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Deutschland ist eine Erbengesellschaft, dass heißt unsere Herkunft bestimmt darüber, ob wir am Reichtum der Gesellschaft teilhaben oder eben nicht. Und während die oberen zehn Prozent den Erbkuchen unter sich aufteilen, bekommen die allermeisten Menschen sehr wenig bis gar nichts ab. Bei "Tax me now" setzen sich Vermögende für eine größere Besteuerung ihres unverdienten Reichtums ein. Yannick Haan von der Initiative spricht im Dissens Podcast über die große Ungleichheit beim Erben, ein Grunderbe für alle und den Kampf für mehr Steuergerechtigkeit.
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Yannick Haan ist Publizist und Co-Vorsitzender der SPD in Berlin-Mitte. Der 36-Jährige engagiert sich bei der Initiative "Tax me now", eine Initiative von Vermögenden im deutschsprachigen Raum, die sich für Steuergerechtigkeit einsetzt. Yannick beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Auswirkungen von Vermögensungleichheit auf die Gesellschaft und hat das Buch "Enterbt uns doch endlich!" geschrieben. Hier findet Ihr ihn auf Twix und Instagram.
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Dissens verlost ein Exemplar von Yannick Haans "Enterbt uns doch endlich! Wie das Erben meine Generation zerreißt" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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Der herrschende Feminismus bringt nur wenigen privilegierten Frauen einen Vorteil, sagt Sibel Schick. In Ihrem Buch "Weißen Feminismus canceln" plädiert die Autorin dafür, eine feministische Bewegung für alle aufzubauen Ein Gespräch über die Blinden Flecken des Mainstream-Feminismus, Scheinlösungen gegen Männergewalt und die Notwendigkeit einer Care-Revolution.
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Sibel Schick ist freie Autorin, Journalistin und Kolumnistin. Sie wurde in der Türkei geboren und lebt seit 2009 in Deutschland. Seit 2016 schreibt sie Texte über Feminismus, Rassismus und die Türkeipolitik. Ihre Kolumnensammlung »Hallo, hört mich jemand?« erschien 2020 bei Edition Assemblage, mit Beiträgen unter anderem aus dem »Missy Magazine«, dem »nd« und der »taz«. 2019 veröffentlichte Sibel Schick das Leseheft »Deutschland schaff' ich ab. Ein Kartoffelgericht« . Sie gibt den Newsletter »Saure Zeiten« heraus. Auf Twitter und Instagram kommentiert sie das politische Tagesgeschehen.
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Dissens verlost ein Exemplar von Sibel Schicks Buch "Weißen Feminismus canceln. Warum unser Feminismus feministischer werden muss" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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Über die co-op zwischen Dissens und "Was tun?"
Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben.
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Disclaimer
Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.
Nach dem grausamen Massaker der Hamas vor zwei Wochen herrscht Krieg in Nahost. Die Hoffnung auf einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern war noch nie so klein wie heute. Und auch in Deutschland tobt der Konflikt, es entlädt sich antisemitische Gewalt und gleichzeitig wird der Kampf gegen Judenhass für rassistische Stimmungsmache instrumentalisiert. Wie sollte linke Solidarität nach dem 07. Oktober aussehen? Im Dissens Podcast sprechen dazu Gil Shohat, Leiter des Israel-Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung, und der Journalist Hanno Hauenstein.
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Gil Shohat ist Historiker und leitet seit März 2023 das Israel-Büro der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Israel. Er ist 1988 als Sohn israelischer Eltern in Bonn geboren und aufgewachsen. Er publiziert und spricht regelmäßig zur gegenwärtigen deutschen Erinnerungskultur, zum Verhältnis von Antisemitismus und Rassismus sowie zu den Manifestationen der Situation in Israel und Palästina in Deutschland
Hanno Hauenstein ist freier Journalist in Berlin mit Schwerpunkten auf Kunst, Kultur und Politik. Er berichtet unter anderem für den britischen Guardian, die israelische Zeitung Haaretz und deutschsprachige Medien. Zuvor war er mehrere Jahre Redakteur und Ressortleiter im Kulturressort der Berliner Zeitung. Zwischen 2011 und 2016 berichtete er regelmäßig aus Israel-Palästina.
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Achtsam, empathisch und sprachsensibel: Auf den ersten Blick scheinen junge Menschen super politisch. Doch dahinter stecken oft individualistische Vorstellungen vom guten Leben, kritisiert der Autor und Satiriker Jean-Philippe Kindler in seinem Buch "Scheiß auf Selflove, gib mir Klassenkampf". Ein Gespräch über neoliberale Ich-Politiken und Antikapitalismus als Gemeinsamkeitsangebot.
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Jean-Philippe Kindler ist Satiriker und Moderator. Für seine Bühnenprogramme erhielt Kindler viele Auszeichnungen. Der Autor sorgt auf Instagram unter @jeanphilippekindler immer wieder für erregte Gemüter. Aktuell tourt er mit seinem Bühnenprogramm «Klassentreffen» durch Deutschland.
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"Wachstum kommt allen zugute" und »Hohe Steuern bremsen die Wirtschaft": Solche Sätze stellen eine neoliberale Wirtschaftspolitik als alternativlos dar. In dem Buch "Wirtschaftsmärchen" zeigen die Gewerkschafter Kai Eicker-Wolf und Patrick Schreiner wie falsch und gefährlich diese und andere wirtschaftsliberale Mythen sind. Ein Gespräch über die Debattenhoheit des Kapitals, die Lähmung der Linken und einen Postwachstums-Sozialismus.
