Damals (tm) Podcast

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Damals (tm) Podcast episodes

  • DTM028_Funkamateur

    Wie das so war damals ™, wenn man eigene elektromagnetische Wellen in den Äther schicken wollte.

    Heiko (@hlinke auf twitter) hat das Amateurfunken in der DDR gelernt, und ajuvo erzählt, wie das zur gleichen Zeit im Westen war.

    Es ist ein avancierter Plauderpodcast über Technik damals ™, mit Unterhaltungskomponente und Hintergrund-Geräuschathmo von der re:publica – Konferenz 2016 in der Station Berlin.

    Feedback zur Sendung bitte immer gern an [email protected]

    Weitere Infos auch unter „Hörerinformationen update“ im Menü oben.

    1 hr 17 min
  • DTM_027_Park

    Damals(tm), so vor 200 Jahren, gab es noch kaum Parks und Gärten für die Öffentlichkeit. Das ganze Konzept des privaten und öffentlichen Raumes war ein ganz anderes. Und ja, auch Parks sind ein altes Ding, das uns heute noch beeinflusst und dessen Entstehungsgeschichte man kennen sollte, wenn man von damals(tm) erzählt.

    Ajuvo hat sich dafür kompetente Podcasterhilfe geholt, und zwar vom Ufunk-Podcast:

    http://ufunkberlin.de (Link leider tot)

    Ruth und Catinca waren so nett, mit Ihrem Wissen als Landschaftsarchitektin, Gesellschafts- und Urbankennerinnen auszuhelfen, damit klar wird, warum das wichtig ist und was das mit der damals(tm)-Idee zu tun hat. Hoffentlich ist es auch vergnüglich geworden.

    Feedback wie immer bitte an [email protected]

    Hier erstmal zwei/drei Links zum Einlesen. Man kann aber gut auch einfach erstmal hören und dann nachschlagen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Park

    http://www.uni-kassel.de/fb06/fachgebiete/landschaftsarchitektur-und-planung/freiraumplanung/prof-dr-stefanie-hennecke/forschungsschwerpunkte/geschichte-kommunaler-parkanlagen.html

    https://de.wikipedia.org/wiki/Green_Park

    https://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W27CUJBU748BOLDDE

    Ruth und Catinca erwähnen eine Folge ihres Podcast zum Thema Trümmerberge. Diese findet sich hier:

    http://ufunkberlin.de/?page_id=422

    Der im Pocast erwähnte Artikel in der „Zeit“ (nicht „die Welt“) über die Entwicklung der Städte:

    http://www.zeit.de/2014/31/metropolen-urbanisierung-infografik

    Wir haben über Paris und den Stadtarchitekte Haussmann gesprochen:

    http://www.messynessychic.com/2013/10/11/lost-paris-documenting-the-disappearance-of-a-medieval-city/

    https://www.theguardian.com/cities/2016/mar/31/story-cities-12-paris-baron-haussmann-france-urban-planner-napoleon

    http://www.cpa-bastille91.com/paris-parc-montsouris-les-allees/

    Und über den Central Park in New York:

    http://www.arch2o.com/love-affair-contrasts-central-park-vs-city-new-york/

    Die vielen versteckten Treppen in San Fransisco:

    http://99percentinvisible.org/episode/episode-75-secret-staircases/

    Die erstaunlichen Maße des Hauses des Volkes in Bukarest: 

    http://www.portmanteau.ro/index_en.html

    Und über Versailles: 

    http://www.radford.edu/~rbarris/art216upd2012/Versailles.html

    Sowie über Parks auf ehemaligen Industriearealen: 

    http://www.landezine.com/index.php/2011/08/post-industrial-landscape-architecture/

    und über noch viel mehr.

    Wir wünschen Euch allen viel Spaß beim Hören!

