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Wie findet man jede Woche Inspiration für eine Kolumne in der ZEIT? Marcus Rohwetter ist Autor der 'Quengelzone' und erzählt, wie aus einer sechswöchigen Serie eine dauerhafte Kolumne in der ZEIT geworden ist. Eigentlich wollte Marcus Rohwetter nur in einer sechswöchigen Kolumne das "Werbe-BlaBla" der Konsumgesellschaft zerreißen. Heute, sechs Jahre und etwa 300 Texte später, findet er immer noch jede Woche genügend Stoff für seine Kolumne im Wirtschaftsressort. Wie er dabei vorgeht, woher seine Themen kommen und wie die Reaktionen der kritisierten Unternehmen aussehen erzählt er ZEIT-Textchef Christof Siemes im aktuellen Podcast.
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Die Bundesanwaltschaft hilft derzeit, die tausendfache Versklavung von Jesidinnen durch IS-Schergen aufzuklären. Yassin Musharbash, Redakteur im Investigativ-Ressort der ZEIT spricht im Podcast über die Hintergründe. Im August 2014 haben IS-Schergen Jesiden und Jesidinnen im Nordirak gefoltert, vergewaltigt und ermordet. Nun versucht die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mit den Mitteln des deutschen Rechtsstaates einen internationalen Völkermord aufzuklären. Zwei Haftbefehle wurden bereits ausgesetzt. Yassin Musharbash, Redakteur im Investigativ Ressort der ZEIT, spricht in dieser Podcast-Folge über die aktuellen Ermittlungen, die Herausforderungen, die sich dabei den Anwälten und den Überlebenden stellen und die Langzeitwirkungen von Traumata.
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Am 22. September 2018 kamen 2.000 Abonnentinnen und Abonnenten mit über 35 ZEIT-Redakteuren zusammen, um sich kennen zu lernen und über aktuelle Themen ins Gespräch zu kommen. Im Podcast spricht Wencke Tzanakakis, Programmleiterin der Freunde der ZEIT, üb An welchen journalistischen Leitlinien orientieren sich die Redaktionen von ZEIT und ZEIT ONLINE? Worüber sollte die Redaktion mehr, worüber weniger berichten? Wie geht man am besten mit der AfD um? Diese und weitere Fragen diskutierten ZEIT-Abonnenten im Leserparlament mit Chefredakteur Giovanni di Lorenzo. Danach entwickelten sie in 8 Podiumsdiskussionen Rechercheaufträge, denen die Redaktion nachgehen sollte. Was es mit dem Tag der ZEIT auf sich hat und warum DIE ZEIT ihn nun schon zum zweiten mal veranstaltet, beantwortet Wencke Tzanakakis, die Programmleiterin der Freunde der ZEIT, im aktuellen Podcast. Das Interview führte Christof Siemes, Textchef der ZEIT.
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Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Katholischen Kirche wurde jahrelang systematisch vertuscht. Evelyn Finger, Ressortleiterin „Glauben und Zweifeln“, gibt Einblick in ihre Recherchen. Der Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in der Katholischen Kirche wurde jahrelang systematisch vertuscht. Evelyn Finger, Ressortleiterin „Glauben und Zweifeln“, gibt Einblick in ihre Berichterstattung: Wie recherchiert sie die Missbrauchsfälle? In welchem Ton berichtet sie über die Geschichten der Täter und Opfer? Und wie geht sie persönlich mit diesem belastenden Thema um?
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ZEIT-Reporterin Britta Stuff über den Versuch, das Schicksal von 69 abgeschobenen Afghanen zu rekonstruieren. Horst Seehofer hielt es für ein symbolisches Geburtstagsgeschenk: Ausgerechnet an seinem 69. Geburtstag wurden 69 Afghanen nach Kabul abgeschoben. Wer waren diese Menschen? Was ist aus ihnen geworden? Ein Team aus 10 Reportern hat sich auf ihre Spur begeben. Britta Stuff erzählt, wie man eine solche Riesenrecherche organisiert, strukturiert – und wie man 69 Leben in einen Text bekommt.
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Zehn Jahre Finanzkrise: Marc Brost, Leiter des Hauptstadtbüros hat die Akteure und Augenzeugen von damals wiedergetroffen. Am 15. September 2008 ging die einst unerschütterliche US-Bank Lehman Brothers pleite. Wie haben Banker und Politiker den Anfang der Finanzkrise damals erlebt? Was sagen sie heute und warum lässt sich die Schuldfrage auch ein Jahrzehnt später nur schwer beantworten? Im Podcast spricht Marc Brost, Leiter das Hauptstadtbüros, über seine Begegnungen.
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Wer heute mitreden will, muss twittern, meint Felix Dachsel. Wirklich? Twitter sei die digitale Agora, der Ort, an dem ungefiltert Argumente ausgetauscht werden, schreibt Felix Dachsel im »Z«-Ressort der aktuellen ZEIT. Twitter-Kritik sei selbst auf Twitter beliebt geworden, meint Dachsel, dabei sei der Modus des verklemmten Genusses etwas unangenehm Deutsches. Dachsel liebt es, im Drei-Minuten-Takt auf Twitter zu schauen. Doch wie viel bleibt bei all der Twitterei wirklich hängen? Ein Gespräch über die Geschwindigkeit und die Gesundheit von Twitter-Debatten mit Johannes Dudziak.
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ZEIT-Redakteur Kolja Rudzio erklärt, warum immer mehr Firmen Bewerber mit Algorithmen testen. „Wie sieht Ihr typischer Sonntag aus“, fragte eine Computerstimme Wirtschaftsredakteur Kolja Rudzio. Er wollte wissen, warum Konzerne Programme benutzen, um zwischen Bewerbern auszuwählen. Was er während seiner Recherche erlebte, erzählt er im Gespräch mit Fritz Habekuß – und auch, warum der Computer ihm wohl keinen Job gegeben hätte.
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Eine moderner Kanon aus hundert Meisterwerken, über den eine zerstrittene Gesellschaft wieder ins Gespräch kommen kann. ZEIT-Bildungsreporter Thomas Kerstan legt sich fest: das sind die 100 Werke, die man kennen sollte, um sich orientieren zu können: Von der Nationalhymne bis zu Harry Potter, von der Mona Lisa bis zur Sendung mit der Maus Ist das sinnvoll - oder Größenwahn? Wie kommt eine solche Liste zustande? Hat er alle Werke selbst gelesen, gesehen, gehört?
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ZEIT-Redakteur Felix Rohrbeck spricht darüber, warum sich manche Themen nur von großen Reporterteams recherchieren lassen. Immer wieder erscheinen ausführliche Texte im Wirtschaftsressort der ZEIT, die von großen Teams verschiedener Redaktionen recherchiert wurden – diese Woche etwa eine Geschichte darüber, wie der Maut-Betreiber dem Bund viele Millionen zu viel in Rechnung stellt. ZEIT-Redakteur Felix Rohrbeck erklärt, wie solche Kollaborationen zustanden kommen, worin ihre Vorteile liegen, und ob er schon an der nächsten Geschichte arbeitet.
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