Die Filmanalyse

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By Wolfgang M. SchmittTV & FilmFilm Reviews
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Die Filmanalyse episodes

  • PORTRÄT EINER JUNGEN FRAU IN FLAMMEN v. Céline Sciamma – Der Filmkompass
    Der Filmkompass

    Ein großartiger Liebesfilm aus dem Jahr 2019: Noémie Merlant spielt darin eine Malerin, die 1770 auf eine Insel in der Bretagne reist, um Héloïse (Adèle Haenel), die Tochter einer Gräfin, zu porträtieren, damit das Bild an den zukünftigen Ehemann geschickt werden werden kann. Die junge Frau will sich jedoch den Blicken der Malerin entziehen. Nach und nach kommen die beiden Frauen sich näher. Irgendwann werden sie von ihren Gefühlen überwältigt. Céline Sciamma gelingt ein bildgewaltiger Film über die Macht des Blickes. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Filmkompass!

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    4 min
  • Ep. 184: THE APPRENTICE: Gegen Trump UND die Demokratie! – Kritik & Analyse
    Die Filmanalyse

    Ali Abbasi sorgt mit diesem ungewöhnlichen Trump-Biopic, das sich auf die 70er- und 80er-Jahre konzentriert, für Furore. Wer jedoch einen Enthüllungsfilm insofern erwartet, als ihr neue pikante Details aus Donald Trumps Leben und Karriere zum Vorschein kommen, geht leer aus. Vielmehr arbeitet der Regisseur mit Bekanntem, setzt aber auf die Analyse eines Systems, indem er der Hauptfigur Trump eine zweite zur Seite stellt, nämlich den Mafia-Anwalt Roy Cohn, der den Lehrling Trump in Sachen Skrupellosigkeit und Schamlosigkeit ausbilden wird. Cohn hat das kapitalistische System verstanden. Jedoch ist „The Apprentice – The Trump Story“ kein Film, der sich nur an dem skandalträchtigen Immobilienmogul abarbeiten will, vielmehr setzt er sich tiefgehend mit der kompetitiven Struktur der Demokratie und ihren systeminhärenten Gehässigkeiten auseinander. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!

    Literatur:Jean Baudrillard: Die Illusion des Endes oder: der Streik der Ereignisse. Merve.Rutger Bregman: Im Grunde gut. Eine neue Geschichte der Menschheit. Rowohlt.

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    25 min
  • THE NAVIGATOR von Buster Keaton – Der Filmkompass
    Der Filmkompass

    1924 erscheint diese sensationelle Slapstick-Komödie von Buster Keaton. Das steinerne Gesicht der Komödie erlebt außergewöhnliche Flitterwochen auf einem Kreuzfahrtschiff, das ohne Kapitän, auf dem Meer herumtreibt. In irrwitzigen Szenen erleben wir ein Liebespaar wider Willen, wie es mit den Widrigkeiten des Alltags und des Seegangs klarkommen muss. Dabei erzählt der nur 59 Minuten lange Film viel über das Subjekt in der modernen Gesellschaft. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Filmkompass.

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    4 min
  • Ep. 183: Ridley Scotts GLADIATOR ist entsetzlich! – Kritik & Analyse
    Die Filmanalyse

    Im Jahr 2000 kommt Ridley Scotts Monumentalfilm „Gladiator“ mit Russell Crowe und Joaquin Phoenix in die Kinos. Wenige Monate später wird George W. Bush zum US-Präsidenten gewählt. Beide Ereignisse scheinen auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben. Der Film handelt schließlich vom antiken Rom und erzählt in Seifenoper-Manier von Intrigen um die Herrschaft: Während Imperator Commodus den Senat entmachten und seine eigene Herrschaft ausbauen will, trachtet Maximus danach, die Demokratie und damit die Idee vom großen, glorreichen Rom zu erneuern. Interessanterweise wurde der Film als popkulturelle Anachronismus interpretiert: Die Gesellschaft, die gerade die fröhlichen Neunziger hinter sich gelassen hat, genießt martialische Gewalt in einem spektakulären Sandalenfilm, hat aber selbst nichts mehr damit zu tun. Aber diese Interpretation liegt falsch. Was Bush tat, nimmt der Film von Ridley Scott bereits vorweg. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!

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    12 min
  • DIE LIEBE AM NACHMITTAG v. Éric Rohmer – Der Filmkompass
    Der Filmkompass

    1972 bringt der französische Regisseur Éric Rohmer diesen besonderen Liebesfilm in die Kinos: DIE LIEBE AM NACHMITTAG zeigt ein eigentlich glücklich verheiratetes Paar, das sein zweites Kind erwartet. Der Mann aber gibt sich Tagträumen hin, mit denen eher der Ehe zu entrinnen sucht: Wie wäre es, wenn man zwei Leben und Lieben gleichzeitig führen könnte? Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Filmkompass!

