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Unterm Strich hat sich der DAX seit der vergangenen Woche kaum bewegt. Die kleine Delle am Montag haben einige professionelle Investoren genutzt, die aus Short-Engagements raus gegangen sind. Gewinnmitnahmen vermutet Joachim Goldberg. Aber nicht um auf die Long-Seite zu wechseln, sondern an die Seitenlinie. Auch die privaten Anlegerinnen und Anleger haben wenig gemacht. Lediglich 2 Prozent sind jetzt short, die von der Seite und von den Bullen kamen. Beide Sentiment-Indizes liegen mit +2 Punkten gleich auf, was sehr selten sei, wie Goldberg betont.
Der Verhaltensökonom wertet den Markt als neutral ausgeglischen ohne Schieflagen, was trotz aller Ereignisse und Daten der nächsten Tage aus Sentiment-Sicht für eine Seitwärtsbewegung spräche.
Über den Sentiment-Index Jeden Mittwoch erhebt die Börse Frankfurt am Vormittag die Marktstimmung von etwa 1.200 deutschen Investoren. Der bekannte Verhaltensökonom Joachim Goldberg interpretiert die Ergebnisse. Die Analyse können Sie auf boerse-frankfurt.de/sentiment nachlesen.
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Von dem starken Kursausschlags seit der vorheringen Erhebung ist nur ein kleines Plus übrig geblieben, aber trotz der Feiertage haben sich die hiesigen Anlegerinnen und Anleger in Bewegung gesetzt. Zumindest die Professionellen, von denen 4 Prozent das Bullenlager und 5 Prozent das Bärenlager zur Seitenlinie hin verlassen haben. Joachim Goldberg sieht die Uhren auf Null gestelt, alle Gewinne und Verluste des Vorjahrens seien mental ausgebucht. Private Anlegerinnen und Anleger waren zum Teil auch aktiv, in Summe ist die Stimmung aber gleich geblieben. Der Verhaltensökonom interpretiert, dass einige Bären erhebliche Gewinne mitgenommen haben und direkt long gegangen sind.
Sein Fazit: deutsche Bluechips haben das Jahr relativ unbelastet begonnen. Nach unten sieht er eine stärkere Unterstützung durch mögliche Gewinnmitnahmen der verbliebenen Bären und an der Oberseite sei die mögliche Bremse durch Gewinnmitnahmen kraftloser geworden.
Über den Sentiment-Index
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Die kleine Handelsspanne, in der sich der DAX bewegt hat, sollte nicht täuschen: Das Börsenjahr ist noch nicht rum, denn es stehen noch der Fed-ZInstermin heute und am Freitag der große Verfall aus. Professionelle Anleger haben sich positioniert, 3 Prozent haben Aktien gekauft, 2 Prozent sind short. Auch bei den Privaten kam es einem 2-prozentigen Umzug ins Bärenlager. Anders als die internationalen Fondsmanager, die wie selten zuvor von europäischen Aktien in US-Werten umgeschichtet haben, wie Joachim Goldberg berichtet.
Der Verhaltensökonom wertet den Stand der beiden Sentiment-Indizes von -4 und +6 Punkten als leicht pessimistisch. Sein Fazit: eine größere Gruppe bearisher Akteure wartet immer noch auf niedrigere Kurse unter 20.000 Punkten, um die Bücher zu schließen. Das dürfte zum Jahresschluss eine Stütze sein.
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Auf die neuen Rekordstände und den Fall der 20.000er Marke haben etliche der hiesigen Anlegerinnen und Anleger mit Gewinnmitnahmen reagiert. 5 Prozent der Profis und 7 Prozent der Privaten trennten sich von Aktien, alle Profis und die Mehrheit der Privaten wechselten auf die Seitenlinie. Die Sentiment-Indizes beider Gruppen sind gefallen, stehen jetzt bei -5 und +8 Punkten noch ziemlich weit auseinander. Buchgewinne sieht Joachim Goldberg als Hauptmotivation dahinter.
Die Akteure auf der Shortseite sieht der Verhaltensökonom überwiegend im Minus. Davon rechnet er bei fallenden Kursen ab 19.700/750 mit Eindeckungen. Wobei sich diese Linie mit den kommenden Feiertagen weiter nach oben schieben sollte. An der Oberseite seinen jetzt weniger bremsende Verkäufe zu erwarten. Unter dem Strich stünden die Vorzeichen für den DAX weiter im grünen Bereich.
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1.000 Punkte ist der DAX im Verlauf seit vergangenen Mittwoch angestiegen. Und damit den hiesigen Profis auf der Shortseite in den Rücken gefallen. Das Bärenlager ist um 10 Prozent angewachsen, 4 Prozent haben Aktien verkauft, 6 Prozent sind von der Seitenlinie gekommen. Der Sentiment-Index fällt auf die Nulllinie. Joachim Goldberg sieht dahinter Skepsis, auch, weil es keine günstigen Einstiegschancen gab. Anders bei den Privaten, deren Glaube an einen Jahresendspurt anhält mit einem Sentiment-Index bei +18 Punkten ohne nennenswerte Verschiebung.
