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Die Talfahrt an den Börsen geht weiter. Im DAX sind es auf Wochenbasis rund -3 %. Am Freitag gab der DAX -1,6 % ab auf 13.674 Punkte. Der ATX in Wien verlor -1 % auf 3.120 Punkte, der ATX TR auf 6.429 Punkte. Auch an der Wall Street blieben die Kurse rot und das, obwohl die Arbeitsmarktdaten recht gut waren. Im April wurden mehr Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Die Sorgen bleiben groß, zumal nach dem Wochenende mit dem 9. Mai der wichtige Siegestag Russlands ansteht, man erwartet, dass Putin bis dahin noch aktiv werden könnte. Russland selbst hat am Freitag klargemacht, dass es kein Interesse am Einsatz von Atomwaffen gebe. Wir sind am Samstag für Sie auf dem Börsentag Dresden unterwegs und sprechen mit den Experten vor Ort über die wichtigen Themen. Gewinner im DAX waren Henkel mit +3,1 %, Mercedes-Benz mit +1,8 % und BMW mit +1,3 %. Verlierer waren Vonovia mit -4,5 %, Delivery Hero mit -4,6 % und Schlusslicht Symrise mit -6,3 %. Hören Sie Fondsberater Lukas Spang von Tigris mit einem Ausblick, Andreas Scholz von der dfv Euro Finance Group zur Notenbankpolitik, Manuel Jahn von Habona zu Nachhaltigkeit bei Nahversorgungs-Immobilien, zu den Zahlen von Adidas Pressesprecher Jan Runau und zu den Zahlen von Polytec CEO Markus Huemer.
Sie hören Ausschnitte aus Börsenradioinetrviews. Die vollständige Version der Interviews finden Sie auf www.brn-ag.de oder in der Börsenradio App.
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Die US Notenbank kleckert nicht, sie klotzt. Sie wird die Bilanz drastisch verkürzen und so ordentlich Liquidität aus dem Markt nehmen. Das ist ein starkes Mittel, um die Inflation zu bekämpfen, sagt Dr. Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Vermutlich muss die Fed die Zinsen am Ende gar nicht so stark anheben. Anleger schauten aber erstmal auf die Zinsanhebung von 50 Basispunkten, die ohnehin schon eingepreist war, und reagierten erleichtert. 14.300 Punkte stand der DAX zum Handelsbeginn am Donnerstag. Aber dann folgte ein langsames Ausbluten über den Tagesverlauf. 400 Punkte. Schlusskurs 13.902 Punkte, ein halbes Prozent im Minus. Größte Gewinner waren Merck, Siemens Healthineers und Symrise. Die Versorger RWE und E.ON dagegen am Ende des DAX. Zahlen kamen unter anderem von Vonovia, die Übernahme der Deutschen Wohnen zahlt sich aus, BMW machts wie VW am Vortag und verdreifacht den Gewinn und die Lufthansa verdoppelt den Umsatz und halbiert den Verlust. Öl steigt auf über 113, der Euro fällt wieder zurück auf 1,05, Gold gibt leicht nach auf 1.873 USD.
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Auch am Mittwoch war es ruhig am Markt. Vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank Fed halten sich Anleger weiter zurück. Eine Zinserhöhung von 50 Basispunkte ist eingepreist. Der DAX gab am Ende des Tages wieder leicht nach und schloss ein halbes Prozent tiefer bei 13.971 Punkten. Der Euro etwas fester bei 1,0550 USD, Brent klettert 2 % auf 108 USD. Gold unverändert 1.870 USD. In den USA wurden im privaten Sektor nur 247.000 Jobs geschaffen. Aber nicht, weil es zu wenig offene Stellen gibt, sondern zu wenig Menschen: es herrscht Personalmangel. Zahlen kamen unter anderem von Volkswagen (Gewinn verdoppelt), Fresenius und Dialysetochter Fresenius Medical Care (Gewinneinbruch), und Hannover Rück (weniger Gewinn durch Ukraine-Krieg)
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Es hat sich am Dienstag nicht viel getan. DAX Schlusskurs 14.039 plus 0,7 %. Anleger halten sich zurück. Denn Mittwoch Abend gibt es den Zinsentscheid der Fed. 50 Basispunkte sind eingepreist. Der Euro bleibt unverändert bei 1,05 USD, Brent sinkt auf 105 USD. 500 Bilanzen müssen Anleger verdauen in dieser Woche. Die Post ist eine davon. Umsatz plus 20 %, Ergebnis plus 2 %. Aktie leicht unter Druck. Covestro verlieren nach Zahlen und Gewinnwarnung 5 %. Gewinnwarnung auch beim Anlagenbauer Dürr. Diese Aktie jedoch legt 4 % zu. Und noch zur Bilanzskandal gebeutelten Adler Aktie. Hier spielen risikofreudige Anleger Roulette. 33 % treiben die Schnäppchenjäger den Preis.
