Deja-vu Geschichte

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  • Der russische Weltuntergang von 1492

    Der Weltuntergang. Für die Menschheit hat der Gedanke an ihn offensichtlich etwas ziemlich Faszinierendes. Besonders im Christentum spielte die Idee des nahenden Armageddon, des quasi direkt bevorstehenden Jüngsten Gerichts, schon immer eine bedeutende Rolle. Immerhin erachtete man doch im Erscheinen des Messias Jesus Christus die jüdische Prophezeiung für erfüllt. Nun sollte doch bald die Endzeit anbrechen, die Zeit des Friedens auf Erden oder sowas in der Art. Als das dann doch nicht sofort zu Lebzeiten Jesu geschah, begannen christliche Gelehrte sich irgendwann zu wundern. Wann wird es denn soweit sein? Wo bleibt der Weltuntergang?

    Ein ganzes religiöses Betätigungsfeld entwickelte sich um diese Frage, die sogenannte Eschatologie. Und über die Jahrhunderte gab es immer wieder neue Termine für den in Kürze bevorstehenden Weltuntergang. Im Jahr 1492 gab es sogar einen Termin, der fast exklusiv in nur einem Land Gültigkeit besaß: in Russland beziehungsweise dem Großfürstentum Moskau. Aufgrund von Berechnungen aus der Bibel und dem byzantinischen Kalender war die Lage dort eigentlich eindeutig. Die Welt musste 1492 enden! Doch einige Menschen fanden einen kreativen Ausweg aus der Missere.

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      29 min
    • Timur Lenk. Als ein Mongole beinahe erneut die Welt veränderte

      Timur Lenk, auch Tamerlan genannt, ist wahrscheinlich der zweiterfolgreichste Mongole der Geschichte. Im Gegensatz zu seinem großen Vorgänger und Vorbild Dschingis Khan ist der Name Timur heute aber zu großen Teilen in Vergessenheit geraten. Dabei ist sein Lebenswerk ein mehr als nur außergewöhnliches. Nach dem rasanten Aufstieg im 14. Jahrhundert regierte Timur Lenk schon bald über eines der größten Reiche, das die Geschichte je gesehen hat. In seinem endlosen Expansionsdrang legte er sich mit so ziemlich allen großen Reichen seiner Zeit an – und gewann diese Auseinandersetzungen für üblich. Gegen die Goldene Horde, gegen die Seldschuken und sogar gegen das Osmanische Reich.

      Den Osmanen führte er sogar eine derartig schwerwiegende Niederlage zu, dass er ihr gesamtes Reich beinahe aus der Geschichte geprügelt hätte. Der osmanische Sultan Bayezid starb gar in Timurs Gefangenschaft, dessen Söhne gerieten daraufhin in einen Bürgerkrieg gegeneinander. Trotz womöglicher Unterstützung durch das christliche Europa in Form von Spanien und Frankreich entschied sich Timur Lenk aber dagegen, auch gegen die Söhne Bayezids vorzugehen. Auch das Byzantinische Reich ließ er für weitere fünfzig Jahre vor sich hinsiechen, bis die wiedererstarkten Osmanen es einnehmen konnten. Es geht in dieser Podcast-Episode also eigentlich um eines: um eine der großen “Was wäre wenn”-Fragen der Geschichte.

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        30 min
      • Eine Geschichte der Schlagermusik

        Der Schlagermusik hängt nach wie vor ein ziemlich mieser Ruf an. Sie gilt vielen als kitschig, billig und alles in allem eher überflüssig. Dabei ist ihre Geschichte eine verdammt spannende und kann uns viel über die Entwicklung des menschlichen Musikgeschmacks erzählen. Und über das menschliche Bedürfnis nach Spaß! Das ist Grund genug für mich, der Schlagermusik mal etwas näher auf den Zahn zu fühlen. Gemeinsam mit Schlagermusiker Daniel Courtney spreche ich in dieser Episode des Podcasts also über den Schlager und seine Geschichte, wir versuchen uns an einer Definition der Schlagermusik und diskutieren (und singen gemeinsam) einige der großen Hits der letzten Jahrzehnte.

        Wir kommen zum Schluss … Ja, der Schlager ist etwas sehr deutsches und etwas sehr kitschiges. Gleichzeitig befriedigt die Schlagermusik in unserer Gesellschaft aber ein Bedürfnis, das jede Gesellschaft irgendwo hat. Ein Bedürfnis nach unüberlegtem und schlichtem Spaß, bei dem man sich nicht mit den Nuancen des Lebens beschäftigen muss und einfach loslassen kann. Woanders nennt man diese Form der Musik vielleicht nicht Schlager sondern Country oder Reggaeton. Die Funktion bleibt aber doch überall mehr oder weniger die Gleiche.

