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Erzeugerpreise. Ein sperriger Begriff. Vereinfacht gesagt sind das die Preise, die Unternehmen bezahlen müssen, um ihre Produkte herzustellen. Also Material, Maschinen, Vorprodukte und Energie. Und die Preise für Energie haben sich im Schnitt verdoppelt zum Vorjahr. Und gegenüber Juni knackige 15 %. Berechnet alles das Statistische Bundesamt. Und das kommt in Summe zum Schluss, dass besagte Erzeugerpreise über ein Drittel angezogen haben zum Vorjahr. 37,2 %. Das gab es noch nie. Die Zahl wirkte wie ein Paukenschlag. Das ist zwar nicht die Inflation, wohlgemerkt, aber das fließt alles in die Berechnung letztendlich ein. Und führt dazu, dass Anleger nachdenklich und zögerlich werden, ob das mit den fast 14.000 Punkten in dieser Woche tatsächlich so eine gute Idee war. Der DAX verliert nochmal etwa ein Prozent. Gleiches gilt im frühen Handel an der Wall Street. Die NASDAQ am Times Square sogar 2 % Minus. Gold, Öl und Bitcoin geben ab. Ein Euro kostet einen Dollar.
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Am Markt hielten sich am Donnerstag Zinsanhebungsbefürchter und Zinssenkungsvermuter die Waage. Der DAX schaffte ein kleines Plus. +0,5 %, 13.697 und war damit besser als der MDAX. Da tat sich in Summe genau nichts. Unverändert 27.530 Punkte. Bei Uniper dagegen ging die Talfahrt weiter. 6,50 der Kurs am Ende. Minus 4 %. Experten sagen, dass die Gasumlage nicht nur zu spät kommt, sondern auch zu niedrig ist. Vermutlich wird sie zum Jahreswechsel sogar angehoben werden. 8,9 % nach oben dagegen geht es mit der Inflation im Euroraum. Im Juli noch mal mehr als im Juni. Die gute Nachricht des Tages kam aus den USA. Der Philly Fed Index drehte nach einer Negativserie wieder ins Plus.
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Eigentlich war es zu erwarten gewesen, dass der Markt wieder konsolidiert. Die 14.000 Punkte DAX rücken wieder in die Ferne. 2 % verlieren DAX und MDAX. Das ist ein ordentlicher Rutsch auf 13.626 Punkte bzw. 27.544. Die Signale der Wirtschaft sind moderat positiv. Die Eurozone wächst in der Quartalsbetrachtung um 0,6 %. Also keine Rezession auf den ersten Blick. Wirtschaftswachstum, Inflationsrate - was machen die Notenbanken? Mittwochabend möglicherweise etwas mehr Klarheit nach den Fed-Minutes. Alles deutet auf eine Anhebung um 50 Basispunkte im September hin. 12 % Minus bei der Aktie von Uniper. 12 Milliarden Verlust für Deutschlands größten Gasimporteur. Die Aktie im Dezember noch auf Allzeithoch über 41 Euro. Jetzt weniger als sieben Euro. Neu im Programm: Nachhaltigkeitspodcast
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Heiko Thieme formulierte am Dienstag sinngemäß: "So was gabs noch nie an der Börse: zwei Schwarze Schwäne und zwei krasse Haussen in so kurzer Zeit. Corona - abgehakt. Ukraine-Krieg - anscheinend auch." Der Altmeister ist überrascht, sagt aber: "Wir machen die Hausse mal lieber mit." Allerdings den Finger dann doch am Abzug, respektive Verkaufsknopf. Auch andere Börsenprofis werden skeptischer. Abzulesen das am schwächeren ZEW-Index. Wie dem auch sei: DAX und MDAX machen am Dienstag nochmal 0,7 % Boden gut. Auf 13.910 und 28.108 Punkte. Brent-Öl bei 92 Dollar. Rechtzeitig zum Auslaufen des Tankrabatts geht es ruhiger zu beim Ölpreis. Anders beim Gas. Da sagt Norwegen geschmeidig "Nei!" zum Deutschlands Wunsch nach mehr Gas. Aber wenn es nach dem Chef von Infineon geht, sind die Gassorgen eigentlich Pillepalle gegen die Abhängigkeit Europas von Computerchips aus Taiwan. Hoffentlich treiben die Chinesen da keinen allzu groben Unfug!
