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Was entscheidet zwischen „spannend“ und „wir investieren“?
In dieser Episode des Deutschen Börse Podcasts, aufgenommen auf der Fintech-Messe FIBE in Berlin, sprechen wir mit Oliver Kaul, Partner bei STS Ventures aus Köln.
Was ist STS Ventures? (00:01:23) Oliver Kaul erklärt das Geschäftsmodell von STS Ventures, einem Frühphaseninvestor, der in Startups im deutschsprachigen Raum investiert.
Der Weg zum Venture Capital Investor (00:02:20) Oliver Kaul beschreibt seinen persönlichen Werdegang vom Maschinenbaustudium zum Partner bei einer Venture-Capital-Firma.
Venture Capital vs. Privatanleger (00:03:37) Ein kurzer Vergleich zwischen Venture Capital als Anlageklasse für Profis und dem Investieren an der Börse für Privatanleger.
Aktuelle Marktsituation für Startups (00:04:02) Eine Einschätzung der aktuellen, herausfordernden, aber chancenreichen Marktlage für Startups und Venture Capital in Krisenzeiten.
Der Investment-Prozess (00:05:30) Einblick in den Entscheidungsprozess bei VC-Investments, der aus vielen Gesprächen und Analysen besteht, statt spontaner Bauchentscheidungen.
Wie Startups zu Investoren kommen (00:06:39) Verschiedene Wege, wie Startups und Investoren zueinander finden, von Messen über E-Mails bis zu Empfehlungen.
Investment-Kriterien (00:07:59) Die Kriterien für eine Investitionsentscheidung sind vielfältig und selten perfekt erfüllt.
Wandelnde Bewertungskriterien (00:11:09) Die Bedeutung von Kriterien wie Entwicklungsvorsprung hat sich durch Technologien wie KI verändert; Programmieren ist kein starker Burggraben mehr.
Neue Wettbewerbsvorteile (Burggräben) (00:12:50) Exklusiver Datenzugriff und hohe technologische Komplexität werden als neue, verteidigbare Wettbewerbsvorteile für Startups diskutiert.
Die Rolle von Vertrauen (00:13:45) Vertrauen ist im Finanzbereich wichtig, aber für Startups zählt vor allem, durch ein besseres Angebot Marktanteile zu gewinnen.
Erfolgs- und Misserfolgsquoten (00:14:54) Etwa 50 % der Startup-Investments funktionieren nicht.
Gründe für das Scheitern von Startups (Red Flags) (00:16:09) Die häufigsten Gründe für ein Scheitern sind Konflikte im Gründerteam und Probleme im Vertrieb, also fehlende zahlende Kunden.
Die optimale Teamgröße (00:18:01) Es gibt keine pauschale Regel für die ideale Teamgröße.
Marktpotenzial bewerten (00:19:35) Methoden zur Einschätzung des Marktpotenzials
Unternehmensgröße und Anlagestrategie (00:23:20) VCs müssen auf Wachstum und hohe Renditen setzen, während Privatanleger auch in stabile, profitable Unternehmen investieren können.
Strategie und Disziplin (00:24:36) Die Wichtigkeit, eine Anlagestrategie zu entwickeln und diszipliniert zu bleiben.
Umgang mit Investments (00:25:44)
Der Exit: Wann und wie verkaufen? (00:26:41)
Der wichtigste Tipp für Gründer (00:31:12)
Die wichtigste Lektion für Privatanleger (00:31:36)
Wie man VC-Investor wird (00:32:24)
Zusammenfassung und Ausblick (00:33:30)
Drei ETFs – reicht das wirklich für den langfristigen Vermögensaufbau? Christian W. Röhl spricht mit Edda Vogt darüber, warum ein globaler Weltindex die Basis bilden kann, weshalb der hohe US-Anteil differenzierter zu sehen ist und wann ein ETF ex USA ergänzt. Dazu: Dividenden-ETFs, Qualitätsfilter, Währungsrisiken und eine mögliche 60-20-20-Struktur fürs Depot.