      

    2 hr 3 min
  • DTM_026_Finanzmathematik

    ajuvo hat sich mit Sebastian vom Modellansatz-Podcast auf eine kleine historische Mathestunde getroffen.

    ajuvo war ja mal Bänker, als das noch eine Qualifikation war. Da hat er nicht nur Devisen per Telex gehandelt, sondern auch händisch finanzielle Dinge(tm) berechnet. Unter anderem davon handelt diese Episode. Nebenbei wird recht avancierte Finanzmathematik verbalisiert, so wie das damals(tm)-Tradition ist.

     

    Sebastian hat hervorragende Shownotes geschrieben, die hier mal nachkopiert werden:

    Ergänzungen und Feedback wie immer hierhin bitte: Hoererpost

    Hier nun die luxuriösen Shownotes von Sebastian:

    Auf der Gulasch Programmiernacht (GPN16) des Entropia e.V. in der Hochschule für Gestaltung und dem ZKM in Karlsruhe trafen sich Stephan Ajuvo  und Sebastian Ritterbusch für einen Cross-Over Podcast vom damals TM Podcast und dem Modellansatz Podcast um über die Geschichte von Finanzen und Mathematik zu plaudern.

    Der damalsTM Podcast befasst sich damit, wie es kam, dass es kam, so dass es ist, wie es ist- und hatte in der letzten Zeit schon eine Reihe zu Geld (Geld I, Geld II, Geld III), wo die Entwicklung der Zahlungsmittel bisher bis zum 2. Weltkrieg behandelt wurden.

    Die Ökonomie zählt zu den Sozialwissenschaften, die oft Theorien auf Annahmen behandeln, während die Mathematik als Geisteswissenschaft sich gerne auch mal sehr exakt mit Theorien fernab der Realität befassen kann. Die Kryptographie ist jedoch ein schönes Beispiel, wie aus abstrakten mathematischen Theorien der Algebra und der Zahlentheorie plötzlich sehr reale Anwendungen aus unserem Alltag wurden. Mit Kryptoanalyse konnte man sowohl einfache Transpositionschiffren als auch die Enigma durch mathematische Verfahren knacken.

    Bevor vereinheitlichte Geldeinheiten eingeführt wurden, waren schon früh Objekte mit Geldfunktion eingesetzt, wo oft die Seltenheit und Wertigkeit des Materials schon für sich einen gewissen Wert sicherte. Ebenso früh kam es zu Geldversprechen wie dem Agrarkredit (zurück bis hin zum Codex Hammurapi), mit denen jetzige Ausgaben durch versprochene spätere Erntegewinne beglichen werden konnten. Dies führte zum Konzept des Zinses, mit dem das Verlustrisiko durch Ausfall und die erst spätere Zugängigkeit des Geldes bewerten kann. Das Größenordnung des Zehnt war gesellschaftlich zwar als Steuer akzeptiert, wurde jedoch als Zins schnell als Wucher gesehen, da der Zinseszins sehr schnell anwuchs. Daraus entstand auch die Gegenbewegung des Zinsverbots, das auch heute noch im Islamischen Bankwesen zu Umgehungsgeschäften führt. Die mit Geldgeschäften oft assoziierten Geldwechsler hatten als Arbeitsmittel eine Bank, die namensgebend für unsere heutigen Banken ist, und woran das Wort bankrott auch heute noch erinnert.

    Neben astronomischen Berechnungen, wie der Berechnung des Osterfests, war die Geldwirtschaft früh ein großes Anwendungsfeld für die Mathematik. Ein wichtiges Berechnungsmodell waren die Abzinsung und die Zinsformel, mit der man die Werte zwischen jetzt und in Zukunft unter Berücksichtigung des Zinses umrechnen konnte. Hier war das exponentielle Wachstum der Kreditentwicklung unter Zinseszinsen für viele nicht zu übersehen. Aber selbst, wenn man diese Berechnung beherrschte, so gab es das Zinsänderungsrisiko, das besonders bei langfristigen Verträgen zu erheblichen Änderungen zu den Kalkulationen führen konnte.

