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Der russische Feldzug in der Ukraine trifft die Zivilbevölkerung hart. Die Politikwissenschaftlerin Tatiana Zhurzhenko spricht über den großen Willen zum Widerstand – zur Verteidigung des Selbstbestimmungsrechts des Landes. Der russische Überfall erzeugt einen neuen Zwang zur Abschreckung, analysiert der Friedensforscher Wolfgang Zellner. Die ARD-Korrespondentin in London, Annette Dittert, beleuchtet die widersprüchliche Ukraine-Politik von Boris Johnson. Und der Journalist Roland Bathon erläutert die Lage der russischen Opposition.
Moderation: Helena Schmidt und Thomas Greven
Ablauf:
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(Titelfoto: IMAGO / ZUMA Wire)
Am 11. März hat Chiles neuer Präsident Gabriel Boric vom linken Wahlbündnis Apruebo Diginidad sein Amt angetreten – nach Jahren einer umfassenden Neoliberalisierung des Landes. Auch in Kolumbien und sogar in Brasilien könnte sich der Unmut großer Teile der Bevölkerung in den anstehenden Wahlen in einem Sieg der linken Kandidaten niederschlagen. Die Herausforderungen für einen Politikwechsel in Lateinamerika analysieren die Politikwissenschaftler*innen Ulrich Brand und Kristina Dietz.
Moderation: Gina Enslin
Ulrich Brand und Kristina Dietz: Chile, Kolumbien und Brasilien: Lateinamerika vor einer neuen Linkswende?
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(Titelfoto: IMAGO / Aton Chile)
Putin hat den Krieg zurück nach Europa gebracht – alle Versuche, mit Gesprächen diese mörderische Eskalation zu verhindern, zerbarsten über Nacht. Über den Bruch des Völkerrechts, dessen katastrophale Auswirkungen und was daraus für Deutschland und Europa folgt, sprechen Albrecht von Lucke und Steffen Vogel. Heribert Prantl blickt in den kirchlichen Abgrund der vielfachen sexualisierten Gewalt, die all zu oft ungesühnt und vertuscht bleibt. Und Patricia Hecht und Dinah Riese fordern, Abtreibung zu legalisieren – damit Frauen selbstbestimmt über ihren Körper entscheiden können.
Moderation: Gina Enslin und Albrecht von Lucke
Ablauf:
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(Titelfoto: IMAGO / ITAR-TASS)
Der Bundestag debattiert die Corona-Impfpflicht – ob und wie sie kommt, ist derzeit aber noch ungewiss. Warum wir eine solche Impfpflicht brauchen, um Solidarität zu üben, erläutert Miguel de la Riva. Liane Bednarz beobachtet radikalisierte Christen mit Rechtsdrall, die Verschwörungserzählungen Glauben schenken. Wiebke Schröder unterstreicht, dass gegen Hartz-IV-Armut vor allem eines hilft: mehr Geld. Und Jörg Armbruster erläutert die Lage im Sudan, der nach dem Putsch vor drei Monaten zwischen Demokratie und Despotie schwankt.
Moderation: Gina Enslin und Daniel Leisegang
Ablauf:
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(Titelfoto: IMAGO / IPON)
Die neue Coronavirus-Variante Omikron breitet sich rasant in Europa aus. Doch während hierzulande angesichts niedriger Quoten bereits über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht diskutiert wird, führen Spanien und Portugal seit Wochen das Impfranking der EU an. Wie sie das geschafft haben, erklärt Julia Macher. Annika Brockschmidt warnt vor dem Angriff der religiösen Rechten auf die amerikanische Demokratie. Ronny Blaschke sieht in den Olympischen Winterspielen ein Schaufenster für Chinas Machtelite. Und Maike Rademaker kritisiert das von der Ampel geplante Bürgergeld als bloße Tünche, die das bestehende Hartz-IV-System eher überdeckt als verändert.
