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Freitagnachmittag um 13:30 zeigt sich der DAX von seiner positiven Seite. Er steht mit 18.300 Punkten leicht ein halbes Prozent im Plus. Der Handel ist allerdings dünn; Anleger halten sich tendenziell zurück und warten auf US-Inflationsdaten am späten Nachmittag und die erste Runde der vorgezogenen Neuwahlen und Frankreich. Daher wird der Montag vermutlich ein bewegterer Handelstag werden als der Freitag. Mit diesem Freitag endet die erste Jahreshälfte 2024. Marktanalyst Konstantin Oldenburger zieht nicht nur eine positive Bilanz, sondern blickt ebenso zuversichtlich nach vorne. Die Statistik spricht zumindest für einen starken Juli. Nike kann offensichtlich nicht profitieren vom Sportjahr 2024 mit Fußball-EM und Olympia und rechnet mit weniger Umsatz und Gewinn. Anleger nehmen es unsportlich und schicken die Nike Aktie in den Kurskeller.
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Der DAX bleibt im Ruhemodus. Zur Mittagszeit stand auf der Anzeigentafel die rote Null. 18.150 Punkte und damit einen Hauch niedriger als am Mittwoch. Und da hatte sich der DAX schon kaum bewegt. Das war dann aber auch das Tagestief und der DAX schleppte sich vorwärts wie ein waidwundes Reh. Eine Stunde vor Handelsschluss steht der DAX müde 60 Punkte im Plus bei 18.215 Punkten. Anleger belauern sich wie beim Beamtenmikado, was aber durchaus in hektischen und schnellen Kursbewegungen enden kann. Es heißt, dass sich Anleger vor der Wahl in Frankreich nicht festlegen wollen. Bleibt festzuhalten, die gute Stimmung aus den ersten sechs Monaten, mit einem Plus von knapp 9 %. Ein anderes Damoklesschwert ist die Stimmung im Techsektor. Hier sind die Kurse über Monate heiß gelaufen und Anleger warten förmlich auf die Korrektur und tanzen dichter am Ausgang. Auch hier kann es schnell eng werden, wenn plötzlich alle durch den Ausgang wollen und die Party verlassen. Die Interviews vom Tage: Felix Gode von Alphastar-Fonds nutzt das Umfeld, um das Portfolio qualitativ weiter zu schärfen. Fondsmanager Gunter Burgbacher zeigt mit seinem AFB Fonds, wie man in die Warren Buffetts dieser Welt investieren kann. Und Stephan Albrech warnt Anleger davor, an der Börse die Abkürzung zum schnellen Geld zu nehmen. Da kann das Geld schnell weg sein…
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Heute die 3 Wetter Tafft Börse: Die 18.000 Punkte halten. Nach gutem Vormittag und positiven Vorzeichen kletterte der DAX sogar bis auf 18.350 Punkte. Doch dann setzte der Schmelzathon ein. Punkt für Punkt schmolz de DAX 300 Punkte ab bis auf 18. 050. Um dann wieder 100 Punkte gutzumachen. Börse ist derzeit halt nur was für leidensfähige Menschen. Müde Anleger übrigens auch in den USA. Die Kurse kommen wenig vom Fleck. Liegt möglicherweise an den Inflationsdaten, die erst am Freitag vorgelegt werden. Und auch an der Wahl in Frankreich, an diesem Wochenende. Der Einstieg von Volkswagen beim Tesla-Rivalen Rivian schwingt nach. 5 Mrd. ist es Volkswagen wert, sich zu positionieren. Nicht jeder Analyst ist begeistert. Rivian Anleger dagegen schon. Die Aktien schossen 50 % in die Höhe. FedEx legen die Gewinn-Latte fürs Jahr etwas höher. Davon profitiert auch der Rivale DHL. Bayer-Chef Bill Anderson legt beim Umbau ein flottes Tempo vor. Trotzdem bleibt die Bayer-Aktie rot. Best in Class ist einmal mehr SAP. 30 % YTD und 2 % heute. Der KI-bedingte Personalkahlschlag kommt nach wie vor gut an am Markt. Die Interviews vom Tage in Auszügen: Eine Impfung gegen Krebs, Sieben Sünden der Kapitalanlage, personalisierte Werbung in Millisekunden und eine attraktive Unternehmensanleihe. Nikolas Kreuz, Invios. Kristoff Unterbruner, medical Stategy, Dominik Benner, The Platform Group und Remco Westermann von Media Games Invest, die jetzt Verve heißen.
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Zwei Gewinnwarnungen haben den Markt heute durchgeschüttelt. Fahrzeugbauer Airbus hat Probleme mit der Lieferkette und wird deswegen vermutlich 1,5 Mrd. Euro weniger verdienen. Merck hat das Forschungsprogramm für ein Krebsmedikament eingestellt, das in weit fortgeschrittenen Studien durchgefallen ist. Airbus Aktien verlieren 10 % auf 134,70 Euro. Merck rutschen 7 % ab auf 157,50 Euro. Das belastet den DAX mit -0,8 %. Schluss bei 18.178 Punkten. MDAX -0,9 % bei 25.467 Punkten. Übrigens, auch Triebwerkhersteller MTU werden mit Airbus in Sippenhaft genommen. Doch das ist eine vorschnelle Reaktion. Es gibt technisch keinen Grund, dass das Geschäft der MTU tatsächlich beeinflusst werden wird. Ansonsten werden an Tagen wie diesen die üblichen Verdächtigen verhaftet, Frankreich, US-Geldpolitik und Präsidentenwahl. An den US-Börsen folglich ein uneinheitliches Bild: Techwerte erholen sich, Dow Jones schwächelt.
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Zunächst die Zahlen des Tages: Schlusskurse Frankfurt: DAX heute zu Wochenbeginn deutlich fester. +0,9 % Schluss bei 18.326 Punkten. Auch der MDAX sehr freundlich +1,6 % bei 25.704 Punkten. Es ist die Hoffnung, dass der Zollstreit mit China doch verbal gelöst werden kann. Insofern kann der Besuch von Wirtschaftsminister Habeck in China doch etwas Handfestes gebracht haben. Vor allem die gebeutelten Autowerte erholen sich wieder. Damit scheint im DAX die Stabilisierung geglückt zu sein und es kommen die Käufer zurück aufs Parkett. Topwert im DAX sind Covestro, die Übernahme durch Adnoc ist eine Spur wahrscheinlicher geworden. Aus einst ergebnisoffenen Gesprächen sind nun Transaktionsverhandlungen geworden. Covestro springen von um 5 % auf 53,86 Euro. Die US-Börsen starten ebenfalls freundlich in die Woche. Auch wenn Nvidia weiter deutlich Federn lassen müssen. Die Interviews vom Tage jetzt wie immer in Auszügen. Die Langfassung jeweils für registrierte Hörer kostenfrei bei Börsenradio.de
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