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Als Wirtschaftsprüfer hat Thomas Treß die Borussia vor 20 Jahren vor der Insolvenz gerettet. Seit 17 Jahren ist er CFO in Dortmund. 2013 sogar "CFO des Jahres". Aktuell hat der BVB wirtschaftlich dort angesetzt, wo er vor der Corona-Pandemie aufgehört hat. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2022/23 klettert auf den Rekordwert von 420 Mio. Euro. Das Jahresergebnis 9,5 Mio. Euro. "Unsere Aufgabe ist es, den sportlichen und den wirtschaftlichen Erfolg in Einklang zu bringen. Wir planen lieber etwas defensiv. Denn sportlichen Erfolg kann man nur schwer planen. Wenn man sportlich erfolgreich ist, ist man attraktiver für mögliche Sponsoren." Oder anders ausgedrückt: Für die Deutsche Meisterschaft gibt es mehr als für die goldene Ananas. Der Aktienkurs ist Ausdruck sowohl der sportlichen als auch der wirtschaftlichen Erfolge. "Wenn der Markt mit einem sportlichen Erfolg rechnet, dann steigt der Aktienkurs. Wenn der Erfolg ausbleibt, ist das nicht nur eine emotionale Enttäuschung, sondern bei rationale Betrachtung auch eine wirtschaftliche!" Wer wird Meister? "Wer am Ende die meisten Punkte hat!"
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Stand 15:30 - Die Anleger sind extrem nervös wegen der Entwicklung im Nahen Osten. Die erhofften Friedensmissionen kommen nicht in Fahrt: Ein Bundeskanzler, der mit seiner Entourage wegen Raketenalarm seine Bundeswehrmaschine in Tel Aviv verlassen muss, ein US-Präsident Biden, dessen geplanter Vierergipfel mit arabischen Staatschefs von Jordanien abgesagt wurde. Diplomatie ist wichtig, Diplomatie ist Ungewissheit, Diplomatie braucht Zeit und Diplomatie lehrt Demut. Das alles widerspricht der Denkweise der Börsen. Der DAX steht am Nachmittag bei 15.130 Punkten gut 0,8 % im Minus. Anleger greifen zu Gold und zu Öl. Beide Rohstoffe legen 1 % zu. In diesem Marktbericht Meldungen und Chartanalysen zu DAX, MDAX und als Service Österreich der ATX. Außerdem Microsoft, Lanxess und Bayer, Adidas und Borussia Dortmund. Bei uns zu Gast nämlich der Finanzvorstand Thomas Treß.
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Was ist die größere Bedrohung für die Börsen momentan: der Nahostkonflikt, die Anleihen oder die Zinsen? Dirk Müller: "Wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass die Märkte die verrücktesten politischen, militärischen oder auch wirtschaftlichen Folgen sehr, sehr gut weggesteckt hat, wenn denn die Zinslandschaft in Ordnung war. Es kann dir aber momentan keiner wirklich sagen, wo die Reise hingeht" Kritisch wird es erst, wenn die Notenbanken die Zinsen wieder senken. "Das haben wir in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder gesehen!" Den Menschen täte etwas mehr Abgeklärtheit gut. "Ich glaube, wir sind hier auf dieser Welt, um viel zu lernen! Ich habe keine Angst vor dem, was morgen kommt. Ich versuche, die Dinge, die mir auffallen, zu verändern, aber ohne mich darüber aufzuregen, sondern nüchtern und analysierend und das Ganze mit ein bisschen Humor und Schmunzeln."