    Verschiedene Zinssätze verschiedener Landesherren führte auch unmittelbar zu unterschiedlichen Wechselkursen zwischen den lokalen Währungen der Landesherren. Zusätzlich gab es schon früh den Effekt der Teuerung oder Inflation oft durch unkontrolliertes Geldmengenwachstum. Ein Beispiel ist hier die Inflation durch die Entdeckung Amerikas. Es war damals noch nicht klar, wie der tatsächliche Wert des Geldes auch durch einen Warenkorb identifiziert werden kann. Ein sehr grobes aber dafür sehr leicht zugängiges aktuelles Indiz für den Wert verschiedener Währungen ist der Big-Mac Index.

    Aus der Anforderung des waren- und ortsübergreifenden Handels wurden die Börsen geboren: Hier konnten Waren und Währungen im Jetzt, aber auch in der Zukunft in Termingeschäften gehandelt werden. Schnell etablierte sich hier auch die Spekulation, die über Risikoübernahme zu einem wichtigen Bestandteil der Wirtschaft wurde. Ein bekanntes Beispiel für eine Fehlentwicklung ist die Tulpenkrise, bei der es zu einer Finanzblase bis hin zum Börsencrash kam, und exemplarisch für spätere Immobilienblasen wurde. Die Effekte konnten durch Hebeleffekte noch verstärkt werden, wenn Fremdkapital für mehr erwartete Rendite eingesetzt wurde.

    Eine Renditebetrachtung ist auch für die persönliche Finanzplanung sehr wichtig- so sollte jeder die Altersvorsorge frühzeitig angehen und dabei Risikoklassen und die Diversifikation zur Risikoverteilung beachten. Aus der Erfahrung, dass viele Finanzprodukte und Anlageberater die zugrunde liegenden Indices oft nur in der Vergangenheit schlagen, haben sich Finanzcommunities wie The Motley Fool gebildet, um sich gegenseitig zu informieren.

    Mathematisch kann man die Optimalität einer Investition auch als Multikriterielle Optimierung zwischen Rendite und Risiko im Sinne der Volatilität verstehen: Hier stellt sich heraus, dass hier zwischen den Kriterien abgewogen werden muss, und es nicht ein Optimum gibt, sondern die Linie der Pareto-Optimalität. Jedoch darf man nicht einfach aus der vergangenen Entwicklung auf Rendite und Risiko schließen: Gerade Ponzi-Systeme scheinen eine hohe Rendite bei geringer Volatilität und Risiko zu liefern, wo die Zinsen früherer Anleger nur durch die Investitionen durch angelockte Neuanleger bezahlt werden, und was natürlich nicht ewig funktionieren kann, und viele werden ihren Einsatz verlieren.

    Plant man Investitionen in Güter, so sollte man daher genau recherchieren, wie es um den Gegenstand steht. Bei Immobilien gibt ist eine Begehung mit Fachpersonen möglich und ein Blick in Bodenrichtwertkarten ist sehr sinnvoll. Bei Aktien kann man hingegen auf Basis der veröffentlichten Informationen und Kennzahlen Fundamentalanalysen bilden. Alle diese Modelle sind aber immer Komplexitätsreduktionen, die irgendwann ihre Gegenbeispiel finden können und dann zu Geldverlust führen.

    Neben der schwierigen Bewertung von Aktien wird es richtig spannend, wenn notwendigerweise auch Termingeschäfte oder Derivate der Aktien oder Wirtschaftsgüter berücksichtigt werden: Diese werden im Markt unmittelbar benötigt, sind jedoch vom Basiswert und der allgemeinen Marktsituation abhängig. Optionen können auf der einen Seite Geschäfte absichern, können jedoch auf der anderen Seite bei einem hohem Hebel auch sehr spekulativ und entsprechend gefährlich sein.