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        • Das Video zu unserem Schlagerhit “Ich will dich” (du wurdest gewarnt)
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          1 hr
        • Das frühe Mittelalter gab es nicht?

          Das gesamte frühe Mittelalter ist eine Erfindung, eine einzige große Verschwörung. Es gab diese Zeit der Menschheitsgeschichte gar nicht! Das zumindest besagt die sogenannte Phantomzeit Theorie, die ein gewisser Heribert Illig, ein bayerischer Germanist, in den 1990ern aufgestellt hat. In seinem Buch “Das erfundene Mittelalter” legt er zahlreiche “Argumente” dafür dar … und was soll man sagen. So ganz hat der gute Mann seine Hausaufgaben nicht gemacht, wie sich sehr schnell herausstellen wird.

          In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast schaue ich mir die Theorie einer Phantomzeit nämlich mal etwas näher an. Die Folge ist aber mehr als nur eine Podcastepisode. Sie ist ein Auszug aus meinem neuen Hörbuch Fake News von Gestern. Darin befasse ich mit neben der Phantomzeit mit noch sieben weiteren Verschwörungstheorien aus der und über die Geschichte. Es geht dabei einerseits um bekanntere Theorien, wie die Rosenlinie Jesu Christi, die ja auch Dan Brown in seinem Bestseller “Sakrileg” aufgegriffen hat. Es geht andererseits aber auch um Glaubenssätze, die nicht als klassische Verschwörungstheorie durchgehen würden. Etwa besprechen wir da die Alchemie oder den Hexenglauben. Im Laufe des Buches bewege ich mich dann Schritt für Schritt aber auf die klassische Weltverschwörung zu, wie sie uns heute noch an allen Ecken des Internets (und außerhalb davon) begegnet und ende mit der modernen Verschwörungstheorie schlechthin: der Neuen Weltordnung. Ganz besonders wird es auch um die erschreckend engen Verbindungen zum Antisemitismus gehen.

          Wie bei so ziemlich allen Theorien des Buches stellt sich auch bei Heribert Illigs erfundenen Mittelalter bald heraus: Wirklich haltbar ist die Theorie nicht. Aber zumindest stellt sie doch ein spannendes Gedankenspiel da, was man alles tun müsste, um einfach mal so ein paar hundert Jahre zur Zeitrechnung dazu zu erfinden.

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            31 min
          • Die Geburt Jesu. Woher wissen wir das alles?

            Die Geschichte von Jesus Geburt ist für viele von uns eine der vertrautesten Geschichten überhaupt. Maria und Joseph ziehen wegen einer Volkszählung nach Bethlehem, finden keine Unterkunft und müssen in einem Stall übernachten. Dort kommt das Jesuskind am 25. Dezember auf die Welt, die drei Könige kommen zu Besuch, bringen Gold und so nützliche Dinge wie Weihrauch und Myrrhe und so weiter und so fort … Genau so wird uns die Geburt Jesus Christus teils schon seit der Kindergartenzeit erzählt. Und wie das so bei Geschichten ist, die man in- und auswendig kennt, hinterfragt man die Sache eher selten. Es ist halt eine alte Geschichte. Eine Weihnachtsgeschichte eben.

            Dabei ist es verdammt spannend, sich die Entstehung dieser Weihnachtsgeschichte etwas genauer anzuschauen! Was wissen wir denn wirklich über die Geburt Jesus? Woher wissen wir das, was wir wissen? Auf welchen Quellen baut die klassische Weihnachtsgeschichte auf und was sind die Löcher und Probleme mit diesen Quellen? Genau diese Fragen möchte ich mir in dieser Episode des Podcast stellen und versuchen, der Geschichte etwas Grundlage zu geben. Wenig überraschend landet man dabei schnell bei der Bibel – zugegeben nicht unbedingt mein Fachgebiet. Aber auch für einen Historiker und Geschichtenerzähler wie mich ist es doch spannend, sich mal mit den mit ältesten christlichen Quellen überhaupt zu beschäftigen – den vier Evangelien. Und vielleicht wird es dich überraschen: So viel haben die und die Bibel allgemein über die Geburt Jesus gar nicht zu berichten.