Zusammenfassung
Die häufig kritisierte hohe USA-Gewichtung sieht Röhl differenziert. Nach Firmensitz ist der US-Anteil groß, nach Umsatzquellen wirkt die Welt aber deutlich breiter verteilt, weil viele US-Konzerne international verdienen. Auch beim Währungsrisiko plädiert er für Gelassenheit: Eine Absicherung koste Rendite und passe eher zu taktischen Strategien als zu einem langfristigen Basisinvestment.
Als zweite Säule kommt ein All World ex USA ETF ins Spiel. Er ist aus Röhl-Sicht kein Ersatz für den Weltindex, sondern ein Ergänzungsbaustein, mit dem sich das US-Gewicht reduzieren und Europa, Japan sowie andere Regionen stärker einbinden lassen. Die dritte Säule bilden Dividenden-ETFs. Dabei geht es Röhl weniger um das Jagen hoher Ausschüttungen, sondern um Qualität, Cashflow und tragfähige Regeln. Seine beispielhafte Gewichtung: 60 Prozent All Country World, 20 Prozent ex USA und 20 Prozent Dividenden.
Timecodes
00:06 Einführung: Warum ETFs für viele Anleger die einfachste Basis sind
Wie Lisa ihre Einzelaktien auswählt und was ihre Anlagestrategie so erfolgreich macht.
Einführung und Vorstellung von Lisa Osada (00:00:27)
Edda stellt ihren Gast, Lisa Osada, vor und gibt einen Überblick über die Themen der Episode: ihre persönliche Anlagestrategie.
Der Reiz von Einzelaktien (00:01:25)
Lisa Osada erklärt, warum sie Einzelaktien gegenüber ETFs bevorzugt: die Möglichkeit, tief in Geschäftsmodelle, Produkte und Marken einzutauchen.
Börse als Lerninstrument (00:02:37)
Investieren in Einzelaktien hat Lisas Blick auf Wirtschaft und Politik verändert und ihr geholfen, wirtschaftliche Zusammenhänge besser zu verstehen.
Lisas Anlagestrategie im Überblick (00:04:07)
Lisa beschreibt ihre Strategie als langfristig, qualitativ und auf Kennzahlen basierend, mit einem starken Fokus auf Dividendenaktien.
Die Macht der Dividenden (00:05:11)
Dividenden sind eine große Motivation. Lisa reinvestiert sie konsequent, um vom Zinseszinseffekt zu profitieren und ihre Sparrate zu erhöhen.
Wichtige Kennzahlen und Kriterien (00:06:09)
Lisa nennt wichtige Kennzahlen wie Dividendenhistorie, Ausschüttungsquote und Wettbewerbsvorteile (Burggraben) als Teil ihrer Unternehmensanalyse.
Die Rolle des Managements (00:07:15)
Preis und Bewertung einer Aktie (00:08:13)
Von der Idee zum Kauf (00:09:19)
Events für Privatanleger (00:11:07)
Lernprozess und frühere Fehler (00:12:43)
Portfolio-Überwachung im Alltag (00:14:03)
Zeitaufwand für die Geldanlage (00:15:16)
Verkaufsstrategie und Trennungsgründe (00:16:11)
Regeln zur Diversifikation (00:19:07)
Branchen, die gemieden werden (00:19:46)
Schnellfragerunde zu Anlagethemen (00:21:32)
Tipps für den Einstieg ins Stock-Picking (00:22:12)
Volatilität ist kein Monster: Warum Optionshändler Tino Joffroy Unruhe als Rohstoff sieht #3
Außen glänzen die Märkte, innen knirscht das Getriebe. US-Börsen nahe ihren Höchstständen, geopolitische Risiken, Konjunktursorgen und trotzdem scheinbare Ruhe.
Für Optionshändler Tino Joffroy ist das kein Grund zur Entwarnung, sondern ein Fall für den Blick unter die Motorhaube: VIX, Put-Call-Ratio, Terminstruktur. Die Oberfläche sagt: Alles okay. Das Innenleben sagt: Bitte nicht einschlafen.
