Hormone, Nitrate, Arzneimittelrückstände und bisher unbekannte Krankheitserreger, die durch den Klimawandel eingeschleppt werden: die Herausforderungen für die Trinkwasseraufbereitung wachsen. Die Behandlung des Wassers mit ultravioletter Strah-lung ist eine seit langem erprobte Alternative zur chemischen Reinigung mit Chlor. Sie hat allerdings einen entscheidenden Nach-teil: UV-Strahler verbrauchen viel Energie und machen das damit behandelte Wasser teuer. Der jetzt am Karlsruher Institut für Technologie entwickelte UV-Strahler ohne Elektroden ist deutlich sparsamer und kleiner.