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Schuld an Rassenkrieg und Massenmorden waren nicht einfach nur "die Nazis". Die Mehrheit der Deutschen wusste von den Verbrechen und stütze das Nazi-Regime — aus Überzeugung, Opportunismus oder Feigheit. Der Historiker Götz Aly untersucht in seinem Werk diese ganz normalen Deutschen und Ihre Verstrickung in die Nazi-Verbrechen. Ein Gespräch über Widerstandslegenden, die Machtbasis der Nazis und die Vergegenwärtigung von Geschichte.
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Götz Aly ist mehrfach ausgezeichneter Historiker. Seine Bücher werden in viele Sprachen übersetzt. In seinem Werk untersucht er, wie es zum Holocaust kommen konnte und warum die Mehrheit der Deutschen das Nazi-Regime stützte. Zu seinen Büchern gehören "Warum die Deutschen? Warum die Juden?", "Hitlers Volksstaat" und "Europa gegen die Juden 1880–1945".
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Dissens verlost ein Exemplar von Götz Alys Buch "Unser Nationalsozialismus. Reden in der deutschen Gegenwart" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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Musik
DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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"Über Geld spricht man nicht", so heißt es oft. Wir machen es natürlich trotzdem, denn die Frage, wie man langfristig aktiv bleiben kann, beschäftigt viele Menschen in der Bewegung und uns auch. Im Interview diskutieren wir mit Dorothee und Jestyn von "ausgekohlt"aus dem Rheinland darüber, wie sie mit Geld umgehen, welche Modelle solidarischer Finanzierung es gibt und wie wir uns als soziale Bewegung organisieren müssten, um diverser zu werden.
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Alle Folgen des "Was tun?"-Podcast laufen jetzt bei Dissens. Warum? Weil ich den Podcast von Inken und Valentin super finde und glaube, dass er auch Euer Leben bereichern kann, deshalb. Bei den vielen Krisen, die wir erleben, ist es nicht nur schwer, den Überblick zu behalten, sondern auch, den Blick dafür zu schärfen, wie sich substantielle politische Veränderung erreichen lassen. Genau darum geht es Inken und Valentin, die mit ihrem Podcast "Was tun?" der Debatte über linke Politstrategien Raum geben.
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Disclaimer
Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.
Die SPD-Politikerin Sawsan Chebli wird im Internet regelmäßig mit Hass und Hetze überzogen. In Ihrem Buch schreibt sie über das Problem mit der digitalen Gewalt und den Kampf dagegen. Ein Gespräch über rechte Shitstorms, Hass als Geschäftsmodell und Solidarität mit den Opfern von Hate Speech.
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Sawsan Chebli ist 1978 in Berlin als zwölftes Kind einer geflüchteten, palästinensischen Familie zur Welt gekommen. 15 Jahre lebte sie mit ihrer Familie staatenlos in der Hauptstadt, erst dann erhielten sie die deutsche Staatsbürgerschaft. Chebli studierte Politikwissenschaften und trat 2001 in die SPD ein. Bis 2021 Staatssekretärin im Berliner Senat.
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Dissens verlost ein Exemplar von Sawsan Cheblis Buch "Laut. Warum Hate Speech echte Gewalt ist und wie wir sie stoppen können" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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DOS-88 – City Lights: https://youtu.be/egKdVELkKVI
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Die Klimaaktivistis der "Letzten Generation" wollen mit Straßenblockaden die Hauptstadt für mehrere Tage lahmlegen und so mehr Klimaschutz erzwingen. Im Dissens Podcast sprechen Lina Johnsen von der "Letzen Generation" und Klimaaktivist Tadzio Müller über die Störung des Alltags als Mittel im Klimakampf, die brutalen Reaktionen der Verdrängungsgesellschaft und die Zukunft der Klimabewegung.
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Lina Johnsen ist Aktivistin und Sprecherin der "Letzten Generation". Die Durch Straßenblockaden im Alltag schafft die Gruppe auf unbequeme Weise Öffentlichkeit für mehr Klimaschutz. In nur kurzer Zeit hat sich die "Letzte Generation" in der deutschen Klimabewegung zum tonangebenden Akteur entwickelt.
Tadzio Müller ist Klimaaktivist der ersten Stunde. Er hat die Anti-Kohle-Bewegung "Ende Gelände" mitgegründet. Aufmerksamkeit erreichte er zuletzt mit seinen provokanten Thesen zur "grünen RAF" und "friedlicher Sabotage". Er betreibt den Klima-Newsletter "Friedliche Sabotage" und twittert täglich zu Klimathemen.
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Dissens verlost ein Exemplar von "Glitzer im Kohlestaub. Vom Kampf um Klimagerechtigkeit und Autonomie" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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Sich mal zu langweilen, das kennt jeder. Aber extreme Langeweile trifft uns nicht alle gleich, sagt Silke Ohlmeier. In Ihrem Buch "Langeweile ist politisch" untersucht die Soziologin, wie Ungleichheit darüber bestimmt, wer eher Gefahr läuft, von chronischer Langeweile betroffen zu sein. Ein Gespräch über ein missverstandenes Gefühl, die gesellschaftlichen Strukturen von Langeweile und die Politisierung des Boreout.
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Silke Ohlmeier, 1986, hat nach der Schule zunächst eine Ausbildung zur Industriekauffrau in einem Busunternehmen absolviert. Angetrieben von der Erfahrung extremer Langeweile während dieser Zeit wurde sie Soziologin und Langeweileforscherin.
