Blick in die Bibel

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Blick in die Bibel episodes

  • "Das ist nicht das letzte Wort" - Gespräch mit Schwester Edith Kürpick
    In dieser Folge von "Blick in die Bibel" am Freitag spricht Schwester Edith Kürpick darüber, warum sie trotz Kirchenkrise Hoffnung für den christlichen Glauben hat. Für sie zeigt sich Glaube nicht nur in Zahlen oder Kirchenmitgliedern, sondern vor allem dort, wo Menschen menschlich handeln und anderen helfen. Sie erzählt eine bewegende Szene am Kölner Hauptbahnhof, die für sie gelebtes Evangelium war. Im Johannesevangelium geht es dann um Trauer, Zweifel und Hoffnung. Schwester Edith erklärt, warum Christen zwischen Hoffnung und Unsicherheit leben und warum Fragen zum Glauben dazugehören. Gerade in einer Welt voller Krisen und schlechter Nachrichten sieht sie Zeichen dafür, dass Gottes Reich schon beginnt. Eine Folge voller ehrlicher Gedanken, Hoffnung und Zuversicht – und genau deshalb unbedingt hörenswert.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet traurig sein, aber eure Trauer wird sich in Freude verwandeln. Wenn die Frau gebären soll, hat sie Trauer, weil ihre Stunde gekommen ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So habt auch ihr jetzt Trauer, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. (Joh 16,20-23a)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    9 min
  • "Eine frohmachende Botschaft für die ganze Welt" - Gespräch mit Schwester Edith Kürpick
    In der Folge an Christi Himmelfahrt von "Blick in die Bibel“ spricht Schwester Edith Kürpick über die Veränderungen in Köln, über mehr Unruhe, Eventkultur und die sichtbare Armut in der Stadt. Seit mehr als 15 Jahren lebt sie mit ihrer Gemeinschaft in der Domstadt.Gleichzeitig erlebt sie, dass viele Menschen nach Stille und Halt suchen. Ihre Gemeinschaft in Groß St. Martin möchte genau dafür Räume schaffen: Orte zum Durchatmen, Beten und Nachdenken. Im Evangelium an Christi Himmelfahrt geht es um Jesu Auftrag an die Jünger. Schwester Edith erklärt, warum Glauben nichts mit Druck oder Überreden zu tun hat, sondern mit echter Begegnung. Besonders tröstlich: Auch Zweifel gehören zum Glauben dazu. Und Gottes Geist wirkt bis heute mitten unter den Menschen. Eine Folge voller ruhiger Gedanken, die Hoffnung machen und den Blick auf den Glauben neu öffnen – hörenswert bis zum letzten Satz.Aus dem Matthäusevangelium:In jener Zeit gingen die elf Jünger nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt. (Mt 28,16-20)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    9 min
  • "Keine fromme Blase" - Gespräch mit Schwester Edith Kürpick
    Schwester Edith Kürpick spricht am Mittwoch im Podcast „Blick in die Bibel“ über ihren Weg mit den Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem in Köln. Sie erzählt von der Ansiedelung 2009 an Groß St. Martin, vom Ankommen in einer neuen Stadt und davon, warum ihr wichtig war, nicht mit fertigen Antworten auf Köln zuzugehen. Auch ihr Sabbatical nach insgesamt 22 Jahren als Priorin im Orden kommt zur Sprache: eine Phase des Loslassens, Lernens und Neuorientierens. Danach geht es um das Evangelium des Tages. Schwester Edith erklärt, warum die Jünger Jesu Worte zunächst nicht verstehen konnten und welche Rolle der Heilige Geist heute spielt. Für sie zeigt sich Gottes Geist nicht in einer „frommen Blase“, sondern mitten im wirklichen Leben und in der Liebe zu den Menschen. Eine Folge mit persönlichen Einblicken und starken Gedanken, die neugierig auf mehr macht.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Denn er wird nicht aus sich selbst heraus reden, sondern er wird reden, was er hört, und euch verkünden, was kommen wird. Er wird mich verherrlichen; denn er wird von dem, was mein ist, nehmen und es euch verkünden. Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt: Er nimmt von dem, was mein ist, und wird es euch verkünden. (Joh 16,12-15)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    11 min
  • "Wir sind erlöste Menschen" - Gespräch mit Schwester Edith Kürpick
