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Wut, Stress, Angst – unsere Gefühle versetzen uns oft in Anspannung. An manchen Tagen scheint alles zusammen zu kommen und dann sind wir am Limit. Was im Alltag bereits richtig nerven kann, ist für Menschen, die unter hohen Anspannungsgraden leiden, wie zum Beispiel Betroffene der Borderline Persönlichkeitsstörung eine Qual und kann echt gefährlich werden. Darum hat die amerikanische Psychologin Marsha M. Linehan das Skillstraining entwickelt. Hierbei lernen Menschen im Rahmen einer Dialektisch-Behavioralen Therapie Möglichkeiten, ihre Anspannung zu kanalisieren ohne sich dabei Schaden zuzufügen. Im Gespräch mit dem psychologischen Psychotherapeuten Martin Widemann lerne ich heute, was genau das Skillstraining ist und wie es uns auch in alltäglichen Situationen der Anspannung helfen kann.
DBT-Dachverband (Karte mit Therapieangeboten): dachverband-dbt.deMartin Widemann: mwpp.deBuch "DBT Skills Training Manual" von Marsha M. Linehan (englisch): buecher.de
Falls du dich gerade gestresst fühlst, schau doch in unseren 0€-Minikurs „Stress lass nach“: actitude.de/minikurs-stress
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Valerie Mocker ist eine Überfliegerin wie sie im Buche steht: Sie hat zwei first-class Abschlüsse in Oxford gemacht, ist als "Europe's 40 under 40 Leaders" gelistet und wurde jüngste Direktorin bei Europas führendem Innovationsfond Nesta. Doch als sie das Konzept von Nesta nach Deutschland bringen wollte scheiterte sie. Sie pitchte vor Angela Merkel und schaffte es, einige Menschen für ihre Idee zu gewinnen, doch am Ende musste sie enttäuscht aufgeben. Wie sie diese Erfahrung erlebt hat und was ihr geholfen hat, mit der Niederlage umzugehen, verrät sie in dieser Folge.
Über Valerie Mocker: valeriemocker.comZu den Wingwomen: wingwomen.org
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Sportpsychologe Dr. Sebastian Altfeld hat uns in der letzten Folge verraten, was uns dabei helfen kann, uns zum Sport zu motivieren. Ein konkreter Tipp ist die Zielformulierung nach dem SMART'n Konzept. Es steht für spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert und nächster Schritt.In dieser Übung gehen wir die einzelnen Komponenten gemeinsam durch. Nimm Stift und Zettel zur Hand und nagel' deinen Schweinehund auf ein konkretes Ziel fest. Viel Erfolg in der Aufwärtsspirale.
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Aller Anfang ist schwer und beim Sport gilt das umso mehr. Schnell findet sich eine Ausrede, warum heute kein guter Tag für Fitnessübungen ist. Wir haben einfach auch viele andere wichtige Dinge zu tun….Höchste Zeit uns Motivation vom Sportpsychologen Sebastian Altfeld zu holen. Wie können wir es endlich schaffen regelmäßig Sport zu treiben? Haben Profisportler auch manchmal keine Lust? Was bringen Apps, Sprüche und Musik in Sachen Sportmotivation und wie wichtig sind Trainingspausen?Antworten gibt es in dieser Folge, also komm mit in die Aufwärtsspirale.
Mehr von Dr. Sebastian Altfeld gibt es hier: sebastianaltfeld-coaching.de
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"Madeleine Hofmann ist 'ne richtig coole Socke" – das dachte ich, als ich in ihrem Instagram-Profil sah, dass sie sich ihre langen Haare abgeschnitten hatte. Als ich sie im Podcast »Gesellschaft besser machen« (Körber-Stiftung) nach den Gründen fragte, hatte ich nicht damit gerechnet, dass Brustkrebs und die anstehende Chemotherapie die Antwort wären. Ich war peinlich berührt. Doch für Madeleine war es eher angenehm, dass ich so unbefangen drauflos gefragt hatte. Einige Reaktionen in ihrem Umfeld waren ihr zu verkrampft und wenig hilfreich. Wie können wir mit der Diagnose Krebs umgehen – wenn sie uns selbst trifft und wie, wenn sie andere trifft? Madeleine erzählt, wie sie sich bei der Diagnose gefühlt hat und was sie sich von anderen gewünscht hätte. Danke für deine Geschichte. Danke für dein Vertrauen!
Madeleine Hofmann: madeleinehofmann.com
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Es tut so gut, deine Stimme zu hören. Wie bei so vielen Dingen, bemerken wir die Bedeutung der Stimme erst, wenn sie mal nicht mehr da ist, oder kurzfristig wegbleibt. Im Alltag trainieren wir unsere Stimme selten gezielt. Dabei ist sie ein mindestens genauso wichtiger Muskel wie der Bizeps. Und die Stimme hat viele Facetten und verrät eine Menge über uns. Haben wir keine Zeit, überschlägt sie sich. Sind wir verängstigt wird sie leise und dünn. Viele Menschen können es auch nicht ertragen, ihre eigene Stimme zu hören, vor allem auf Tonaufnahmen. Die Logopädin und Sprechwissenschaftlerin Ina Kimmel verrät uns in dieser Folge, wie wir unsere Stimme trainieren können und wie Stimme und Psyche zusammenhängen.