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Am Feiertag lag es nicht, dass der DAX so müde war. Am Feiertag, von dem die Wenigsten sagen können, wo er überhaupt stattfindet. Maria Himmelfahrt. Aber formulieren wir es positiv: Der DAX klettert leicht, und steht ebenso über 13.800 Punkten. Und da ist es nicht mehr weit bis 14.000 Punkte. Leichten Rückenwind gabs von der Wall Street. Gegenwind von einer etwas lahmen Konjunktur in China. So lahm, dass die Zentralbank die Zinsen für kurz laufende Refinanzierungen schon wieder leicht senkt. Was aber steigt, sind die Corona-Fälle. Knapp 2.500. Nichts im Vergleich zu einer Milliarde Chinesen. Aber unendlich mehr als das Ziel Null. In der Folge gab Öl wieder nach. Brent im Tief bei 92 US-Dollar. Teurer dagegen Gas, zumindest in Deutschland. Die Höhe der Gasumlage wurde am Montag mit rund 2,4 Cent pro kWh bekannt gegeben.
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Das war knapp. Im positiven Sinne. Denn denkbar knapp schrammte der DAX an den 13.800 Punkten vorbei. 13.796 Punkte waren es am Freitagabend. Damit hat der DAX etwa 200 Punkte gut gemacht auf Wochensicht. Anleger setzen wohl darauf, dass die US-Notenbank auf die Entspannungssignale von der Inflationsfront schaut, und weniger aggressiv die Zinsen anhebt. Nicht jeder teilt diese Einschätzung. Deutliche Entspannung gab es am Ölmarkt: 3 % gaben die Ölpreise im Schnitt ab. Was wir darüber hinaus bei den Unternehmen beobachten, ist bemerkenswert: Die Auftragslage ist offensichtlich gut, bis sehr gut. Doch es gibt gelegentlich Probleme beim Absatz. Das liegt an den gestörten Lieferketten. Und wenn es dann Teile und Material gibt, ist das um ein Vielfaches teurer als bisher. Und wenn Unternehmen dann die Preise nicht weitergeben können, stehen schnell rote Zahlen in der Bilanz.
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Am Donnerstag pendelte der DAX munter um den Schlusskurs vom Vortag. So richtig trauen wollten die Anleger nicht den vermeintlichen Entspannungssignalen bei Zins und Inflation. So richtig misstrauen, aber auch nicht. Und so war es lange unklar, ob am Ende des Tages die Vorzeichen rot oder grün sein werden. Sie waren dann: Rot und Grün. Minus 0,05 % beim DAX, Plus 0,3 % beim MDAX. Freundlich der Handelsstart in den USA bei Dow und Nasdaq. Die Bilanzsaison geht indes weiter. Ungewöhnliche, weil rote Zahlen bei Siemens. Abschreibungen auf Siemens Energy wegen des Russland-Geschäfts sind die Ursache. Der Telekom bleiben die Kunden treu, es kommen sogar knapp 200.000 neue Kunde hinzu. Das führt zu mehr Umsatz und Ergebnis. Und auch zu mehr Kurs: Telekom leicht ein Drittel Prozent im Plus. Zum Spitzenreiten reicht das nicht. 5 % Plus bei Sartorius und 3 % nochmal bei HelloFresh sind eine andere Liga. Flops mit 3 % Abschlag am Donnerstag Covestro und BASF. Ein Kopf-an-Kopf-Rennen der Streaminggiganten tritt in eine neue Phase. Riese Walt Disney hat aufgeschlossen zum Marktführer Netflix. Beide Platzhirsche kommen auf 221 Mio. Nutzer.