    Für eine mathematische Bewertung von Optionen wird ein Markt mit Arbitragefreiheit vorausgesetzt, um andere künstliche Einflüsse auszuschließen. Dann können analytisch Optionskennzahlen (die Griechen) bestimmt werden, um aus dem komplexen Markt ein Gefühl für den Wert zu erhalten. Umgekehrt kann man aber auch konstruktiv eine Bewertung mit dem Cox-Ross-Rubinstein-Modell berechnen. Der Kursverlauf wird hier vereinfacht wie der Kugellauf durch ein Galtonbrett angenommen, wo eine Richtung für einen fallenden Kurs, die andere für einen steigenden Kurs steht. Dies führt im vereinfachten Fall zu einer Binomialverteilung oder im Grenzfall zu einer Normalverteilung der möglichen Kurse am Ende der Laufzeit. Damit kann die Option auf Basis von Volatilität und Rendite des Basiswerts mit einem diskreten Modell bewertet werden.

    Das vereinfachte Cox-Ross-Rubinstein-Modell lässt sich unter weiteren Annahmen immer feiner diskretisieren und man erhielt 1973 das Black-Scholes-Modell, wo nun in dieser stochastischen Differentialgleichung der Brownsche Prozess Anwendung findet. Der Brownsche Prozess ist der beobachteten zufälligen brownschen Molekularbewegung entlehnt. Aus diesem komplexen Modell können nun einfache geschlossene Formen für die Bewertung von vielen Optionenstypen berechnet werden, was 1997 zur Verleihung des renommierten Preises der Wirtschaftswissenschaften geführt hatte.

    Leider ergaben sich schnell Widersprüche in der Überprüfung des Modells am echten Markt: Es entsteht der Volatilitäts-Smile, der den Unterschied der Vorhersage zur tatsächlichen Situation darstellt. Interessanterweise trat der von Devisen bekannte Effekt bei Aktien erst nach dem Börsencrash von 1987 auf.

    2 hr 9 min
  • DTM025_E-Government

    Wie das früher so war mit der Verwaltung und wie man schon seit langem versucht, das zu automatisieren, zwecks besseren Regierens und Regiertwerdens.

    Anke, Torsten und Ajuvo unterhalten sich auf der re:publica TEN (2016) über e-government und was das mit damals(tm) zu tun hat. Mehr als man denkt.

    Eine Coproduktion mit dem e-government-podcast.

    Mit Torsten @tofrenz

    und Anke @nowanda1

    Ein Thema, das schon eine lange Vorgeschichte hat. Und die Folge hat richtig schöne damals-Momente. Hört selbst. Die Aufnahme ist aus dem Sendezentrum auf der re:publica 2016. Kommentare immer gern an die Hörerpost: [email protected]

     

