Der Rest ist Geschichte

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Der Rest ist Geschichte episodes

  • Geschichte des Eigentums - Freiheit, Gleichheit, Habseligkeit
    Über die Verteilung von Vermögen wird viel gestritten. Was heute kaum vorstellbar ist: Einst war die Idee individuellen Eigentums radikal. Die Französische Revolution forderte nicht nur das Ende des Feudalismus, sondern auch - Eigentum für alle!

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:30) Ein Besitzer ist nicht immer auch der Eigentümer
    (05:46) Vorstellungen vom Eigentum in der jüngeren Steinzeit
    (08:37) Eigentum im Römischen Reich – noch ohne Schutz
    (10:00) Das Eigentumsrecht als Errungenschaft der Französischen Revolution
    (13:10) Das Radikale der Revolution: Jeder hat das Recht auf Eigentum!
    (18:22) Industrialisierung und Mobilisierung von Kapital
    (22:53) Grund und Boden als Eigentum und Handelsware
    (25:53) Eigentum, Reichtum, Erbe
    (29:40) Andrew Carnegie und die Kritik am leistungslosen Erben
    (37:04) „Eigentum verpflichtet“: So steht es im Grundgesetz

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Tilo Wesche ist Professor für Praktische Philosophie an der Universität Oldenburg. Er arbeitet unter anderem zur Eigentumsforschung.

    • Jasper Kunstreich ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Rechtsgeschichte und Rechtstheorie in Frankfurt am Main. Zu seinen Schwerpunkten gehört die Wirtschaftsgeschichte.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Jörg Biesler
    Autorin: Anja Reinhardt
    Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Erbe im Osten: Eine Vermögensmauer teilt Deutschland
    • Kalenderblatt über die erste Vermögenssteuer 1922

    Weiterführende Links:

    • Erbschaftssteuer: So kann Erben gerechter werden
    • Milliardärssteuer: Superreiche sollen mehr beitragen
    • Armuts- und Reichtumsberichte der Bundesregierung

    "Der Rest ist Geschichte" geht auf Tour!

    • 11. Oktober: Beats & Bones Podcastfestival Berlin. Wir verlosen Tickets, schreibt dazu eine E-Mail an [email protected].
    • 29. Oktober: "Haus der Geschichte" Bonn, Infos hier
    • 16. November: Funkhausfest im Deutschlandfunk Köln, Infos hier

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    45 min
  • Geschichte der TV-Duelle - Macht der Mattscheibe
    Der eine schwitzt, der andere glänzt: Richard Nixon und John F. Kennedy traten 1960 in einer Fernsehdebatte an - es war die Geburtsstunde des TV-Duells. Das Format gibt es heute auf der ganzen Welt, doch die Vorgeschichte ist älter als das Fernsehen.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:56) Die Bedeutung von TV-Debatten in amerikanischen Wahlkämpfen
    (05:52) Die welterste TV-Debatte zwischen Kennedy und Nixon 1960
    (11:38) Abraham Lincoln und die Wahlkampf-Debatten im 19. Jahrhundert
    (15:58) Neues Medium: Wahlkampf im Radio
    (16:54) Ford vs. Carter: Zweiter Anfang für die TV-Debatte 1976
    (21:55) Politische Bildung und Fehler vor der Kamera
    (25:20) In Deutschland heißt die Debatte „Duell“
    (31:46) Erfolgreicher US-Export: TV-Duelle in Deutschland und anderswo
    (41:04) Erwartungen an Kamala Harris vs. Donald Trump

    Unser Gast in dieser Folge:
    Der Politikwissenschaftler Christoph Bieber ist Forschungsprofessor am Center for Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum. TV-Debatten, Wahlkämpfe und politische Kommunikation gehören zu seinen Fachgebieten.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
    Host: Magdalena Pulz
    Autorin: Josephine Kuban
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • US-Politologe Andrew Denison über TV-Duell: "Biden war erbärmlich"
    • US-Medien über den Wahlkampf von Donald Trump

    Weiterführende Links:

    • Deutschlandfunk Themenseite zur US-Wahl
    • Die "Comission on Presidential Debates": Hier gibt es Links zu den Videos und Transkripte amerikanischer TV-Debatten

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    • 29. Oktober: "Haus der Geschichte" Bonn, Infos hier
    • 16. November: Funkhausfest im Deutschlandfunk Köln, Infos hier

