
Sign up to save your podcasts
Or


Die Lust am Schmerz, die Lust an der Unterwerfung, die Lust an der Dominanz – das alles und viel mehr gehört zum Schirmbegriff BDSM.
In der vergangenen Folge "Beziehungsweise" haben wir mit der Sexualtherapeutin Astrid Pfneisl darüber gesprochen, was BDSM überhaupt ist und was Menschen daran faszinierend und erregend finden.
Aber was empfinden Menschen, bei denen BDSM Teil des Lebens ist? Und nein, damit meinen wir nicht den gelegentlichen Klaps auf den Hintern, sondern die seit Jahren bereits regelmäßig BDSM-Praktiken mit ihren Partnern oder Partnerinnen ausleben? Wie sind sie draufgekommen, dass sie diese Form von Sexualität erregend finden und was genau machen sie im Bett wirklich?
Darüber sprechen wir heute mit Stoffl und Lena, einem Paar aus dem Burgenland. Die beiden sind in der BDSM-Szene aktiv und leben Spiel mit Dominanz und Unterwerfung auch im Alltag.
Die Abkürzung BDSM haben wohl spätestens seit den "Fifty Shades of Grey"-Büchern und -Filmen die meisten schon einmal gehört. BDSM ist die Kurzform und ein Sammelbegriff für eine ganze Reihe an Sexualpraktiken, die sich im (sado)masochistischen Bereich bewegen. Durch Dominanz und Unterwerfung oder auch Schmerz und das Zufügen von Schmerz empfinden Menschen dabei sexuelle Lust.
Wieso hinter BDSM aber noch deutlich mehr steckt, welche Praktiken dazugehören, wie viele Menschen BDSM praktizieren und ob diese Vorlieben eigentlich krankhaft sind, erklärt Therapeutin Astrid Pfneisl in dieser Folge von "Beziehungsweise".
Am 8. März hat die Grüne Jugend in der Steiermark für einen kleinen Eklat gesorgt: Zum Weltfrauentag verteilten sie kleine Vibratoren. Ziel des Ganzen: Auf den Orgasmus Gap aufmerksam zu machen und diesen zu schließen. Mit dem Orgasmus Gap ist, angelehnt am Gender Pay Gap, gemeint, dass Frauen deutlich weniger Orgasmen haben als Männer. Am größten ist der Unterschied bei heterosexuellen Frauen.
Aber woran liegt das? Ist die Gesellschaft daran Schuld? Wissen wir zu wenig über weibliche Anatomie – oder ist Männern einfach öfter egal, ob ihre Partnerin kommt?
Die Sexualforscherin Elisabeth Neumann arbeitet für das Unternehmen Wow Tech, welches mit Sextoys wie dem Womanizer den Orgasmus Gap schließen will. Wir sprechen in dieser Folge "Beziehungsweise" mit ihr darüber, wieso Frauen wirklich seltener kommen, ob Sextoys die Lösung für dieses Problem sind und wieso Vibratoren heute ganz anders aussehen als noch vor wenigen Jahren.
Keine Trennung im Leben ist einfach. Mit viel Schmerz, Trauer und Wut ist das Ende einer Beziehung verbunden, hat man Jahre miteinander verbracht und ein gemeinsames Leben aufgebaut. Noch komplizierter wird es, wenn man verheiratet ist. Im Falle einer Scheidung müssen Finanzen geregelt werden, womöglich muss das Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder ausverhandelt werden oder man streitet um die gemeinsame Wohnung oder das Haus.
Heiraten gilt nach wie vor für viele Paare als wichtigster Schritt in der Beziehung. Vor lauter Romantisierung vergessen aber viele, was es rechtlich alles bedeutet, verheiratet zu sein, und welche Konsequenzen eine mögliche Scheidung hat. Helene Klaar ist Scheidungsanwältin in Wien. Seit vierzig Jahren vertritt sie Scheidungswillige vor Gericht – vor allem Frauen. In dieser Folge "Beziehungsweise" erzählt sie, was Paare übers Heiraten und Scheiden lassen wissen sollten, welche Härtefälle sie erlebt hat und ob man eigentlich einen Ehevertrag braucht.
In jeder Beziehung kann es vorkommen, dass man seinem Partner oder seiner Partnerin einmal misstraut. Er ist ständig mit Freunden unterwegs, sie macht mehr Überstunden oder das Handy wird plötzlich ein wenig zu schnell weggedreht. Solche Zweifel können in gesunden Beziehungen meist schnell aus der Welt geschafft werden. Hält das Misstrauen aber an, wollen manche Menschen ganz genau herausfinden, ob ihr Partner oder ihre Partnerin fremdgehen würde.
Dafür wenden sie sich zum Beispiel an Therese – sie ist Treuetesterin und hat 2010 die Agentur "Die Treuetester" gegründet. Diese bietet die unterschiedlichsten Tests an. Von Messaging, über persönliche Treffen bis hin zum Spermaspurentest. Ob Treuetesterinnen manchmal moralische Zweifel haben, wie sie bei ihren Tests vorgehen und welche kuriosen Erfahrungen man in dem Beruf macht, darum geht es in dieser Folge "Beziehungsweise".