    00:00:00 Intro

    00:00:06 Begrüßung
    00:00:25 Anke Knopp
    00:00:31 Torsten Frenzel
    00:00:43 eGovernment Podcast
    00:00:45 Thema: eGovernment früher
    00:00:57 eGovNerd
    00:01:56 Wann ist dir der Begriff eGovernment zum ersten Mal über den Weg gelaufen?
    00:02:21 Öffnungszeiten wie zu Kaisers Zeiten.
    00:03:12 Fußspuren als Wegweiser
    00:03:31 Früher war mehr Schalter
    00:03:59 Bürgerbefragung zur Zielereichung beim ersten Besuch des Amtes
    00:04:59 Kundenfreundlichkeit der Verwaltung ist eine Frage der Haltung
    00:05:44 Früher musste man um einen persönlichen Besuch im Amt schriftlich ersuchen.
    00:06:26. Idee: virtueller Amtsbesuch
    00:07:13 Verwaltung ist nicht überall gleich.
    00:07:38 In der Verwaltung gibt es sehr viel Vorgeschichte
    00:08:40 Sachbearbeiter brauchen etwas physisches
    00:10:06 Verwaltungsreset?
    00:10:47 Dienstsiegel
    00:11:15 Ohne Papier verliert die Verwaltung Gedächtnis und Identität
    00:11:57 Aktenvernichtung
    00:13:12 Leaks: Wikileaks, TTIP-Leaks
    00:13:53 Verwaltung liegt im kulturellen Gedächtnis der Menschheit
    00:14:36 Selektiertes Wegwerfen wäre wichtig
    00:15:31 Verwaltung wird sich erst auf Druck von außen ändern
    00:16:32 Wenn es wichtig wird will es jeder schriftlich auf Papier
    00:16:48 Digitale Signatur
    00:17:23 Estland das Digitalland
    00:20:25 Estland hat die Digitalisierung einfach eingeführt
    00:22:29 Deutschland hätte die Chance gehabt im Zuge der Wiedervereinigung alles zu digitalisieren
    00:23:50 Man muss sich auf die Kontinuität und die Verlässlichkeit der Verwaltung verlassen können
    00:24:55 Verwaltungsverdruss gibt es schon immer
    00:25:19 Politiker haben die Digitalisierung noch nicht verstanden
    00:27:01 elektronische Verwaltung seit Ende des 19. Jahrhunderts
    00:29:05 Die KI ersetzt vielleicht bald die Verwaltung
    00:30:33 Wir werden neue Formen der Beschäftigung erleben
    00:33:03 Wie funktioniert die Verwaltung, wenn man nicht mehr selbst fähig ist Amtsgeschäfte durchzuführen?
    00:35:20 Prediktive Algorithmen
    00:36:42 Eine Person muss einmal vom Amt identifiziert werden
    00:36:58 Bürgerportal
    00:38:22 Leuchtturmprojekte
    00:39:22 Föderalismus
    00:40:28 Verwaltung genügt sich erst einmal selbst
    00:41:33 Verwaltungsmitarbeiter haben große Angst vor Jobverlust
    00:42:58 Sachbearbeiter denken und handeln nicht nachhaltig
    00:43:41 Deshalb hat sich in den letzten 100 Jahren nicht viel geändert.
    00:45:02 Wie schaffen wir es, dass die breite Bewegung auch in der Verwaltung ankommt.
    00:46:06 Wenn es das mal gibt …
    00:46:40 Haltung muss sich ändern
    00:47:16 Sobald wir tot sind ändert sich ganz viel
    00:48:35 Früher war alle paar Jahre Anders
    00:48:54 Wir sehen keine Notwendigkeit der Veränderung
    00:50:22 Wir überschätzen unseren Handlungsspielraum
    00:51:18 Zielgruppen gerechte Ansprache
    00:52:18 Zeilgruppen gerechter Dialog
    00:52:29 Social Media in der Verwaltung
    00:53:01 Kommunale Sachbearbeiter verstehen die Funktionsweise von Webseiten noch nicht wirklich
    00:54:18 Erlebnisse im Bürgeramt
    00:55:15 einfache Verwaltungsakte sind in Berlin teilweise mit erheblichen Problemen und Schwierigkeiten behaftet
    00:56:40 Schulaktenanekdote aus NRW
    00:58:29 Stadtkassenanekdote
    01:00:02 Arbeitsplatz einrichten
    01:00:59 Serie Der Tatortreiniger (Staffel 3 / Folge 3)
    01:01:30 Kommen wir wieder zu damals
    01:02:54 Das durchschnittliche deutsche Unternehmen lebt durchschnittlich 40 Jahre
    01:03:26 Lichtblick Open Data
    01:05:23 Stefan Kaufmann
    01:06:07 Zwei achtjährige Schüler nehmen sich Ordnungswidrigkeitendaten vor und schaffen etwas großartiges
    01:07:44 Aktenschränke “gläsern” machen und Mehrwert für Bürger und Verwaltung schaffen
    01:08:50 Öffentliche Verwaltung war früher Innovationstreiber
    01:10:38 Verwaltung liebt gut abgehangenes Zeug
    01:11:10 Innovationstreiber in der Verwaltung erkennen und fördern
    01:12:54 In den 30er und 50er Jahren hatte man schon ähnliche Ideen
    01:13:46 Wir müssen aus diesem Trott ausbrechen!
    01:14:49 1936/37 bereitete sich die Verwaltung schon auf den Krieg vor
    01:15:28 Folgte damals wirklich ein völliger Wandel?
    01:16:24 Verwaltungsstruktur hat sich nicht wesentlich verändert
    01:19:37 Problem eingegrenzt
    01:22:40 Wir brauchen eine Verwaltungs-API bzw. einen Verwaltungskonnektor
    01:24:23 Habitus und gesellschaftlicher Status als Karrieregarant
    01:26:31 Wo wollen wir eigentlich hin?
    01:28:21 Mögliche neue Verwaltungsansätze
    01:32:30 Bürgerbeteiligung
    01:34:16 kurzer Ausflug in die Bildung
    01:35:06 Wir kommen zum ersten Mal langsam zum Ende
    01:35:49 MediaKomm-Newsletter März 2000
    01:36:54 Phänomen der alten Zeitungsartikel
    01:37:34 Wir müssen dekonstruieren und neu zuammensetzen
    01:41:05 Cargo Kult – Gunter Dueck
    01:41:27 Organisation von Viefalt
    01:42:03 Hoffnung auf die Matrix
    01:42:33 Die Verabschiedung
    01:42:59 Outro

