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"Warum ist Pizza Margherita so lecker?" - die Wissenschaftsreporter recherchieren zu dem Thema "Geschmack und Gehirn". Das Geschmackserlebnis ist komplexer als gedacht. Es gibt mehr als fünf Geschmacksrichtungen - zum Beispiel Umami oder Wasser. Sogar Kohlensäure können wir schmecken. Aber nicht alles ist Geschmack - manches auch Aroma. Welche Funktion das Schmecken hat, wo wir schmecken und warum - das hört ihr in dieser Folge. Ein wissenschaftliches Gespräch über Essen und Schmecken mit der Biochemikerin Dr. Petra Schling von der Universität Heidelberg.
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Kalt, lebensfeindlich, dunkel - die Tiefsee erscheint als Ort, an dem Leben schwer möglich ist. Und doch wimmelt es vor Lebewesen - Krebsen, Asseln, Seegurken - viele von ihnen noch unentdeckt. Die Tiefsee birgt einen unerschöpflichen Artenreichtum. Aber wie kommt man hin? Wie können Tiere dort überleben? Und was gibt es dort zu sehen. Die Wissenschaftsreporter tauchen tief ein in das Mysterium Tiefsee - dabei begleitet sie die Meeresforscherin Angelika Brandt. Die Meeresbiologin der Universität Frankfurt. Sie war bei über 20 Expeditionen dabei, unter anderem auf dem deutschen Forschungsschiff Sonne. Angelika Brandt hat einige Arten neu entdeckt. Eine Meeresassel ist nach ihr benannt.
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Ist Bioplastik wirklich Bio? Wie biologisch abbaubar ist es? Und wie nachhaltig für die Umwelt? Die Wissenschaftsreporter recherchieren auf ihrer Spurensuche im Hausmüll, bei der Kompostieranlage und bei der Deutschen Umwelthilfe. Und sie sprechen mit der Mikrobiologin Katharina Pflüger-Grau, die Bioplastik mit Hilfe von zwei Bakterienarten herstellt. Auf der Basis von Licht und CO". Ist Bioplastik ein Ausweg aus der Müllkrise?
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Den kalten Winter einfach durchschlafen wie Murmeltiere oder Braunbären - und im Frühjahr wieder aufwachen. Diese Vision entwickelten die Wissenschaftsreporter auf ihrer letzten Redaktionskonferenz. Aber: sind Menschen überhaupt dazu in der Lage? Das, was Tieren im Winterschlaf - wissenschaftlich: Torpor - gelingt, ist für Menschen derzeit noch eine Herausforderung. Aber die Wissenschaft forscht daran, Menschen in den Torpor zu versetzen. Profitieren könnten von solchen Ergebnissen die Medizin - und die Raumfahrt. Wie können Menschen die lange Reise bis zum Mars schaffen? Indem sie ihren Energieverbrauch reduzieren - durch Torpor. Oder: Winterschlaf. Ein Gespräch mit der Medizinerin Jennifer Ngo-Anh von der Europäischen Raumfahrtagentur ESA.
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Kernfusion statt Kohlekraft? Die Wissenschaftsreporter auf der Spur nach einer sauberen Energiequelle. Aber wie weit ist die Forschung? Ist Kernfusion noch ein Zukunftsprojekt aus der Science Fiction - oder schon bald Realität? Darüber sprechen Baltasar und Leonie mit Alexander Bock vom Max-Planck-Institut für Plasmaphysik in Garching. Sie finden: im Betriebsraum des Kernfusionszentrums sieht es ein bisschen aus wie in einem Raumschiff.
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Hochumstritten war das neue Cannabis-Gesetz - nun ist die Substanz für Menschen ab 18 unter gewissen Bedingungen legal. "Cannabis - harmlose Alltagsdroge oder doch gefährlich?" - diese Frage stellten sich die Wissenschaftsreporter. Der Trend zeigt: Jugendliche konsumieren zwar tendenziell weniger Alkohol, aber der Cannabis-Konsum steigt. Doch ganz ungefährlich ist der Konsum insbesondere für junge Menschen nicht. Die Wissenschaftsreporter sind zu Besuch auf der Suchtstation für Jugendliche in der Heckscher-Klinik in München. Hier sprechen sie mit der Suchtmedizinerin Dr. Verena Riedner über Cannabis als Droge, die Auswirkungen auf das jugendliche Gehirn - und Cannabis als Schmerzmittel. Einfache Antworten gibt es hier nicht.
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In dieser Folge fragen sich die Wissenschaftsreporter: "Selbstlernende Roboter - machen sie unsere Arbeit überflüssig?". Roboter programmieren sich dank KI zunehmend selbst - in der Industrie, im Einsatz in abgelegenen oder gefährlichen Gebieten, oder im Alltag. Wie lernen Roboter? Und was bleibt da noch für die Menschen zu tun, wenn Kollege Roboter die Arbeit übernimmt? Diese Frage diskutieren die Wissenschaftsreporter mit Sirko Straube vom Robotics Innovation Center in Bremen - er forscht an Robotern, die unter Wasser eingesetzt werden können.
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Wildwest-Stimmung auf dem Mond? Die USA, China, Russland - sie alle forschen am Thema Rohstoff-Abbau auf dem Mond. Die Wissenschaftsreporter fragen sich: Sollen wir nach der Erde auch noch andere Planeten ausbeuten? Eine Folge mit großer Spannweite: Nützen uns seltene Erden auf dem Mond, um unseren Rohstoffbedarf zu decken? Welche ethischen Bedenken gibt es? Und: wie könnte das Leben für die Moonminer dort aussehen? Wir diskutieren darüber mit dem Bergbau-Professor Carsten Drebenstedt von der TU Freiberg.
Shownotes:
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Mira fragt sich: wie kann sich die Forschung Prinzipien aus der Natur abschauen? Lassen sich dadurch drängende Probleme dieser Gesellschaft lösen? Wie kann man effizienter erfinden? Die Wissenschaftsreporter inspirieren sich an Kletten, Sandkäfern, Weiden und Eisvögeln. Heraus gekommen sind Patente wie der Klettverschluss, Nebelnetze, um Wasser aufzufangen, oder der lautlos durch die Luft gleitende Zug. Die Wissenschaftsreporter sprechen in der Folge "Inspiration aus der Natur - wie können wir effizienter erfinden?" mit Heike Beismann, Professorin für Bionik an der Westfälischen Hochschule in Bocholt. Sie forscht dazu, wie sich Prinzipien aus der Natur auf technische Erfindungen übertragen lassen.
Shownotes:
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Caroline kommt aus Bayern und liebt Rodeln, Berge und Schnee - aber davon wird es immer weniger geben. In Kopenhagen in Dänemark stieß sie auf eine interessante Alternative: Skifahren auf einem künstlichen Berg aus Plastik. Wird das bald ein Modell sein, das Schule macht? Wird es in Zukunft überhaupt noch Gletscher geben? Müssen wir immer höher hinauf, wenn wir Schnee erleben wollen? Die Wissenschaftsreporter treffen einen Schneeforscher aus Innsbruck in Österreich, den Geographieprofessor Ulrich Strasser. "Klimawandel in den Alpen - können wir in Zukunft noch Skifahren?" - so heißt diese Folge, in der die Jugendlichen unter die Lupe nehmen, wie der Klimawandel in einer Region unmittelbar spürbar wird.
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