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Die US-Börsen bewegen sich zu Beginn des Freitags wenig bis gar nicht. Der DAX dagegen gibt ein halbes Prozent leicht nach, nachdem Anlegern bewusst wird, dass die zur Schicksalswahl hochstilisierte Neuwahl in Frankreich nur noch eine Woche weg ist. Fondsadvisor Thomas Timmermann analysiert für uns die Wahlumfragen und mögliche Auswirkungen an den Börsen. Die Gefahr einer Staatsschuldenkrise sieht Timmermann nicht, wohl aber muss Frankreich bereits heute deutliche Risikoaufschläge für Staatsanleihen zahlen und kommt fast an das Niveau Italiens heran. Deutlicher als der DAX rutscht der MDAX ab, hier sind es 1,5 %. Damit reagiert die zweite Börsenreihe deutlicher als die erste Reihe auf die schwächeren Einkaufsmanager-Indizes. Die Bundeswehr bestellt Munition im Wert von 8,5 Mrd. Euro bei Rheinmetall. Die verwöhnten Anleger nehmen das schulterzuckend zur Kenntnis. Rheinmetall sogar leicht im Minus. Schlusskurse Frankfurt: DAX -0,5 % bei 18.164 Punkten. MDAX -1,6 % bei 25.296 Punkten.
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Die Amerikaner spielen nach dem Feiertag wieder mit und verbreiten gute Stimmung. Man schielt gebannt auf den Nasdaq100, der von Nvidia über die Marke von 20.000 Punkten gehoben werden könnte, aber erstmal schwächelt. Dow Jones und S&P500 legen moderat zu im frühen Handel. Die Folge: DAX und MDAX liegen 30 Minuten vor Handelsschluss deutlich mit 1 % im Plus. Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA sind gesunken. Der Arbeitsmarkt bleibt robust. Auch Deutschland robust: Das ifo-Institut hebt die Wachstumsprognose leicht an. Mit 0,4 % zwar kein Sommermärchen. Das kommt nächstes Jahr mit 1,5 % Wachstum. Wer Zinssenkungen mag, wir die Schweiz lieben. Dort die zweite Senkung in diesem Jahr. Jetzt bei 1,25 %. Macht den Franken etwas günstiger. Die Interviews vom Tage jetzt wie immer in Auszügen. Die Langfassung jeweils für registrierte Hörer kostenfrei bei Börsenradio.de
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Die Börsen sind wieder leicht auf dem Rückzug. Der DAX verliert 0,4 % und geht aus dem Handel bei 18.068 Punkten. Der MDAX gibt ein halbes Prozent ab und schließt bei 25.472 Punkten. Damit ist das Aufatmen vom Dienstag schon wieder zum Ausatmen geworden. Das passt zur Marschrichtung Stabilisierung in dieser Woche. An der Wall Street wird wegen eines Feiertags ja heute nicht gehandelt. Auch beim Euro zum US-Dollar wenig Bewegung. 1,0750 - unverändert. Gleiches gilt beim Öl. Brent stagniert bei 85,50 US-Dollar. Rasant abwärts geht es mit den Erfindern Sunny Boys. SMA Solar bekommen die Wechselrichter nicht los und streichen die Jahresprognose. Anleger streichen SMA Solar vom Kurszettel. Die Aktie verliert gut ein Drittel. Und YTD 50 %. Und Nvidia ist jetzt das teuerste Unternehmen der Welt. Mit einer Marktkapitalisierung von 3,3 Billionen Dollar hat man jetzt auch Microsoft überholt.
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DAX und MDAX legen am Dienstag moderat zu. Die Börsen in den USA legen zu Beginn des Handelstages eine Pause ein. Morgen, am Mittwoch, ist in den USA ein Feiertag, die Börsen bleiben geschlossen. Man könnte meinen, die Anleger hätten die Sommerpause bereits eingeläutet. Heiko Thieme sieht die Kurse am Jahresende übrigens 10 % höher, und wartet freudig erregt auf Kursrücksetzer, oder Schlaglöcher, wie er sagt. Das sind dann günstige Kaufgelegenheiten. Wir haben auch gesprochen über die Situation in Frankreich und die hektische Reaktion der Anleger auf Neuwahlen und Schuldenstand. Heiko Thieme sieht das wesentlich gelassener. Eine Meinung, die sich am Markt zunehmend durchsetzt: Das ZEW Konjunkturbarometer ist weiter angestiegen und deutet auf eine stabilere Schönwetterlage hin. Nach wie vor leidet aber die Bauindustrie unter der Zinslandschaft. Die Zahl der Baugenehmigungen ist 17 % eingebrochen. Und Boeing-Chef Dave Calhoun stellt sich heute den Fragen eines Ermittlungsausschusses. Dort hatte vor Kurzem auch ein Boeing-Whistleblower ausgesagt, der dem Konzern Produktionsfehler bei dem Modell 787 Dreamliner vorwirft. Boeing weist die Vorwürfe zurück. Schlusskurse am Dienstagabend: DAX und MDAX +0,4 % 18.132 Punkte DAX. 25.590 Punkte MDAX
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Stabilisierung - das war die Marschrichtung, die wir am Freitag noch ausgegeben hatten für den DAX in dieser Woche. Also abwarten und beobachten, wie die Anleger umgehen mit dem Frankreich Thema Schulden und Neuwahlen, was ja am Freitag zum Abverkauf geführt hatte. Und tatsächlich, es gibt den zarten Versuch einer Stabilisierung am Montag. Das Tagestief lag zwar bei 17.969 Punkten. Zum Handelsende allerdings kommt der Markt dank US-Rückenwind wieder zurück. Kurz vor Handelsschluss steht der DAX bei 18.070 Punkten, zarte 0,4 % im Plus. Die zweite Börsenreihe allerdings weiter unter Druck. 200 Punkte oder 0,8 % geht es nochmals abwärts. Die Industrieproduktion in China schwächelt, was sofort Sorgen auslöst bei Unternehmen, deren Absatzmarkt China ist. Adidas beispielsweise verlieren 3 % und rutschen unter 220 Euro. Carl Zeiss Meditec rechnen mit etwas weniger Umsatz und deutlich weniger Gewinn. Die Aktie taumelt stattliche 20 %. Eine recht seltene Entwicklung gab es im SDAX. Pfeiffer Vakuum kommen nicht bei mit den Zahlen zum ersten Quartal. Zur Strafe müssen sie den SDAX verlassen. Glück für Thyssenkrupp Nucera. Die dürfen folglich doch noch bleiben. Schlusskurse Frankfurt: DAX +0,4 % und 18.068 Punkte. MDAX -0,9 % bei 25.483 Punkten.
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