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Der DAX? Heute ziemlich auf Talfahrt. Er rutschte durch seine bisherige Unterstützung – viele reden von Inflationsangst. Und kurz vor dem Schluss lag er knapp über der 15.300er-Grenze. So lief der DAX heute rot an und verlor 1 Prozent auf 15.405 Punkte, technisch gesehen ist der DAX mit dem Fall unter der wichtigen 200-Tagelinie bei 15.550 Punkten. - Evergrande-Krise: Fast 19 % Verlust in Hongkong; Schwierigkeiten nehmen zu. - ifo-Index: sinkt zum 5. Mal in Folge. Experten bleiben vorsichtig optimistisch. - US-Drehbuchautoren-Streik: Hoffnungsschimmer für Netflix und Disney dank Einigungsversuch. - BMW: Grünes Licht für neues Batteriewerk in Niederbayern. - Postbank-IT: Chef räumt Fehler ein. - Lufthansa: Ruf nach Steuerreform; Aktie in Turbulenzen. - Amazon: Investiert Milliarden in KI-Rivalen von OpenAI, Anthropic. - Novartis: Bestätigt Börsengang seiner Generika-Sparte Sandoz für 4. Oktober.
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Wir stehen am Ende eine Woche mit zahlreichen Notenbankentscheidungen. Das Highlight sicher die Fed zur Wochenmitte. Higher for Longer, Exorzismus, keine Zinssenkung in Sicht. Zahlreiche Analysen der Entscheidungen der Notenbanken in unserem Programm. Auf unter 15.500 war der DAX gefallen am Freitag. Hat sich dann aber wieder an den Schlusskurs vom Donnerstag zurück gearbeitet, der Wall Street sei Dank. (Schlusskurs DAX -0,1 % bei 15.557 Punkten. MDAX -0,2 % bei 26.536 Punkten. Adevinta ist der größte Betreiber von Kleinanzeigenportalen weltweit. Die Finanzinvestoren Blackstone und Permira wollen kaufen. Ohne die Details zu kennen, klettert die Adevinta Aktie über 20 %. In Wien ist der Funkturmbetreiber EuroTeleSites an die Börse gegangen. Ein Spin OFF der A1 Telekom Austria. Anleger waren knausrig: der erste Kurs 4,31 Euro - deutlich unter dem Referenzpreis von 4,95 Euro. Kleine Buchse, große Wirkung. Die US-Luftfahrt-Aufsicht FAA warnt vor angeblich nicht zugelassenen Buchsen in Flugzeug-Triebwerken, die unter anderem in Boeing-Frachtflugzeugen zum Einsatz kommen. Ein Ersatzteillieferant in England hat angeblich Fakes hergestellt und Zertifikate gefälscht. Im schlimmsten Fall könnten 100 Triebwerke betroffen sein, die nun weltweit gesucht werden.
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Zinspause Ja, Zinswende Nein. Das ist die kurze Erkenntnis aus den Erläuterungen von Jerome Powell. Schweden und Norwegen haben wie erwartet leicht angehoben. Überraschungen dagegen in Großbritannien und in der Schweiz. Hier stehen die Zeichen auf Pause. Die Märkte haben ungehalten reagiert. DAX verliert 1,3 % Schlusskurs 15.579 Punkte. MDAX -2,2 % und 26.575 Punkte. Die Zinslandschaft macht Anleihen noch interessanter und eine echte Alternative zu Aktien: Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe steigt auf 2,75 % und damit so hoch wie seit 2011 nicht mehr. Zweijährige Papiere kommen auch 3,3 %. Die zweijährigen US-Bonds liegen sogar bei 5,15 %, zehnjährige bei 4,5 %. Die deutschen Exporte sinken um knapp 2 %. Grund ist die schwache Nachfrage aus den USA und China. Fedex hat zwar weniger Umsatz gemacht, aber mehr verdient. 1,08 Mrd. Dollar nach 875 Mio. Dollar ein Jahr zuvor. Der Umsatz sank um rund sechs %. Konkurrent DHL dagegen verlegt sich aufs Lamentieren und kritisiert die Ablehnung der gewünschten Portoerhöhung für die Post. "Es stellt sich schon die Frage: Ist überhaupt gewünscht, dass wir das Brief-Geschäft weiter betreiben und hier investieren?" so DHL Chef Tobias Meyer.
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Stell dir vor, es ist Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed, und die Kurse steigen. Die Entscheidung selber wird erst im Laufe des Abends bekannt gegeben. Wichtiger aber noch werden die berühmten Zwischentöne sein, mit denen Jerome Powell seine Geldpolitik beschreiben wird. DAX, MDAX und Dow Jones liegen ein knappes Prozent im Plus. DAX 15.781 Punkte, MDAX 27.184 Punkte. Der Euro steigt auf 1,0715 Dollar. Die Feinunze Gold zieht an auf 1.942 Dollar. Mit über 4 % im Plus liegen Sartorius an der DAX Spitze. Auch Zalando performen gut mit 3 %, haben aber seit Jahresbeginn über ein Viertel verloren. Ebenfalls knapp 3 % im Plus, BMW: Chef Oliver Zipse steht angeblich vor einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2026. Im MDAX liegen Delivery Hero 7 % vorne. Man will sein Foodpanda Geschäft in weiten Teilen Asiens verkaufen
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Schlusskurse Frankfurt: DAX rutscht unter 15.700, verliert 0,40 % und geht mit 15.664 Punkten aus dem Handel. MDAX nahezu unverändert bei 26.904 Punkten. Das deckt sich mit der Einschätzung von Vermögensberater Wolfgang Juds von Credo. Der sieht Potenzial vor allem bei den Werten der zweiten Reihe. Auch die Wall Street Börsen zu Beginn des Handelstages verhalten. Vor der Zinsentscheidung der Fed am Mittwoch legen sich Anleger Zurückhaltung auf. Wobei weniger die Zinsen als mehr der Ausblick und die Kommentare wichtig sein werden. Der Devisenmarkt mag sich ebenfalls nicht positionieren. Mit knapp unter 1,07 zum US-Dollar bleibt der Euro eher schwach. Eine Hochstufung von Jefferies gibt der Volkswagen-Aktie über zwei Prozent Rückenwind. Überall wo Mango oder Passionsfrucht draufsteht, sollte Mango oder Passionsfrucht drin sein. Dieser Meinung ist auch ein Richter in den USA und lässt eine Klage gegen Starbucks zu. Starbucks war nämlich sehr kreativ bei der Namensfindung einiger seiner Fruchtsäfte.
