
Sign up to save your podcasts
Or


Alle blicken plötzlich auf die Börse, denn dort ist ein bislang nie dagewesenes Schauspiel zu erleben. Die Aktie von GameStop, eine große Einzelhandelskette für Computerspiele, dümpelte jahrelang auf niedrigem Niveau vor sich hin. Die Glanzzeiten schienen vorüber zu sein, und #Hedgefonds-Manager schlossen Wetten darauf ab, dass der Kurs der Aktie weiter fallen wird – sie setzten auf #Leerverkäufe. Doch dann kam alles anders, als sich Abertausende Klein- und Hobby-Aktionäre auf #Reddit und in anderen Foren zusammenschlossen, um möglichst viele GameStop-Aktien zu kaufen, um so den Kurs nach oben zu treiben und die Hedgefonds-Manager verlieren zu lassen. Von Schwarm, Community und Multitude ist nun die Rede, dieser Börsen-Aktivismus ist die finanzialisierte Variante dessen, was 2008 bei der Protestbewegung Occupy Wallstreet auf den Straßen zu beobachten war. Damals und auch heute beziehen sich Akteure dabei auf einen Film, der 2005 in die Kinos kam und seitdem die Pop- und Protestkultur prägt wie kein anderer: „V wie Vendetta“ von James McTeigue. Die Comicverfilmung erzählt nicht nur die Geschichte eines mysteriösen revolutionären Anführers, sondern auch die eines Schwarms aus Bürgern, die sich zusammentun, die Guy-Fawkes-Maske aufsetzen und die herrschenden Verhältnisse umstürzen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!
Literatur:Jeremy Rifkin: Der globale Green New Deal. Warum die fossil befeuerte Zivilisation um 2028 kollabiert – und ein kühner ökonomischer Plan das Leben auf der Erde retten kann. Campus.
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Bei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Ein Film, der die Gemüter erhitzt: nicht nur wegen einiger pikanter Szenen, sondern vor allem durch den doch sehr freien Zugriff auf den literarischen Klassiker. Emerald Fennell verfilmt „Wuthering Heights“ von Emily Brontë halb und halbgar. Der Titel steht sogar in Anführungszeichen. Nun, nichts ist schlimmer als eine Verfilmung, die wie die Illustration des Buches daherkommt. Wichtig ist stattdessen, dass eine Verfilmung einen eigenen, originellen Zugriff auf den Stoff hat. Der Roman von 1847 wird jedoch verflacht, seine subversiven Elemente und seine raffinierte Erzählperspektive müssen einer zwar bildgewaltigen, aber doch konventionellen Erzählung weichen, die sich marktgängig an BookTok orientiert. Daneben gibt es gleich zwei Fehlbesetzungen: Margot Robbie als Catherine und Jacob Elordi als Heathcliff. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
Literatur:
Emily Brontë: Die Sturmhöhe. Übersetzt von Grete Rambach. Insel.
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Bei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Lars von Trier gehört zweifellos zu den größten Filmemachern der Gegenwart. Er setzt sich nicht nur mit intrikaten Fragen mit ungeheurer Radikalität auseinander, sondern auch mit dem Medium Film an sich. Während das Dogma-Manifest das Kino revolutionieren sollte, ist „Dogville“ aus dem Jahr 2003 trotz der experimentellen Form in erster Linie eine Verneigung vor Hollywood und seinen Stars – wie Lauren Bacall, Nicole Kidman und James Caan. „Dogville“ knüpft an die #Filmnoir-Tradition der 1940er-Jahre an, doch zugleich verunreinigt Lars von Trier diese produktiv, indem er sich dezidiert auf #BertoltBrecht, dessen Theatertheorie und das Lied der Seeräuber-Jenny aus der „Dreigroschenoper“ bezieht. Keineswegs haben wir es bei diesem Film nur mit abgefilmtem Theater zu tun – was viele Theaterregisseure offenbar nicht begreifen wollen, wenn sie diesen Film wiederum für die Bühne adaptieren. Vielmehr ist „Dogville“ ein Film, der uns anzeigt, wo wir als Zuschauer stehen, wenn wir das Kino genießen und uns einer Illusion hingegeben, an die wir nicht glauben können, aber glauben wollen. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!Literatur:Bertolt Brecht: Die Dreigroschenoper, Suhrkamp.Bertolt Brecht: Schriften zum Theater 3, Suhrkamp.