Mehr zu Ina Kimmel und ihren Seminaren auf inakimmel.de
Geblubbert wird hier laxvox.de (Werbung ohne Gegenleistung)
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Wie oft hätte ich meinen Vorgesetzten gern einfach meine Kündigung auf den Tisch geknallt und gesagt: Ciao, ich bin jetzt weg. Wojtek Gorecki hatte diesen Mut und das, obwohl er gerade Vater geworden war. Wie es dazu kam und warum er sich nicht als Softwareentwickler sondern als Organisationsentwickler selbstständig gemacht hat, verrät er uns in dieser Folge "Die Aufwärtsspirale".
Zu seiner Homepage geht es hier: wojtek-gorecki.deSein neustes Projekt, die Neugründung Let's Lead findet ihr hier: letslead.de
PS: In den "STORY" Folgen teilen Menschen mit uns ihre persönlichen Geschichten.
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Im Alltag nutzen wir den Begriff Trauma in unterschiedlichen Situationen. Doch was ist eigentlich ein psychisches Trauma? Wie wird es diagnostiziert und wie behandelt? Dr. Elisa Pfeiffer arbeitet am Uniklinikum Ulm. Sie ordnet verschiedene Belastungsreaktionen klinisch ein und berichtet von ihrer spannenden Arbeit. Sie möchte für die Traumatherapie werben, weil sie findet, dass die die Arbeit bei vielen zu unrecht unbeliebt ist.
Aufklärung und Traumatherapeut*innen findet ihr auf degpt.de
Fortbildungskurse im Bereich Traumatherapie: shelter.elearning-kinderschutz.deecqat.elearning-kinderschutz.de
Und mehr über die Arbeit von Dr. Elisa Pfeifer beim Uniklinikum Ulm: uniklinik-ulm.de/kinder-und-jugendpsychiatriepsychotherapie/forschung-und-arbeitsgruppen/sektion-paedagogik-jugendhilfe-bindungsforschung-und-entwicklungspsychopathologie.htmlZum Projekt »Better Care«: bettercare.ku.de/home
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Welche Symptome hat man bei psychischen Erkrankungen? Manche fühlen sich verrückt, weil sie zu viel Stress haben. Andere sind verrückt nach jemanden. Das Bild „eines Verrückten“ wird meist mit schreienden Menschen, die sich oder anderen etwas antun oder zumindest skurril handeln, verbunden. Tatsächlich ist das Spektrum an psychischen Störungen sehr breit.Zusammen mit der Oberärztin und Psychotherapeutin Anna Rehwinkel möchte ich mit dieser Folge eine bessere Aufklärung über psychische Erkrankungen fördern. Wir möchten dafür sensibilisieren, dass schizophren nicht gleich schizophren ist. Oder anders gesagt, dass der Volksmund weder besonders schöne, noch zutreffende Bezeichnungen für psychische Belastungen und Störungen findet. Die Psychotherapie ist nach wie vor sehr vorurteilsbehaftet und Menschen mit akuten Belastungen oft hilflos, weil sie nicht wissen, was sie tun sollen oder an wen sie sich wenden sollen.
Oberärztin Anna Rehwinkel empfiehlt Psychenet.de als digitale Anlaufstelle für Hilfesuchende.
Eine weitere Möglichkeit ist die Psychotherapeut*innen-Suche der Psychotherapeutenkammer: bptk.de/service/therapeutensuche
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Täglich begegnen uns eine Vielzahl von Reizen, gar eine totale Reizüberflutung. Die „5, 4, 3, 2, 1 Methode“ hilft uns dabei, uns zu fokussieren. Gerade in Situationen, in denen wir sehr angespannt sind oder in denen uns unsere Gefühle gefangen halten, kann sie uns schnell erden, indem sie uns ins Hier und Jetzt bringt. Es geht darum, verschiedene Dinge zu sehen, zu hören und zu spüren. Damit ist es eine sehr konkrete und auch sehr wirksame Achtsamkeitsübung, die gerade auch für Laien sehr hilfreich sein kann. Auch Menschen, die das Gefühl haben, dass sie nicht in Entspannungsübungen kommen oder denen viele Achtsamkeitsübungen zu esoterisch vorkommen, können stark von der „5, 4, 3, 2, 1 Methode“ profitieren. Manchmal ist der Einstieg, fünf Dinge zu hören, sehen und spüren, etwas herausfordernd, z.B. wenn die Umgebung gar nicht so viele Reize bietet oder wenn unsere Wahrnehmung an etwas Speziellen anhaftet. Dann kann es hilfreich sein, nur dreimal drei Dinge wahrzunehmen. Achte auch darauf, ob du einfach durch die Übung huscht oder dir Zeit nimmst, die Reize zu beobachten, ob du immer dieselben Reize fokussierst oder krampfhaft versuchst etwas anderes zu finden. Es gibt kein Richtig oder Falsch. Gleichzeitig lohnt es sich, zu reflektieren und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie du die Übung am besten für dich nutzt. Und wenn sie nichts für dich ist, probiere etwas anders – vorausgesetzt, du hast ihr mehr als nur eine Chance (wohlmöglich noch an einem schlechten Tag gegeben).Diese Übung empfiehlt Prof. Dr. Christian Mette gern Menschen mit Anspannungszuständen, Aufmerksamkeitsdefiziten und Impulsivität.
Falls du dich gerade gestresst fühlst, schau doch in unseren 0€-Minikurs „Stress lass nach“: actitude.de/minikurs-stress
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