    1 hr 44 min
  • DTM024_Virtual_Reality

    Neue Welten im Kopf des Betrachters zu erschaffen ist eine alte Idee. Mit Ralph und Linda, VR-Experten spricht ajuvo über Virtual Reality damals(tm).

     

    Die Folge ist etwas länger und nicht ganz selbsterklärend geworden.

    Hier ein bisschen Linkhilfe:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Höhlengleichnis

    Die Geschichte der virtuellen Realität (VRNerds)

    VR-Geschichte (pdf) (TFH Wildau)

    Viel Spaß. Schreibt uns gern was Ihr denkt. Und bewertet uns bei iTunes.

    2 hr 23 min
  • DTM023 damalsTM-Talk aus Salzburg

    Dies ist die zweite Sonderfolge, die auf dem Easterhegg 2016 in Salzburg entstand. Eine Coproduktion mit dem Hackerfunk und der Sendung Let’s Netz des Chaostreffs Salzburg.

    Beachtet auch die zugehörige Vorabfolge DTM022 !

    Elle Nerdinger ( @forschungstorte ), Axel (die zweite Hälfte des Hackerfunks aus Zürich) und ajuvo aus Berlin unterhalten sich in einer bunten Revue über damals-tm.

    @dorifer vom Chaostreff Salzburg fährt die Sendung für uns aus dem Studio der Salzburger Radiofabrik. Es ist ein Mitschnitt einer UKW-Livesendung!

    Ein bisschen Unterhaltung, in diesem Feed allerdings ohne Musik, wegen des in Deutschland so furchtbar kaputten Urheberrechts. Sonst schaut bei hackerfunk.ch und bei Let’s Netz nach.

    Dies ist keine so seriöse damalsTM-Folge, auf den ersten Blick – aber doch ein Zeitdokument aus dem Jahr 2016, das es wert ist, aufgehoben zu werden.

    Viel Spaß allen Hörern und auf Wiederhören zur nächsten Sendung, die schon im Kasten ist. Seid gespannt.

    ajuvo

    1 hr 43 min
  • DTM022_Piratensender

    Dies ist eine von zwei Sondersendungen anlässlich des CCC-Ostertreffens Easterhegg 2016 in Salzburg. Die nächste der beiden Sondersendungen folgt schon bald. Die reguläre damals(tm)-Folge danach kommt dann wieder wie gewohnt zum Monatswechsel.

