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Ein Gespräch mit Jörg Lau, dem außenpolitischen Koordinator im Politikressort der ZEIT, über den Redaktionsalltag in Zeiten der Krise, verlässliche Quellen in verwirrten Zeiten und Whiskey um Mitternacht. Nach der Tötung des iranischen Generals Kassem Souleimani durch eine US-amerikanische Drohne ändert sich die politische und militärische Weltlage quasi minütlich. Wie kann die Wochenzeitung auf der Höhe des Geschehens bleiben? Und eine Titelgeschichte zu einem der großen Konflikte der Gegenwart produzieren, die über den Tag hinaus gültig bleibt? Ein Gespräch mit Jörg Lau, dem außenpolitischen Koordinator im Politikressort der ZEIT, über den Redaktionsalltag in Zeiten der Krise, verlässliche Quellen in verwirrten Zeiten und Whiskey um Mitternacht.
Zum Artikel: https://www.zeit.de/2020/03/toetung-kassem-soleimani-iran-irak-usa-rache
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Südamerikakorrespondent Thomas Fischermann über seinen Arbeitsalltag in einer der gefährlichsten Städte der Welt. Thomas Fischermann leitete jahrelang das ZEIT-Büro in Südamerika und lebt nun teils in Hamburg und teils in Rio de Janeiro. Dabei traf er auf einer Expedition entlang des Amazonas den jungen Krieger Madarejúwa Tenharim. Im Podcast spricht er mit Politikredakteurin Andrea Böhm über diese Langzeitrecherche im Amazonasgebiet und seinen Arbeitsalltag als Südamerikakorrespondent in einer der gefährlichsten Städte der Welt.
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30 Jahre bei der ZEIT: Redakteur Wolfgang Lechner erzählt über den Alltag in der Redaktion, die kleinen und großen Herausforderungen beim Blattmachen und auch, warum früher nicht alles besser war. Als Wolfgang Lechner vor über 30 Jahren zur ZEIT kam, schrieb man dort noch auf Schreibmaschine, die Gräfin Marion Dönhoff gab den Ton an und an Elternzeit für Väter war nicht zu denken. Im Gespräch mit Debora Schnitzler erzählt der langjährige Chef vom Dienst und ZEIT-Autor für Genuss und Reisen über den Alltag in der Redaktion, die kleinen und großen Herausforderungen beim Blattmachen und auch, warum früher nicht alles besser war.
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Im Gespräch mit Politikredakteurin Andrea Böhm erzählt Russlandkorrespondentin Alice Bota, warum Moskau Liebe auf den zweiten Blick war, wie sie mit Bedrohungen umgeht und weshalb sie eine kugelsichere Weste zu ihren Arbeitsutensilien zählt. Alice Bota ist Korrespondentin der ZEIT in Moskau. Damit ist sie für alle Nachfolgestaaten der Sowjetunion zuständig. 15 Länder umfasst ihr Berichtsgebiet. Im Gespräch mit der ehemaligen Nahost-Korrespondentin und Politikredakteurin Andrea Böhm erzählt sie, warum Moskau eine Liebe auf den zweiten Blick war, wie sie mit Beleidigungen und Bedrohungen umgeht und weshalb sie mittlerweile eine kugelsichere Weste zu ihren Arbeitsutensilien zählt.
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Die Bahn steht seit Jahren in der Kritik. Mit dem neuen Klimaschutzpaket der Bundesregierung soll es endlich besser werden. Aber wie realistisch sind die Pläne? Unsere Reporterin Christiane Grefe hat zusammen mit zwei Kollegen hinter die Kulissen geschaut Weihnachten in Deutschland, das bedeutet volle Züge, Verspätungen, Ausfälle. Jedes Jahr stehen schimpfende Bürgerinnen und Bürger auf leeren Bahnsteigen oder stecken in übervollen Zügen im Nirgendwo fest. Die Bahn hat einen schlechten Ruf und ihre großen Schwächen offenbaren sich vor allem an Feiertagen. Trotzdem soll in Zukunft endlich alles besser werden. Das sagen jedenfalls die Pläne des Klimaschutzpakets der Bundesregierung. Aber wie realistisch ist es, dass 2030 doppelt so viele Menschen Bahn fahren sollen und man jede Stunde einmal quer durchs Land fahren kann? Die Reporterin Christiane Grefe hat zusammen mit zwei Kollegen recherchiert, was tatsächlich möglich ist und sich angeschaut, warum es in Ländern wie der Schweiz so viel reibungsloser funktioniert.