            Gleich ein Eingeständnis meinerseits: Ich habe König Herodes von Judäa so ziemlich die gesamte Episode über als Herodot angesprochen. Das ist aber freilich eine gänzlich andere Person. Irgendwie flutschte der Name bei mir wohl besser. Bitte um Verzeihung 🙂

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              32 min
            • Als ein Skandal um Panama Frankreich erschütterte

              Im 19. Jahrhundert schien für die imperialen Großmächte Europas nichts unmöglich zu sein. Man beherrschte die halbe Welt und konnte gefühlt überall seine Interessen durchsetzen. Nachdem 1869 der Suezkanal eröffnet wurde und die interessierten Beobachter weltweit in Begeisterungsstürme versetzte, dachte man sich also in Frankreich, das müsse doch auch anderswo genauso gut möglich sein. So macht sich der französische Staat also daran, einen Panamakanal zu planen. Damit waren sie zwar nicht die ersten. Schon seit dem 16. Jahrhundert gab es Pläne für einen solchen Kanal, der Atlantik und Pazifik miteinander verbinden sollte. Doch nun war das 19. Jahrhundert ja endlich da – alles war jetzt möglich!

              Das Bauvorhaben in Panama wurde für die französische Panamakanal-Gesellschaft und den französischen Staat aber schnell zum Fiasko. Die Todesrate unter den Bauarbeitern war enorm, die Kosten schossen bald in ungeahnte Höhen. Letzten Endes musste die Gesellschaft ihre Pleite dem Staat gegenüber eingestehen. Das hielt sie aber nicht davon ab, das halbe Parlament zu bestechen, diese Pleite möglichst lange geheim zu halten. Als dieser Panamaskandal zwei Jahre später öffentlich wurde, führte er zu einer veritablen Staatskrise und zeichnete für Frankreich vieles vor, was das Land in den nächsten Jahrzehnten noch prägen sollte. Weite Teile der Politik waren in den Panamaskandal verwickelt. Doch die Schuld schob man nicht den Betreibern der Gesellschaft oder den korrupten Politikern zu, sondern den Juden. Und das Projekt in Panama? Das brachten letzten Endes die Amerikaner zum Abschluss.

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              • Das Titelbild zu dieser Episode stammt von Wellcome Images, eine Internetseite, die vom Wellcome Trust betrieben wird, einer gemeinnützigen Organisation aus dem Vereinigten Königreich.

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                30 min
              • Die Münchner Räterepublik und die Provinz

                In der Revolution, die im November 1918 dem Deutschen Kaiserreich den Todesstoß versetzte, spielten die Stadt München und das Land Bayern eine herausragende Rolle. Es war hier, dass der erste König Deutschlands seinen Hut nehmen musste. Der Wittelsbacher Ludwig III. war bereits am 7. November gezwungen, aus seiner Residenz in München zu fliehen – ganze zwei Tage bevor die Revolution in Berlin den Kaiser absetzte. Ausgerechnet vom Preußen und Sozialisten Kurt Eisner wurde an jenem 7. November der Freistaat Bayern ausgerufen. Damit war es mit der Revolution in Bayern aber noch lange nicht erledigt. München war auch eine der wenigen Städte Deutschlands, in der es später im Jahr 1919 zur Gründung einer kommunistischen Räterepublik kam. Der Weg von der Revolution zur Münchner Räterepublik ist dabei aber ein langer und er vollzog sich nicht in allen Teilen Bayerns gleichmäßig.

                In dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast spreche ich über diesen Weg Bayerns von der Revolution 1918 bis zur Münchner Räterepublik vom April 1919. Neben dem Zentrum München, in dem all diese Entwicklungen am deutlichsten zu spüren waren, werfe ich dabei auch einen Blick auf die bayerische Provinz. Als Beispiel wähle ich dabei meine Wahlheimatstadt Freising und schaue mir an, wie sich die Revolution und Räterepublik hier geäußert haben. Welchen Einfluss hatten Politiker wie Kurt Eisner in der Provinz? Wie lief die Revolution hier generell ab? Was geschah danach? Wie war die Münchner Räterepublik von 1919 hier zu spüren? All diesen Fragen gehe ich in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast nach.

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                  34 min
                • Das Christentum und seine Multikulti-Geschichte

                  Gerade in religionskritischen Kreisen wird gerne behauptet, das Christentum und seine heute üblichen Bräuche und Feiertage gingen in Wirklichkeit fast alle auf alte heidnische Bräuche zurück und wären somit gar nicht christlich. Als ich mich vor kurzem für den Blog mit der Geschichte von Halloween beschäftigt habe, ist mir genau das erneut aufgefallen. Im Internet findet man da nämlich sehr schnell eine Theorie. Nämlich dass das Halloween-Fest - immerhin doch "All Hallow's Eve", wortwörtlich der Abend vor Allerheiligen - gar nichts mit Allerheiligen zu tun haben soll. Vielmehr soll es auf das keltische Fest Samhain zurückgehen. Das sich verbreitende Christentum hat das später nur aufgenommen und mit Allerheiligen und Allerseelen seine eigenen Totengedenktage in dieselbe Zeit gesetzt. Das hat dann aber schon mein Interesse geweckt. Denn Halloween kommt meines Wissens nach doch ursprünglich aus Irland. Und wie soll sich denn gerade in einem so früh christianisierten Land wie Irland eine heidnische Tradition so lange gehalten haben?

