft immer noch passiert, dass man mehr voneinander möchte.**Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?
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Von der Pille bis zum Femidom gibt es unzählige Möglichkeiten, einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen. Allerdings sind nicht alle gleich zuverlässig – und auch sonst haben die Verhütungsmethoden Vor- und Nachteile. Dabei geraten vor allem hormonelle Verhütungsmittel immer stärker in die Kritik.
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Clubs sind wieder offen, die Infektionszahlen sinken: Für viele heißt das, dass derzeit das Feier- und Datingleben wieder los geht wie früher. Wieder ausgehen, daten – das heißt aber auch, dass der Druck, schlank, sportlich und von Kopf bis Fuß haarlos und porenfrei zu sein, wieder größer wird. Denn gerade bei der Partnersuche spielen Schönheitsideale eine große Rolle.
Was das mit Lookism und Bodyshaming zu tun hat, woher unsere Schönheitsideale eigentlich kommen, aber auch wieso Body Positivity nicht zwangsläufig die Lösung für alle Probleme ist, darüber sprechen wir in dieser Folge von "Beziehungsweise" mit der Autorin und Kulturwissenschafterin Elisabeth Lechner.
Der Dreier ist eine der beliebtesten Sexfantasien überhaupt. Laut Studien liegt der Wunsch nach Sex mit mehr als einer Person auf Platz eins der populären Sehnsüchte. Aber was macht eigentlich den Reiz am Dreier aus? Und: Ist die Vorstellung für viele besser als die Erfahrung selbst?
Worauf man bei einem Dreier achten sollte, wen man besser nicht mit ins Bett holt und wie dabei alle auf ihre Kosten kommen – darüber sprechen wir heute mit der Psychotherapeutin Natascha Ditha Berger.
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