Im Gespräch mit Edda Vogt bei Börse@Home wird daraus keine Crash-Show, sondern eine ehrliche Lektion in Marktvernunft. Joffroy hält 30 % Cash, weil Chancen oft plötzlich kommen und schlechte Nachrichten noch schneller. Sein wichtigster Praxisfilter heißt "Rumrutschfaktor": Wer mit einer Position nicht mehr ruhig sitzt, sollte sie verkleinern. Nicht panisch raus, aber raus aus der Selbsttäuschung. Optionen sind für ihn Cashflow-Werkzeug, nicht Zocker-Zauberstab.
Stillhaltergeschäfte können Prämien bringen, aber der Gewinn ist begrenzt und der Verlust kann bei schlechtem Risikomanagement wehtun. Die Botschaft: Langfristdepot und Trading sauber trennen, Cash nicht verachten, Risiken vorher durchdenken. Und vor allem: Der Markt verzeiht vieles, aber keine Disziplinlosigkeit. Erst denken, dann handeln. Der erste Verlust ist oft der kleinste.
Einführung und Vorstellung (01:26)
Aktuelle Marktlage (02:51)
Tinos Cashquote (03:53)
Umgang mit Nervosität (05:07)
Börsenstammtische und Finanzmedien (06:27)
Gruppendiskussionen können von wenigen Meinungen dominiert werden. Tino bevorzugt Bücher gegenüber Finanzmedien, um Zusammenhänge zu verstehen.
Risiko und Unruhe am Markt (08:54)
Unruhe ist für Optionsverkäufer positiv. Jede Situation fühlt sich einmalig an, weil jüngste Ereignisse am höchsten gewichtet werden.
Die richtige Strategie finden (12:03)
Jeder Anleger braucht eine individuelle Strategie. Ein wichtiger Indikator ist der „Rumrutschfaktor“: Bei Unwohlsein Positionen reduzieren.
Möglichkeiten der Depot-Absicherung (15:51)
Absicherung durch den Kauf von Puts ist komplex. Tino bevorzugt es, Positionen zu reduzieren statt das Portfolio abzusichern.
Taktische Anpassung der Sparrate (18:02)
Bei seinem langfristigen Vermögensaufbau passt Tino die Sparrate taktisch an und kauft bei Kursrückgängen („buy the dip“) nach.
Optimale Positionsgröße und Zeithorizont (19:37)
Tino wird bei einer Positionsgröße von 10 % vorsichtig. Sein kurzfristiger Horizont beträgt etwa vier Wochen.
Umgang mit Einzelrisiken und Indexoptionen (21:09)
Tino handelt auch Indexoptionen, da sie das Einzelrisiko reduzieren. Er handelt hauptsächlich an US-Börsen wegen besserer Liquidität.
Einstiegspunkte und Geschäftsmodelle (26:28)
Ratschlag für einen Rentner (29:27)
Einem Rentner mit offensivem Portfolio rät Tino, langsam Gewinne mitzunehmen und sich nicht um das Erbe zu sorgen.
Abhängigkeit vom US-Dollar (30:56)
Tinos Lebensunterhalt (32:04)
Tino lebt hauptsächlich vom Cashflow aus dem Optionshandel und betrachtet sein Depot als eine Firma, aus der er Geld entnimmt.
Buchempfehlungen (33:14)
Tino empfiehlt drei Bücher: „Market-Zyklen meistern“ von Howard Marks, „Mehr Geld als Gott“ und „Magier der Märkte“.
Startkapital für den Optionshandel (35:54)
Tino meint, dass man heute mit 100.000 Euro und einem Halbtagsjob mit dem Optionsverkauf beginnen könnte.
Renditeziele im Optionshandel (37:58)
Tinos Ziel ist eine Rendite von 1 % pro Monat, was aber nicht linear planbar ist und Schwankungen unterliegt.
Risikomanagement (40:37)
Tino schließt eine Optionsposition, wenn der Verlust 200 % der eingenommenen Prämie erreicht, um Verluste zu begrenzen.