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    45 min
  • Religiöse Herrschaft - Was Islamisten meinen, wenn sie ein Kalifat fordern
    Der „Islamische Staat“, der sich zum Messeranschlag von Solingen bekannt hat, will ein Kalifat errichten – also einen islamischen Gottesstaat. Die Ideen des IS haben mit den historischen Kalifaten allerdings wenig zu tun.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:43) Traditionelle Herrschaftsform des Kalifats: weltliche und religiöse Macht
    (03:22) Mohammed und die „vier rechtgeleiteten Kalifen“ im 7. Jahrhundert
    (09:34) Die Kalifate von Umayyaden und Abbasiden
    (17:38) Das Kalifat auf der iberischen Halbinsel: der „wilde Westen“ al-Andalus
    (18:39) Nach dem goldenen Zeitalter: Niedergang des Kalifats
    (22:48) Das Osmanische Reich und das Ende des Kalifats
    (26:00) Der „Islamische Staat“ ruft 2014 das Kalifat aus
    (39:16) Das Kalifat in dschihadistischen Bewegungen

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Gudrun Krämer ist Islamwissenschaftlerin und Historikerin. Bis zu ihrer Emeritierung leitete sie das Institut für Islamwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie ist Autorin einer „Geschichte des Islam“, Verlag C.H. Beck.

    • Guido Steinberg ist Islamwissenschaftler und Experte für islamistischen Terrorismus. Er arbeitet bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Magdalena Pulz
    Autor: Christian Röther
    Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • "Der Rest ist Geschichte" über Dschihadismus: "Mit dem Bombengürtel ins Paradies"
    • "Aus Religion und Gesellschaft" über "Islamistische Propaganda"
    • "Andruck"-Rezension über eine Geschichte des Kalifats

    Weiterführende Links:

    • Guido Steinberg bei der "Stiftung Wissenschaft und Politik" über die Terrorgefahr durch den "Islamischen Staat"
    • Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über Islamismus

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    44 min
  • Klima und Krise - Seit wann wir von der Erderwärmung wissen
    Jetzt spüren wir, wie sich Klimawandel anfühlt: Städte werden im Sommer zu Backöfen, Dörfer ertrinken im Regen, Eisbären schmilzt das Eis weg. All das wurde lange vorhergesagt. Doch die Geschichte des Klimawandels ist eine Geschichte des Wegsehens.


    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:39) Der Klimabegriff im 18. Jahrhundert
    (05:24) Alexander von Humboldts Beobachtungen zu Wetter und Klima
    (10:59) Der französische Physiker Joseph Fourier erkennt 1824 den Treibhauseffekt
    (12:36) Die Entdeckungen der US-Forscherin Eunice Newton Foote
    (14:30) Industrialisierung: Vermutungen und Erkenntnisse zur Klimaerwärmung
    (19:56) Messungen auf Hawaii 1958: die Keeling-Kurve
    (25:24) Der erste Bericht des „Club of Rome“ 1972: „Die Grenzen des Wachstums“
    (27:22) Die Lobbyarbeit der Ölkonzerne
    (30:12) Die Rio-Konferenz 1992
    (36:58) Das 1,5-Grad-Ziel der Pariser Klimakonferenz
    (39:00) Von der Umweltbewegung der 1970er Jahre zu den Klimaaktivisten von heute


    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Franz Mauelshagen lehrt als Klimahistoriker an der Universität Bielefeld, er ist Autor des Buches: „Geschichte des Klimas. Von der Steinzeit bis zur Gegenwart“, Beck 2023.

    • Nick Reimer ist Journalist und Autor. Er berichtet seit Jahren über Klimakonferenzen.


    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Jörg Biesler
    Autorin: Céline Weimar-Dittmar
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Redaktion: Monika Dittrich


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Der Rest ist Geschichte über Plastikmüll
    • Wissenschaft im Brennpunkt über Klimaleugner


    Weiterführende Links:

    • Weltklimarat IPCC
    • Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung zum Klimawandel


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    Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:

    Kemferts Klima-Podcast


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    45 min
  • Frankreich und wir - Wie aus Feinden Freunde wurden
    Kriege, Gewalt und Rivalität prägten das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich über lange Zeit. Heute ist das anders: Die deutsch-französische Freundschaft gilt als Motor Europas. Wie konnte das gelingen nach so viel Blutvergießen?