                  Aus diesem Grund schaue ich mir in dieser Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast an, wie die Zusammenhänge zwischen heutigen Bräuchen und dem Christentum wirklich aussehen. Neben Halloween widme ich mich dabei den zwei größten christlichen Festen überhaupt: Ostern und Weihnachten. Und wie sich dabei herausstellt, ist die Situation in Wirklichkeit ziemlich komplex. Das Christentum hat nach seiner Entstehung und Verbreitung nicht einfach nur alte Bräuche übernommen, um damit seine Missionierung voranzutreiben. Das heißt im Umkehrschluss aber nicht, dass es vor den heutigen christlichen Feiertagen nicht schon diverse Vorläufer gegeben hätte. Oder gar, dass die christlichen Bräuche selbst rein christlich wären …

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                    26 min
                  • Fremdenfeindlichkeit. Eine traurige Konstante der Geschichte

                    Fremdenfeindlichkeit ist in Europa (aber nicht nur hier) eine traurige Konstante der Geschichte. Die Ursache dafür ist schwer zu bestimmen, doch eines kann man fast mit Sicherheit sagen: Man kann in der Geschichte bis weit in die Antike zurückgehen und würde so gut wie überall frühe Beispiele von Xenophobie und Fremdenhass finden. Vom Reich der Mitte über das europäische Mittelalter bis zur Ära des modernen Rassismus: Vorurteile gegenüber Fremden begleiten uns Menschen seit Jahrtausenden und mit der Zeit wurden wir da keineswegs fortschrittlicher. Die Rechtfertigungen für Fremdenfeindlichkeit in unseren Gesellschaften passten sich nur über die Jahre an.

                    Auf einer Reise von der griechischen Antike bis ins Hier und Jetzt schaue ich mir in dieser Folge des Déjà-vu Geschichte Podcast an, wie sich Fremdenfeindlichkeit zu verschiedenen Zeiten äußerte, wie sie sich immer wieder veränderte und wie wir schlussendlich dorthin kamen, wo wir heute sind. Was machte im Griechenland der Antike einen Barbaren aus? Wie verstand man das in Rom? Wie stand es im Römischen Reich um religiöse Minderheiten und warum wurden einige von ihnen schon damals zu Sündenböcken gemacht? Was war der Grund für die Judenfeindlichkeit des Mittelalters, ab wann können wir eigentlich von echtem Rassismus sprechen und ganz wichtig: Kann das in Zukunft überhaupt besser werden? Die Antworten auf zumindest ein paar dieser Fragen gibt es im Podcast. Die anderen habe ich auch nicht. Sorry.

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                      32 min
                    • Die Grand Tour

                      Eigentlich sollte heute gar keine Episode des Déjà-vu Geschichte Podcast erscheinen. Immerhin produziere ich doch normalerweise regelmäßig alle zwei Wochen eine Folge und letzte Woche kam gerade eine zum mazedonischen Namensstreit raus. Allerdings ist heute eben nicht irgendein Tag. Es ist immerhin International Podcast Day! Und da ich keine Ahnung habe, wie man so einen Tag begehen soll, dachte ich mir, ich nehme mal eben eine kurze Folge auf. Das wirkt doch irgendwie angemessen.

                      In der heutigen Episode erzähle ich dir eine Geschichte, die ich schon vor langer Zeit einmal auf dem Blog erzählt habe: die der Grand Tour. Die Grand Tour war so etwas wie das Interrail des 18. Jahrhunderts. Plötzlich machten sich da vor allem englische junge Adelige auf, mehrere Jahre lang durch Europa zu reisen, um sich weiterzubilden. Oder zumindest war das der offizielle Grund für die Grand Tour. Kultur, Kunst und Sprachkenntnisse sollten den jungen Burschen da näher gebracht werden. Und wer kann es diesen Reisenden denn verübeln, wenn nach all den kulturellen Erfahrungen und endlosen Museumsbesuchen dann auch noch Zeit für das ein oder andere Bierchen übrig blieb? In vielerlei Hinsicht hat sich in den letzten 200 Jahren also wirklich kaum etwas verändert. Die Tradition der Grand Tour lebt bis heute im Interrail weiter. Nicht nur in der Art des Reisens, nein sogar in den üblichen Reiserouten.

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                        16 min

                      About Deja-vu Geschichte

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                      Mit dem Blick in die Geschichte die Welt mit neuen Augen sehen. Deja-vu ist der Podcast, der Geschichten abseits des Mainstreams ans Licht holt – von Osteuropa bis zu den Mythen, die unsere Welt…

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