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13.939 Punkte. Mit einem Verlust von knapp 160 Punkten oder 1,1 % startet der DAX in den Monat Mail. Er bleibt sich also treu und ringt weiter mit den 14.000 Punkten. Der Vollständigkeit halber sei gesagt, dass ein Großteil der Verluste am Montag Dividendenabschläge sind. Continental, Mercedes-Benz, BASF und Vonovia. Schwächer auch Gold, Euro und Öl. Richtig ruppig zur Sache ging es bei Adler Real Estate. Die Wirtschaftsprüfer haben der Bilanz das Testat verweigert. Ein neuer Bilanzskandal, wie seinerzeit bei Wirecard, müssen Anleger befürchtet haben. Adler Aktien haben sich im Tief halbiert. Am Ende des Tages steht ein Minus von 30 %. Im Marktbericht jetzt Auszüge des Divizend Podcast mit Justin Meszaros und der nachhaltigsten Aktie der Welt, Fondsberater Andreas Meyer von Fountain Square, den Zinsänderungen völlig kaltlassen und Tech-Investor Thomas Rappold sieht langfristige Investmentchancen bei den berühmten Big Techs.
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Und wieder das Beste gleich zu Beginn: Der DAX erobert die 14.000 Punkte zurück und verteidigt sie auch. 14.098 Punkte lautet der Stand am Ende der Woche, und am Ende des Monats April. Auf Wochensicht ging es in Summe nur seitwärts. Aber die Schwankungsbreite war mit 500 Punkten doch erheblich. Es sind die robusten Bilanzen, die die Stimmung heben. Nicht nur die der deutschen Unternehmen. Bei OMV in Österreich hat man den Gewinn im ersten Quartal verdreifacht. Trotzdem: der CFO Florey warnt bei uns im Interview vor einem Gasembargo: Österreich bezieht 80 % seines Gases aus Russland. (Einen Auszug des Interviews gibt’s hier im Marktbericht). Dazu die Vorstände von Palfinger und Fuchs Petrolub. Über den französischen Markt berichtet Fondsmanager Vinzent Sperling und Andreas Scholz vom dfv ruft angesichts des schwachen Euros den perfekten Sturm aus. Fels in der Brandung die Commerzbank. Bei der Deutschen Bank hat die Staatsanwaltschaft vorbeigeschaut und untersucht den Vorwurf der Geldwäsche. Und die deutsche Wirtschaft schrammt mit einem Mini-Wachstum an der Rezession vorbei.
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7,4 % Inflation jetzt mit Stempel. Der DAX und die 14.000, die scheinen derzeit keine Freunde zu werden. DAX Schlusskurs: +1,35 % bei 13.979 Punkten. Gute Zahlen der Facebook-Mutter Meta vom Vortag sorgten derweil an der New Yorker Börse für gute Stimmung. Diese Interviews haben wir für Sie im Programm: PSI CEO Schrimpf: "Krieg gegen Ukraine hat unsere Kunden verunsichert, wir werden das aber schon im Q2 wieder aufholen" Francotyp-Postalia Jahreszahlen 2021 CEO Carsten Lind: "Unser Wachstumskurs ist schneller als erwartet." - Chancen USA - Altech Advanced Materials: der "Booster" für Batterien - GF Ahrens "lieber gestern als heute!" Kion Q1 2022: Hohe Beschaffungskosten drücken Gewinn, Auftragsbücher voll - CEO Smith erklärt fehlende Prognose CPI Übernahme? S Immo CEO Ettnauer: "Es kommt auf den Preis an. Man darf nicht grundsätzlich gegen eine Übernahme sein!" Alzchem Q1 2022 mit Umsatzrekord - Preise können an Kunden weitergegeben werden - Jahresprognose angehoben. Zudem noch der Vorstand von Porr.