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Kai Eicker-Wolf ist Ökonom und Politikwissenschaftler. Er arbeitet als Gewerkschafter in Frankfurt, ist Referent für Wirtschafts- und Finanzpolitik. Er publiziert unter anderem zu finanz- und verteilungspolitischen Themen.
Patrick Schreiner ist Politikwissenschaftler. Er arbeitet als Gewerkschafter in Berlin und publiziert unter anderem zu wirtschafts- und verteilungspolitischen Themen. Außerdem betreibt Patrick den Blog annotazioni.de.
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Dissens verlost ein Exemplar von "Wirtschaftsmärchen. Hundertundeine Legende über Ökonomie, Arbeit und Soziales" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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Vielfalt in Spitzenpositionen: Der liberale Antirassismus bringt nur einer kleinen Minderheit etwas, meint Eleonora Roldán Mendívil. Im Sammelband "Die Diversität der Ausbeutung" kritisieren sie und weitere Autor*innen die Verengung antirassistischer Praxis auf Inklusion und Diversity-Politiken. Ein Gespräch über die Klassenblindheit des liberalen Rassismusbegriffs und einen Antirassismus für alle.
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Eleonora Roldán Mendívil ist Politikwissenschaftlerin und Politische Bildnerin. Sie hat an mehreren Universitäten in Deutschland und Österreich unter anderem zu Intersektionalität, Rassismus und Kolonialgeschichte gelehrt. Derzeit ist sie Doktorandin an der Universität Kassel (Deutschland). Ihre Forschungsinteressen umfassen Marxismus, (Anti-)Rassismus, Geschlechterverhältnisse und historische Bildung. Gemeinsam mit Bafta Sarbo hat sie 2022 das Sammelband "Die Diversität der Ausbeutung. Zur Kritik des herrschenden Antirassismus" herausgegeben.
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Als Linke dürfen wir Medienkritik nicht den Rechtsextremisten überlassen, argumentiert der Soziologe Lukas Meisner in seinem Buch "Medienkritik ist links". Eine medienkritische Linke muss Alternativen aufzeigen: sowohl zur pauschalen Dämonisierung einer vermeintlichen "Lügenpresse", als auch zur neoliberalen Hegemonie in der Medienlandschaft. Ein Gespräch über Medienstrategien, den Kampf um Deutungshoheit und eine Erneuerung linker Politik.
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Lukas Meisner, Jahrgang 1993, studierte Philosophie, Soziologie und Komparatistik in Tübingen, Berlin und London. Anschließend promovierte er zur kritischen Theorie u.a. am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien. Zur Zeit lehrt er an der Friedrich-Schiller-Universität Jena sowie an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht. Auf Twitter schreibt er über das politische Zeitgeschehen.
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Die Vergesellschaftungsinitiative "Deutsche Wohnen und Co enteignen" geht in eine neue Runde. Weil der Berliner Senat den Auftrag zur Vergesellschaftung großer Wohnungskonzerne nicht umsetzt, so wie von der Mehrheit der Berliner*innen gefordert, will die Initiative nun einen konkretes Vergesellschaftungsgesetz ausarbeiten und zur Abstimmung bringen. Hierfür brauchen sie unseren Support und sammeln deshalb per Crowdfunding Geld. Unterstützt eine der wichtigsten Kampagnen jetzt mit einer Spende.
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Porno wird zu Unrecht an den Rand des Gesellschaft gedrängt, sagt Paultia Pappel. Die Porno-Unternehmerin argumentiert in "Pornopositiv", dass Porno ein feministisches Werkzeug ist — für Selbstbestimmung und sexuelle Freiheit. Ein Gespräch über unseren schamvollen Umgang mit Pornografie, die Arbeit an Gangbang-Sets und neue Wege beim Jugendschutz.
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Paulita Pappel arbeitet unter diesem Pseudonym als Porno-Unternehmerin. Sie wuchs in Spanien auf und floh nach Berlin, um sich sexuell auszutoben. Während ihres Studiums fing Paulita an, in Pornos mitzuspielen. Heute steht sie zunehmend hinter der Kamera, als Regisseurin und Produzentin. Paulita gründete mit Lustery eine Porno-Plattform, auf der Paare aus aller Welt ihr Sexleben in Videos teilen; und produziert mit dem Filmstudio HardWerk hardcore-feministische Gangbang-Videos. Sie ist eine der Kuratorinnen und Organisatorinnen vom Pornfilmfestival Berlin.
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Der Kampf ums Wasser ist in Europa angekommen: Viele Regionen in Frankreich, Italien oder Spanien leiden bereits unter massiver Dürre, aber auch in Deutschland wird das Wasser knapp und es kündigen sich Verteilungskonflikte an. Tesla, Coca Cola und RWE sind längst dabei sich langfristige Entnahmerechte zu sichern, um trotz Klimakrise große Mengen Grundwasser abzupumpen. Valentin und Inken von "Was tun?" sprechen mit Uschi und Alex aus der Klimabewegung über den Kampf ums Wasser, überlegen was wir aus Erfahrungen im Globalen Süden lernen können und fragen was tun?
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Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.
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