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Dissens verlost ein Exemplar von Silke Ohlmeiers "Langeweile ist politisch. Was ein verkanntes Gefühl über unsere Gesellschaft verrät" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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In der deutschen Diskussion über Israel und den Nahost-Konflikt herrscht undifferenziertes Lagerdenken, sagt Meron Mendel, Leiter der Bildungsstätte Anne Frank. Während das eine Lager sich den Kampf gegen Antisemitismus auf die Fahne schreibt, behauptet die Gegenseite, Menschenrechte zu verteidigen. In seinem Buch "Über Israel reden" schildert Meron Mendel die Abgründe der Debatte und entwirft neue Koordinaten für eine sachliche Auseinandersetzung. Ein Gespräch über Fast-Food-Ideologen, Boykott-Dauerschleifen und die Bedeutung von "Freundschaftspflicht" in Zeiten rechter Politik in Jerusalem.
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Meron Mendel, 1976, wuchs in einem Kibbuz auf, studierte in Haifa und in München Pädagodik und Jüdische Geschichte, promovierte in Frankfurt und ist heute Professor für Soziale Arbeit. Meron Mendel leitet die Bildungsstätte Anne Frank.
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Dissens verlost ein Exemplar von Meron Mendels "Über Israel reden. Eine deutsche Debatte" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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Wohnraum, Energieversorgung, Boden - die gesellschaftliche Linke diskutiert über Vergesellschaftung und darüber, wie wir uns grundlegende Infrastrukturen wieder aneignen können. Inken und Valentin vom "Was Tun?"-Podcast sprechen mit der Junglandwirtin Gesine Langlotz über Bodenpolitik, fragen, warum der Kampf um die Äcker zentral für die Vergesellschaftungsperspektive ist und diskutieren strategische Ansätze mit denen linke Aktivist*innen das Thema in den Fokus der politischen Debatte rücken können.
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Die im "Was tun?"-Podcast geäußerten Meinungen sind die der Beteiligten Moderator*innen und Interviewgäste. Redaktionell verantwortlich sind Inken Behrmann und Valentin Ihßen.
Prekäre Beschäftigung hindert viele Menschen daran, an der demokratischen Willensbildung teilzunehmen, sagt Axel Honneth. In seinem Buch "Der arbeitende Souverän" untersucht der Soziologe den Widerspruch zwischen Arbeitsalltag und demokratischem Anspruch. Ein Gespräch über Plackerei, Post-Demokratie und den Kampf für eine bessere Arbeitswelt.
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Axel Honneth (1949) ist Jack C. Weinstein Professor of the Humanities an der Columbia University und der zweite Walter Benjamin Chair am HSC Center Berlin. Das Werk von Axel Honneth ist eng mit der Frankfurter Tradition der Kritischen Theorie verbunden 2015 wurde er mit dem Ernst-Bloch-Preis, 2016 für "Die Idee des Sozialismus" mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet.
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Aus der Teuerungskrise können wir uns nicht heraus sparen, sagt Maurice Höfgen. In seinem Buch »Teuer!« analysiert der Ökonom, wie Unwahrheiten über die aktuelle Inflation den Weg für notwendige Investitionen in den sozial-ökologischen Umbau unserer Wirtschaft versperren. Ein Gespräch über das Dogma Schuldenbremse und Geldpolitik für alle.
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Maurice Höfgen ist Ökonom und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Finanzpolitik im Bundestag. Neben dieser Tätigkeit betreibt der Vertreter der "Modern Monetary Theory" unabhängige Forschung zu Fragen der Makroökonomik und Nachhaltigkeit und publiziert regelmäßig in akademischen und populärwissenschaftlichen Zeitschriften.
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Dass Erwachsene für Kinder und Jugendliche bestimmen, scheint uns so normal, dass die alltägliche Bevormundung nur wenig Anstoß weckt. Aber wir sollten uns nicht mit der Herrschaft der "Volljährigen" über die "Minderjährigen" abfinden, sagen Philip Meade und Manfred Liebel, die eine kritische Einführung zum Phänomen Adultismus geschrieben haben. Ein Gespräch über die kindergerechte Demokratisierung von Familie, Schule und Recht.
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Manfred Liebel war bis 2005 Professor für Soziologie an der Technischen Universität Berlin. Er ist Mitgründer und Schirmherr des weiterbildenden Masterstudiengangs "Childhood Studies and Children’s Rights" an der Freien Universität Berlin und der Fachhochschule Potsdam. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Kindheits- und Jugendforschung, Theorie und Praxis der Menschenrechte von Kindern und Postkoloniale Studien. Er hat den Verein ProNATs – zur Unterstützung arbeitender Kinder mitgegründet und ist stellvertretender Vorsitzender des Beirats der National Coalition zur Umsetzung der UN-Kinderrechte in Deutschland.
Philip Meade arbeitete viele Jahre als Sozialpädagoge und Schulsozialarbeiter. Er war langjährig als Kinderrechts-Beauftragter in der Berliner Jugendhilfe und als Dozent im Masterstudiengang »Childhood Studies and Children’s Rights« tätig. Er hat den Verein ProNATs – zur Unterstützung arbeitender Kinder mitgegründet und ist Mitglied im Beirat der National Coalition zur Umsetzung der UN-Kinderrechte in Deutschland.
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Dissens verlost ein Exemplar von "Adultismus: Die Macht der Erwachsenen über die Kinder" unter allen Fördermitgliedern und denen, die es bis zur nächsten Folge werden.
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