    Schwester Edith Kürpick gibt im Podcast "Blick in die Bibel" am Dienstag einen persönlichen Einblick in das Leben der Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem in Köln. Sie erzählt von Gebetszeiten mitten im Trubel der Stadt, offenen Kirchentüren und Menschen, die in Groß St. Martin einfach zur Ruhe kommen wollen. Im Gespräch über das Tagesevangelium erklärt sie dann, warum Jesu Abschied Hoffnung statt Angst bedeutet. Der Heilige Geist sei kein Ersatz, sondern Gottes lebendige Gegenwart bis heute. Auch das Wort "Gericht" deutet sie anders, als viele es erwarten: Nicht die Angst gewinnt, sondern das Leben. Schwester Edith verbindet Glauben, Alltag und Hoffnung auf eine klare und verständliche Weise. Eine Folge, die nachklingt — und die man bis zum Schluss hören möchte.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Jetzt gehe ich zu dem, der mich gesandt hat, und keiner von euch fragt mich: Wohin gehst du? Vielmehr hat Trauer euer Herz erfüllt, weil ich euch das gesagt habe. Doch ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich fortgehe. Denn wenn ich nicht fortgehe, wird der Beistand nicht zu euch kommen; gehe ich aber, so werde ich ihn zu euch senden. Und wenn er kommt, wird er die Welt der Sünde überführen und der Gerechtigkeit und des Gerichts; der Sünde, weil sie nicht an mich glauben; der Gerechtigkeit, weil ich zum Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht; des Gerichts, weil der Herrscher dieser Welt gerichtet ist. (Joh 16,5-11)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    11 min
  • "Die Wüste ist die Stadt“ - Gespräch mit Schwester Edith Kürpick
    Sr. Edith Kürpick von den Monastischen Gemeinschaften von Jerusalem ist ab diesem Montag zu Gast im Podcast "Blick in die Bibel". Sie erzählt zunächst, wie ihr Orden entstanden ist: mitten in der Großstadt, aber mit einem starken Fokus auf Gebet und Stille. Für Deutschland lebt die Gemeinschaft seit 2009 in Groß-St. Martin in Köln. Die Ordensfrau und studierte Theologin beschreibt die Bibel als ein Wort, das Menschen bis heute tief berührt und durchs Leben trägt. Für sie ist Bibellesen vor allem eine persönliche Begegnung mit Gott. Im Evangelium erklärt sie, warum Jesus seinen Jüngern keine Angst machen will, sondern ehrlich auf Schwierigkeiten vorbereitet. Christen müssten auch heute damit rechnen, anzuecken oder ausgegrenzt zu werden. Gleichzeitig macht sie Mut: Der „Geist der Wahrheit“, also der Heilige Geist, begleite Menschen bis heute. Eine ruhige, lebensnahe und überraschend aktuelle Auslegung – die neugierig macht, den ganzen Podcast zu hören.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aussenden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Und auch ihr legt Zeugnis ab, weil ihr von Anfang an bei mir seid. Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben. Ich habe es euch aber gesagt, damit ihr euch, wenn die Stunde kommt, daran erinnert, dass ich es euch gesagt habe. (Joh 15,26 - 16,4a)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    9 min
  • "Nicht den inneren Kompass verlieren" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwartz
    In der Samstagsfolge von "Blick in die Bibel" spricht Prof. Dr. Thomas Schwartz vom Hilfswerk Renovabis zuerst ganz persönlich über sein Leben als Priester. Er berichtet, wie seine Wochenenden aussehen, warum Gottesdienste für Christen Kraftquellen sind und wie er in freien Momenten entspannt – beim Lesen, Schreiben oder Fußballschauen. Danach geht es um das Evangelium des Tages. Schwartz erklärt, dass Christen mitten im Leben stehen sollen, ohne sich blind dem Zeitgeist anzupassen. Entscheidend sei ein innerer Kompass, der Orientierung gibt, wenn vieles unsicher wird. Auch über Ablehnung gegenüber Christen heute spricht er offen und ehrlich. Das Gespräch verbindet persönliche Einblicke mit starken Gedanken über Glauben, Haltung und Zusammenhalt – eine Folge, die nachklingt und neugierig auf mehr macht.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt. Denkt an das Wort, das ich euch gesagt habe: Der Sklave ist nicht größer als sein Herr. Wenn sie mich verfolgt haben, werden sie auch euch verfolgen; wenn sie an meinem Wort festgehalten haben, werden sie auch an eurem Wort festhalten. Doch dies alles werden sie euch um meines Namens willen antun; denn sie kennen den nicht, der mich gesandt hat. (Joh 15,18-21)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    11 min
  • "Liebe heißt handeln" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwartz
    Am Freitag spricht Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz zunächst über das Motto der diesjährigen Pfingstaktion von Renovabis "Zusammen_wachsen. damit Europa menschlich bleibt": Europa soll trotz Spaltung zusammenhalten. Schwartz beschreibt, wie unterschiedlich Kirche in Osteuropa ist – mal schwächer, mal lebendig, oft getragen von jungen Menschen. Von dort könne man Mut, Kreativität und Glaubensstärke lernen, auch ohne viel (Kirchensteuer-)Geld. Im Evangelium geht es um Liebe bis zur Hingabe. Schwartz erklärt: Im Alltag ist nicht unbedingt das große Opfer gefordert, sondern eher viele kleine – Geduld, Rücksicht und für andere da sein. Liebe zeigt sich im Tun. Eine Folge, die Mut macht und zum Nachdenken anregt – unbedingt anhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander liebt. (Joh 15,12-17)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    11 min