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Am Dienstag hatten wir darüber berichtet, dass sich Anleger zurückhalten vor den Inflationsdaten der USA. Die kamen dann am Mittwochnachmittag in Form der Verbraucherpreise. Die Inflation dort ist zwar mit 8,7 % immer noch schmerzhaft hoch. Aber deutlich niedriger als im Juni und etwas niedriger als die Befürchtungen. In der Folge machten die Börsen einen Schritt vorwärts. Denn derzeit gilt die Gleichung: weniger Inflation, gleich weniger Zinsen. Der DAX über 1 % im Plus. (DAX 13.701 Punkte, Plus 1,2 %, MDAX 27.793 Punkte, Plus 2 %). Die Wall Street sogar über 1,5 %. Logisch in diesem Szenario, dass der Euro zum US-Dollar zulegt. Und das deutlich. 1,5 % auf 1,0350. Das sind Welten bei den Währungen. Schwach nach Zahlen waren E.ON Aktien. 3 % verliert der Versorger. Top dagegen die Verlierer der vergangenen Tage. Zalando und Hello Fresh liegen 5 % im Plus. Knapp 20 % im Plus im SDAX die Aktien von Heidelberger Druckmaschinen. Oder nur noch Heidelberg.
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Am Dienstag ging es leicht abwärts. Anleger sorgen sich offenbar wieder einmal um höhere Zinsen in den USA. Das Phänomen hatten wir schon vergangenen Freitag beobachtet, nach den guten Daten vom Arbeitsmarkt. Die Zinsangst ist nach wie vor präsent. Und am Mittwoch kommen die Verbraucherpreise aus den USA. Also echte Inflationsdaten. Da halten Anleger am Vortag sich eher zurück. 1,1 % beträgt das Minus beim DAX, 2,1 % beim MDAX. Die Schlusskurse 13.535 Punkte und 27.271 Punkte. Auch Dow Jones und NASDAQ eröffnen leichter. Öl und Euro dagegen etwas fester. Die Tops im DAX waren die Rückversicherer aus Hannover und aus München. Flops Zalando, Infineon und Continental. Der Autozulieferer leidet unter hohen Kosten und macht 250 Mio. Euro Verlust im zweiten Quartal. Gute Nachricht aus der zweiten Reihe: Fraport hat den Umsatz in Q2 nahezu verdoppelt. Das konnte man streckenweise auch schon an den vielen liegengebliebenen Koffern ablesen…
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Der DAX startet freundlich in die neue Woche und legt am Montag über 100 Punkte zu. 13.688 Punkte zeigt die Anzeigentafel zum Xetra Schluss. Das ist ein Plus von 0,8 %. Der MDAX mit 0,3 % dagegen nur leicht im Plus. Ein robuster Arbeitsmarkt in den USA ist eben doch nicht so schlecht, auch wenn die US-Fed weiter die Zinsen anheben wird. Auch die Stimmung im Euroraum hat sich wieder leicht verbessert. Chinas Wirtschaft hat einiges aufzuholen und das Land exportiert wieder kräftig. Hauptsächlich freilich nach Russland. Viele andere Länder dürfen das nicht, wegen der Sanktionen gehen den Kriegstreiber. Kritisch ist die Bonität Italiens, die sich wieder gefährlich dem sogenannten Ramschstatus nähert. Das dürfte nicht nur der EZB Chefin Lagarde zusätzliche silbergraue Haare bescheren. Licht und Schatten bei BioNTech: 9,6 Mrd. Euro Umsatz und 5,4 Mrd. Euro Gewinn im ersten Halbjahr sind eigentlich ein Wort. Aber der Markt hatte mit mehr gerechnet. Die Aktie dann doch 9 % im Minus.
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