Der Rest ist Geschichte

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Der Rest ist Geschichte episodes

  • Das Konklave - Wie Priester zu Päpsten werden
    Wenn ein neuer Papst gesucht wird, kommen die Kardinäle der katholischen Kirche im Vatikan zu einem Konklave zusammen. Bis heute haben die Papstwahlen etwas Geheimnisvolles - früher waren sie manchmal auch lebensgefährlich.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (01:42) Die Faszination des Geheimen
    (06:23) Wie das Papstamt entstanden ist
    (12:02) Wer wählt den Papst?
    (15:51) Die längste Papstwahl der Geschichte
    (19:52) Das erste Konklave aller Zeiten 
    (23:06) Konklave ohne Komfort
    (24:49) Weltliche Mächte nehmen Einfluss auf die Papstwahlen
    (27:14) Absprachen und Seilschaften
    (30:27) Die "Leichensynode" - ein toter Papst wird exhumiert
    (33:29) Die Päpste als weltliche Herrscher
    (35:37) Geheime Wahlen in der Sixtinischen Kapelle
    (38:59) Offene Machtspiele und stummes Wählen
    (41:40) Sollte das Konklave reformiert werden?

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Hubert Wolf ist Kirchenhistoriker und Professor an der Universität Münster. 2017 erschien von ihm: "Konklave. Die Geheimnisse der Papstwahl" (C.H. Beck).

    • Stefan von Kempis ist Historiker, Journalist und Redakteur bei Vatican News in Rom. 2025 erschien von ihm: "Weißer Rauch und falsche Mönche. Eine andere Geschichte der Papstwahl" (Herder).

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Anh Tran
    Autor: Christian Röther
    Regie, Produktion und Musik: Robert Hauspurg
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Der Rest ist Geschichte über das Zölibat
    • Der Rest ist Geschichte über die Ehe
    • Der Rest ist Geschichte über Jesus von Nazareth

    Weiterführende Links:

    • Deutschlandfunk-Nachruf zum Tod von Papst Franziskus
    • Deutschlandfunk-Beitrag über den Film "Konklave" und seine Rolle bei den Oscars
    • Deutschlandfunk-Beitrag zum ersten Konklave

    Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:

    Der Hintergrund im Deutschlandfunk - Analyse und Einordnung jeden Tag

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    47 min
  • Der 8. Mai (6/6) - Das Wunder der deutsch-französischen Aussöhnung
    Kriege und Gewalt prägten das Verhältnis zwischen Deutschland und Frankreich über lange Zeit. Heute gilt die deutsch-französische Freundschaft als Motor Europas. Wie konnte das gelingen nach so viel Blutvergießen? Letzte Folge der Serie.

    Diese Folge ist eine Wiederholung von 2024.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (03:10) Die Teilung des fränkischen Reiches im 9. Jahrhundert
    (06:00) Französische Revolution und deutsche Nationalbewegung
    (14:23) Deutsch-Französischer Krieg 1870/71
    (18:16) Vom Ersten in den Zweiten Weltkrieg
    (27:10) Das „Wunder“ der Annäherung nach 1945
    (31:13) Robert Schuman und die Idee der Montanunion
    (35:36) Frankreichs Staatspräsident Charles de Gaulle spricht 1962 vor deutschen Jugendlichen
    (37:37) Der Élysée-Vertrag 1963
    (39:00) Helmut Kohl und François Mitterrand 1984 in Verdun
    (40:22) Die Beziehungen Frankreichs zur DDR

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Andreas Wirsching ist Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und Professor für Neueste Geschichte an der Universität München. 2019 erschien von ihm als Co-Autor: "Von Erbfeinden zu guten Nachbarn" (Reclam).