    Mit Venty vom hackerfunk.ch spricht ajuvo über alte Zeiten, wie das damals so war mit dem öffentlich-rechtlichen Monopolradio, den heimlichen illegalen Selbersendern und deren Verfolgung, Entwicklung und teils auch Legalisierung. Zwei schöne Radiostunden. Eine Übernahme von Radio Let’s Netz aus Salzburg. Die Musikeinspielungen wurden aus Gründen(tm) teilweise gekürzt. Viel Spaß!

    Moderation: Susi ( @susi_termitin auf twitter  ) vom Chaostreff Salzburg und vom Termitinitus Podcast.

    @ajuvo ajuvo auf Twitter

    @venty Venty auf Twitter

    Hackerfunk http://www.hackerfunk.ch

    Easterhegg http://eh16.easterhegg.eu

    Let’s Netz Podcast http://sbg.chaostreff.at/projects/letsnetz/ und auch hier

    Es gab in den 1970er und 1980er Jahren in Deutschland, der Schweiz und Österreich verschiedene, meist sehr kleinräumige Bestrebungen, selbst Radio zu senden. Mangels Internet und Podcasts war das schwierig, teuer, mühsam und zudem verboten.

    Es ist eine schöne Runde von anderthalb Stunden geworden, die vieles beleuchtet, was damals(tm) relevant war, wenn man am offiziellen Radioprogramm verzweifelte und irgendwas tun wollte. Ein Bericht aus einer vergangenen Zeit, wo genau wie heute im Internet um Recht, Verbreitung und Freiheit gekämpft werden musste.

    Die Linkliste könnte unendlich sein. Aber damals(tm) ist ja als Aufbau einer Sammlung von Gesamtkunstwerken auf ganz lange Sicht gedacht. Darum hier unten eine kleine Auswahl von Stichworten für die wann auch immer aktuelle Suchmaschine des Vertrauens, mit ein paar Links dazu.

    Feedback und Tipps gern willkommen unter hoererpost (ad) damals-tm-podcast.de !

    Retweets auf Twitter @damalstm und Bewertungen auf iTunes sind immer gern gesehen….

    Piratensender

    Freie Radios

    Propaganda Kalter Krieg

    Radio Liberty

    Störsender

    CB-Funk

    Mittelwelle

    Schweizer Telefonrundspruch

    Drahtfunk

    Peilwagen

    1 hr 43 min
  • DTM021_Geld_III

    Wie das früher so war mit Geld und Geldeswert. Diesmal: Zwischen den Weltkriegen. Von Hyperinflation und Modernisierung des Geldbegriffes.

    Luis und Stephan liefern die dritte Folge der kleinen damalsTM-Serie zum Thema Geld. Eine Sendung aus dem Unperfekthaus in Essen anlässlich des Podcamp2016.

    Vom noch mittelalterlich nachklingenden Geldbegriff der Kaiserzeit 1914 bis kurz vor die deutschen Währungsreformen in Ost und West 1948 reicht der weite Bogen, den die Erzähler diesmal spannen. Mit vielen Anekdoten in bester damalsTM-Tradition. Ungefähr eine Stunde Bildungserlebnis.
    Noch eine Bitte an die Hörer: Bewertet doch bitte einmal damalsTM bei iTunes, wenn Ihr dort einen Account habt.

    Mit Folge III geht die kleine Serie zum Thema Geld weiter. damalsTM hat mehrere solcher kleinen Themenserien, die alle paar Monate ein bisschen verlängert werden. Ein anderes Beispiel dafür die die kürzlich begonnene Serie zur Automobilität (damals).

    Weiterhin sollen neue Folgen immer zum Monatswechsel erscheinen, plusminus 10 Tage ca.

    Wir freuen uns über Feedback unter hoererpost @ damals-tm-podcast.de und über iTunes-Bewertungen. Und wir danken den Hörern, die uns mit flattr-Klicks und gehaltvollen Grußkarten bedacht haben.

    Auch Themenwünsche und Tipps zu interessanten Gästen werden gern entgegengenommen.

    Unten wie immer die Link- und Stichwortsammlung zur Sendung, und noch ein paar Fotos.

