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Seit Juni des vergangenen Jahres hatte sich die Europäische Zentralbank an einem „good place“ gesehen – mit einer Inflation, die auf den Zielwert zulief, stabilen Inflationserwartungen und einem im Großen und Ganzen neutralen Zinssatz (auch wenn sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde immer gegen diesen Begriff gewehrt hatte – bis gestern). Doch angesichts des aktuellen Energiepreisschocks verschiebt die EZB den Schwerpunkt ihrer Kommunikation, auch wenn zunächst keine konkreten geldpolitischen Maßnahmen beschlossen wurden. Im Gespräch mit Sebastian Franke führt Carsten Brzeski aus, dass jetzt Handlungsfähigkeit in den Vordergrund gestellt wird, um Zweitrundeneffekte bei der Inflation idealerweise schon abzuwehren, ehe sie entstehen.
By Carsten Brzeski5
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Seit Juni des vergangenen Jahres hatte sich die Europäische Zentralbank an einem „good place“ gesehen – mit einer Inflation, die auf den Zielwert zulief, stabilen Inflationserwartungen und einem im Großen und Ganzen neutralen Zinssatz (auch wenn sich EZB-Präsidentin Christine Lagarde immer gegen diesen Begriff gewehrt hatte – bis gestern). Doch angesichts des aktuellen Energiepreisschocks verschiebt die EZB den Schwerpunkt ihrer Kommunikation, auch wenn zunächst keine konkreten geldpolitischen Maßnahmen beschlossen wurden. Im Gespräch mit Sebastian Franke führt Carsten Brzeski aus, dass jetzt Handlungsfähigkeit in den Vordergrund gestellt wird, um Zweitrundeneffekte bei der Inflation idealerweise schon abzuwehren, ehe sie entstehen.

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