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Bei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Die Lohnabhängigkeit kann zu einem existenziellen Drama werden, wenn man ihm nicht mit Humor begegnet, wie Park Chan-wook und Sam Raimi es in ihren neuen Filmen tun. Damit gerät der Arbeitskampf auf die große Leinwand: In „No Other Choice“ von Park Chan-wook will sich der ehemalige Angestellte einer Papierfabrik auf eine neue Stelle bewerben, auf die es jedoch auch andere qualifizierte Mitbewerber abgesehen haben. Der Familienvater, der heftigen Statusverlust erlitten hat, greift deshalb zur Waffe, um sich im Konkurrenzsystem durchzusetzen. In der Robinsonade „Send Help“ von Sam Raimi rächt sich eine Angestellte bei ihrem arroganten Chef, als sie gemeinsam auf einer einsamen Insel stranden und sie im Gegensatz zu ihm genau weiß, wie man in der Wildnis überlebt. Beide Filme eint der satirische Ton, den jedoch beide Regisseure nicht gleichermaßen gut treffen. Zudem sind beide Filme von einem tiefen Fatalismus geprägt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse.
Literatur: Nicole Mayer-Ahuja: Klassengesellschaft akut. Warum Lohnarbeit spaltet - und wie es anders gehen kann. C.H. Beck.
Werbung:
HBO Max ist ab sofort verfügbar – Jetzt losstreamen auf hbomax.com
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo.
Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Bei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes
Jahresabo:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Auch wenn es drastisch klingt, ist es doch genau die richtige Bezeichnung: Propaganda. Das Kino wird hier für übelste Zwecke missbraucht: „Das Streben nach Glück“ #ThePursuitofHappyness mit #WillSmith ist ein reiner Propagandafilm, der die Lüge des amerikanischen Traums in einer Weise auf der Leinwand ausbreitet, dass keine Ambivalenzen, keine Doppeldeutigkeiten oder andere Sichtweisen mehr möglich sind. Friss oder stirb, lautet die Devise. Der Film hämmert dem Zuschauer die Botschaft ein: Jeder kann es schaffen, wenn er sich nur genügend anstrengt – und wer es nicht geschafft hat, der hat sich eben nicht genug bemüht. Will Smith spielt in diesem Machwerk von Gabriele Muccino, das 2006, ausgerechnet ein Jahr vor der Finanzkrise, erschien, den Vertreter Chris Gardner, der aufgrund einer Fehlinvestition in ein medizinisches Gerät sozial immer weiter absteigt, bis er und sein Sohn sogar obdachlos werden. Wo jetzt Widerstand gegen ein durch und durch unsoziales, auf Ungerechtigkeit basierendes System angebracht wäre, tut der Film genau das Gegenteil, indem er die herrschenden Verhältnisse manifestiert und propagiert. Denn zugleich winkt Chris eine Chance: Chris bewirbt sich für ein unbezahltes Praktikum als Investmentbanker. Und im Fernsehen erklärt auch noch Ronald Reagan, warum #Amerika dringend einen sozialen Kahlschlag braucht. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!Literatur:Benjamin Graham: Intelligent investieren. FBV.
Werbung:
HBO Max ist ab sofort verfügbar –Jetzt losstreamen auf hbomax.com
Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Apple-Podcast:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Melania Trump ist erneut First Lady der USA. Der Dokumentarfilm „Melania“ begleitet Trumps Gattin zwanzig Tage lang bei ihren Vorbereitungen für den erneuten Einzug ins Weiße Haus. Mit der Inauguration endet der Film, der seine Protagonistin inszeniert wie in einen Hollywood-Star. Makellos muss jedes Bild sein, Weichzeichner und warmes Licht überall – das Leben als Blockbuster, untermalt mit einem Soundtrack wie aus einem Märchenfilm. „Melania“ von „Rush Hour“-Regisseur Brett Ratner ist ein groteskes Propaganda-Dokument der zweiten Trump-Amtszeit, dennoch übersehen viele Kritiker des Films entscheidende Punkte: Wir müssen zwischen dem Besonderen und dem Allgemeinen unterscheiden. Ja, Melania klingt roboterhafter als jede KI, ja, es ist eine Ansammlung größter Belanglosigkeiten, aber wir sehen auch, wie Herrschaft generell funktioniert. Der Film lässt offenbar werden, was sonst verdeckt bleibt. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der Filmanalyse!