Die Kursgewinne bei steigendem Pessimismus hiesiger Anlegerinnen und Anleger deutet für den Verhaltensökonom auf langfristige Kapitalzuflüsse und viele neue Short-Positionen unter Wasser, die ab 19.690/750 Punkten eine Stütze bilden. An der Oberseite können die vielen Bullen durch Gewinnmitnahmen eine Short-Squeeze verhindern. Unterm Strich also positive Vorzeichen.
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Viel Bewegung, wenig Gewinn - so sah die DAX-Woche seit vergangenen Mittwoch aus. Etliche Profis sind short gegangen. Sie haben nach der Vermutung von Joachim Goldberg das Zwischenhoch im Verlauf genutzt, Gewinne aus den Long-Engagements mitzunehmen und auf die andere Seite zu wechseln. Der Sentiment-Index fällt auf +14 Punkte. Der der Privaten steigt dagegen leicht auf +19 Punkte, allerdings wegen geschlossenen Short-Engagements.
In Summe denkt der Verhaltensökonom, dass die neuen Bären die Indexerholung gebremst haben dürften und vielen auf der Bullenseite die Gewinne im Verlauf nicht groß genug waren. Er vermutet den Einstand bei 19.500 DAX-Punkten. Dort sieht er auch die nächste Bremse. An der Unterseite sei jetzt mehr potentielle Nachfrage, die bei 18.850/900 stützen könnte. Das Bild sei nicht mehr ganz so schief wie vor einer Woche.
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Auf die starken Bewegungen innerhalb einer Handelsspanne von 2,6 Prozent seit vergangenen Mittwoch haben hiesige Investorinnen und Investoren sehr unterschiedlich reagiert. 12 Prozent der Bären haben ihre Short-Positionen geschlossen und sind fast ausschließlich an die Seitenlinie gewechselt. Anders die privaten Anlegerinnen und Anleger, von denen 8 Prozent aus DAX-Aktien raus und mehrheitlich in Short-Engagements rein gegangen sind. Die Sentiment-Indizes fallen mit +25 und +16 Punkten wieder auseinander.
Bei den Profis sieht Joachim Goldberg Gewinnmitnahmen als zentrales Motiv. Relativ betrachtet wertet er den Optimismus als hoch, aber nicht abgehoben. Dennoch sei die Ausgangslage jetzt ungemütlicher. Der Verhaltensökonom rechnet nun ab 19.500 Punkten mit Verkäufen der Bullen. Und nach unten wäre die Unterstützung löchriger.
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Es sind vor allen Dingen die institutionellen Investoren, die sich in unserer jüngsten Stimmungsumfrage so optimistisch wie zuletzt vor knapp einem Jahr zeigten. Und ja, auch die Privatanleger sind wieder bullisher geworden. Allerdings vermutet Joachim Goldberg hinter dem jüngsten Optimismus der institutionellen Investoren keinen nachhaltigen Glauben an einen Aufwärtstrend des DAX. Vielmehr nimmt der Verhaltensökonom an, dass die jüngsten Käufer an der in der vergangenen Woche eingesetzten Seitwärtsentwicklung des DAX weiter erfolgreich teilhaben wollen. Dies allerdings birgt ein nicht unerhebliches Risiko.
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Als Reaktion auf Donald Trumps Wahl zum 47. Präsidenten der USA hätte man durchaus etwas Bewegung bei den von uns befragten Investoren erwarten können. Während sich das Sentiment bei den institutionellen Investoren leicht verschlechtert hat, zeigen sich die Privatanleger in ihrer Stimmung nahezu unverändert. Allerdings ist bei ihnen – bei einem insgesamt leichten Optimismus – eine sich erneut verstärkende Polarisierung zwischen Bullen und Bären zu erkennen, während die Gruppe der neutral eingestellten Investoren in diesem Panel auf den niedrigsten Stand seit April 2020 sinkt. Am Ende erwartet Joachim Goldberg, dass die nächste größere Trendentwicklung des DAX nicht von heimischen, sondern vor allem durch ausländische Investoren ausgelöst werden wird.
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Schmale Handelsspanne, kleines Minus, starke Reaktion – zumindest der Profis. 11 Prozent haben ihre Short-Positionen geschlossen. Davon sind 7 Prozent zu den Bullen, der Rest an die Seitenlinie. Der Sentiment-Index steigt auf +3 Punkte. Nach Ansicht von Joachim Goldberg ist das aber als neutral zu werden. Private Anleger bewegen sich kaum und verharren unterm Strich bei +27 Punkten.
Der Verhaltensökonom vermutet, dass die institutionellen Investoren von ihrer über Wochen erfolgreichen Strategie billig zu kaufen und teuer zu verkaufen und zurück “wohl nicht ganz freiwillig” Abstand genommen haben. Das reduziert die potentielle Stütze nach unten, die Goldberg immer noch bei circa 19.000 Punkten vermutet. Aber nur leicht, denn die ex-Bären an der Seitenlinie könnten wieder zugreifen.
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