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Wie kann man im Jahr 2018 noch etwas Neues über Weihnachten erzählen? Zwei Kollegen aus der Chefredaktion diskutieren. Am 24. Dezember ist Heiligabend: Mit dieser Nachricht kann man nur wenige Leser überraschen. Wie man trotzdem jedes Jahr eine spannende Titelgeschichte für die Weihnachtsausgabe der ZEIT findet, diskutieren die beiden stellvertretenden Chefredakteure Sabine Rückert und Moritz Müller-Wirth im aktuellen Podcast. Außerdem: Wie viel Glaube, Liebe, Hoffnung verträgt die ZEIT?
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Ein deutscher Radfahrer ist in Mexiko verschwunden. ZEIT-Redakteurin Karin Ceballos Betancur hat den Fall rekonstruiert - in einer sechsteiligen Serie. Vor einigen Monaten ging eine Nachricht um die Welt: Ein deutscher Radfahrer wird in Mexiko vermisst. Karin Ceballos Betancurt, Redakteurin im Z-Ressort, hat den Fall recherchiert: Sie sprach mit Angehörigen, las Polizeiakten und flog sogar nach Mexiko. Nun hat sie die Geschichte in einer sechsteiligen Serie aufgeschrieben. Ein Gespräch über eine außergewöhnliche Recherche.
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ZEIT-Redakteur Matthias Krupa ist nach London gereist, um sich ein Bild vom Brexit zu machen. Über die Recherche in einem zerstrittenen Land Was kein Krieg und keine Revolution vermocht haben, schafft der Brexit: Er stürzt das britische Parlament in Verzweiflung. Während Englands Schulen und Krankenhäuser marodieren, diskutieren Englands Politiker tagein tagaus über den Brexit. Matthias Krupa, langjähriger Brüssel-Korrespondent bei der ZEIT, berichtet dem Moderator Johannes Dudziak von seinen Eindrücken aus Westminister.
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Thomas Fischermann wollte die berühmtesten Schamanen Brasiliens treffen. In dieser Podcast-Fogle erzählt er von seiner Reise in den Regenwald, bei der sein Lager gestürmt wurde, er sich wochenlang fast nur von Maniokmehl ernährte und magische Momente erle Im brasilianischen Dorf Hipana leben die Jaguarschamanen, von denen es heißt, sie könnten schwere Krankheiten heilen. Doch sie haben ein Nachwuchsproblem: Es wird immer schwerer, fähige Nachfolger zu finden. ZEIT-Redakteur Thomas Fischermann, der selbst in Brasilien wohnt, hat das indigene Volk im Regenwald besucht. Allein die Anreise dauerte mehrere Tage und der Proviant ging schnell aus, sodass er auf die lokale Küche umsteigen musste: Maniokmehl und winzige Fische. Im Podcast spricht er mit ZEIT LEO-Redakteurin Sarah Schaschek über seine abenteuerliche, vierwöchige Reise.
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Christof Siemes ist um die halbe Welt geflogen, um jene zaubrischen Inseln zu besuchen, auf denen man angeblich der Schöpfung bei der Arbeit zusehen kann: Im Podcast spricht er über seine Zeit auf Galapagos. Im Jahr 1835 bereiste Charles Darwin die etwa hundert Inseln und Felsnasen von Galapagos. Die dortige Artenvielfalt inspirierte ihn zu seinem weltumstürzenden Buch "Über die Entstehung der Arten". ZEIT-Textchef Christof Siemes hat den Ort besucht, der unser Weltbild wie kaum ein anderer geprägt hat. Im Podcast spricht er mit Wissen-Redakteur Fritz Habekuß über seine Recherchereise ans andere Ende der Welt.
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Das Wirtschaftsressort wagt derzeit ein Experiment: Ein Jahr lang bekommt die Redaktion Unterstützung – von zwölf Lesern. Was steckt hinter der Idee und wie klappt die Zusammenarbeit? Ein Gespräch mit dem Leiter des Wirtschaftsressorts Uwe-Jean Heuser. Was passiert, wenn Leser sich in die Arbeit einer Zeitungs-Redaktion einmischen dürfen? Das probiert das ZEIT Wirtschaftsressort gerade aus: Unter tausenden Bewerbern wurden 12 Männer und Frauen ausgewählt, die ein Jahr lang die Redakteure beraten. Es sind Menschen mit völlig verschiedenen Biographien, von der schwäbischen Hausfrau bis zum Hartz IV Empfänger, vom Rentner bis zur Unternehmerin. Was hinter der Idee steckt und wie die Zusammenarbeit klappt, berichtet der Leiter des Wirtschaftsressorts Uwe-Jean Heuser im Gespräch.
