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In den sozialen Netzwerken werden immer wieder Videos mit der Frage "Siblings or dating?" veröffentlicht. Man wird also aufgefordert, in kurzer Zeit zu entscheiden, ob die beiden Personen in dem gezeigten Video Geschwister oder ein Paar sind. Häufig liegt man mit seiner Vermutung falsch. Besonders ist das darauf zurückzuführen, dass sich häufig nicht nur Geschwister, sondern auch Paare ähnlich sehen. Inwieweit sich die Gesichter von Menschen in Liebesbeziehungen wirklich ähneln, erklärt Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
"Hey Benjamin", "Hallo Benno!" - Vielleicht sagen Elefanten genau das, wenn wir nur "Törö" verstehen. Das zumindest vermuten die Forscher der Colorado State University. Von 1986 bis 2022 haben sie in Kenia Elefanten belauscht. Ihre Ergebnisse haben sie jetzt in der Fachzeitschrift Nature Ecology & Evolution veröffentlicht. Demnach kreieren die Dickhäuter eine bestimmte Lautfolge - also einen Namen - für den Elefanten, den sie ansprechen wollen. So ein Verhalten kennt man bisher von keiner anderen Tierart. Herausgefunden haben die Wissenschaftler das, indem sie die Rufe von verschiedenen Elefanten mithilfe von maschinellem Lernen analysiert haben. Sie konnten zeigen: Die Elefanten reagierten eher auf Rufe, die speziell an sie gerichtet waren, als auf Laute, die zwar vom selben Elefanten ausgestoßen wurden, aber anscheinend an einen anderen Dickhäuter gerichtet waren. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Die Fähigkeit zu Empathie wird von Eltern an ihren Nachwuchs weitergegeben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie aus den USA. Hierfür hat ein Forschungsteam der University of Virginia seit 25 Jahren 184 Menschen vom Jugend- bis ins Erwachsenenalter begleitet. Das Ergebnis zeigt deutlich: Jugendliche, die empathische Mütter hatten, waren im Umgang mit ihren Freund:innen, aber später auch im Umgang mit ihrem eigenen Nachwuchs empathischer. Dabei ist wichtig: Auch Freundschaften hatten einen erheblichen Einfluss auf die Empathie der Proband:innen. Sie sind eine Art “Trainigsgelände” für soziale Fähigkeiten. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
| Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Wann besuchen die Aliens uns hier auf der Erde oder waren sie vielleicht schon da? Zumindest an ihre Existenz möchte so mancher Science-Fiction-Fan gerne glauben. Aber sollten die Außerirdischen tatsächlich mal an unserem blauen Planeten vorbeifliegen, dann ist ja zumindest schon mal klar, womit: UFOs! Dabei steht UFO eigentlich nur für "unidentifiziertes Flugobjekt". Und für das kann es auch allerlei natürliche und menschliche Ursachen geben. Welche Ursachen eine UFO-Sichtung begünstigen, das wollten Forschende der University of Utah jetzt herausfinden. Ihre Studie haben sie im Dezember 2023 in Scientific Reports veröffentlicht. Das Ergebnis: Besonders häufig werden UFOs im Westen der USA gesichtet. Gleichzeitig ist die Lichtverschmutzung dort geringer und es gibt mehr militärische Einrichtungen. Beides erhöht die Chance, ein unbekanntes Objekt am Himmel zu entdecken. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Der Spiegel als Freund war gestern! Heute schnappt sich der moderne Papagei ein Smartphone oder Tablet und telefoniert darüber via Video mit seinen Artgenossen. Papageien und Sittiche sind Schwarmvögel. Allerdings werden sie oft alleine gehalten. Damit die Vögel dennoch nicht vereinsamen, bieten manche Besitzerinnen und Besitzer ihren Tieren Video-Meetings mit ihren genauso alleinsitzenden Artgenossen an. Ob das wirklich etwas bringt, erklärt uns Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Haben Tiere ein Bewusstsein? Die Wissenschaftler, die die “New Yorker Erklärung zum Bewusstsein von Tieren” unterzeichnet haben, sehen dafür eine “realistische Möglichkeit”. Ziel der Erklärung ist es, mehr Forschung zu dem Thema anzuregen und den Tierschutz zu stärken. Dabei wird in der Erklärung tierisches Bewusstsein vor allem als Empfindungsvermögen definiert. Als wissenschaftlicher Background werden in der Erklärung 25 Studien angeführt, die das Empfindungsvermögen oder Verhalten auf unterschiedlichster Weise bei Oktopussen, Krähen, Flusskrebsen und Co untersucht haben. Die Erklärung kommt daher zu dem Schluss: Es gibt starke wissenschaftliche Hinweise, dass Säugetiere und Vögel bewusste Erfahrungen haben. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
"Woke sein" - das heißt, wachsam sein gegenüber Vorurteilen, Diskriminierung und Rassismus sowie sich gegen sexistische und soziale Ungerechtigkeit einsetzen. Zwei finnische Studien der University of Turku, die im "Scandinavian Journal of Psychology" erschienen sind, zeigen jedoch: Wer "woke" denkt, leidet auch öfter unter Depressionen oder Angstgefühlen. Um das herauszufinden, wurden über 5.000 Probanden Statements vorgelegt, denen sie zustimmen oder widersprechen sollten und mit denen die "Wokeness" abgefragt wurde. Mehr dazu von Dr. Mark Benecke. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Wahrgenommene soziale Isolation beeinflusst unseren Appetit. Wer einsam ist, verspürt mehr Heißhunger oder Gelüste auf kalorienreiche Nahrungsmittel. Messbar ist das unter anderem an der Hirnaktivität, wie Forschende der University of California in Los Angeles jetzt herausgefunden haben. Ihre Ergebnisse haben sie in der Fachzeitschrift "JAMA Network Open" veröffentlicht. Demnach sind bei Menschen, die sich einsam fühlen, bestimmte Areale im Gehirn, die mit Hunger und Essgelüsten in Verbindung stehen, besonders aktiv. Besonders ausgeprägt sind diese neuronalen Reaktionen bei süßen Lebensmitteln. Untersucht haben die Forschenden das, indem sie 93 Frauen Bilder mit und ohne Nahrungsmittel gezeigt und gleichzeitig mittels MRT die Gehirnaktivität der Frauen aufgezeichnet haben. Bei den Probandinnen, die sich einsam fühlten, wurden außerdem ein höherer Körperfettanteil, eine ungesündere Ernährung und ein höheres Maß an Depressionen und Angststörungen festgestellt. | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
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