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Börsenradio History: Der Crash am "Schwarzen Montag, dem 19. Oktober 1987". Ein Tag, an dem die Börsen weltweit ins Taumeln gerieten und der den ersten großen Börsenkrach nach dem Zweiten Weltkrieg markierte. Wie sind die Parallelen zu heute? Vor dem Crash von 1987 befanden sich die Aktienmärkte, insbesondere in den USA, in einem mehrjährigen Bullenmarkt. Von 1982 bis 1987 hatte der Dow Jones Industrial Average (DJIA) seinen Wert fast verdreifacht. Stefan Riße: "Das hatte ganz ursächlich mit den Zinsen zu tun. Warum ich dieses Beispiel bemühe? Weil es nicht exakt gleich läuft in diesem Jahr wie 1987, aber man kann gewisse Parallelen sehen. … ich will keinen Krach prognostizieren, ich bin eher vorsichtig eingestellt, was den Rest des Jahres betrifft." Was sind die Parallelen heute (2023) zu 1987?
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Shownotes Börsen-Podcast - 18. September 2023:
Alle Interviews; www.boersenradio.de
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Ganz dicht ran an die 16.000 Punkte ist der DAX am Freitag geklettert. 15.984 Punkte lautete der Kurs um die Mittagszeit. Befeuert durch die Hoffnung, dass die Zinsen bald wieder sinken könnten. Der Schlusskurs lag dann 90 Punkte unter dem Tageshoch: 15.894 Punkte. Plus 0,6 %. Möglicherweise war auch der große Verfallstag verantwortlich für die Kursbewegungen. Am Donnerstag hatte die EZB die Leitzinsen angehoben um 25 Basispunkte. Am Freitag bemühten sich die Analysten um Einschätzungen. Die Frage kann aber noch nicht beantwortet werden, ob das Hoch bei den Zinsen tatsächlich erreicht ist. Bei uns im Programm, Analysen von Andreas Scholz und Jochen Stanzl. Weitere Gäste: Fondsmanager Ufuk Boydak von Loys, der so gute Chancen bei den Werten der 2. und 3. Reihe sieht, wie seit 15 Jahren nicht mehr. Autostratege Jan Burgard Berylls "Ein Elektrofahrzeug ist wesentlich einfacher zu bauen als ein Verbrennungsfahrzeug" und über allem schwebt der erhobene Zeigefinger von Marc Tüngler von der Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz: "Deutsche Finanzbildung eine Katastrophe. Note 4, eher 4-"
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Die EZB erhöhte die Zinssätze um 25 Basispunkte, gab aber ihre bisher klarste Prognose ab, "dass eine nennenswerte Trendumkehr der Daten erforderlich sei, um weitere Erhöhungen zu rechtfertigen." Schlusskurse: DAX + 1 % mit 15.805 Punkten. EUROSTOXX50 1,5 % höher bei 4287 Stellen. Unternehmensnews: Arm-IPO: Der erwartete Börsengang des Chip-Designers ließ Aktien von Nvidia, Micron und Marvell klettern. Der Börsengang nutzte die volle Preisspanne, wobei Aktien am oberen Ende zugeteilt wurden. SAP: Unterstützt Väter mit sechs Wochen bezahltem Urlaub nach der Geburt. VW: Stellenabbau in Zwickau durch Nichtverlängerung befristeter Verträge wegen "aktueller Marktsituation". Delta Airlines: Senkung der Gewinnprognose, trotz Umsatzwachstum, beeinflusst durch steigende Spritpreise. BayWa: Setzt auf Nordex für Windpark in Spanien; Inbetriebnahme für Frühjahr 2025 geplant. Energiesektor: Chevron-Streik in Australien könnte europäische Gaspreise beeinflussen, trotz Hauptfokus Asiens. Abschließender Kommentar: "Nach der EZB ist vor der Fed."
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Geld stinkt nicht, Geld beruhigt die Nerven, Geld regiert die Welt … aber was genau bedeutet finanzielle Freiheit? Alles eine Frage der individuellen Definition. Ulrich Müller von der Wealth Academy hat einen 6-Punkte-Plan. Die Frage nach dem Warum steht an erster Stelle: "Warum willst du wirklich reich sein?" Reich wird man wohl nur, wenn Emotion und clevere Strategie in Einklang sind. Dabei setzt Müller auf den ESI-Dreischritt: "Einkommen generieren und laufend erhöhen. Sparen heißt: Geld behalten (10 bis 20 % des Nettoeinkommens). Beim Investieren präferiere ich ganz klar die Aktie." Wie hoch ist aber der tatsächliche Preis des Reichtums? "Lebe zehn Jahre ein Leben, das keiner will, damit du danach 50 Jahre ein Leben leben kannst, was keiner kann."
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