Der Valentinstag steht vor der Tür, und egal, ob man ihn mag oder nicht – in einer Situation ist er geradezu unerträglich. Nämlich wenn man gerade Liebeskummer hat. Und nicht nur das: auch die Corona-Pandemie sorgt für noch mehr Herzschmerz als in "normalen" Zeiten. Wir fragen uns heute: Wieso ist Liebeskummer als Gefühl so eindrücklich, dass jedes zweite Lied, unzählige Filme und Bücher davon handeln? Wie geht man am besten mit Liebeskummer um? Und was kann man tun, wenn man das Gefühl hat, selbst nicht mehr mit dem Herzschmerz zurechtzukommen?
Darüber sprechen wir heute mit Birgit Maurer. Sie ist Psychologin und Psychotherapeutin und hat vor knapp 15 Jahren die erste Liebeskummerpraxis in Wien gegründet.
Wir fragen sie auch, was sie in dieser Zeit so über Beziehungen gelernt hat, ob manche Menschen besonders anfällig für ein gebrochenes Herz sind und wieso eine Trennung den einen völlig aus den Socken haut, während sie eine andere mitunter komplett kaltlässt.
Das "erste Mal" ist für die allermeisten Menschen ein großes Ding. Die ersten Küsse, Berührungen, der erste Sex – für fast jeden und jede sind die Jugenderinnerungen. Die meisten erfahren das in den Teenager-Jahren erfahren. Doch nicht alle: Etwa jeder 10. Mann und immerhin ungefähr eine von 20 Frauen hat ihr "erstes Mal" erst in den 20ern, wie eine Studie des Bundesministeriums für Jugend aus dem Jahr 2016 zeigt.
Wie fühlt es sich an, als Erwachsener noch "Jungfrau" zu sein – während alle anderen auf Dates gehen oder Beziehungen führen? Warum wartet man so lange? Wie ist das erste Mal in diesem Alter und holt man dann alles nach, was man die letzten Jahre verpasst hat? Darüber sprechen wir in dieser Folge "Beziehungsweise" mit Christopher Rössler. Er hat seine ersten sexuellen Erfahrungen kurz vor seinem 30. Geburtstag gemacht.
Zusammenziehen ist ein großer Schritt in jeder Beziehung. Man gibt einen Teil seiner Unabhängigkeit auf, muss wichtige Entscheidungen gemeinsam treffen – und sich womöglich plötzlich mit den Putzgewohnheiten und dem Toiletten-Rhythmus seiner besseren Hälfte auseinandersetzen. Berechtigterweise haben viele Paare Respekt vor dem geteilten Wohnraum.
Janina Bühler ist Juniorprofessorin an der Uni Mainz, Paartherapeutin und forscht zum Thema Beziehungen und aktuell zum Zusammenziehen und -leben von Paaren. In dieser Folge "Beziehungsweise" erklärt sie, ob es ein zu früh oder zu spät beim Zusammenziehen gibt, wie man es schafft, dass der Alltag nicht jegliche Romantik abtötet und ob man überhaupt je zusammenziehen muss.
Ein liebevoller Partner oder eine Partnerin oder zumindest Erfolg beim Dating, ein erfülltes Sexleben … Diese Dinge gehören für die meisten dazu, um glücklich zu sein.
Wobei dabei häufig ein Henne-Ei -Problem zu beobachten ist: Wenn es einem nicht gutgeht, sehnt man sich besonders nach Liebe, Zuneigung und Bestätigung – aber oft will es genau dann nicht klappen. In guten Zeiten, wenn man mit sich selbst im Reinen ist, lösen sich Probleme in Beziehungs-, Dating- und Liebesangelegenheiten dagegen häufig wie von selbst.
Jemand, der sich "glücklicher werden" zur Mission gemacht hat, sind Martin Schauhuber und Selina Thaler vom STANDARD-Podcast "Besser leben". Darin schauen sie sich jede Woche Strategien, Lifestyletrends und Methoden an, mit denen wir im Leben besser klarkommen und zufriedener werden sollen. Ob ihnen dieses ganze Wissen hilft, auch besser zu lieben, darüber sprechen wir in dieser Folge.
Erwähnt man irgendwo den Begriff "Offene Beziehung", dann sind meist die ersten Reaktionen: "Das kann ja nicht gut gehen," oder "Cooles Konzept, zusammenleben, aber mit anderen vögeln – aber das ist doch keine Beziehung!" . So oder so ähnlich waren auch die Kommentare zu unserer Folge Beziehungsweise zum Thema.
Für viele ist eben alles, was von der normierten monogamen Beziehung abweicht, eine "Phase", ein enden wollendes Konstrukt.
Katja Lewina, unser heutiger Gast, ist 37, und Autorin der Bücher "Sie hat Bock" und "Bock: Männer und Sex". Sie lebt in Berlin, hat drei Kinder und führt mit ihrem Mann eine offene Ehe. Mit ihr wollen wir darüber reden, wie eine offene Beziehung mit fünfköpfiger Familie funktioniert, ob es als nicht mehr 20-jährige einfacher ist, ein solches Beziehungsmodell zu leben und ob sie überhaupt noch Bock hat, sich und ihr Liebesleben zu erklären.
From the publisher's feed

22 Listeners

34 Listeners

29 Listeners

5 Listeners

44 Listeners

43 Listeners

98 Listeners

11 Listeners

40 Listeners

1 Listeners

2 Listeners

18 Listeners

3 Listeners

0 Listeners

0 Listeners

1 Listeners