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Der Start in die Woche war noch stark gewesen. So wie die Zahlen aus der US-Industrie heute. Das wiederum war nicht das, was die Anleger hören wollten. Eigentlich gibt es zwar nichts auszusetzen an einer starken Wirtschaft. Es sei denn, man hat Angst vor steigenden Zinsen. So tickt die Börse eben zurzeit. Der Dow Jones schwächelt im frühen Handel. Der DAX gibt daraufhin seine Gewinne wieder ab. Schlusskurse Frankfurt: DAX +0,1 % bei 15.252 Punkten. MDAX -0,2 % bei 24.977 Punkten. Anleger also im Wartemodus. Nicht einmal ein ZEW Index, der offensichtlich die Talsohle durchschritten hat, kann die Stimmung merklich bessern. Goldman Sachs machen 2 Mrd. US-Dollar Gewinn im Quartal. Das viel, aber nicht genug. Denn es ist ein Drittel weniger als im vergangenen Jahr. Das Immobiliengeschäft läuft auch in den USA schleppend. Besser kommt die Bank of America davon. Knapp 8 Mrd. US-Dollar Gewinn. Ein Plus von 10 %.
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Zu Beginn der Woche erleben wir eine kleine Erholung an den Börsen. Schlusskurse Frankfurt: DAX +0,3 % bei 15.238 Punkten. MDAX +0,3 % bei 25.019 Punkten. Die Börse in Warschau feiert nach der Wahl den möglichen und europafreundlichen Regierungswechsel mit einem Sprung von 5,3 %. Bang bleibt der Blick Richtung Israel. Die geplante Bodenoffensive in den Gazastreifen ist noch nicht gestartet. Die Börse sieht darin aufkeimende Hoffnung auf eine diplomatische Lösung. Die Wall Street klettert zum Handelsbeginn um über 1 %. Die Zahlen von Bank of America, Goldman Sachs und Morgan Stanley stehen im Fokus. Wenig im Fokus dagegen der angepasste Corona-Impfstoff von BioNTech. Der Umsatz bricht auf ein Zehntel ein. Die Aktie um 7 %.
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Am Ende der Woche sind die Bullen dann doch müde geworden. Der DAX verliert knapp 250 Punkte, verliert 1,5 % und fällt zurück auf das Niveau von Beginn der Woche. So ist das halt, mit den wackeligen Füßen. Gute Resultate der US-Banken JPMorgan, Citigroup und Wells Fargo verhindern, dass die Stimmung noch schlechter wird. Der Freitag der 13. war ein wichtiges Datum für die Branche der Videospieler. Microsoft hat die Übernahme des Videospielentwicklers Activision Blizzard abgeschlossen. Nach fast zwei langen Jahren zähen Verhandelns. Mega-Kursverlust bei Sartorius: 12 % Minus nach einer erneuten Gewinnwarnung. Die goldenen Zeiten der Corona-Krise sind vorbei beim Laborausrüster. Übrigens, auch Merck werden in Sippenhaft genommen. Interviews und Chartanalysen von Konstantin Oldenburger, Andreas Scholz und DEFAMA Vorstand Matthias Schrade.
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Peter Heinrich, direkt aus dem Studio von Börsenradio. An der Seite wie immer der erfahrene Andreas Groß. Trotz stärkerer US-Inflationsdaten als erwartet bleibt die Zuversicht bei den Anlegern. Die Wahrscheinlichkeit eines Zinsschritts der US-Notenbank im November hat deutlich nachgelassen. DAX heute: -0,2 % auf 15.425 Punkte. Signifikante Widerstandszone im Blick bei 15.500 Punkten. **Rheinmetall: starke Woche mit einem Anstieg von fast 14 %. **Symrise: positive Entwicklung nach Zahlen des Konkurrenten Givaudan. **Siemens Energy: Verkauf der Hochspannungsteile-Sparte an Triton. **easyjet: Großkauf von 157 neuen Airbus-Flugzeugen. **DAX: Diskussion über Kappungsgrenze von 10 % auf 15 %. **Novo Nordisk: Allzeitzeithoch der Aktien - beeindruckendes Wachstum, fast 9 % Zuwachs in drei Tagen.
