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Menschen zersägen und sich gefesselt aus Wassertanks befreien - wer das beruflich macht, ist weniger anfällig für psychische Erkrankungen. Gemeint sind Zauberer. Kreative Menschen wie Schauspieler, Musiker und Künstler gelten als eher anfällig für psychische Erkrankungen als die Allgemeinbevölkerung. Eine Studie hat jetzt allerdings gezeigt: Auf die Berufsgruppe der Zauberer scheint das nicht zuzutreffen. Um das herauszufinden, haben die Magier Fragebögen zu Autismus und schizotypischen Merkmalen ausgefüllt. Das Ergebnis: Zauberer sind nicht nur weniger anfällig für schizophrene Störungen als andere kreative Gruppen, sondern auch als die Allgemeinbevölkerung. Eine Erklärung: Magier müssen sehr aufmerksam für Details sein, sich für den reibungslosen Ablauf eines Auftritts stark konzentrieren und brauchen soziale Fähigkeiten. Psychotische und autistische Merkmale könnten dabei hinderlich sein, weshalb eher Menschen ohne diese Merkmale in dem Job des Magiers erfolgreich sind. Das Schizotypie-Profil von Zauberern scheint dem von Mathematikern und Wissenschaftlern eher ähnlich zu sein, die ebenfalls sehr kleinteilig und präzise arbeiten müssen. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Wenn morgens in der Früh der Wecker klingelt, ist die Snooze-Taste für viele müde Gesichter ein verlockendes Angebot, um noch ein paar Minuten weiter zu dösen. Doch diese Schlummer-Taste sorgt dafür, dass unser Schlaf zerstückelt wird und wir danach sogar noch müder sind, als ohnehin schon - zumindest haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das bisher so angenommen. Forschende der Universität Stockholm haben jetzt allerdings gute Nachrichten für diejenigen, die morgens nur schwer aus dem Bett kommen und gerne weiter schlummern: Das Snoozen unterstützt den Aufwachprozess, indem es diesen Mensch hilft in ein leichteres Schlafstadium zu gelangen, bevor sie vollständig aufwachen müssen. Dieser Vorgang erleichtert es diesen Menschen also besser in den Tag zu starten. Wie genau das funktioniert und warum die Snooze-Taste nicht für jeden etwas ist, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Bei der "schönsten Sache der Welt" nimmt unsere tierische Verwandtschaft im wahrsten Sinne des Wortes kein Blatt vor den Mund. Bei Primaten gehören laute Rufe zum Paarungsakt unter freiem Himmel dazu. Und wie hört es sich bei uns Menschen an? Schwer zu sagen, denn es gibt dazu wenige wissenschaftliche Daten. Ein Forscher der schwedischen Lund University hat 34 Stunden Audiomaterial untersucht. Das Ergebnis: Sexuelle Äußerungen werden beim Orgasmus sowohl bei Männern als auch bei Frauen länger, lauter, höher, stimmhafter und unvorhersehbarer. Männer sind insgesamt nicht weniger stimmhaft, aber Frauen beginnen früher mit dem Stöhnen. Warum sich die Wissenschaft für Sex-Geräusche interessiert, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Delfine, Pferde, Elstern, Menschenaffen und Putzerfische haben eine Gemeinsamkeit: Sie erkennen sich selbst im Spiegel. Der "Spiegeltest" soll als Beleg dafür dienen, dass diese Tierarten ein Ich-Bewusstsein haben. Doch beweist der Blick in den Spiegel wirklich, dass all diese Tiere ein Selbst-Bewusstsein haben? Um dieser Frage auf die Schliche zu kommen, haben Forschende der Osaka Metropolitan University in Japan den Versuchstieren anstelle eines Spiegels statische Fotos gezeigt. Anders als in einem Spiegelbild können bei einem Bild die Bewegungen nicht abgeglichen werden. Was bei dieser Studie genau herauskam, weiß Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Wenn wir schlafen, ruht unser Körper und unser Geist, - wir sind von der Welt abgekoppelt. So wird es zumindest oft angenommen. Eine neue Studie zeigt jetzt: Die Barriere zwischen Wachsein und Schlaf ist viel durchlässiger als gedacht. So können wir laut den Forschenden auch im Schlaf auf verbale Reize reagieren, indem wir das Gesicht anspannen. Das funktioniert fast in allen Schlafphasen in bestimmten Zeitfenstern. Um das herauszufinden, wurden den schlafenden Probanden echte und erfundene Wörter vorgelesen. Die Teilnehmer sollten daraufhin lächeln oder die Stirn runzeln. Durch die Ergebnisse der Studie könnten in Zukunft standardisierte Kommunikationsprotokolle entwickelt werden, um besser zu verstehen, wie sich unsere mentale Aktivität, während wir schlafen, verändert. Mehr dazu von Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Zitronenduft macht unsere Welt gelber, und Kaffeegeruch wiederum brauner - zumindest nehmen wir die Umgebung in diesen Momenten so wahr - je nachdem welchen Duft wir gerade in der Nase haben. Denn: Gerüche und Düfte verändern unsere Farbwahrnehmung. Forschende von der Liverpool John Moores University haben herausgefunden, dass wir nicht nur bestimmte Gerüche mit bestimmten Farben in Verbindung bringen, sondern die Düfte auch dafür sorgen, dass sich unsere Wahrnehmung zu Farben verändert. Wie genau die Forschenden das herausgefunden haben, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Von Balztänzen über schönen Körperschmuck oder besondere Geschenke: Im Tierreich legen sich Männchen beim Buhlen um ein Weibchen ganz schön ins Zeug. Ein australisches Forschungsteam hat nun aber eine völlig neue Entdeckung bei Palmkakadu-Männchen gemacht. Die Papageien wollen ihre Partnerin durch rhythmische Trommelschläge für sich gewinnen. Die Tiere schlagen mit Stöcken gegen ihre Bäume und sammeln ihre Instrumente anschließend auf. Das Besondere: Jeder Vogel hat ganz individuelle Ansprüche an den perfekten Trommelstock. Mehr dazu vom Papageien-Fan Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Gegensätze ziehen sich an - so heißt es häufig im Volksmund, wenn es um die Partnerwahl geht. Demnach sind Unterschiede förderlich für eine funktionierende Beziehung. Auf der anderen Seite aber gibt es den Spruch "Gleich und gleich gesellt sich gern", der impliziert, dass wir uns eher zu Menschen hingezogen fühlen, die uns ähnlich sind. Wo liegt hier die Wahrheit? Ein Forschungsteam der Universität von Colorado ist der Sache jetzt auf den Grund gegangen. Und zu welchem Ergebnis die Wissenschaftler gekommen sind, das erzählt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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