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Das Beste gleich zu Beginn: Der DAX schloss am Mittwoch im Plus. Ein kleines Plus von nicht mal 40 Punkten. Aber ein Plus. 13.794 waren es am Ende. Vom Tief am Vormittag bei 13.600 hatten wir uns wieder gelöst. Aber die 14.000 Punkte bleiben momentan eben auch unerreicht. Nach wie vor größter Sorgenfaktor ist eine drohende Energiekrise, sollte Putin auch uns das Gas abstellen, so wie er es bei Polen gemacht hat. Es gibt zwar viele Experten, die mittlerweile feststellen, dass es doch sinnvolle Alternativen gibt zur russischen Energie und dass Putins Ölwaffe längst nicht so scharf ist, wie er vielleicht selber denkt. Die Kernaussagen unserer Experten: Ein Lieferstopp morgen wäre zwar brutal, aber am langen Ende zu verkraften. Was den Anlegern am Morgen die Stimmung verhagelt hat, war eine miese Konsumentenlaune. Die Gfk Stimmung ist noch schlechter als im ersten Corona Lockdown. Wenig verwunderlich, dass auch der Euro zum US-Dollar weiter nachgibt und unter 1,06 rutscht. Was aber die Stimmung hebt, sind die Bilanzen. Wieder einmal. Symrise klettern nach Zahlen 6 %, die Deutsche Bank steigert den Gewinn um 17 % auf über eine Milliarde, rechnet aber mit hohen Kosten im laufenden Jahr. 6 % runter mit der Aktie. Hellofresh drehen zur Abwechslung mal wieder auf: Plus 12 %, Puma steigert sich um gut ein Viertel, trotzdem maunzt die Katze und verliert 1 %. Und Mercedes-Benz verkauft zwar weniger Autos, die aber dafür teurer. Eine interessante Folge der Krise bei Chips und Kabelbäumen, die am Ende des Tages in der gesamten Autoindustrie dazu führen kann, dass es kaum noch günstige Kleinwagen zu kaufen gibt.
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Bei 14.112 Punkte stand der DAX. Eine solide Gegenbewegung zum schwachen Wochenstart. Aber kaum hatte man diesen Satz in Vorbereitung auf den abendlichen Podcast in die Tastatur getippt, begann es zu rumoren auf dem Parkett. Und schneller als Elon Musk Twitter übernehmen kann, purzelten die Kurse. 1,2 % bzw. 1,7 % ging es runter für DAX und MDAX. Bei 13.756 geht der Leitindex aus dem Handel. 29.764 waren es beim MDAX. Ein schwacher Euro und steigende Ölpreise hinterlassen Spuren. Laut einem polnischen Medienbericht liefert Russland kein Gas mehr an Polen, da Polen nicht in Rubel zahlen will. Die guten Nachrichten kommen dabei aus den Unternehmen selber. Die Bilanzen machen eigentlich eine gute Figur. Die Deutsche Börse zum Beispiel macht ein Viertel mehr Umsatz und ein Drittel mehr Gewinn. Bei Novartis ist man größere Zahlen gewöhnt. 12,5 Mrd. Umsatz und 2,2 Mrd. Dollar Gewinn unterm Strich. Damit macht Novartis doppelt so viel Gewinn wie die Deutsche Börse an Umsatz. Gäste: Chartexperte Martin Utschneider unter anderem zu Twitter und Gold, Thomas Schuchardt, der CFO von Gigaset stellt auch das Gigaset GL7 vor, eine Mischung aus Handy und Smartphone. Fondsinitiator Thomas Timmermann sagt: Jetzt Positionen aufbauen. Und der globale Anlagestratege Heiko Thieme gibt den charmanten Optimisten: Wo Risiken sind, sind auch Chancen, und die gilt es clever zu managen.
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Auch wenn es noch ein paar Tage hin ist bis zur nächsten Zinssitzung der US-Notenbank Fed, geht das Magengrummeln schon los. Drückt Powell aufs Tempo und macht mit 50 Basispunkten einen echten Zinsschritt? Diese Frage steht im Raum und damit die Befürchtung, die Notenbanken würgen die Konjunktur ab, die durch Inflation, Ukrainekrieg und Coronalockdown in Shanghai ohnehin schon sehr belastet ist. Der DAX verliert dann auch folgerichtig und das deutlich. Schlusskurs in Frankfurt 13.924 oder 1,5 %. Ja: unter 14.000 Punkten. Gute Nachrichten gehen unter, oder waren erwartet. Emmanuel Macron bleibt oberster Franzose und die Unternehmen in Deutschland schauen optimistisch nach vorne. Abzulesen am erfreulich robusten ifo-Index. Auch die Börsen an der Wall Street starten schwächer in die Handelswoche. Gegen den Trend stemmt sich Twitter und liegt 5 % vorne: Elon Musk scheint mit seinen Übernahmeplänen am Ziel.
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