    • Claire Demesmay ist Politikwissenschaftlerin und Expertin für die deutsch-französische Zusammenarbeit. Sie forscht u.a. am Zentrum Marc Bloch.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Jörg Biesler
    Autorin: Katharina Peetz
    O-Töne: Lisa Rompillon
    Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union
    • Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen (Folge 1 der Serie)
    • Der Rest ist Geschichte über die deutsch-niederländischen Beziehungen (Folge 2)

    Weiterführende Links:

    • Hintergrund-Text über den Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871
    • Der Elysée-Vertrag von 1963 im Politischen Archiv des Auswärtigen Amtes

    Unser Podcast-Tipp:

    Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag

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    46 min
  • Der 8. Mai (5/6) - Großbritannien - Nach dem Bombenkrieg kam die Beatlemania
    Die Briten haben den Nazis im Zweiten Weltkrieg erbitterten Widerstand geleistet, sie haben enorme Opfer gebracht – und die Deutschen schließlich mit den Alliierten besiegt. Bei der Aussöhnung nach 1945 halfen Queen und Popkultur.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (03:34) Die Folgen britischer Appeasement-Politik
    (11:05) "London Blitz": Deutschlands Angriff auf die britischen Inseln
    (16:00) Großbritannien als Zufluchtsort für Jüdinnen und Juden
    (20:00) Nürnberger Prozesse und Entnazifizierung ab 1945
    (27:24) 1965: Queen Elizabeth besucht die Bundesrepublik
    (30:47) Das britische Verhältnis zur DDR
    (34:00) Minirock, Beatles, James Bond: Die Rolle britischer Popkultur
    (39:44) Deutsche Wiedervereinigung und britische Sorgen
    (43:16) 2016: Das Brexit-Referendum

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Der britische Historiker Richard Evans ist emeritierter Professor an der Universität Cambridge, sein Spezialgebiet ist die deutsche Geschichte. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Hitler-Diktatur.

    • Karina Urbach ist Historikerin, Schriftstellerin und Expertin für die deutsch-britischen Beziehungen. 2020 veröffentlichte sie ein Buch über ihre jüdische Großmutter: „Das Buch Alice. Wie die Nazis das Kochbuch meiner Großmutter raubten“ (Propyläen).

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
    Host: Jörg Biesler
    Autorin: Anja Reinhardt
    Regie und Produktion: Tim Baumann
    Faktencheck: Jule Dieterle, Merle Körber, Kathrin Krautwasser, Florian Twente
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zur Serie in der Deutschlandfunk App:

    • Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen
    • Der Rest ist Geschichte über deutsche Besatzung und Weltkrieg in den Niederlanden
    • Der Rest ist Geschichte über die deutsch-dänische Aussöhnung

    Weiterführende Links:

    • Aufsatz von Historiker Richard Evans im Guardian: "Why are we obsessed with the Nazis?"
    • DLF-Hintergrund-Text über den Brexit

    Unser Podcast-Tipp:

    Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag

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    47 min
  • Der 8. Mai (4/6) - Deutsche, Tschechen und die Last der Vergangenheit
    Die Tschechoslowakei erlebte in der Nazi-Zeit entsetzlichen Terror: verraten von Verbündeten, von Hitler zerschlagen, von Deutschen tyrannisiert. Nach dem Weltkrieg reagierten die Tschechen mit wilder Vertreibung. Folge vier der Serie.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:25) Appeasement-Politik und Münchner Abkommen 1938: Die Tschechoslowakei verliert das Sudetengebiet an das Deutsche Reich
    (07:30) Gründung der demokratischen Tschechoslowakei 1918
    (10:10) 15. März 1939: Die Wehrmacht marschiert in Prag ein
    (13:03) 1942: Attentat auf Reinhard Heydrich und der Rachefeldzug der Nazis
    (14:50) Prager Aufstand und Kriegsende im Mai 1945
    (20:25) Edward Beneš und die Dekrete
    (24:27) Vertreibung der Deutschen nach Kriegsende
    (30:30) Sozialistische Freundschaft zwischen Tschechoslowakei und DDR
    (35:35) Niederschlagung des Prager Frühlings 1968
    (39:00) Samtene Revolution in der Tschechoslowakei 1989
    (41:05) Václav Havel: Wegbereiter der deutsch-tschechischen Aussöhnung

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Der tschechische Historiker Ota Konrád ist Professor für deutsche und österreichische Studien an der Universität Prag. Er forscht unter anderem zu den deutsch-tschechischen Beziehungen.