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (03:15) Die Teilung des fränkischen Reiches im 9. Jahrhundert
    (06:09) Französische Revolution und deutsche Nationalbewegung
    (14:30) Deutsch-Französischer Krieg 1870/71
    (18:30) Vom Ersten in den Zweiten Weltkrieg
    (27:28) Das „Wunder“ der Annäherung nach 1945
    (31:10) Robert Schuman und die Idee der Montanunion
    (35:54) Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle spricht 1962 vor deutschen Jugendlichen
    (37:53) Der Élysée-Vertrag 1963
    (39:18) Helmut Kohl und François Mitterrand 1984 in Verdun
    (40:35) Die Beziehungen Frankreichs zur DDR

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    Andreas Wirsching ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professor für Neueste Geschichte an der Universität München. 2019 erschien von ihm als Co-Autor: "Von Erbfeinden zu guten Nachbarn" (Reclam).

    Claire Demesmay ist Politikwissenschaftlerin und Expertin für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Sie forscht u.a. am Zentrum Marc Bloch.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Jörg Biesler
    Autorin: Katharina Peetz
    O-Töne: Lisa Rompillon
    Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:
    • "Der Rest ist Geschichte" über die Europäische Union
    • "Kalenderblatt" über die Montanunion

    Weiterführende Links:
    • Deutsch-Französisches Jugendwerk DFJW
    • Dossier zu den deutsch-französischen Beziehungen bei der Bundeszentrale für politische Bildung

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    46 min
  • Geschichte der Schule - Hefte raus, Bildungsreform!
    Die Schule ist ein Zankapfel: Was sollen Kinder lernen, wie sinnvoll sind Noten, welche Chancen haben Schüler aus armen Familien? Darüber streiten Politiker, Eltern, Experten. Neu ist das nicht. Manche Debatte wurde schon im 19. Jahrhundert geführt.


    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:40) Schrift, Kultur und erstes Unterrichten vor 5.000 Jahren
    (06:06) Die Entwicklung der modernen Schule in Europa seit dem 18. Jahrhundert
    (07:30) Schule und Schulentwicklung in Preußen
    (09:10) Das Konzept der „Grammar of Schooling“
    (10:57) Der Bildungsreformer Wilhelm von Humboldt
    (16:25) Die Gegner der Humboldtschen Pläne und das Gymnasium als Gatekeeper
    (24:45) Schulentwicklung nach 1945 in Ost und West
    (38:15) PISA-Schock 2001


    Unsere Gäste in dieser Folge:

    Sabine Reh ist Professorin für Historische Bildungsforschung an der Humboldt-Universität Berlin und Direktorin der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des Leibniz-Instituts für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

    Benjamin Edelstein ist Politikwissenschaftler am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung. Zu seinen Forschungsgebieten gehören Schulreformen.


    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Magdalena Pulz
    Autor: Imre Balzer
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Redaktion: Monika Dittrich


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • "Der Rest ist Geschichte" über Propaganda im Geschichtsunterricht

    • Interview mit dem Bildungsforscher Ludger Wößmann zu Bildungschancen

    • Eine Einordnung zum Bildungsbericht 2024


    Weiterführende Links:
    ","chapter3":"Geschichte der Schule - Hefte raus, Bildungsreform!","level2":1}">
    • Nationaler Bildungsbericht 2024

    • Dossier "Bildung" bei der Bundeszentrale für politische Bildung


    "Der Rest ist Geschichte" geht auf Tour!

    • am 11. Oktober sind wir beim Beats & Bones Podcastfestival in Berlin. Hierfür verlosen wir 5x2 Tickets, schreibt dazu eine E-Mail an [email protected]

    • am 29. Oktober im "Haus der Geschichte" in Bonn, Infos hier

    • am 16. November beim Funkhausfest im Deutschlandfunk in Köln, Infos demnächst hier


    Unser Podcast-Tipp diese Woche:

    Die Geschichte geht weiter - Victor Klemperers Tagebücher


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    45 min
  • Raumfahrt - Krieg der Systeme
    China schickt Sonden zum Mond, die NASA trainiert für den Mars, Europa startet eine Ariane-Rakete: Wer den Weltraum beherrscht, profitiert auf der Erde. Der Wettlauf im All ist so alt wie die Raumfahrt selbst. Es ging dabei nie nur um Prestige.