Den DeepDive „Mein traurigstes Kinoerlebnis (können wir bitte die 90er wiederhaben?)“ gibt es mit einem Filmanalyse +Abo.
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Bei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Im Mai 2024 wollte ich mir einen neuen Film ansehen. Es wurde das traurigste Kinoerlebnis meines Lebens. Der Film war nicht gut. Das kann vorkommen. Es war der Versuch eines Comebacks, aber ein gescheiterter, wie sich nach Minuten herausstellte. Aber auch das war nicht das eigentliche Problem. Im Mai 2024, als sich die Konflikte überall zuspitzten und die medialen Diskurse immer irrer wurden, ging ich ins Kino, um nicht nur für zwei Stunden dieser Wirklichkeit zu entfliehen, ja, ich hoffte, dass nach dem Kinobesuch draußen wieder die 90er-Jahre zurück sind, von denen viele, die sie damals bewusst erlebten, sagen, sie seien fröhlich gewesen. Nicht in irgendeinen Film, sondern den neuen Meg-Ryan-Film hatte ich mir ausgesucht. Ich stellte mir vor, dieser Film könnte eine Zeitmaschine sein, die uns drei Jahrzehnte zurückreisen lässt. Die Schauspielerin Meg Ryan, die seit über 20 Jahren in keinem relevanten Film mehr aufgetreten war und die wie kaum eine andere die Leichtigkeit der 90er-Jahre verkörperte, führte nun selbst Regie und spielte die Hauptrolle, um noch einmal neu durchzustarten und um an eine Zeit anzuknüpfen, die uns heute beinahe unwirklich vorkommt. Oder sind das Illusionen von Spätgeborenen oder Nostalgikern? Die 90er-Jahre mit ihren romantischen Komödien kamen jedenfalls nicht zurück, aber wir sollten sie erneut betrachten, jetzt, da das Ende vom Ende der Geschichte gekommen ist. 120 Minuten widme ich mich diesem Thema im neuen DeepDive der Filmanalyse Plus!
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Bei Steady kann man die Filmanalyse für ein Jahr verschenken:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Die Filmanalyse +ABO gibt es bei Apple-Podcast als Monats- und vergünstigtes Jahresabo:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Abo via Patreon abzuschließen, jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft:
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Der Oscar-Jahrgang 2026 ist kein guter. Das liegt zum einen daran, dass es gar nicht so viele gute Filme gab, die man hätte nominieren können, zum anderen aber ist die Auswahl das Problem: Die beiden wunderbaren Filme „Materialists“ und „The Roofman“ fehlen leider. Auch der deutsche Beitrag hat es nicht ins Rennen um einen Academy Award geschafft. Nominiert in der Kategorie „bester Film“ sind:
Sinners (Ryan Coogler)
One Battle After Another (Paul Thomas Anderson)
Frankenstein (Guillermo del Toro)
Marty Supreme (Josh Safdie)
Sentimental Value (Joachim Trier)
Hamnet (Chloé Zhao)
Bugonia (Yorgos Lanthimos)
F1 (Joseph Kosinski)
The Secret Agent (Kleber Mendonça Filho)
Train Dreams (Clint Bentley)
Warum hat „Sinners“ 16 Nominierungen erhalten? Weshalb steht „Frankenstein“ überhaupt auf der Liste? Sollte man wirklich bei „Hamnet“ viele Tränen verdrücken? In der neuen Filmanalyse geht es um 9 der 10 Filme. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der aktuellen Folge!
Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Apple-Podcast:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Regisseur Mike Cahill bewegt sich gern zwischen zwei Welten: Schon in seinem Film „Another Earth“ spielte er mit der Idee, dass es dort draußen noch eine weitere Erde geben könnte, auf der Doppelgänger von uns leben. In seinem neuen, auf #AmazonPrime zu sehenden Film „Bliss“ geht es wieder um zwei Welten, diesmal um eine virtuelle und eine reale. Selbstverständlich denkt man bei dieser Prämisse gleich an „Matrix“, doch „Bliss“ lässt die Hauptdarsteller #SalmaHayek und #OwenWilson in eine andere Richtung gehen. Die Wüste des Realen mutet hier eher himmlisch an: es ist ein mediterraner Ort mit gut gekleideten Menschen, einem Bedingungslosen Grundeinkommen von 500.000 Dollar im Jahr und vielen Robotern, die alle lästigen Arbeiten übernehmen. Während die fiktionale Welt, die von einer Brainbox erzeugt wird, wie unsere Wirklichkeit aussieht, nur noch ein wenig grauer und trister. Hayek und Wilson müssen dort einige Abenteuer erleben, ehe sie zurückkehren können in den vermeintlichen Himmel, der die eigentliche Realität sein soll. Der Film ist recht vertrackt und es gibt etliche Mängel in der Plotkonstruktion, dennoch ist „Bliss“ sehenswert und keineswegs so schlecht, wie die Filmrating-Seiten vermuten lassen. Interessanterweise wurde von vielen Kritikern der Gastauftritt von Slavoj Žižek entweder ignoriert oder bloß registriert und nicht weiter interpretiert, dabei liefert der Philosoph einen wichtigen Schlüssel zu diesem rätselhaften Film.
Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Podcast!
Die Filmanalyse PLUS gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Apple-Podcast:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Die dritte „Q&A“-Ausgabe beginnt mit meinen Kinoerfahrungen der vergangenen Tage – von „Der Fremde“ bis „Rental Family“. Anschließend beantworte ich ausführlich hochinteressante Fragen aus dem Publikum. Es geht unter anderem um die besten Filme von Rainer Werner Fassbinder, um Kriegsfilme und ihre Wirkung, um Wasserspiele in „Eine verhängnisvolle Affäre“, Filme in der Schulbildung, gute Genreliteratur und Dialoge, in denen dem Publikum erklärt wird, was die Figuren schon wissen. Darüber hinaus präsentiere ich einen kleinen Essay von mir zu der Frage: Was macht eine gelungene Literaturverfilmung aus? Am Ende müssen wir klären: Warum wird eigentlich beim Happy End abgeblendet? Warum läuft der Film nicht weiter? Insgesamt über 80 Minuten diskutiere ich in der neuen Folge die Fragen der Filmanalyse-Plus-Community.
Die gesamte „Q&A“-Folge ist hörbar über ein Abo von Die Filmanalyse Plus. Das Abo gibt es bei Steady als Monats- und vergünstigtes Jahresabo. Der RSS-Feed ist automatisch mit Spotify verknüpft, kann aber auch in alle Podcatcher eingefügt werden:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/about
Apple-Podcast:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/die-filmanalyse/id1586115282
Patreon (jedoch ist hier der RSS-Feed nicht mit Spotify verknüpft):
https://www.patreon.com/c/wolfgangmschmitt/home
Die Filmanalyse +ABO kann man auch für ein Jahr verschenken:
https://steady.page/de/die-filmanalyse-abo/gift_plans
Was es mit einem Plus-Abo gibt:
1. DIE FILMANALYSE DEEP DIVE: In diesen monatlichen Podcast-Folgen gehen wir tief rein in ein Filmthema. Es geht dabei nicht nur um einen Film, sondern um mehr: mehr Theorie, mehr Kontexte, mehr Filmgeschichte! Und immer mit Lektüre-Tipps. Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema werden die Folgen deutlich länger sein als die üblichen Analysen.
2. DIE FILMANALYSE Q&A: Ich beantworte in den monatlichen Podcast-Folgen Fragen aus dem Publikum. Alle, die den Paywall-Inhalt abonniert haben, erhalten dafür eine spezielle E-Mail-Adresse und können Fragen stellen. Darüber hinaus möchte ich darin die Gelegenheit nutzen, Filme zu empfehlen.
Darüber hinaus gibt es im Abo alle neuen, auch frei verfügbaren Filmanalysen ohne Werbeunterbrechung hören.
Vielen Dank für Eure Unterstützung!
From the publisher's feed
Ranked by our users in the last 21 days

21 Listeners

221 Listeners

5 Listeners

48 Listeners

2 Listeners

2 Listeners

13 Listeners

7 Listeners

21 Listeners

10 Listeners

25 Listeners

4 Listeners

4 Listeners

6 Listeners