    • Die Historikerin Christiane Brenner arbeitet am Collegium Carolinum in München, einem Forschungsinstitut für die Geschichte Tschechiens und der Slowakei. Zu ihren Schwerpunkten gehört die tschechische und deutsche Erinnerungsgeschichte.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
    Host: Anh Tran
    Autorin: Josephine Kuban
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr aus unserer Serie in der Deutschlandfunk App:

    • Der Rest ist Geschichte über die deutsch-polnischen Beziehungen
    • Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden
    • Der Rest ist Geschichte über die Aussöhnung mit Dänemark

    Weiterführende Links:

    • Kalenderblatt-Text über den Prager Aufstand
    • Hintergrund-Text über die Beneš-Dekrete

    Unser Podcast-Tipp:

    Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag

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    48 min
  • Der 8. Mai (3/6) - Versöhnung auf Dänisch
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs hätten die Dänen Gebiete von Deutschland bekommen können. Wollten sie aber nicht. Stattdessen kümmerten sie sich um deutsche Flüchtlinge – und das nach Jahren der Besatzung. Folge drei der Serie.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:19) Der Deutsch-Dänische Krieg 1864 und die „blutende Grenze“
    (06:00) Nach dem Ersten Weltkrieg: Referendum über die Grenzziehung
    (12:45) „Unternehmen Weserübung“: Deutschlands Überfall auf Dänemark 1940
    (20:10) 1943 legt die dänische Regierung ihre Amtsgeschäfte nieder
    (24:33) Mai 1945: Dänemark wird befreit, doch deutsche Flüchtlinge bleiben
    (32:25) Nach dem Krieg: Dänemark will die Grenze von 1920 nicht verschieben
    (35:50) Bonn-Kopenhagener Erklärungen 1955

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Thomas Wegener Friis ist Historiker und Professor an der Süddänischen Universität in Odense (Dänemark). Forschung und Veröffentlichungen unter anderem zu den deutsch-dänischen Beziehungen, zur Grenzziehung und den jeweiligen Minderheiten in beiden Ländern.

    • Astrid Schwabe ist Professorin für Public History an der Universität Flensburg, sie arbeitet unter anderem in einem länderübergreifenden Geschichtsvermittlungsprojekt mit deutschen und dänischen Studierenden. Forschungsschwerpunkt zu regionaler Zeitgeschichte.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
    Host: Jörg Biesler
    Autor: Christian Röther
    Regie und Produktion: Robert Hauspurg
    Faktencheck: Kathrin Krautwasser und Lino Krukenberg
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Der Rest ist Geschichte über die Befreiung in Polen
    • Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in den Niederlanden
    • Der Rest ist Geschichte über Grönland

    Weiterführende Links:

    • Kalenderblatt-Text über das Referendum zur deutsch-dänischen Grenze 1920
    • Kalenderblatt-Text über die Rettung dänischer Juden im Zweiten Weltkrieg

    Unser Podcast-Tipp:

    Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag

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    44 min
  • Der 8. Mai (2/6) - Niederlande - Wunden, Wut und späte Selbstkritik
    Die Terrorherrschaft der Nazis hat die Niederlande geprägt: Nirgendwo sonst in Westeuropa gab es so viele jüdische Holocaust-Opfer. Nach dem Krieg dominierte Pragmatismus, erst spät begann die Debatte über eigene Verantwortung. Teil zwei der Serie.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (01:57) Das Kriegsende in den Niederlanden
    (03:29) 1940 marschiert die Wehrmacht in die Niederlande ein
    (05:22) Judenverfolgung und Entrechtung
    (10:50) Die Geschichte des jüdischen Mädchens Anne Frank
    (13:34) Das Durchgangslager Westerbork
    (17:44) Der Hungerwinter 1944/45
    (22:05) Ambivalentes Verhältnis nach Kriegsende
    (28:50) „Generalbereinigung“ 1963 und ein deutscher Prinzgemahl
    (31:33) Bundespräsident Gustav Heinemann besucht 1969 die Niederlande
    (34:10) Die Niederlande und die DDR
    (36:00) Gemischte Gefühle bei der Wiedervereinigung 1989/90
    (40:30) Debatten über die niederländische Rolle während der deutschen Besatzung