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Heute Andi Groß und Peter Heinrich im Studio. Die Börsenwelt schaut gespannt auf den Nahen Osten, doch bisher halten sich die Auswirkungen in Grenzen. Der DAX bleibt optimistisch, doch entscheidend wird sein, ob er die Marke von 15.500 Punkten knacken kann. Schlusskurse: DAX schließt mit +0,2 % bei 15.460 Punkten. - ATX (Wien TR): +0,6 % im Plus, 7.008 Punkte. - Augen auf den Nahen Osten; DAX-Ziel: 15.500 Punkte. **Infrastruktur: Rhein-Wasserstand kritisch, Güterschiffe 40-70% beladen. **Rohstoffe: Brent-Öl: 86,96 USD - Gold: 1.871 USD **Birkenstock: Börsendebüt NY; Bewertung: 8,6 Mrd. USD. **Novo Nordisk: Diabetes-Präparat News; FMC -17 %; Fresenius: -8 %. - **Porsche: Positives nach Investorengespräch. - **Siltronic: SDAX-Top nach Analystenkommentar. - **DHL: Starkes Weihnachtsgeschäft erwartet. - **CropEnergies: Gewinneinbrüche; Jahresprognose stabil. - **Luxusgüter-Dämpfer für LVMH. - *Samsung*: Übertrifft Erwartungen trotz Einbruchs.
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"Der Nahostkonflikt ist alt. Ebenso die Spirale aus Gewalt und Gegengewalt. Ist das der Grund, warum die Finanzmärkte gelassen reagieren? "Börse ist brutal, empathielos und emotionslos! Anleger bewerten die ökonomische Faktenlage und arbeiten mit Wahrscheinlichkeiten," so Markus Steinbeis. Der DAX hat mit einer Erholungsrally den schwachen Wochenstart wieder mehr als wettgemacht: +1,95 % (15.424 Punkte). **Kontron: Macht im SDAX von sich reden - satte 6,5 % Zuwachs. **Zalando: Im DAX mit +4,6 %. **Bayer: Erholung mit +3,0 %. **Währungen: Euro: Leichtes Plus nach anfänglichen Verlusten. Schekel: Erholt sich nach Kursrutsch. **Neuigkeiten aus der Wirtschaft: Irland Planung eines Staatsfonds von 100 Milliarden Euro. Immobilienaktien: Vonovia, LEG, TAG, Patrizia und Grand City Properties im Rampenlicht. ** Deutsche Pfandbriefbank: Neuzugang Kay Wolf CEO ab Februar 2024.
Alle Interviews in Langform www.boersenradio.de
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Der Schock sitzt tief, nach dem Massaker der Hamas gegen die israelische Zivilbevölkerung, der Markt hält sich angesichts der unsicheren Lage mit nur einem kleinen Abschlag noch recht robust. Wir haben unser Programm spontan umgestellt, und versucht Expertenstimmen und Meinungen zum wieder einmal eskalierten Nahostkonflikt und den möglichen Auswirkungen für die Kapitalmärkte zu sammeln. DAX und DOW starten verhalten, aber nicht depressiv oder gar panisch. Dollar und Gold gelten als vermeintlich sichere Häfen. Auch der Ölpreis zieht an, Öl könnte ja doch knapp werden. Aber über allem liegt der Mehltau des Ungewissen. Von Crash oder Ölpreisschock wird zwar geschrieben, aber das mag auch an gewissen Reflexen liegen. Die meisten Airlines haben die Destination Israel kurzfristig aus dem Flugplan genommen. Sie beobachten die Lage. Sicherheit von Passagieren und Crews geht vor. Lufthansa Aktien verlieren 4 %. Der DAX verliert am Montag 100 Punkte und schließt bei 15.128 Punkten. Ein Minus von 0,7 %. 4 % nach oben geht es mit dem Öl. Brent bei 88 US-Dollar. Gold legt 1 % zu 1.853 USD. Rheinmetall Aktien klettern 7 %, Hensoldt sogar über 10 %.
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