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Wo Konzerne sich niederlassen und Geld verdienen, ist eine hochpolitische Frage geworden. Können die Entscheider noch so tun, als gehe sie das nichts an? Wo Konzerne sich niederlassen und Geld verdienen, ist eine hochpolitische Frage geworden. Können die Entscheider noch so tun, als gehe sie das nichts an? Im Gespräch mit Fritz Habekuß berichten Thomas Fischermann und Claas Tatje, Wirtschaftsredakteure der ZEIT, über Moral und Konzerne und wie dies zusammenpasst. Außerdem erklären sie die Rolle des Journalismus in dieser Konfliktwelt zwischen Unternehmen, die mit moralischen und politischen Fragen zu tun haben.
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Jeden November veröffentlicht das Bundeskriminalamt die Zahl der Frauen, die von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet wurden. Hintergründe liefert das Amt nicht. Elisabeth Raether hat sich mit einem Kollegen selbst auf die Suche gemacht. 122 Frauen wurden letztes Jahr in Deutschland ermordet – von Männern, mit denen sie eine Beziehung führten oder einmal geführt hatten. Die Zahl der getötete Frauen veröffentlicht das Bundeskriminalamt jedes Jahr, aber es gibt kaum statistische Untersuchungen zu den Tatzusammenhängen oder den Risiken, die man daraus für Frauen ableiten könnte. Monatelang recherchierte Elisabeth Raether, Leiterin des Politikressorts der ZEIT, zusammen mit deinem Kollegen diese Fälle von häuslicher Gewalt, durchforstete Polizeiberichte, verfolgte Gerichtsverfahren, sprach mit Anwälten. Im Podcast erzählt sie der Moderatorin Sarah Schaschek von einer Recherche, für die es bislang keinen vorgegeben Weg gibt – und warum ein solcher Weg wichtig wäre, um Frauen besser zu schützen.
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Das Bergdorf Brienz in Graubünden bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Jahr in Richtung Tal. Was kann man tun gegen die Kräfte der Natur? Und soll man diesen Kampf überhaupt führen? In der Schweiz ist ein uraltes Bergdorf ins Rutschen geraten: Brienz in Graubünden bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Jahr in Richtung Tal. Was kann man tun gegen die Kräfte der Natur? Und soll man diesen Kampf überhaupt führen? Im Gespräch mit Jens Tönnesmann berichtet ZEIT-Reporter Henning Sußebach von seinen Begegnungen mit den Dorfbewohnern und davon, wie die Geschichte ihn selbst bewegt hat.
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Für das ZEITmagazin hat Stefan Willeke einen Mann getroffen, der lieber in der Natur ist als unter Menschen: Andreas Kieling, weit gereist, welterfahren, bekannt aus der ZDF-Dokuserie Terra X. Für das ZEITmagazin hat Stefan Willeke einen Mann getroffen, der lieber in der Natur ist als unter Menschen: Andreas Kieling, weit gereist, welterfahren, bekannt aus der ZDF-Dokuserie Terra X. Was Kieling ihm über Bären draußen im Wald und über hohe Tiere beim ZDF verriet, wie sehr ihn Drehbücher für Naturfilme stören – davon erzählt Willeke in diesem Podcast unserem Moderator Henning Sußebach.
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Worauf muss man achten, wenn man das neue Mafia-Epos von Martin Scorsese rezensiert? Und wie bereitet man sich auf ein Gespräch mit Robert De Niro vor? Lars Weisbrod, Redakteur im Feuilleton, berichtet Als unser Autor Robert De Niro traf, versuchte er das Gespräch mit einem Zitat von Franz Kafka zu eröffnen: „Im Kino gewesen. Geweint.“ Der Versuch misslang. De Niro antwortete nur: „Oh.“ Aber wie eröffnet man ein Gespräch mit einem der größten lebenden Schauspielern der Welt? Und worauf muss man achten, wenn man das neue Mafia-Epos von Martin Scorsese »The Irishman« rezensiert? Im Gespräch mit Moderator Johannes Dudziak berichtet Redakteur Lars Weisbrod von den Erfahrungen, die er bei der Vorbereitung für den aktuellen Feuilletonaufmacher »Der letzte Gangster« sammeln konnte
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