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    5 min
  • Ep. 182: JOKER: FOLIE À DEUX verkauft sein Publikum für dumm – Kritik & Analyse
    Die Filmanalyse

    Todd Phillips überreicht seinem Publikum mit „Joker: Folie à Deux“ einen Beipackzettel zum ersten „Joker“-Film, um auf die Risiken und Nebenwirkungen hinzuweisen. Joker bzw. Arthur Fleck (Joaquin Phoenix) ist nun in Arkham Asylum untergebracht und erlebt dort Gewalt und Mobbing durch Aufseher und Mitinsassen. Auf ihn wartet ein Gerichtsprozess, bei dem über seine Zurechnungsfähigkeit entschieden werden soll. Plötzlich trifft er auf Lee (Lady Gaga), die sich unter falschem Vorwand hat einweisen lassen, um ihrem angeblichen Idol Joker nahe zu sein. Zwischen beiden entspinnt sich eine Liebesgeschichte, was vor allem viel Singerei zur Folge hat, da Philipps sich entschieden hat, aus dem zweiten Teil einen Musicalfilm zu kreieren, der Kritik am Zynismus der Unterhaltungsindustrie und ihrem Publikum üben soll. Zugleich ist dieser zweite Teil die Revision des ersten. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!

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    13 min
  • Neues Format

    Jeden Donnerstag gibt es im Filmkompass Orientierung: Wolfgang M. Schmitt empfiehlt von nun an jede Woche einen absolut sehenswerten Film.

    Den Anfang macht Ingmar Bergmans Skandalfilm „Das Schweigen“ aus dem Jahr 1963 mit Ingrid Thulin und Gunnel Lindblom.

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    4 min
  • Ep. 181: Hahaha! Francis Ford Coppolas MEGALOPOLIS – Kritik & Analyse
    Die Filmanalyse

    Seit über 30 Jahren möchte Francis Ford Coppola dieses gigantische Filmprojekt realisieren. Produzenten, die bei Verstand waren, hatten reichzeitig beide Beine in die Hand genommen und sind davongelaufen. Die Regielegende hat sich kurzerhand verschuldet und seine Weinberge verkauft, um „Megalopolis“ zu drehen. Überraschenderweise konnte Coppola für den 140 Minuten langen Irrsinn Adam Driver gewinnen, der einen Erfinder und Architekten spielt, der sich eine futuristische Zukunft für Neu-Rom, i.e. New York erträumt, in der jeder Einwohner einen eigenen Garten bekommen soll. Der Film ist erzählerisch und formal ein gigantisches Desaster. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!

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    15 min
  • Ep. 180: SELBST SCHULD: Meine Anthologie ist erschienen!
    Die Filmanalyse

    „Selbst schuld!“, hrsg. von Ann-Kristin Tlusty und Wolfgang M. Schmitt.

    https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/selbst-schuld-9783446281301-t-5380
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    Du bist überfordert, weil du deine Zeit nicht richtig planst. Du verdienst nicht genug Geld, weil du nicht hart genug arbeitest. Du bist verantwortlich für die Klimakatastrophe, weil du die Joghurtbecher nicht richtig entsorgst. Kurzum: Du bist selbst an allem schuld! So lautet die Ideologie unserer Zeit. Vorgetragen wird sie von Politikern wie Ökonomen, Influencern wie der eigenen Familie. Ausgeblendet werden dabei sämtliche gesellschaftlichen Bedingungen. In 13 persönlichen Essays fragen die Autoren, wie die persönliche Schuld sämtliche Lebensbereiche erobern konnte. Ihr Buch leistet sich den Luxus des Zweifels am scheinbar Selbstverständlichen. Es ist ein Manifest kritischen Denkens für die Gegenwart.

    3 min
  • Ep. 179: Die Idiotie der Quote: Oliver Stones TALK RADIO – Kritik & Analyse
    Die Filmanalyse

    1988 erschien Oliver Stones medienkritischer Film „Talk Radio“ in den Kinos. Obwohl der Regisseur mit „Wall Street“ und „Platoon“ große Erfolge feiern konnte, ging sein wesentlich klügeres und schöneres Werk, das zudem mit Eric Bogosian und Alec Baldwin glänzend besetzt ist, weitgehend unter. Daran hat sich im Laufe der Jahre bedauerlicherweise wenig geändert, auch wenn der Film unmittelbar zu unserer Gegenwart, die allein von der Quote regiert wird, spricht. Bogosian spielt in „Talk Radio“ den Radiomoderator Barry, der in Dallas eine nächtliche Show moderiert, bei der Hörer anrufen können. Dies ist jedoch weniger ein Sorgentelefon als eine Sendung, die laut, zornig und wütend ist. Die Anrufer beschimpfen den Moderator, dieser pöbelt zurück. Immer weiter wächst der Hass, immer intensiver werden die Gefühle und immer höher steigt die Quote, sodass die Show bald landesweit ausgestrahlt werden soll. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!

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    19 min

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Kino anders gedacht: Der Titel und zugleich oberstes Prinzip der Filmanalyse.

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