    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:40) John F. Kennedys Versprechen 1961 und die Mondlandung 1969
    (04:10) Kalter Krieg und Wettlauf im All
    (06:46) Sputnik-Schock und Gründung der NASA
    (09:00) Militärische Motive
    (10:30) Wernher von Braun: Karriere unter Hitler, dann in den USA
    (22:04) Vom Apollo-Sojus-Projekt bis zur Internationalen Raumstation ISS
    (23:06) „Star Wars“ unter US-Präsident Ronald Reagan
    (24:57) Gründung der ESA 1975
    (26:35) Zusammenarbeit im All – trotz politischer Konflikte?
    (30:28) Was man im Weltraum erforschen kann
    (34:00) Die Challenger-Katastrophe 1986
    (38:32) Kommerzielle Entwicklung der Raumfahrt


    Unsere Gäste in dieser Folge:

    Thomas Reiter war Astronaut für die Europäische Weltraumorganisation ESA. Er hat zwischen 1995 und 2006 insgesamt 350 Tage im Weltraum verbracht.

    Tim Florian Horn ist Astronom. Er ist Gründungsvorstand der Stiftung Planetarium Berlin und Direktor des Zeiss-Großplanetariums und der Archenhold-Sternwarte.

    Christopher Lauer hat als Wissenschaftshistoriker zur Biografie des Raketenentwicklers Wernher von Braun geforscht. In der Öffentlichkeit bekannt ist er auch wegen seiner früheren politischen Tätigkeit in der Piratenpartei.


    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Jörg Biesler
    Autorin: Josephine Kuban
    Regie und Produktion: Robert Hauspurg
    Redaktion: Laura Kingston und Monika Dittrich


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Kalenderblatt über die V2-Rakete der Nationalsozialisten

    • Hintergrund über die erste Mondlandung im Juli 1969


    Weiterführende Links:

    • Die Rede von US-Präsident John F. Kennedy mit dem Versprechen der Mondlandung

    • Dokumentation der NASA zur Challenger-Katastrophe von 1986

    • Interview von 1962 mit Juri Gagarin, dem ersten Menschen im All, im DDR-Fernsehen


    Unser Podcast-Tipp diese Woche:

    Quarks Daily: Dein täglicher Wissenspodcast


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    45 min
  • Hormone und Hysterie - Wie sich unser Blick auf die Menstruation verändert hat
    Menstruierende Frauen sind unrein, gefährlich oder wahnsinnig, ihr Periodenblut ist giftig: Diese Menstruations-Mythen haben ihre Wurzeln in der Antike. Jahrhundertelang wurden sie weitergesponnen - und dienten auch dazu, Frauen zu benachteiligen.


    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:19) Frauenblut und Männerblut in der Geschichte
    (04:25) Menstruation: Was ist das?
    (05:12) Menstruations-Mythen in der Antike
    (09:57) Mittelalterliche Medizin und die Trotula-Texte über Frauenheilkunde
    (12:30) Religionen und Reinheitsdiskurse
    (19:56) Wissenschaftlicher Fortschritt in der Aufklärung – und neue Vorurteile
    (24:08) Gynäkologie im 19. Jahrhundert und die Fantasie-Diagnose „Hysterie“
    (31:59) Errungenschaften der Frauenbewegung in den 1970er Jahren
    (35:20) Die Erfindung der Menstruationstasse durch Leona Chalmers
    (38:15) Free-Bleeding-Bewegung und andere Tabubrüche


    Unsere Gäste in dieser Folge:

    Bettina Bildhauer ist Professorin für Literaturwissenschaft an der St Andrews Universität in Schottland. Sie erforscht die Wahrnehmung und Tabuisierung der Menstruation in verschiedenen Epochen.   

    Jana Wittenzellner ist stellvertretende Direktorin des Museums Europäischer Kulturen in Berlin; dort ist sie Kuratorin von „Läuft. Die Ausstellung zur Menstruation“. Ihr Forschungsschwerpunkt ist Geschlechter- und Sexualitätengeschichte.


    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Magdalena Pulz
    Autorin: Josephine Kuban
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Redaktion: Monika Dittrich


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Warum alle Religionen über Menstruation reden: Podcast "Religionen"

    • Vulva und Unwissen: Warum viele Menschen unvollständig aufgeklärt sind

    • Endometriose: Deutschlandfunk Hintergrund über die chronische Erkrankung


    Weiterführende Links:

    • Das "Menstruation Research Network UK" engagiert sich für die Erforschung und Enttabuisierung der Menstruation

    • Das Museum für Verhütung und Schwangerschaftsabbruch in Wien


    Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:

    Der Hintergrund vom Deutschlandfunk: Jeden Tag Information und Analyse


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    45 min
  • Die Atombombe - Wie die schlimmste Waffe aller Zeiten Frieden schaffen soll
    Russlands Präsident Wladimir Putin droht offen mit seinen Atombomben. Seither diskutiert der Westen wieder über nukleare Abschreckung. Können Atomwaffen tatsächlich Kriege verhindern? Die Geschichte liefert Antworten.


