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Sexologe Wolfgang Kostenwein erklärt, welche Probleme seine Klienten mit ihrer Sexualität haben, ob manche Mythen über männliche Lust einen wahren Kern haben und was es mit der Faszination für Analverkehr auf sich hat. Warum Männer sich selten mit dem eigenen Geschlecht ausprobieren und warum der Penis für den Mann sowieso nie groß genug sein kann, darüber sprechen wir in dieser Folge von "Beziehungsweise".
Männer haben immer Lust, Frauen so gut wie nie. Frauen masturbieren auch nicht, und Orgasmen bekommen sie auch viel schwerer – Vorurteile und Klischees über weibliche Lust existieren zuhauf, auch wenn schon lange erwiesen ist, dass sie falsch sind.
Nicole Siller ist diplomierte Sexualberaterin. Sie gibt Kurse, die Frauen dabei helfen sollen, mit ihren Körpern, Wünschen und ihrer Sexualität besser in Kontakt zu kommen. Wie das funktioniert, wieso Frauen überhaupt den Bezug zu ihrer Sexualität verlieren und wieso noch immer so viele Mythen über weibliche Lust existieren, darüber sprechen wir in dieser Folge von "Beziehungsweise".
Das Pornokino ist eine Institution, die irgendwie obsolet wirkt. Pornos sind heute rund um die Uhr für jeden und jede verfügbar. Früher musste man dafür etwa in Kinos gehen, die auf Erotikfilme spezialisiert waren.
Vor acht Jahren hat Mario Adlassnig das Fortuna-Kino in der Favoritenstraße im 10. Bezirk übernommen – das letzte Erotikkino Wiens. Besucht wird dieses heute von jungen Studentinnen und Studenten, Paaren bis hin zu ganzen Gruppen.
Wie man auf die Idee kommt, ein Erotikkino zu übernehmen, welche Filme echte Highlights sind und wer bei ihm aus dem Saal fliegt, darüber erzählt er in dieser Folge von "Beziehungsweise".
"Ich will keine Kinder" – das ist ein Satz, den man als Frau kaum sagen kann, ohne eine stundenlange Debatte auszulösen. Während die Gespräche dann meist mit "Du wirst es dir schon noch überlegen" enden, hat Lea für sich eine radikale Entscheidung getroffen: Sie will es sich definitiv nicht mehr überlegen – und sich sterilisieren lassen.
Wieso sie sich zu diesem Schritt entschlossen hat, wie schwierig es ist, als junge Frau eine Sterilisation zu bekommen und wie ihr Umfeld zu ihrer Entscheidung steht, das erzählt sie in dieser Folge von "Beziehungsweise".
Bettina Pfluger ist Opfer eines Love Scammers geworden. Also eines Betrügers, der auf Dating-Plattformen mit falschen Identitäten Beziehungen zu Frauen aufbaut und früher oder später versucht, ihnen Geld abzuschwatzen. Wie die Masche funktioniert, wieso man nicht naiv und blauäugig sein muss, um auf die Betrüger hineinzufallen und welche Hinweise die Alarmsignale läuten lassen sollten, darüber sprechen wir in dieser Folge von "Beziehungsweise".
Kluge, erfolgreiche heterosexuelle Frauen haben es in der Welt des Datings besonders schwer – weil Männer nun einmal keine Partnerin wollen, neben der sie sich kleiner fühlen. Aufs erste klingt das ziemlich gewagt und veraltet. Aber: Es ist die These hinter Anne-Kathrin Gerstlauers Buch "Der Gender-Dating-Gap und die Liebe", erschienen: heuer. Alter der Autorin: 31.
Nach der Corona-Pandemie ist es für die meisten schon ein ziemlich gewagter Gedanke, überhaupt wieder einmal in einen Club oder auf eine Party zu gehen. Tanzende, schwitzende, schnaufende Menschenmassen – die Vorstellung wirkt wie aus einer anderen Zeit. Das Partykollektiv Hausgemacht legt mit den "Zusammen kommen"-Partys aber noch einen drauf. Die Technopartys sind nämlich sogenannte Sex-Positive-Partys. Aber was soll das eigentlich sein? Ist Sex-Positivity nur eine hippe Bezeichnung für Orgien unter Millennials? Oder steckt sich mehr dahinter? Wie jung und schön man sein muss, um mitzufeiern, wie die Sex-Positive-Partys auch für queere Menschen und Frauen sicher sein können und ob Wien verklemmter ist als Berlin, darüber sprechen wir mit Fredi Ferkova von Hausgemacht.
"Er ist nicht mein Pfleger, sondern mein Freund" – das muss Irina Angerer immer und immer wieder klarstellen, wenn sie mit ihrem Partner unterwegs ist. Denn: Irina ist im Alter von 24 Jahren nach einem gewöhnlichen Infekt am posturalen Tachykardiesyndrom beziehungsweise Small-Fiber-Neuropathie erkrankt. Sie ist seither behindert und nutzt einen Rollstuhl. Sie und ihr Freund Philipp erzählen, wie sich die chronische Erkrankung und Behinderung auf ihre Beziehung ausgewirkt hat, wie sie sich auf ihr Sexleben auswirkt und wieso beide von Außenstehenden nicht gern hören, wie toll Philipp als Freund ist.
Egal ob homosexuell, bi, queer, trans oder non-binary – sich zu outen ist ein ganz besonderes, aber keinesfalls einmaliges Ereignis. Was bedeutet es heute, sich vor dem Freundeskreis, der Familie oder im Arbeitsumfeld zu outen? Ist ein Coming-out überhaupt noch notwendig?
Zu Beginn des Pride Month, der jetzt im Juni zelebriert wird, sprechen Verena Bauer (23) und Florian Boschek (21) mit Kevin Recher und Antonia Rauth vom STANDARD über ihre positiven und negativen Erfahrungen im Outing-Prozess, was sie ihrem jüngeren Ich raten würden und welche Fragen sie nicht mehr hören können.
Wer aktuell auf der Suche nach romantischen Kontakten ist, dem bleibt eigentlich nur Onlinedating, Corona sei Dank. So gut wie alle Singles machen es mittlerweile – aber ist Onlinedating wirklich das Wahre? Zsolt Wilhelm und seine Frau haben sich auf Tinder kennengelernt. Heute sind sie verheiratet und haben zwei Kinder. Er spricht mit Kevin Recher und Antonia Rauth darüber, wie man auf Tinder und Co tatsächlich den oder die Richtige findet, ob die beiden sich auch offline verliebt hätten und wie oberflächlich Onlinedating eigentlich ist.
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