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Dreimal auf Holz geklopft und schon kann nichts mehr passieren! Aberglaube und Wahrsagerei ist weit verbreitet, allerdings geben nur wenige Menschen an, auch daran zu glauben. Wie uns Wahrsagerei - besonders wenn uns eine positive Zukunft vorausgesagt wird - doch beeinflussen kann und warum Männer eine besonders hohe finanzielle Risikobereitschaft haben, nachdem ihnen eine blühende Zukunft vorhergesagt wurde, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Was riecht denn hier so nach Käse, getrockneten Pflaumen und Ziege? Wenn Sie sich das gerade fragen, stehen Sie vermutlich im Kinderzimmer Ihres Teenagers. Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg haben jetzt den typischen Teenager-Geruch untersucht. Die Studie haben sie in der Fachzeitschrift "communications chemistry" veröffentlicht. Ziel war es, den Eigengeruch von Jugendlichen, der sich vom Eigengeruch von Kindern deutlich unterscheidet, chemisch zu entschlüsseln. Dafür sammelten die Forschenden Duftproben von Kleinkindern im Alter von null bis drei Jahren und Teenagern im Alter von 14 bis 18 Jahren. Das Ergebnis: Der Körpergeruch beider Gruppen ist größtenteils aus denselben 42 Molekülen zusammengesetzt, unterscheidet sich aber in der Konzentration. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Gruppenzwang - das hat wahrscheinlich jeder schon einmal erlebt. Menschen gleichen in Gruppen ihre Meinung und moralischen Überzeugungen an die der anderen an, um sich anzupassen. Das Ziel: akzeptiert und gemocht werden. Aber beeinflusst dieser Gruppendruck auch im virtuellen Raum? Das haben Forschende der SWPS Universität in Warschau untersucht. Wie sich der Gruppenzwang in der virtuellen von der echten Welt unterscheidet, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Warum sind die größten Tiere nicht eigentlich auch die schnellsten? Klar, bis zu einem gewissen Grad sind größere Tiere schneller als Kleine. Aber: Ab einer bestimmten Größe steigt die Geschwindigkeit von Tieren nicht weiter an und ist sogar rückläufig. Forschende des Imperial College London haben jetzt herausgefunden, welche Faktoren besonders entscheidend sind in puncto Schnelligkeit. Wichtiger als die Größe ist nämlich, wie schnell beziehungsweise wie weit sich die Muskeln eines Tieres zusammenziehen können. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlicht. Dieses Modell erklärt damit auch, warum mittelgroße Tiere wie Geparden zu den schnellsten Tieren der Welt gehören und große Elefanten oder kleine Insekten eher hinten anstehen. Wie genau die Forschenden das untersucht haben, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Bisher ist man davon ausgegangen, dass nur wir Menschen Dinge voneinander lernen können, die so komplex sind, dass wir sie uns allein kaum erschließen können. Doch tatsächlich können auch Hummeln Problemlösungen von ihren Artgenossen lernen. Damit sind wir Menschen also nicht die einzige Spezies, die komplexe Sachverhalte lösen können. Wie genau die Forschenden das bei den Hummeln untersucht haben, erklärt Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Hunde, die viel herumspringen und auch gerne mal bellen, mögen für die meisten Menschen erstmal ganz gesund wirken. Aber auch bei Hunden lassen sich Verhaltensweisen feststellen, die wir als Hyperaktivität und Impulsivität bezeichnen. Schon 2021 hat eine umfangreiche Studie in Finnland festgestellt, dass auch Hunde am Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom leiden können, am sogenannten ADHS. Eine aktuelle Studie von drei ungarischen Biologinnen hat jetzt neue Parallelen zwischen Mensch und Tier erkannt. Genaueres weiß Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Die meisten von uns kennen diese Situation aus Sitcoms - jemand erzählt einen unheimlich schlechten Witz oder macht einen Spruch und aus dem Off ertönt Gelächter. Das Ganze hat einen einfachen Grund: Aus dem eher unlustigen Witz soll so ein echter Brüller werden. Wir sollen also durch das eingespielte Gelächter im Hintergrund animiert werden mitzulachen. Und tatsächlich: Eine Studie des University College London hat gezeigt, dass das Zufügen von Gelächter die Witzigkeit eines Witzes erhöht. Wie genau sie das untersucht haben, erklärt Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Egal ob Klassik, Elektronik, R&B, Jazz oder Pop: Musik aus all diesen Genres kann heilsam sein, wenn die Lieder bestimmte akustische Merkmale besitzen. Das haben Forschende der Jiao Tong Universität in Shanghai herausgefunden. Die Forschenden analysierten dazu 165 Lieder, die von Musiktherapeuten wegen ihrer heilenden Wirkung empfohlen wurden und verglichen sie mit anderen Musikstücken aus, zum Beispiel der Klassik. Mehr dazu von Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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