    Bleibt uns gewogen!

    Dank und Gruß

    ajuvo

    —

    Linksammlung Geld III

    https://en.wikipedia.org/wiki/Hyperinflation_in_the_Weimar_Republic

    https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Inflation_1914_bis_1923

    http://www.planet-wissen.de/geschichte/deutsche_geschichte/weimarer_republik/pwiediehyperinflationvon100.html

    http://www.spiegel.de/einestages/hyperinflation-1923-a-948427.html

    https://www.dhm.de/lemo/kapitel/weimarer-republik/innenpolitik/inflation-1923.html

    http://www.wiwi-treff.de/home/downloads/burhopskript2.pdf

    —

    https://en.wikipedia.org/wiki/German_gold_mark

    http://www.kreis-ahrweiler.de/kvar/VT/hjb2002/hjb2002.49.htm

    —

     

    1 hr 1 min
  • DTM20_Automobiles_I_:_2_CV

    Nachdem wir letztes mal die kleine Reihe zur Automobilität aufgemacht und eingeleitet haben, hören wir heute zwei absoluten Autonerds beim Benzin reden zu. Dietmar und Clemens sind Entenfahrer. Und sie haben dieses historische Fahrzeug gleich auf mehreren Ebenen gehackt. Ein Zeitdokument.

    Clemens findet man unter www.derentenmann-berlin.de .

    Dietmar ist Künstler. Seine Werke findet man unter anderem hier: schweinekraftland.de

    Enten und eine Werkstatt außerhalb Berlins findet man zentral in Göttingen: entenschmie.de

    Das im Podcast erwähnte Buch über den Citroenpionier Lefebvre ist dies: Andre Lefebvre

    (Link geht zu Amazon)

    Hier noch ein paar Symbolbilder. Wie bei allen Nerds: Seid lieb zu ihnen. Sie sind wertvoll. Und grüßt schön alle Entenfahrer, die Euch begegnen auf den Straßen.

    2 CVs und ein AMI 6

     

    Ententreffen auf einem Flugplatz

    Ein älteres Exemplar in Sonderbemalung.

    Clemens an seiner 1955er Ente mit 12 PS. Im Hintergrund ajuvos Ente.

    1 hr 14 min
  • DTM019_Automobiles Metagespräch

    Steffen und ajuvo sitzen im Soundlab der c-base und blicken auf das kommende Podcastjahr 2016. Und sie eröffnen (ca. ab Minute 10) einen neuen Themenstrang, der 2016 noch öfter vorkommen wird: Das Automobil. ajuvo erzählt vom älteren seiner beiden Nerdgroßväter, und wie der sich nach dem 1. Weltkrieg ein Elektroauto kaufte. Und was dann geschah.

    Wir erfahren, wie die Motorisierung begann, was die alltäglichen Probleme des Autofahrers damals(tm) waren, ob er nun mit Strom, Gas oder allen möglichen Flüssigkeiten fuhr, oder gar mit Holzgas. Der damalige Erzfeind des Autofahrers wird benannt, und nach einer guten Stunde freut sich der geneigte Hörer hoffentlich auf schöne neue Podcastfolgen anno 2016.

    Dank und Gruß an alle Hörer, bleibt uns gewogen und verbreitet die Kunde von damals(tm).

     

    o/

     

    —-

    Wer ein bisschen mitlesen will, vertraue seiner Suchmaschine oder der allwissenden Müllhalde folgende Suchbegriffe an und klickt sich von da aus weiter:

    Vergaserkraftstoff

    Autobahnen und Fernstraßen

    BiBo Kraftstoff

    Renault Lkw im 1. Weltkrieg

    Holzvergaser

    Kraft durch Freude, KdF-Wagen

    Benzinpreis, historisch

    Kraftfahrzeugsteuer, Ursprung

    Linktipps gern an [email protected]

    1 hr 1 min

About Damals (tm) Podcast

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