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Die Historikerin Katja Happe leitet die Gedenkstätte Ladelund in Nordfriesland. Zu ihren Forschungsgebieten gehört die Judenverfolgung in den Niederlanden 1940-1945.

    • Der niederländische Historiker Friso Wielenga hat mehr als zwanzig Jahre das Zentrum für Niederlande-Studien der Universität Münster geleitet. Forschung und Veröffentlichungen zu den deutsch-niederländischen Beziehungen.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
    Host: Anh Tran
    Autorin: Sonja Ernst
    Regie und Produktion: Thomas Ibrahim
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:

    • Der Rest ist Geschichte über das Kriegsende in Polen - erster Teil der Serie
    • Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union
    • Kalenderblatt über Anne Frank

    Weiterführende Links:

    • Digitales niederländisches Archiv über Kollaboration während der deutschen Besatzung
    • Deutschlandfunk-Reportagen über das Trauma der deutschen Besatzung in den Niederlanden

    Unser Podcast-Tipp:

    Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag

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    47 min
  • Der 8. Mai (1/6) - Kriegsende in Polen - bittere Befreiung
    80 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schauen wir in einer Serie auf unsere Nachbarn: Wie haben sie es geschafft, die Deutschen wieder zu ertragen – nach Hitler und Holocaust? Folge eins: Polen.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (02:45) Der Zweite Weltkrieg beginnt 1939 mit einer Lüge
    (08:18) Polen als Tatort des deutschen Völkermords an den europäischen Juden
    (12:40) Auschwitz – Symbol des Holocaust
    (16:28) Das Warschauer Ghetto
    (20:00) 1944: Warschauer Aufstand der polnischen Heimatarmee
    (22:03) Potsdamer Konferenz 1945 und die Westverschiebung Polens
    (25:33) Das Görlitzer Abkommen zwischen DDR und Polen von 1950
    (31:56) 1965: Die polnischen Bischöfe schreiben ihren deutschen Amtsbrüdern
    (35:50) Bundeskanzler Willy Brandt und der Kniefall von Warschau 1970
    (40:33) Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990: Anerkennung der Westgrenze Polens

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Agnieszka Wierzcholska, geboren in Warschau, ist Historikerin. Sie forscht zur deutsch-polnischen Geschichte und den polnisch-jüdischen Beziehungen.

    • Der Historiker Peter Oliver Loew ist Direktor am Deutschen Polen-Institut in Darmstadt, Veröffentlichungen und Forschung zu den deutsch-polnischen Beziehungen.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
    Host: Jörg Biesler
    Autorin: Katharina Peetz
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Faktencheck: Florian Twente und Andreas Schöllig
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:

    • Kalenderblatt über die Konferenz von Jalta 1945
    • Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union

    Weiterführende Links:

    • Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung über die deutsch-polnischen Beziehungen
    • Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes über Willy Brandts Besuch in Polen 1970 und den Kniefall von Warschau

    Unser Podcast-Tipp:

    Das Kalenderblatt - historische Rückblicke, jeden Tag

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    50 min
  • Sudan - "Ein ignorierter Krieg"
    Diktator Omar al-Baschir hat den Sudan 30 Jahre lang unterjocht. Als er 2019 gestürzt wurde, schienen Demokratie und Frieden in dem afrikanischen Land zum Greifen nah. Doch nun herrscht ein blutiger Bürgerkrieg. Er hat eine Vorgeschichte.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (03:52) Im Sudan kämpfen zwei Männer um die Macht
    (06:00) 1956 wird das Land unabhängig
    (13:17) 1989 putscht sich Diktator Omar al-Baschir an die Macht
    (18:20) 2011: Der Südsudan spaltet sich ab
    (19:00) Der Darfur-Konflikt
    (22:58) Revolution und Sturz des Diktators 2019 – doch das Regime bleibt
    (31:06) Massaker von Khartum 2019
    (33:35) Die Übergangsregierung scheitert

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Anna Osius ist ARD-Korrespondentin in Kairo, der Sudan gehört zu ihrem Berichtsgebiet. Im Februar konnte sie in das Land reisen.

    • Gerrit Kurtz ist Friedens- und Konfliktforscher bei der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin. Der Sudan gehört zu seinen Forschungsgebieten.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:

    Host: Jörg Biesler
    Autorin: Sonja Ernst
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Faktencheck: Johanna Klenke, Lino Krukenberg, Laura Mattausch, Florian Twente
    Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk App:

    • Der Rest ist Geschichte über die Hamas
    • Der Rest ist Geschichte über Syrien
    • Der Rest ist Geschichte über die Huthi im Jemen

    Weiterführende Links:

    • Deutschlandfunk-Artikel über den Krieg im Sudan
    • Artikel von Gerrit Kurtz im Magazin "Internationale Politik" über den Sudan

    Unser Podcast-Tipp:

    Crashkurs: Wirtschaft trifft Geschichte, immer am letzten Freitag im Monat

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    45 min
  • Deutsche Zweiheit - Kam die Wiedervereinigung zu schnell?
    Vermögen, Tennisplätze, AfD-Wähler: Vieles ist zwischen Ost- und Westdeutschland ungleich verteilt. Die Transformationswunden schmerzen auch noch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung. Und manche meinen: Die Einheit kam überstürzt.

    Das erwartet Euch in dieser Folge:

    (01:46) Mauerfall 1989
    (03:58) 4. November 1989 – größte Demonstration in der DDR-Geschichte
    (07:30) Treuhand-Anstalt und Transformationswunden
    (11:50) Zwei-plus-Vier-Vertrag 1990
    (27:50) Die Mehrheit der DDR-Bürger wollte eine schnelle Einheit
    (29:50) Kanzler der Einheit: Die Rolle von Helmut Kohl
    (37:50) Die Konstruktion ostdeutscher Identität

    Unsere Gäste in dieser Folge:

    • Judith Enders ist Politikwissenschaftlerin. Sie arbeitet im Projekt Überlandschreiberinnen an der Universität Leipzig, forscht zu den Sichtweisen der „Dritten Generation Ostdeutschland“ und ist Vorsitzende des Vereins Perspektive hoch drei. Das Interview mit Judith Enders haben wir im November 2024 beim Funkhausfest in Köln aufgenommen.

    • Manfred Görtemaker ist emeritierter Professor für die Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam. Zahlreiche Veröffentlichungen zur deutschen Wiedervereinigung.

    Die Macherinnen und Macher dieser Folge:
    Host: Jörg Biesler
    Regie und Produktion: Carina Schroeder
    Faktencheck: Florian Twente und Lino Krukenberg
    Recherche und Redaktion: Monika Dittrich

    Mehr zum Thema in der Deutschlandfunk-App:
    • Der Rest ist Geschichte über Reichsbürger
    • Der Rest ist Geschichte über die Europäische Union
    • Kalenderblatt über die größte Demonstration in der DDR-Geschichte

    Weiterführende Links:
    • Der Verein "Dritte Generation Ost" vernetzt Wendekinder
    • Themenseite "Deutsche Einheit" bei der Bundeszentrale für politische Bildung

    Unser Podcast-Tipp in dieser Woche:
    "Der Tag" vom Deutschlandfunk - Montag bis Freitag um 17 Uhr mit den wichtigsten Themen des Tages

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    46 min

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