Moderation: Gina Enslin und Anne Britt Arps
Ablauf:
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(Titelfoto: IMAGO / Karina Hessland)
Der rechtsradikale Journalist Éric Zemmour mischt den französischen Vorwahlkampf auf. Doch seine mögliche Kandidatur könnte am Ende sogar dem demokratischen Spektrum nutzen, so »Blätter«-Redakteur Steffen Vogel. Die Ökonomin Claudia Kemfert erklärt, wie die Energiewende gelingen – und die Abhängigkeit von Gas überwunden werden kann. »Blätter«-Redakteur Daniel Leisegang warnt vor den Gefahren von Mark Zuckerbergs Metaverse für die Demokratie. Und Gerhard Schick, Gründer der NGO Finanzwende, plädiert für eine konsequente Besteuerung von Vermögen.
Moderation: Gina Enslin und Steffen Vogel
Ablauf:
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(Titelfoto: IMAGO / ZUMA Press)
Die Ampel-Koalition kommt. Doch »Blätter«-Redakteur Albrecht von Lucke erkennt in dem neuen Bündnis bisher vor allem eines – eine sozial-ökologisch-liberale Illusion ohne den Willen zur erforderlichen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Die Publizistin Tanja Busse erläutert, warum die Natur endlich Rechte braucht. SZ-Journalist Heribert Prantl blickt nach Österreich und damit in einen Abgrund von Demokratieverrat. Und die ARD-Korrespondentin Annette Dittert beschreibt das zunehmende Brexit-Chaos als eine in England völlig tabuisierte und verleugnete Krise.
Moderation: Gina Enslin und Albrecht von Lucke
Ablauf:
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(Titelfoto: IMAGO / ZUMA Press)
Der Rückzug der US-amerikanischen Truppen aus Afghanistan markiert nicht nur ein großes Scheitern des Westens, sondern auch eine Zäsur der politischen Weltordnung. Wie sich nach der gefährlichen Überdehnung des Westens das internationale System ändert und wie sich die globale Ordnung entwickeln wird, analysiert der Politikwissenschaftler Herfried Münkler in einer Bonusfolge unseres Podcasts.
Moderation: Helena Schmidt
Herfried Münkler: Eine Weltordnung ohne Hüter: Afghanistan als globale Zäsur
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(Titelfoto: IMAGO / UPI Photo)
Nach dem Wahlerfolg der SPD und dem historischen Absturz der CDU stehen alle Zeichen auf eine Ampelkoalition. Über Versäumnisse, schwierige Verhandlungen und gemeinsame Projekte spricht »Blätter«-Redakteur Albrecht von Lucke. Der Soziologe Stefan Schulz weist auf einen blinden Fleck in der politischen Debatte hin: die absehbare Unterfinanzierung der Renten. Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler analysiert die neue Weltordnung nach dem Scheitern des Westens in Afghanistan. Und die Journalistin Katja Maurer erinnert an die haitianische Revolution und kritisiert den abschätzigen Blick des Westens auf das Land.
Moderation: Helena Schmidt und Annett Mängel
Ablauf:
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(Titelfoto: IMAGO / photothek)
Am 26. September ist es so weit: Wenn der neue Bundestag gewählt wird, endet alsbald auch die schier endlose Kanzlerschaft Angela Merkels. Wie in dieser Zeit aus Krisen Katastrophen wurden, beleuchtet der »Blätter«-Redakteur Albrecht von Lucke. Die Soziologin Nicole Mayer-Ahuja untersucht, wie in der langen Kohl-Schröder-Merkel-Ära Arbeit immer mehr entwertet und das Kapital aufgewertet wurde. Der Historiker Bernd Greiner beschreibt das Debakel des Westens in Afghanistan als das Ende des amerikanischen Jahrhunderts. Und der Journalist Manfred Quiring analysiert, wie Präsident Putin vor der Dumawahl seinen autoritären Kurs gegenüber der Opposition massiv verschärft – mit Hilfe des Westens als nützlichem Feindbild.
Moderation: Helena Schmidt und Albrecht von Lucke
Ablauf:
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(Titelfoto: IMAGO / Achille Abboud)
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