    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (03:25) Das Uranprojekt der Nationalsozialisten
    (08:22) Das amerikanische Manhattan-Projekt unter Robert Oppenheimer
    (15:50) Die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki 1945
    (21:54) Atomares Wettrüsten im Kalten Krieg
    (24:33) Die Kubakrise 1962
    (30:01) Die Idee der nuklearen Teilhabe
    (33:00) Entspannungspolitik und Abrüstungsverträge
    (37:50) Die Bedeutung der „Friedensdividende“
    (40:50) Die Logik der Abschreckung in Gegenwart und Zukunft


    Unsere Gäste in dieser Folge:

    Michael Jonas lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr in Hamburg. Zu seinen Fachgebieten gehört die Außen- und Sicherheitspolitikforschung.

    Philipp Gassert ist Inhaber des Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der Universität Mannheim. Er forscht u. a. zur transatlantischen Geschichte und zur US-Außenpolitik des 20. und 21. Jahrhunderts.


    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Jörg Biesler
    Regie und Produktion: Robert Hauspurg
    Recherche und Redaktion: Monika Dittrich


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Der Rest ist Geschichte über die NATO

    • Der Rest ist Geschichte über die friedliche Nutzung der Atomenergie

    • Interview mit dem Sicherheitsexperten Markus Kaim über die Debatte über eine europäische Atombombe


    Weiterführende Links:

    • Die Antrittsrede von John F. Kennedy als US-Präsident von 1961, die in unserer Folge ausschnittsweise zu hören ist

    • Der Brief des Physikers Albert Einstein an den US-Präsidenten Roosevelt aus dem Sommer 1939, von dem in unserer Folge die Rede ist

    • Nukleare Aufrüstung - Braucht Europa eigene Atomwaffen?


    Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:

    130 Liter - ein Deutschlandfunk-Podcast über den Streit ums Trinkwasser

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    47 min
  • Macht der Medaillen - Warum Olympia politisch ist
    Die besten Athleten der Welt messen sich im Wettkampf und stärken so Frieden und Völkerverständigung - das ist die olympische Idee. Doch die Geschichte zeigt: Olympische Spiele waren oft staatliche Leistungsschau oder Propagandabühne für Diktatoren.


    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:35) Die Geschichte der Schwimmerin Rica Reinisch
    (04:35) Das gesamtdeutsche Team von Bundesrepublik und DDR
    (09:07) Leistungssport in der DDR: „Diplomaten im Trainingsanzug“
    (16:54) Das staatliche Dopingsystem in der DDR
    (28:30) Olympische Spiele in der Neuzeit und die Idee von Pierre de Coubertin
    (31:25) Olympia und Nationalsozialismus: Berlin 1936
    (38:15) Warum Olympische Spiele auch heute noch politisch sind


    Unsere Gäste in dieser Folge:

    Rica Reinisch war Leistungsschwimmerin für die DDR. Bei den Olympischen Spielen in Moskau 1980 gewann sie drei Goldmedaillen. Später erfuhr sie, dass sie unwissentlich gedopt worden war.

    Jutta Braun ist Historikerin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam. Zu ihren Forschungsgebieten gehört Sportgeschichte und das staatliche Doping in der DDR.


    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Magdalena Pulz
    Autor: Imre Balzer
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Redaktion: Monika Dittrich


    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Die Historikerin Jutta Braun im Deutschlandfunk-Gespräch über Doping in der DDR

    • Hintergrundsendung im Deutschlandfunk über die Olympischen Spiele in München 1972 und den Terroranschlag

    • @mediasres im Deutschlandfunk über Sportjournalismus und die Debatte über Menschenrechte


    Weiterführende Links:

    • Informationen des Stasi-Unterlagen-Archivs zum staatlichen Zwangsdoping in der DDR

    • Artikel zu den Olympischen Sommerspielen in Berlin 1936 bei der Bundeszentrale für politische Bildung

    • Der olympische Fackellauf 1936 – Informationen bei "Lebendinges Museum Online"


    Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:

    Sport inside - ein Podcast vom WDR. Die Kollegen haben sich in einer Folge auch mit den Winterspielen im russischen Sotschi beschäftigt, hört doch mal rein: „Krieg und Olympia“!



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