Mehr Hirn, weniger Hype: Jessica Schwarzer seziert das Anlegergehirn
Jessica Schwarzer zeigt im Gespräch mit Jana Micka, warum Angst, Gier, FOMO und Verlustschmerz oft mehr Einfluss auf die Rendite haben als jede Schlagzeile aus dem Markt. Die Börse ist eben nicht nur ein Handelsplatz, sondern auch ein Emotionstest. Wer bei roten Zahlen Schnappatmung bekommt, im Hype hinterherspringt oder sich in Aktien verliebt, investiert schnell nicht mehr nach Plan, sondern nach Puls.
Schwarzer hält dagegen mit erstaunlich einfachem Klartext: klare Regeln, breite Streuung, langer Atem und ETF-Sparpläne, die Timing-Stress und Aufschieberitis gleich mit entsorgen. Für Spieltrieb darf es ein separates Depot geben, aber Vermögensaufbau ist kein Freizeitcasino.
Besonders stark: Auch der Mythos vom sicheren Hafen wird zerlegt. Tagesgeld sieht sicher aus, kann mit Inflation aber leise Kaufkraft auffressen. Unterm Strich bleibt die wichtigste Botschaft dieser Folge: Nicht investieren ist keine neutrale Haltung, sondern oft der teuerste Denkfehler von allen.
Gold kennt derzeit scheinbar nur eine Richtung – nach oben. Nach der Rekordjagd des Goldpreises der vergangenen Monate, inklusive teils heftiger Ausschläge nach unten, fragen sich viele: Wie tragfähig ist der Lauf der Edelmetalle, welche Treiber bewegen den Markt – und taugt Gold 2026 noch als sicherer Hafen? Auch der Silberpreis hat bemerkenswerte Volten gezeigt. Sind jetzt Platin und Palladium. Darüber sprechen wir mit Rohstoffanalyst Michael Blumenroth im Update.
Börse@Home ist deine Lunch-Break für alle Börsenthemen: 30 Minuten konzentrierte Information von wechselnden Börsenkennerinnen und -kennern mit viel Zeit für deine Fragen im Anschluss. Jeden Montag um 12 Uhr.
"Finanzielle Selbstständigkeit ist geil"
Börse ist nicht nur etwas für Anzugträger, Zahlenmenschen oder Zocker.
Denn, so die klare Botschaft: "Der größte Fehler ist, nichts zu tun." Wer immer auf den perfekten Moment wartet, wartet oft ewig. Oder wie sie es auf den Punkt bringen: "Time in the market beats market timing."
Die drei reden offen über eigene Fehlgriffe, Verlustangst, FOMO ("Fear of Missing Out" - also die Angst, etwas zu verpassen) und die Erkenntnis, dass selbst Profis
Genau darum geht es: Frauen sollen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen, statt sie zu delegieren.
ETF-Sparplan statt Stillstand, Wissen statt Einschüchterung, Verantwortung statt Ausreden. Oder noch kürzer: Der beste Einstieg war gestern. Der zweitbeste ist heute.
Künstliche Intelligenz bewegt Märkte – inzwischen nicht mehr nur durch Euphorie, sondern durch Angst. Neue KI-Tools werden über Nacht zu Kurskillern. Der KI-Sell-off von Aktien einer Branche nach der anderen geistert durch Börsenberichte und Podcast.
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Was sagen Charts gerade wirklich über die Märkte aus? In dieser Session zeigt Jörg Scherer, Leiter der technischen Analyse von HSBC Deutschland, wie technisches Vorgehen in der Praxis funktioniert: von grundlegenden Analyseansätzen über wichtige Muster bis hin zu konkreten Tipps für die Einordnung aktueller Chartbilder. Ein kompakter Mix aus Methodik und Marktblick – für alle, die Charts besser verstehen und gezielter nutzen wollen.
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Wie steht es um Aktien, DAX und US-Indizes, Zinsen, Rohstoffe und Krypto – und was bedeutet das für die nächsten Wochen? Andreas Bernstein, fit4finanzen.de, selbst als Daytrader aktiv, ordnet die wichtigsten Märkte ein und zeigt, wie aktive Traderinnen und Trader mit Risikomanagement, Mindset und belastbaren Informationsquellen arbeiten. Plus: die häufigsten Do-nots, die in hektischen Phasen richtig teuer werden.
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