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Leonardo di Caprio, Catherine Deneuve, Steven Spielberg und nun die Coen-Brüder – regelmäßig trifft die ZEIT-Filmkritikerin Katja Nicodemus Kino-Größen zum Interview. Ein Gespräch über die Kunst, Weltstars zum Reden zu bringen Ein Interview sei für sie eigentlich nur dazu da, um sich gegen die Fragen zu verteidigen, erzählten die Regie-Brüder Joel und Ethan Coen, als Katja Nicodemus sie zum Gespräch über ihren neuen Film »The Ballad of Buster Scruggs« traf. Eigentlich hätten sie zu ihrer Arbeit nichts zu sagen. Herausgekommen ist dann aber doch ein ebenso witziges wie weises Interview über das Wesen des Westerns. Wie bringt man die Unwilligen zum Reden? Wie bekommt man überhaupt einen Termin bei Hollywoodstars? Und welche Bedingungen diktieren die Filmfirmen? Davon erzählt die Filmkritierin der ZEIT in dieser Podcast-Folge
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Kilogramm, Meter, Sekunden – diese Maßeinheiten werden jetzt neu definiert. Ein Gespräch mit dem Wissenschaftsjournalisten Max Rauner über eine Revolution im Verborgenen. Kilogramm, Meter, Sekunden – diese Maßeinheiten gelten seit zweihundert Jahren auf der ganzen Welt. Jetzt aber treffen sich in Frankreich Wissenschaftler und Behörden, um sie neu zu definieren. Es ist eine Revolution im Verborgenen, die weit in unseren Alltag reicht, ohne dass wir es merken. Der Wissenschaftsjournalist Max Rauner erzählt im Podcast, warum das Urkilo in Versailles wie von Zauberhand immer leichter geworden ist und wie man in Zukunft einen Meter bemessen wird.
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Wir leben in unruhigen Zeiten, in denen viele grundsätzliche Fragen virulent werden. Wie macht man sie so zum Thema, dass jeder mitreden und mitdenken kann? In der aktuellen Folge befragt Jens Tönnesmann Elisabeth von Thadden aus dem Feuilleton der ZEIT d Was ist das gute Leben? Für wen tragen wir Verantwortung? Kann digitale Arbeit menschlich sein? Wofür gibt es nationale Grenzen? Was ist Heimat? Ist die Zeit der universellen Menschenrechte vorbei? Was ist gewiss? Wir leben in unruhigen Zeiten, in denen grundsätzliche Fragen wie diese virulent werden. Aber wie macht man solche komplexen Fragen so zum Thema, dass jeder mitreden und mitdenken kann? In der aktuellen Folge erklärt Elisabeth von Thadden aus dem Feuilleton der ZEIT, mit wessen Hilfe sie Antworten gesucht und gefunden hat, wie das Konzept der neuen Philosophie-Seiten „Sinn und Verstand“ aussieht, und wie gründliches Nachdenken eigentlich gelingen kann. Jens Tönnesmann hat sie dafür zu einem philosophischen Gesprächsabend im Gasteig in München begleitet.
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Rund 120 Deutsche werden nach Angaben der Bundesregierung in Gefangenenlagern der kurdischen YPG-Miliz in Syrien festgehalten. Holger Stark, Leiter des Investigativressorts, und Yassin Musharbash den Fall von zwei dieser Gefangenen rekonstruiert. Rund 120 Deutsche werden nach Angaben der Bundesregierung derzeit in Gefangenenlagern der kurdischen YPG-Miliz in Syrien festgehalten. Sie werden verdächtigt, für den "Islamischen Staats" gekämpft, gemordet und teilweise auch Terroranschläge in Deutschland vorbereitet zu haben. Für die aktuelle Ausgabe der ZEIT haben Holger Stark, der Leiter des Investigativressorts, und sein Kollege Yassin Musharbash den Fall von zwei dieser Gefangenen rekonstruiert. Im Podcast berichtet Stark von der bitteren Ironie dieser Recherche: Zwei Deutsche, die von Syrien aus gegen den Westen kämpfen wollten, möchten jetzt in ihre einst verhasste Heimat zurück. Ihre kurdischen Bewacher würden sie auch gerne loswerden. Die deutsche Justiz steht in den Startlöchern, um den beiden ein Verfahren zu machen. Und doch bleiben die beiden gefangen in Syrien, in einem "diplomatischen Niemandsland", wo es keinen anerkannten, funktionierenden Staat gibt, und wo die üblichen Verfahren und Verträge zur Auslieferung von Gefangenen nicht greifen.
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