  • "Ohne Regeln wird Liebe beliebig" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwartz
    Am Donnerstag im Podcast „Blick in die Bibel“ erzählt Renovabis-Hauptgeschäftsführer Prof. Dr. Thomas Schwartz zunächst, warum er sich für das Fach Ethik entschieden hat. Es verbindet Glauben mit echtem Leben. Besonders das Lehren hat ihn geprägt, weil er durch Fragen der Studierenden selbst viel lernt. Im Evangelium am Donnerstag geht es dann um Jesu Worte über die Liebe und Gebote. Schwartz erklärt, dass Jesu‘ Reden über die Gebote nichts mit Zwang zu tun hat, sondern mit Vertrauen wie unter Freunden. Gebote und Liebe gehören zusammen – ohne Liebe werden Regeln hart, ohne Regeln wird Liebe beliebig. Gottes Liebe zeigt sich oft leise, in kleinen Gesten wie Vergebung im Alltag. Eine Folge, die zeigt, wie Glaube ganz praktisch wird – hör unbedingt rein!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird. (Joh 15,9-11)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    8 min
  • "Damit Neues entstehen kann" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwartz
    Renovabis-Hauptgeschäftsführer Thomas Schwartz berichtet im ersten Teil des Podcasts "Blick in die Bibel" am Mittwoch aus seinem Alltag bei Renovabis: kein Tag ist gleich, viele Meetings, Reisen und Begegnungen. Besonders bewegt ihn, wie Menschen in Osteuropa mit Hoffnung und Glauben ihre Gesellschaft mitgestalten.Im Evangelium vergleicht Jesus sich mit einem Weinstock. Schwartz erklärt: Wer mit Jesus verbunden bleibt, wächst innerlich. Auch schwierige Phasen wie Scheitern oder Abschiede können helfen, stärker zu werden. Gott "schneidet" nicht, um zu schaden, sondern damit Neues entstehen kann. Beim Beten gehe es weniger ums Fordern, sondern um Vertrauen in eine Beziehung.Eine Folge, die zeigt, wie Glaube im Alltag trägt – und neugierig macht, mehr davon zu hören.Aus dem Johannesevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein kraft des Wortes, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir und ich bleibe in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so auch ihr, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet. (Joh 15,1-8)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    9 min
  • "Frieden, der wirklich trägt" - Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Schwarz
    Im Podcast "Blick in die Bibel“ am Dienstag spricht Prof. Dr. Thomas Schwartz mit Mathias Peter über das Hilfswerk Renovabis und warum Armenien dieses Jahr im Fokus steht: ein kleines Land mit großen Problemen, geprägt von Krieg, Armut und vielen Geflüchteten. Trotz allem beeindruckt Schwartz als Hauptgeschäftsführer von Renovabis der Mut und die Hoffnung der Menschen vor Ort. Hilfe aus Deutschland sei wichtig – finanziell, aber auch durch Interesse und Solidarität. Im Evangelium geht es um den Frieden Jesu: das ist mehr als ein rein äußerer Waffenstillstand, sondern ein innerer Halt, der auch in Krisen trägt. Echter Frieden zeigt sich laut Schwartz in Gelassenheit, Zuhören und dem Verzicht auf Eskalation. Eine Folge, die zeigt, wie Frieden im Alltag beginnen kann – und Lust macht, genauer hinzuhören.Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht, wie die Welt ihn gibt, gebe ich ihn euch. Euer Herz beunruhige sich nicht und verzage nicht. Ihr habt gehört, dass ich zu euch sagte: Ich gehe fort und komme wieder zu euch. Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr euch freuen, dass ich zum Vater gehe; denn der Vater ist größer als ich. Jetzt schon habe ich es euch gesagt, bevor es geschieht, damit ihr, wenn es geschieht, zum Glauben kommt. Ich werde nicht mehr viel zu euch sagen; denn es kommt der Herrscher der Welt. Über mich hat er keine Macht, aber die Welt soll erkennen, dass ich den Vater liebe und so handle, wie es mir der Vater aufgetragen hat. (Joh 14,27-31a)(© Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
    9 min

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Die Bibel steckt voller spannender Erzählungen – gemeinsam mit wöchentlich wechselnden Expertinnen und Experten sprechen wir über das Evangelium des Tages und was das Buch der Bücher für uns heute…

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